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Doppelt gebucht

„Frau Wagner, leider ist ein kleines Problem mit ihrer Reservierung aufgetreten. Ich fürchte, das Zimmer, das Sie ursprünglich gebucht haben, steht nicht zur Verfügung.“ sagte der Rezeptionist und bemühte sich um einen besänftigenden Gesichtsausdruck. Genervt rollte sie ihre Augen. Das fing ja toll an. „Alternativ möchten wir Ihnen eine Suite anbieten. Selbstverständlich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten für Sie.“ fuhr der junge Mann fort. Annette zeigte sich einverstanden und freute sich insgeheim schon auf die vielen Stunden, die sie mit ihrem Mann im Bett verbringen würde. „Da wäre noch eine Kleinigkeit. Die Suite verfügt über eine Verbindungstür zur Nachbarsuite.“ Überrascht hob sie eine Augenbraue. „Aber seien Sie unbesorgt, Frau Wagner. Die Tür ist natürlich abgesperrt und der Gast auf der anderen Seite ist einer unserer langjährigen und seriösesten Kunden. Von Ihm haben Sie sicher keine Störungen zu erwarten.“ beschwichtigte der Rezeptionist seine Ausführungen. Annette nahm die Schlüsselkarte entgegen und strahlte ihren Mann an, der gerade etwas abseits sein geschäftliches Telefonat beendet hatte. Als die Tür hinter Ihnen ins Schloss fiel, stürzten sie sich aufeinander. Schuhe schlitterten über den Teppich, Knöpfe wurden aufgerissen und Kleidungstücke landeten zerknüllt auf dem Boden. Erik schubste seine Frau spielerisch aufs Bett und wollte gerade erneut über sie herfallen. Sie befreite sich aus seiner Umarmung und verschwand mit einem verfrührischen Lächeln im Bad, um sich frisch zu machen. In der Zwischenzeit öffnete Erik den Champagner, der bereits im Zimmer auf sie gewartete hatte und füllte die beiden Gläser. Als Annette wieder vor ihm stand, blieb ihm vor Staunen der Mund offen stehen. Seine Frau hatte sich in einen dunklen Engel der Lust verwandelt. Die schwarzen hochhackigen Stiefel reichten ihr bis übers Knie und umhüllten feine, mit Spitze besetzten Nylonstrümpfe. Über dem Spitzentanga zierte ein Strapsgürtel ihre Hüfte. Alles Ton in Ton. Ihre wohlgeformten Brüste kamen in der eng anliegenden Corsage besonders gut zur Geltung. Sie war so eng geschnürrt, dass sie Anettes Kurven betonte. Erik stand vor dem Bett als seine Frau auf ihn zuging. Nun war sie es, die ihn schubste, sodass er auf dem Rücken zu liegen kam. Von Leidenschaft getrieben setzte sie sich rittlings auf ihn und küsste ihn heiß und innig. Ihr roter Lippenstift hinterließ einen blassen Abdruck auf seinem Mund. Sie griff nach ihrem Glas, das auf dem Nachtkästchen stand und nahm einen großen Schluck Champagner. Die Kohlsäure kitzelte ihren Gaumen. Sie legte ihre Lippen auf die Seinen und ließ ein bisschen Champagner in seinen Mund träufeln. Gierig nahm er den Alkohol auf. Er wollte mehr. Doch sie richtete sich auf. Wie aus dem Nichts zauberte sie ein paar Handschellen hervor. Er hörte das metallische Klimpern und eine Woge der Vorfreude überkam ihn. So wollte sie heute also spielen. Mit einem „Klack“ schloss sich die Handschelle um sein rechtes Handgelenk. Anette wollte ihm gerade auch seine andere Hand fesseln als es plötzlich an der Tür klopfte. Sie ignorierten diese kleine Störung. Es klopfte ein zweites Mal, diesmal etwas eindringlicher. Entschlossen führte sie Eriks Arm zum Kopfende des Bettes und fixierte ihn dort mit der Handschelle. Graziös schwang sie sich vom Bett und zog sich den flauschigen Hotelbademantel über. Als sie die Tür öffnete blieb ihr fast das Herz stehen. „Was machst du denn hier?“ flüsterte sie entsetzt als ihr Liebhaber Paul auf dem Flur direkt vor ihrem Zimmer stand. „Wir müssen reden, jetzt!“ sagte er und beäugte amüsiert ihre Stiefel die unter dem Bademantel hervor lugten. „Das ist wirklich kein guter Zeitpunkt!“ zischte sie ihm mit einer energischen Kopfbewegung Richtung Schlafzimmer zu. Sie wollte ihm schon die Tür vor der Nase zuschlagen, doch sein Fuss sabotierte dieses Unterfangen. „Schatz, was dauert denn da solange?“ wollte Erik wissen. „Ähm, ich muss kurz runter an die Rezeption, es gibt ein Problem mit meiner Kreditkarte. Bin gleich wieder da. Lauf’ nicht weg!“ flötete sie und zog die Tür hinter sich zu. Paul nahm sie am Ellbogen und führte sie in die Suite gleich nebenan. Widerstrebend folgt sie ihm. „Sag’ spinnst du? Du kannst doch nicht einfach hier auftauchen!“ fuhr sie ihn an. Entspannt lehnte er sicht zurück. Sie schlang den Bademantel noch enger um sich. „Du solltest deine Stimme vielleicht nicht so erheben, dein Mann ist schließlich im Nebenzimmer!“ Ein süffisantes Grinsen umspielte seine Lippen. „Ich wollte dich sehen.“

