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Strafe muss sein III

Zum zweiten Teil…

After Eight…

Nun machte sich Marton daran, alles wegzuräumen. Er hasste Unordnung. Als er damit fertig war, kam er wieder zu mir zurück und befreite mich von all meinen Fesseln. Sofort rieb ich mir meine schmerzenden Handgelenke und setzte mich auf. „Nimm ein schönes, langes Bad und dann bereite dich auf einen intensiven Abend vor“ forderte Marton mich auf. Mein fragender Blick verlangte eine Erklärung.  Er warf einen weißen Spitzentanga und meine silberfarbenen High-Heels aufs Bett. „Das heißt, du wirst das hier anziehen und anschließend zu mir ins Schlafzimmer kommen. Deine Haare flechtest du am besten zu einem Zopf.“  „Wann genau soll ich denn fertig sein, Dom?“ fragte ich leicht verunsichert. „After eight“ war seine geheimnisvolle Antwort.

Langsam füllte sich die große Whirlpoolbadewanne mit heißem Wasser. Wonach war mir heute zumute? Orientalischer Rosenduft,  lieblicher Lavendel oder doch lieber herbes Patchouli? Ich entschied mich für ein entspannendes Rosenbad, das hatte ich nach meinem Tag auch wirklich nötig. Für eine angenehmere Atmosphäre zündete ich ein paar Kerzen an und schaltete die Soundanlage ein. Vivaldis Frühling erfüllte das Badezimmer. Marton hatte wohl seinen USB-Stick stecken lassen. Ein bisschen klassische Musik war doch eine willkommene Abwechslung. Ich stieg in die Wanne und aktivierte die Massagedrüsen. Das blubbernde Wasser wirkte sofort entspannend auf mich. Ich lehnte mich entspannt zurück und nahm das warme Prickeln auf meiner Haut wahr.  Sollte ich mir vielleicht die Beine rasieren? Nein, die waren noch ganz glatt. Sonstige störende Haare? Auch nicht, alles im grünen Bereich. Na dann konnte ich noch länger das wohlige Gesprudel um mich herum genießen. Ich trug noch eine Gesichtsmaske auf, die ich zuvor am Rand der Badewanne abgelegt hatte.  „Morgenkuss“ hieß das Wundermittel mit Minze für einen frischen Teint. Als der „Winter“ zu Ende war, stieg ich aus der Wanne. Ich hatte noch genug Zeit, um mich in aller Ruhe fertig zu machen. Ausgiebig putzte ich mir die Zähne. Danach nahm ich meine Bodylotion zur Hand und verteilte einiges davon auf meinem Körper. Ich massierte meine Brüste und meinen Bauch damit ein. Auch meine langen Beine rieb ich mit der Lotion ein. Den Rest trug ich auf meinem Po auf. Mein noch feuchtes Haar kämmte ich ein paar Mal durch und flocht es zu einem langen Zopf. Dann schlüpfte ich in den weißen Spitzentanga. Fertig. Ich hatte noch immer etwas Zeit übrig. Ich warf meinen Morgenmantel aus türkisfarbenen Satin über und begann, ein wenig Make-up aufzulegen. Nur ein bisschen, um meine Vorzüge zu betonen. Da entdeckte ich meinen neuen roten Lippenstift und beschloss ihn heute Abend zu tragen. Die silbernen Riemchenschuhe vervollständigten mein Outfit.

Fünf Minuten nach acht Uhr ging ich hinüber ins Schlafzimmer. Marton erwartete mich bereits. Er stand vor dem großen Bett und trug noch immer sein Hemd und eine dunkle Hose. Die Krawatte hatte er abgenommen und hielt sie jetzt in der Hand. „Komm her zu mir.“ sagte er ruhig, aber bestimmt. „Zieh deinen Morgenmantel aus und knie dich vor mich hin.“ Selbstverständlich kam ich seinen Anordnungen nach. Ich war nervös und erregt zugleich. Mit seiner Krawatte verband er mir die Augen. Sie war sehr straff angelegt und sofort umgab mich eine geheimnisvolle Dunkelheit.  „Du warst heute schon lange genug gefesselt, Sarah. Dafür verschone ich dich jetzt.“ „Danke“ war meine demütige Antwort. „Aber, nur der kleinste Fehltritt deinerseits und ich überlege es mir anders. Hast du das verstanden?“

„Ja, Marton.“ erwiderte ich gehorsam.

