Let’s talk about S*X

Heute habe ich mal wieder mit einer Freundin von mir telefoniert. Sie ist eine von meinen „Sex and the city“- Freundinnen. So nenne ich die Eingeweihten, mit denen ich ganz offen und entspannt über Sex sprechen kann. Über die TV-Show reden wir aber eigentlich gar nicht. Nachdem bei mir aufgrund der Quarantäne unter tags immer meine zwei kleinen Kinder in Hörweite sind, musste ich beim Sextalk etwas kreativer sein, als sonst.


Sie fragte mich, was es Neues bei mir gäbe. Mit offener Ehe, unter Quarantäne gab es nicht viel zu berichten. Einzig, dass ich meinem Langzeitschwarm wieder schreiben wollte, aber nicht konnte, weil ich im Zorn seine Nummer gelöscht hatte. Zum Glück gibt es noch Facebook und Instagram. Dann fragte sie mich nach meiner Affäre in Deutschland, aber auch dieses Thema war schnell durch: Wir schreiben uns und telefonieren, mehr nicht. Anschließend wollte sie wissen, ob ich von „Single-Dad“ noch etwas gehört hatte. Letztes Jahr hatte er mich zum Frühstück zu sich nach Hause eingeladen und daraus war dann doch viel mehr als Kaffee geworden. Ein wenig wehmütig dachte ich an diesen Vormittag zurück. Ja, „Single-Dad“ konnte wirklich guten Kaffee kochen. Er war zwar nicht unbedingt Barista, aber die paar Tassen Kaffee waren wirklich gut gewesen. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir noch ein, zwei Kaffees miteinander trinken würden. Aber vermutlich muss ich ihn zu all den Eiskaffees meiner Vergangenheit zählen und einfach in guter Erinnerung behalten.
Meine Kaffeemaschine zuhause ist sowieso die Beste, die ich je hatte. Aber trotzdem ist eine andere Sorte oder Marke hin und wieder eine nette Abwechslung. Deswegen haben mein Mann und ich ja auch beschlossen, gelegentlich auch mal mit anderen Leuten Kaffee zu trinken.
Als ich im Alter von knapp 17 Jahren zur Kaffeeliebhaberin geworden bin, habe ich zunächst 3 Jahre fast durchgehend dieselbe Sorte getrunken. Immer dieselbe Marke, aus immer dergleichen Tasse. Auch die Zubereitung war stets gleichbleibend: Milch unten und Kaffee oben drauf. Eine Art Latte Macchiato. Dabei kam meine Milch nicht ein einziges Mal zum Schäumen. Aber in diesem zarten Alter musste man als Frau das auch zunächst selbst lernen, wie man erfolgreich Milchschaum bekam, bevor man das von jemand anderem erwarten konnte. Schließlich musste man erst mit so einer Milchschaumdüse zurechtkommen. Gelegentlich war dafür auch eine komplizierte Bedienungsanleitung notwendig. Nach diesen 3 Jahren probierte ich ein paar verschiedene Coffee Shops aus. Ich wollte keine fixe Kaffeemaschine, sondern viel Abwechslung.
Rückblickend betrachtet waren diese Coffee Shops ganz ok, aber auch nicht ganz das Wahre. Schon nach einem halben Jahr des Durchprobierens legte ich mir wieder eine Maschine für zuhause zu. Ein chinesisches Modell, leider kein integrierter Milchschäumer, aber mit einem batteriebetriebenen Zusatzgerät war das kein Problem. Die chinesische Kaffeemaschine war zwar etwas kleiner, als man das von mitteleuropäischen Geräten gewöhnt ist, aber allgemein eine attraktive Erscheinung und kreativ in der Kaffeezubereitung. Auch an Abwechslung hat es hier nicht gefehlt. Ich würde hier prinzipiell eine klare Kaufempfehlung geben. Andererseits möchte ich zu bedenken geben, dass dieses spezielle Modell gerne für mehrere Konsumentinnen parallel Kaffee zubereitet und das vermutlich ohne dabei Filtertüten zu benutzen. Fazit: Als Leihgerät über ein Jahr einwandfrei, sollte dann jedoch zurück- bzw. weitergegeben werden.