„So, jetzt hast du mich gesehen. Kann ich wieder gehen?“

„Nicht so schnell, wir sind noch nicht fertig…“

Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. Dankbar nahm sie es und leerte es in einem Zug in der Hoffnung den Schock, über das soeben gehörte zu dämpfen. Annette musste sich ihm fügen, andernfalls würde Paul ihre gemeinsame Affäre aufliegen lassen. Das konnte sie unter gar keinen Umständen zulassen. Entschlossen wandte sie sich zum Gehen.

Erik war erfreut, seine Frau nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich wieder ganz für sich alleine zu haben. Sie streifte den Bademantel ab und ließ ihn zu Boden gleiten. „Wo waren wir stehen geblieben?“ raunte sie ihm zu während sich sie zu ihm ins Bett gesellte und auf der kühlen Satinbettwäsche neben ihm räkelte. Mit seiner freien Hand bot er ihr ein Champagnerglas an. Zögerlich nahm sie ein paar Schlückchen und gab es ihm zurück. Allmählich stieg ihr der Alkohol zu Kopf. Er trank den Rest aus und stellte das Glas zurück.

Er streckte seinen Arm Richtung Kopfende aus, bereit gefesselt zu werden und ihr die Führung zu überlassen. Sie folgte seinem Wunsch und erweiterte seine Unterwürfigkeit um ihren Seidenschal, den sie als Augenbinde verwendete. Sie kniete sich vors Bett und begann die Innenseiten seiner Oberschenkeln zu küssen. Zärtlich fuhr sie mit ihren Fingernägeln seine Haut entlang hinauf zum Zentrum seiner Lust, ohne ihn dort zu berühren, wo er es sich am meisten wünschte. Dieses Spiel erregte ihn und schürte den bittersüßen Schmerz seiner Lenden. Von heißem Verlangen gedrungen richtete sich sein glatter Schaft auf. Annette leckte seinen prallen Sack und spielte mit ihrer Zunge an seiner empfindlichen Stelle etwas weiter unterhalb. Ein vibrierendes Stöhnen bahnte sich den Weg durch seine Kehle. Er war nun bereit. Mit ihren roten Lippen umschloss sie seine pulsierende Eichel. Geschickt umspielte ihre feuchte Zunge seine Spitze. Als sie ihn nun in voller Pracht in ihren Mund aufnehmen wollte, wanderte ihr Blick unwillkürlich zu dem Spiegel der über dem Bett hing. Ein erstickter Schrei entkam ihr als Pauls Spiegelbild ihr einen missbilligenden Blick darin zuwarf. Starr vor Schreck hielt sie inne und wagte es nicht sich zu rühren. Erik interpretierte diese kurze Pause keineswegs als unangeneheme Störung, er hielt sie für einen Teil des Spiels. Annette kontrollierte gerne sein Lust und trieb in damit oft an den Rand des Wahnsinns. Wahrscheinlich hatte sie besondere Art der Verführung für ihn geplant.