Durch meine erworbene Blindheit konnte ich rein gar nichts mehr erkennen und ich hatte das Gefühl, meine übrigen Sinne arbeiteten nun umso schärfer. Meine Knie schmerzten mittlerweile. Der harte Parkettfußboden war kalt und unbequem. Marton entfernte sich von mir. Verschiedene Geräusche drangen an mein Ohr. Obwohl ich mich bemühte, konnte ich sie nicht zuordnen. Der Boden knarrte unter Martons leisen Schritten, die sich wieder auf mich zu bewegten. „Trink das!“ befahl er und hielt ein Glas an meine Lippen. Ein scharfer, aber vertrauter Geruch stieg mir in die Nase. Zögerlich nahm ich einen kleinen Schluck. Doch da packte mich Marton schon an meinem Zopf und zwang mich, meinen Kopf in den Nacken zu legen. Er flößte mir den gesamten Inhalt des doch eher kleinen Glases ein. Ein scharfer und zugleich süßer Geschmack breitete sich in meinem Mund aus, worauf ich das Getränk am liebsten wieder ausgespuckt hätte. Marton, der meinen Zopf weiterhin fest im Griff hatte, hielt mir mit der anderen Hand die Nase zu und zwang mich, das widerliche Gesöff hinunterzuschlucken. „Braves Mädchen.“ lobte mich Marton und ließ meinen Zopf wieder los. „Was war das?“, fragte ich und gab mir dabei größte Mühe, meinen Ärger nicht zur Schau zu stellen. „Pfefferminzlikör, mit einer Geheimzutat verfeinert“ war seine schlichte Antwort.as hatte er mir jetzt schon wieder untergejubelt? Ich war außer mir vor Wut. Jedoch wusste ich, dass es besser für mich war, ihm nichts von meinen wahren Gefühlen zu zeigen. Ich atmete tief durch, um mich ein wenig zu beruhigen. Im nächsten Moment spürte ich warme, glatte Haut an meinem Mund. Marton hatte sich offenbar seiner Hose und Boxershort entledigt. Ohne ein Wort zu verlieren, presste er seine Erektion gegen meine Lippen. Zaghaft öffnete ich meinen Mund und ließ ihn gewähren. Sein harter Schwanz pulsierte in mir. Er schmeckte nach zügelloser Lust und mein Ärger wich dringlicher Begierde. Ich wurde feucht zwischen meinen Beinen und mein Lustpunkt erwachte zu neuem Leben. Sanft saugte ich an seinem heißen Schaft und verwöhnte ihn mit meiner Zunge. Marton entlockte ich ein genussvolles Stöhnen. Als ob er sich plötzlich wieder zur Besinnung rufen musste, ließ er von mir ab. Er stieg in seine Boxershort und zog sie hoch. Ich bildete mir ein, einen gequälten Seufzer zu hören. Wortlos half er mir auf die Beine und führte mich zum Bett.

Er nahm Platz und zog mich an sich heran. Abrupt legte er mich übers Knie und hielt mich fest. Sein harter Schwanz presste sich gegen meinen Oberschenkel. „Ich möchte nun, dass du laut und deutlich mitzählst“. waren seine letzten Worte, bevor seine flache Hand auf meine Pobacke niedersauste. Der stechende Schmerz raubte mir die Luft. Der erste Schlag war irgendwie fast der schlimmste, wenn man nicht mehr wusste, welch eine Art Schmerz einen erwarten würde. Ein kurzer Moment der Ungewissheit, gefolgt von der brutalen Realität. Schon nach diesem ersten Schlag brannte meine Haut und ich konnte mir schon den roten Abdruck seiner Hand auf meinem Fleisch vorstellen. „Eins“ hauchte ich, nachdem ich mich kurz gefasst hatte. Liebevoll strich er mit seinen Fingerspitzen über die schmerzende Stelle auf meinem Po. Seine Zärtlichkeiten fühlten sich nach so einem Klaps viel intensiver an. Welche meiner Pobacken würde als nächstes seine volle Wucht zu spüren bekommen? Die Spannung stieg ins unermessliche. Plötzlich knallte es erneut auf derselben Stelle, die er schon zuvor getroffen hatte. Das Brennen wurde stärker und ein Stechen kam hinzu. Ich musste schon die Zähne fest zusammenbeißen, um nicht zu schreien. „Zwei.“ brachte ich kaum hörbar hervor. Nach insgesamt zehn Hieben, auf beide Backen gerecht verteilt, liefen mir schon die Tränen übers Gesicht. Ich war ganz still und wagte es nicht, mich zu rühren. Nicht einmal ein leises Wimmern kam über meine Lippen.

„Soll ich dir deinen hübschen roten Po ein bisschen massieren?“ „Mhm, das wäre schön.“ antwortete ich, wobei mir das Sprechen schon ein bisschen schwer fiel. Ich war nicht müde, auf eine seltsame Art träge und ohne jeglichen Wunsch des Widerstandes. Marton legte mich auf den Bauch ins Bett und setzte sich neben mich. Er öffnete eine Flasche und kurz darauf hörte ich, wie er sich mit etwas die Hände einrieb. Ich freute mich schon auf die wohltuende Massage mit ein wenig Öl. Als Martons Hände meinen geschundenen Hintern berührten, fühlte ich ein unangenehmes Kribbeln, so wie 1000 Nadelstiche auf einmal. Zuerst nahm ich Kälte wahr, die sich langsam in ein brennendes Hitzegefühl verwandelte. Ich wand ich mich unter seinen Berührungen. Das hatte einen donnernden Schlag auf meinen malträtierten Po zur Folge. „Lass dir das eine Warnung gewesen sein.“ mahnte mich Dom. „Beim nächsten Mal, wirst du wieder ans Bett gefesselt. Hast du das jetzt endlich verstanden?“ „Ja, Sir“ erwiderte ich beinahe tonlos. Mein Hintern brannte wie Feuer. Das Kribbeln wurde immer stärker und doch ließ ich das alles über mich ergehen. „Franzbrandwein mit Menthol kühlt und pflegt die Haut. Neben der erfrischenden Wirkung zeigt sich auch ein durchblutungsfördernder Effekt. Anwendung: vor, während oder nach körperlichen Betätigung.“ las mir Marton den Text auf der Rückseite der Flasche vor. „Wenn das nicht wie für dich gemacht ist…“ sagte Marton mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht.

Ab 18.1.18 geht es hier zum vierten Teil…

Wenn dir die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder einen Kommentar. Danke!

6 Kommentare zu “Strafe muss sein III

  1. Liebe Lana!

    Deine Geschichten lesen sich echt super und flüssig 😊 Bin immer gespannt wie es weiter geht. Hat etwas sehr reizvolles und man möchte diese Sachen selber gerne ausprobieren 😉

    Weiter so 😊😀

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  2. Deine Geschichte ließt sich mit Genuss…. bin auf die Fortsetzung gespannt… vor allem, wenn der Franzbrandwein deine feuchten Lippen berührt…. 😉

    Gefällt 1 Person

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