Danach hab ich eine Zeit lang nur mehr Espressi getrunken. Kurz und stark, aber niemals zweimal den gleichen. Als ich eigentlich noch mehr kosten und probieren wollte, fand ich durch Zufall meine Traummaschine. Ein Vollautomat, mit Milchschäumer und allem drum und dran. Doch zuerst war ich noch nicht bereit für ein Endgerät, es war noch zu früh für mich. Es dauerte jedoch nicht lange und ich wurde süchtig nach dem brühend heißem Kaffee und dem Gerät. Das war einfach der beste Kaffee, den ich je hatte und dieses Modell konnte sie alle: Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino und noch viele mehr. Also entschied ich mich schließlich für einen Dauervertrag anstatt nur für ein Lebensabschnittsleihgerät und habe es nie bereut.
Zwischendurch fand ich dann doch noch zwei Sorten, die ich gerne probieren wollte. Ich gebe es zu, trotz meiner Traummaschine zuhause, musste ich zumindest einen kleinen Schluck kosten. Etwas später hatte ich dann die Lizenz vom Standgerät daheim, zu zwei externen Verkostungen gehen zu können.
Der erste war eine mexikanische Sorte. Ich hatte mir einen feurigen, temperamentvollen Kaffeegenuss erwartet, wurde aber leider herb enttäuscht. Ein fader Café con leche (mucho leche) in Darreichungsform eines Espressos. Da ich es einfach nicht wahrhaben wollte, dass eine mexikanische Sorte so langweilig war, probierte ich es ein zweites Mal, aber es war nicht besser. Wenigstens war die Filtertüte dicht.
Danach lernte ich noch eine seltene, ungarische Sorte kennen. Schon vom ersten Moment an wusste ich, dieser Kaffee war einmalig. Nach langem hin und her – dieser Kaffee war leider sehr schwer zu bekommen – fand endlich eine Kostprobe statt. Diese Sorte ist wirklich nur für Genießer und fortgeschrittene Barista-Liebhaber, Dunkin Donuts- Freaks, Starbucks-Verächter und Macchiato-Fans geeignet und verträglich. Diesen Kaffee hätte ich wirklich gerne wieder, am liebsten in Kombination mit meinem Standgerät zuhause. Ich wünschte, ich hätte noch die Servicenummer, unter der ich diese Sorte bestellen konnte.
Meine andere Freundin hat seit etwa einem Monat ein neues Gerät. Obwohl sie schon länger keinen Kaffee mehr getrunken hat, ist sie mit der neuen Maschine nicht ganz zufrieden. Sie hat in dem vergangenen Monat erst sieben Kaffees getrunken und findet allgemein, dass das Gerät immer nur im Espresso-Modus läuft. Ich meinte, sie sollte etwas nachsichtiger sein, schließlich ist dies ein etwas älteres Modell als der Vorgänger, quasi secondhand. Vielleicht lag es auch an der Marke. Deutsche Geräte sind zwar zuverlässig mit langer Garantie, aber mitunter nicht so feurig oder röstig wie ihre italienischen Kollegen. Vielleicht wäre mehrmaliges Entkalken von Hand ganz hilfreich? Zur Not gäbe es ja auch so kleine, blaue Entkalkungstabletten, die wahre Wunder bewirken könnten.
Wenn ich eine neue Kaffeemaschine habe, probiere ich sie richtig durch. Dann will ich viele Tassen hintereinander, verschieden Sorten und Varianten. Verdammt, sogar an verschiedenen Orten. Deswegen kann ich meine Freundin nicht so richtig verstehen.
Umso glücklicher bin ich, dass meine Kaffeemaschine immer funktioniert und alles macht, was ich von einem guten Kaffee erwarte.

Der Kardiologe, der Herzen bricht

Für M., den ich einfach nicht vergessen kann

Als ich dich zum ersten Mal sah
In deinem Arztgewand
Entging ich nur knapp
Dem Herz-still-stand.
Arrhythmie mit Garantie.
Nahm meinen Mut zusammen
Mich langsam anzubahnen:
„Hallo, ich bin Schwester Lana und
neu auf der Station“
Doch das wusstest du ja schon.
Sahst mich vielsagend an,
wilde Zacken wären zu sehen,
im Elektro-Kardio-Gramm.