„Wie zum Teufel ist er hier herein gekommen?“ schoss es ihr durch den Kopf. Als ob Paul ihre Gedanken erraten hätte, spielte er mit einem kleinen, glänzenden Schlüssel aus Messing zwischen seinen Fingern. „Die Verbindungstür! Natürlich!“ Ruckartig stand sie auf, um ihn aus ihrer Suite zu werfen. Doch war es Paul, der sie am Arm packte und sie bestimmt durch die geheime Tür in seine Suite führte. „Trink das!“ Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. „Ich will dich küssen, aber nicht unmittelbar nachdem du…“er hielt inne. Er musste den Satz nicht beenden, Annette wusste wovon er sprach. Das Zimmer begann sich zu drehen und ein Gefühl von Wärme und Leichtigkeit stieg in ihr auf. Sie wehrte sich nicht als Paul sie sanft in die weichen Kissen drückte. Annette versank in einer weichen Wolke, die sie mit einem nebeligen Schleier umhüllte. Entschlossen drückte Paul ihre samtweichen Schenkel auseinander. Der liebliche Duft ihrer Scham beraubte ihn seiner Beherrschung. Von animalischen Instinkten getrieben, zerriss er ihren Spitzentanga und tauchte ein ins Paradies. Er küsste und leckte sie, spielte mit ihrem Lustpunkt. Gierig umkreiste seine Zunge ihre Klitoris. Gefühlvoll führte Paul ihr alle fünf Finger in ihre Vagina ein. Sie war so feucht, dass sie seine zur Faust geballte Hand mühelos in sich aufnahm. Genüsslich begann er sie mit seiner Hand zu ficken, während er sie noch immer mit seiner geschickten Zunge verwöhnte. Immer schneller, immer tiefer stieß er in ihr Innerstes. „Oh Gott! Oh Gott! Jaa!“ Mit rhythmischen Zuckungen kündigte sich ihr Orgasmus an. Das Zucken ging in ein Beben über und endete in einem gigantischen Feuerwerk. Keuchend lag sie da und Paul gesellte sich zu ihr. „Oh Gott!“ rief sie und saß plötzlich kerzengerade im Bett. Sie musste sich zwingen, die Augen offen zu halten, so schwindelig war ihr. „Soo gut, Babe?“ fragte er mit einem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck. „Nein! Also, ja! Erik! Ich muss gehen!“ Schwankend eilte sie auf die Verbindungstür zu. Sie hatte Mühe, sich mit den hohen Absätzen aufrecht zu halten und stolperte in ihre Suite.

„Da bist ja wieder, du kleines Luder! Du hast mich ganz schön lange warten lassen.“

„Du stehst doch drauf, wenn ich dich ein bisschen tease“ gab sie keck zurück, was ihr ein Blick auf seinen harten Schwanz bestätigte. Rittlings setzte sie sich auf ihn. „Oh, du hast ja gar kein Höschen mehr an!“ freute er sich. Mist! Das war ja Paul geblieben.

„Ich glaube, im Nebenzimmer war auch gerade ein Päarchen zugange. Das können wir doch viel besser!“ Sie hörte die Herausforderung, die in seinem Tonfall lag und nahm sie an. Sie nahm Erik in sich auf und begann zunächst langsam mit ihren Hüften zu kreisen. Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Gleichzeitig spannte sie ihren Beckenboden an, um so seinen heißen Schaft enger zu umschließen. Sie lehnte sich zurück und stütze sich mit ihren Händen an seinen starken Waden ab. Dadurch glitt er noch tiefer in sie hinein. Sie bewegte sich immer schneller. Erik konnte schon das Ziehen in seinem Unterleib spüren, das nach Erlösung verlangte. Er stöhnte lauthals und befreite sich aus seiner passiven Rolle. Mit seinem Becken kam er ihr entgegen und stieß mehrmals heftig zu. Jetzt begann auch sie lustvoll zu stöhnen. Sie wurden immer wilder, von Ekstase getrieben bis Erik seinen heißen Saft in ihr ergoss und sie erschöpft auf seiner Brust zusammen sackte. Sie atmeten beide schwer. Als sich Eriks Brust wieder regelmäßig hob und senkte, küsste er ihr Haar. Sie nahm den Seidenschal ab und befreite ihn von den Handschellen.

Nach einer Weile merkte sie, dass Erik eingedöst war und mit entspannten Gesichtsausdruck neben ihrer schlummerte. Sie erhob und schlich leise zur Verbindungstüre.

Auf der anderen Seite wartete Paul bereits ungeduldig auf sie. Er verlor keine Zeit und drückte sie gegen die gegenüber liegende Wand. Mit seinen kräftigen Händen hob er ihr Gesäß an und presste seine Errektion gegen ihren Schritt. Annette war ganz heiß und feucht. Sie schlang ihr Beine um seine Hüften. Pauls harter Schwanz teilte ihre geschwollenen Schamlippen und drang tief in sie ein. Ihre verschwitzten Körper schlangen sich in einander und schienen zu einem zu verschmelzen. Er fickte sie in ihrem gemeinsamen Rhythmus bis Paul seinen Höhepunkt erreicht hatte. „Das müssen wir später unbedingt wiederholen“keuchte er ihr ins Ohr.

Annette schlich wieder zurück, direkt ins Bad. Erschöpft drehte sie das Wasser auf und stellte sich unter die heiße Dusche plötzlich ging die Türe auf und Erik stand vor ihr. Grinsend fragt er durchdie Glasscheibe:“Darf ich zu dir rein kommen? Ich wäre schon bereit für Runde zwei!“.


Ende

4 Kommentare zu “Doppelt gebucht

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