Hieltst mir deine Hand hin, ausgestreckt,
die Luft zum Atmen blieb mir fast weg
Atme aus, atme ein
Musst‘ ich mich erinnern,
um nicht zu ertrinken in deinem Augen-Schimmern.
Wir flirteten tagein- tagaus,
Konnte nicht aus meiner Haut heraus.
Hast mich nach dir verrückt gemacht,
Ich dachte an dich Tag und Nacht.
„Am Wochenende komm mit mir!
Ich hab am See ein Haus,
dort ziehe ich dich langsam aus,
werde deinen schnellen Puls ertasten
Und gemächlich an deinen Brüsten rasten“
Das klang wie Musik in meinen Ohren!
„Darfst natürlich gern an mir herum-dok-toren“
Wenn kranke Schwestern mit Ärzten ficken,
Dann muss es doch einfach klicken.
Das geheime Wissen der Anatomie,
Macht uns im Bett zum Genie.
Es klickte gewaltig bei Tag und bei Nacht,
Die traute Zweisamkeit haben wir nur drinnen verbracht.

Doch unsere Affäre stand unter keinem guten Stern,
Plötzlich bliebst du mir einfach fern.
Keine Nachricht, kein liebes Wort
Keine gemeinsame Zeit, kein gemeinsamer Ort.
Als Arzt der Herzen
Bist du wohl Spezialist,
wie man ein Frauenherz erfolgreich bricht.
Nach vielen schmerzhaften Tagen
Wollte ich dich einfach nur fragen:
Warum?
Konnte nicht schlafen, nicht essen,
dich einfach nicht vergessen.
Konnte einfach gar nichts mehr machen,
musste ständig mein Handy bewachen.
Zurück blieb ein kleines Loch,
doch mein mein Herz schlug weiter
noch und noch.
Das alles ergab keinen Sinn
Gab mich dem Herz-Schmerz einfach nur hin.
Zur Arbeit ging Schwester Steffi statt mir
Und sagte „Hallo, ich bin die neue Schwester hier“.
Da erwachte in dir die neue Gier.
Sahst sie vielsagend an,
Und dann –
Fing alles wieder von vorne an…

Die Silvesterparty

Vor ein paar Jahren beschlossen meine Stationsschwester und der leitende Oberarzt statt einer Weihnachtsfeier eine Silvesterparty auszurichten. Alle Ärzte und Schwestern von der Herzstation waren dazu eingeladen, bis auf die wenigen Kollegen, die auch an diesem Abend ihren Dienst verrichten mussten.
Lange fieberte ich diesem Event entgegen, sah ich doch schließlich für mich endlich die Chance, meinem Lieblingsoberarzt etwas näher zu kommen. Endlich war der 31. Dezember gekommen. Siegessicher griff ich nach meinem „kleinen Schwarzen“ und zog es über meine schwarze Spitzenunterwäsche und die halterlosen, hautfarbenen Strümpfe an. Wie eine zweite Haut umspielte das Kleid meine weiblichen Kurven und betonte mein volles Dekolleté. Meine dunkelbraunen, schulterlangen Haare trug ich, ganz im Gegensatz zum Dienst im Krankenhaus, offen. Noch ein wenig Make-Up und ein paar Spritzer meines damaligen Lieblingsparfums „Pleasures“ von Esteé Lauder und mein Styling war komplett. Schnell schlüpfte ich in meine roten High Heels, legte meinen dazu passenden Seidenschal um und zog meinen langen, ebenfalls schwarzen Mantel über. Wie immer war ich etwas spät dran.
Als ich in der Steffl Skybar angekommen war, war Gideon, mein Lieblingsarzt bereits da und von meinen Kolleginnen umringt. Unsere Blicke trafen sich, als ich den Raum betrat und wir lächelten uns gegenseitig an. Ein Kellner kam auf mich zu und reichte mir ein Glas Champagner. Im nächsten Augenblick war Gideon verschwunden, offensichtlich war er vor meinen Kolleginnen geflüchtet. Ich konnte nicht länger nach ihm Ausschau halten, denn unser leitender Oberarzt stand bereits in der Mitte des Raumes und bat um unsere Aufmerksakeit, indem der mit einem Messer gegen seine Champagnerglas klimperte. Alle nahmen ihre Plätze entlang einer U-förmigen Tafel ein. Nachdem ich ein bisschen zu spät gekommen war, blieb mir nur ein Sitzplatz an der kurzen, inneren Seite des U übrig. Schnell begab ich mich zu dem freien Stuhl und stellte mit großer Freude fest, dass Gideon auf derselben Seite saß, wie ich. Zwischen uns saßen nur drei weitere gemeinsame Arbeitskollegen.
Die lange Tafel war mit einem weißen Tischtuch, Stoffservietten und einem äußerst eleganten Geschirr mit Goldrand gedeckt. Silbernes und goldenes Konfetti lag kunstvoll verstreut. Auf jedem Teller glänzte ein kleiner Glücksbringer in Form eines flaschengrünen, vierblättrigen Kleeblatts aus Glas. Für jeweils vier Personen stand in der Mitte eine Karaffe mit Wasser und ein Champagnerkühler, mit einer vollen Flasche Dom Pérignon. Wer sollte das alles nur trinken, fragte ich mich im Stillen. Von den Ärzten waren sicher die meisten mit dem Auto gekommen.
Als Dr. Karner, unser Oberarzt, zu einer Rede ausholte, machte ich mir keine Gedanken mehr, welches Ende die vielen Champagnerflaschen wohl nehmen würde und füllte mein Glas erneut an. Auch Gideon schenkte sich nach und prostete mir hinter dem Rücken unserer Kollegen zu. Hinter der Tafel war eine Art Tribüne, von einem schweren Vorhang verdeckt. Dahinter kam per Knopfdruck durch unseren Chef eine Leinwand hervor. Mit Schrecken sah ich kommen, was nun unausweichlich schien: eine PowerPoint-Präsentation. Gideon und ich sahen einander an, prosteten uns erneut zu und verdrehten beide die Augen. Gisela, meine Stationsschwester gesellte sich zu Herrn Dr. Karner in die Mitte des Raumes und hielt kleine gelbe Kärtchen mit ihren Händen festumklammert. Die beiden empfanden diesen Abend als gute Gelegenheit, das vergangene Jahr auf der Herzstation gemeinsam Revue passieren zu lassen. Dazu hatten sie viele bunte Diagramme erstellt, die unsere Bettenauslastung zeigten. Besonders erfreut schien der Oberarzt über die Belegung der Sonderklassezimmer zu sein. Er konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Als die Eurozeichen aus seinen Pupillen wieder verschwunden waren, fand er auch ein paar lobende Worte für die Schwestern und Pfleger, die sich jeden Tag größte Mühe in ihrem Beruf gaben. Erneutes Augenrollen meinerseits und wieder nahmen Gideon und ich gleichzeitig einen großen Schluck aus unseren Gläsern. Gegen Ende der Rede und der langweiligen Präsentation, wusste ich schon gar nicht mehr, wie oft ich mir selbst nachgeschenkt hatte. Ich wusste nur, dass ich schon jetzt ziemlich betrunken war und dringend etwas zu essen brauchte.
Zum Glück war das Buffet gerade eröffnet worden. Mit wackeligen Beinen stand ich auf und bemühte mich um gleichmäßige Schritte durch den Raum. Am Ende der Schlange angekommen, musste ich mich am Tisch festhalten, weil sich um mich herum alles zu drehen begann. Da hörte ich eine Stimme, die von weit her zu kommen schein: „Lana, alles ok mit dir?“ Obwohl ich nickte, packte mich Gideon am Ellbogen und führte mich bestimmt auf die Dachterrasse hinaus. Die kalte Winterluft traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Nach ein paar tiefen Atemzügen ging es mir deutlich besser und die Erde drehte sich für mich wieder mit ihrer gewohnten Geschwindigkeit weiter. „Ich hab‘ es wohl mit dem Champagner ein wenig übertrieben“, gab ich schließlich zu, um die etwas unbehagliche Stille zwischen uns zu brechen. „Bei dieser langen und trockenen Rede, wird dir das niemand zum Vorwurf machen. Aber du hättest vermutlich vorher eine Kleinigkeit essen sollen“, antwortete er in einem leicht tadelnden Tonfall. Zitternd stand ich vor ihm und wollte mich schon zum Gehen abwenden. Doch Gideon legte mir sein Jackett um die Schultern und gab mir mit seinem durchdringenden Blick zu verstehen, dass ich noch ein bisschen länger an der frischen Luft bleiben sollte. Da konnte ich nicht widersprechen. Ich genoss einfach seine Anwesenheit und den atemberaubenden Ausblick über Wien. Der Stephansdom schien zum Greifen nahe und die vielen Lichter in der ganzen Stadt leuchteten strahlend hell. Es muss wohl der Alkohol gewesen sein, denn anders konnte ich mir meinen plötzlichen Mut nicht erklären. Ich sah ihm direkt in die Augen und die Worte verließen einfach so meinen Mund: „Weißt du eigentlich, dass du bei uns auf der Station der meist begehrte Arzt bist?“ „Ach so?“, fragte er gespielt überrascht nach. „Wer findet mich denn so begehrenswert?“, wollte er wissen und konnte seine Freude über dieses Kompliment kaum verbergen. „Zwei oder drei Kolleginnen“, meinte ich vorsichtig. „Sind die Damen heute hier?“, bekundete er sein Interesse. Ich ließ mir Zeit, um den Raum nach den anderen Krankenschwestern abzusuchen. Dabei wusste ich doch genau, um wen es sich handelte. Gideon wirkte ein wenig ungeduldig und so gab ich zumindest die Kollegin an, von der ohnehin schon alle wussten, dass sie es auf ihn abgesehen hatte. „Andrea schwärmt besonders von dir, das kann dir ja nicht entgangen sein“, meinte ich trocken und ärgerte mich, was ich hier veranstaltete. Eigentlich wollte ich doch diesen Abend nutzen, um meinem Lieblingsarzt näher zu kommen, doch aktuell schilderte ich ihm nur eine willige Krankenschwester, die mit ihm vermutlich sofort ins Bett gehen würde. „Ja, ja. Das ist mir nicht entgangen. Im letzten Dienst wollte sie, dass ich ihr ein EKG schreibe, für ihren angeblichen Tauchkurs“, erklärte er schmunzelnd. Wow, die fährt ja ganz schön schwere Geschütze auf, dachte ich mir und hasste sie gleich ein bisschen mehr. Unabhängig davon, dass uns offensichtlich derselbe Mann gefiel, konnte ich Andrea schon vom ersten Tag an nicht leiden und dieses Gefühl beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. „Und wer findet mich noch attraktiv?“, unterbracht Gideon meine Gedanken. „Attraktiv hab ich nie gesagt – begehrt ist das richtige Wort“, gab ich keck zurück. „Gut, also wer findet mich noch begehrenswert?“. Augenrollend gab ich seiner Neugier nach: „Julia ist recht angetan von dir“. Offensichtlich sagte ihm der Name nichts. „Die kleine Rothaarige, die nach den Feiertagen auf die Stroke-Unit wechseln wird“, half ich ein wenig nach. Immer noch standen ihm die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Aber darauf ging keiner von uns beiden weiter ein. „Und die dritte, ist sie heute Abend auch hier?“, fragte er und sah mir dabei direkt in die Augen. Zum Glück war es draußen so dunkel, dass er wahrscheinlich nicht sehen konnte, wie meine Wangen feuerrot anliefen. „Sie gehört sicher zu den jüngeren Schwestern, stimmts?“, hakte er nach. Ich nickte. „Sie arbeitet erst seit zirka einem halben Jahr auf der Herzstation?“ Das traf auf insgesamt zwei Krankenschwestern zu. Wieder nickte ich. Dann schien er angestrengt überlegen zu müssen. Nun war er es, der sich Zeit ließ. Dabei ließ er mich nicht aus den Augen und ich hatte das Gefühl, dass er allein mit seinem Blick meine Gedanken lesen konnte. Er trat näher an mich heran. „Sie steht hier mit mir auf der Dachterrasse, hab‘ ich Recht?“.
Ich konnte ihn nur ein wenig verlegen anlächeln, bevor er seine Lippen auf meine legte. Neugierig erforschte seine Zunge meinen Mund. Ich schlang meine Arme um ihn und presste meinen Körper gegen seinen. Dabei erwiderte ich seinen innigen Kuss und fühlte mich wie im siebten Himmel. Er schmeckte nach purer Lust. So nah an ihm dran, konnte ich sein verführerisches Aftershave riechen. Ich sog seinen betörenden Duft ein, als sein Jackett von meinen Schultern rutschte und auf dem Boden landete. Doch das war mir in diesem Moment völlig egal. Gideon zog mich noch näher an sich heran. In seinen starken Armen kam ich mir gleichzeitig beschützt und begehrt vor – eine gewaltige Kombination. Viel zu früh beendete er den Kuss und ging vor mir in Knie, während er mit einer Hand zunächst meine Hüfte und dann mein Bein entlang hinab fuhr. Er hob sein Jackett auf und legte mir seine Hand behutsam über mein Kreuzbein. „Wir sollten wieder reingehen, bevor du dich noch erkältest“, sagte er bestimmt und schob mich mit sanftem Druck durch die Glastür. Ein Gefühl der Enttäuschung machte sich in mir breit. Doch dann flüsterte Gideon mir ins Ohr: „Nachher sollten wir unbedingt an dieser Stelle weiter machen“ und zwinkerte mir zu. Ich konnte seinen feuchten, warmen Atem an meinem Hals spüren und ein wohliger Schauer lief über meinen Rücken.
Während des Essens beachtete Gideon mich kaum und auch ich unterhielt mich mit anderen Kollegen. Als es zehn Minuten vor Mitternacht schlug, klimperte Dr. Karner erneut gegen sein Glas. Daraufhin begaben sich alle auf Geheiß unseres Oberarztes auf die wundervolle Dachterrasse. Eifrige Kellner wuselten mit vollen Tabletts herum und verteilten Champagner. Dicht gedrängt standen wir im Freien und genossen den Ausblick über die Stadt, die heute Nacht auch nicht zu schlafen schien. Die verbleibenden Minuten des Jahres waren verstrichen und so zählten wir gemeinsam den Countdown ins neue Jahr hinunter. Plötzlich stand Gideon hinter mir. Ich konnte ihn zwar nicht sehen, jedoch spürte ich seine Anwesenheit ganz deutlich. Bei „3“ zog er mich rasch in einen abgelegenen, dunklen Winkel. Um Punkt Mitternacht drückte er mich gegen die Mauer und küsste mich voller Leidenschaft. Diesmal wurde mir nicht vom Alkohol schwindelig. Während die Bummerin in unseren Ohren dröhnte und die ersten Takte des Wiener Walzers aus der Ferne zu uns drangen, schob er mein Kleid hoch und meinen feuchten String ein Stück hinunter. Die bunten Funken des Feuerwerks knallten um uns herum und es fühlte sich passend zum Rhythmus meiner pulsierenden Pussy an. Er begann meinen Hals zu küssen und mit seinen Fingern über meinen glattrasierten Venushügel zu streifen. Er berührte mich dort, wo sich meine Schamlippen teilten. Ich biss mir auf die Unterlippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken. „Schhhh, reiß dich zusammen“ flüsterte er mir mit seiner verwegenen Stimme ins Ohr. Ich konnte mich nur schwer beherrschen. Mit sanften Druck hielt er mit einer Hand meinen Mund zu. Das erwartungsvolle Pochen meiner Klitoris wurde immer heftiger. Seine sinnlichen Berührungen versetzten meinen Lustpunkt in zarte Schwingungen. Mein Atem wurde schneller und mein Herz hämmerte gegen meinen Brustkorb als ob es gleich hinaus springen wollte. Ich hob ein Bein und schlang es um sein Becken, um seinen geschickten Fingern mehr Spielraum zu gewähren. Gemeinsam mit dem Feuerwerk explodierte ich um die Wette. Meine Schenkel verkrampften sich und ich krallte mich an seinem Nacken fest, als ein unbändiger Orgasmus über mich hineinbrach.
Als ich mich wieder beruhigt hatte, rückte ich mein Outfit zurecht. „In zehn Minuten treffen wir uns beim Aufzug“, bestimmte Gideon und verschwand plötzlich in der Menge.
Also verabschiedete ich mich von meinen Kolleginnen und holte den Mantel aus der Garderobe. Beim Aufzug wartete Gideon bereits auf mich. Die Türen schlossen sich hinter uns und wieder fielen wir über einander her. Wir hatten es eilig, endlich in seine Wohnung zu kommen und den hemmungslosen Sex zu haben, für den wir beide geschaffen waren. Nur zwei Gassen weiter wartete bereits ein Taxi auf uns. Gideon nannte dem Fahrer die Adresse. Wir konnten die Finger nicht von einander lassen. Diesmal küsste ich ihn zuerst und fasste mit meiner Hand in seinen Schritt. Das Leuchten in seinen Augen verriet mir, dass ihm gefiel, wie ich ihn massierte. Er griff nach meiner Brust und schaffte es sogar durch den Stoff des Kleides und den BH meine Brustwarze zu zwirbeln. Ich stöhnte leise aus. „Schhhh, reiß dich zusammen“. Er küsste mich mit einer Mischung aus Macht und Begierde. „Bist du eher devot oder dominant?“, hauchte er mir ins Ohr. „Ein bisschen was von beidem“ gab ich zu und biss mir auf die Unterlippe. Und wieder fiel er über mich her, diesmal noch leidenschaftlicher, noch heftiger. Zum Glück waren wir endlich angekommen.
In einander verschlungen stolperten wir in seine Wohnung. Gideon führte mich direkt in sein Schlafzimmer. Gegenseitig rissen wir uns die Kleider vom Leib, nur die Strapse behielt ich an. Er setzte sich aufs Bett und zog mich rittlings auf seinen Schoß. Der sinnlichen Ästhetik seines Körpers war ich mir in diesem Moment nur allzu bewusst. Endlich nahm ich seinen harten Schwanz in mich auf. Ich drohte vor Geilheit zu explodieren und ritt ihn wild, als ob es kein Morgen gäbe. Mit einem Arm umschlang er meine Taille und mit der zweiten Hand packte er mich am Hals. In seinen Händen wurde ich zu Wachs und genoss seine wohldosierte Grobheit.
Er kam mir mit dem Becken entgegen und stieß tief in mein Inneres. Nun musste ich mich nicht mehr zusammen reißen und stöhnte hemmungslos. Mit Schwung drehte er uns beide plötzlich um, sodass ich auf dem Rücken lag. Gideon legte meine Beine auf seine Schultern und fickte mich hart. Eine abrupte Pause ließ mich wieder zu Atem kommen. Seine Bewegungen wurden immer langsamer, sodass ich unter ihm Höllenqualen erlitt. Ich wollte in tief und heftig in mir spüren. Mit seiner Taktik brachte er mich beinahe um den Verstand. Ich versuchte, mit meinem Becken den Rhythmus vorzugeben, da schlug Gideon mich mit der Hand ins Gesicht. Noch nie zuvor hatte mich ein Mann geschlagen. Ich musste zugeben, dass ein wenig Schmerz, mir tatsächlich Lust bereitete. Also lächelte ich ihn frech an und bewegte meine Hüften, um ihn tiefer in mir spüren zu können. Gideon schlug mich ein zweites Mal. „Willst du wohl endlich still halten?“, sagte er und bedachte mich mit seinem strengen Blick, bei dem es mir jedes Mal eiskalt den Rücken herablief. Wie ein Blitz schlug dieser wohlige Schauer zwischen meinen Beinen ein. Ich schlug die Augen nieder, was er als Zustimmung verstanden hatte. Seine Stöße wurden wieder tiefer und kräftiger. Innerlich jubelte ich, doch ich ließ es mir nicht anmerken. Ich versuchte, mich zu beherrschen, weil ihm das zu gefallen schien. „Braves Mädchen“, lobte er mich, was mich nur noch heißer machte. Er stieß immer heftiger in mich hinein und belohnte so meine Geduld. Ich spürte sein gesamtes Körpergewicht auf mir. Mit einer Hand hielt er meine Handgelenke fest. Ich konnte nichts mehr machen und war ihm völlig ausgeliefert. Endlich konnte ich loslassen und mich ihm komplett hingeben. Gemeinsam erlebten wir einen gigantischen Orgasmus. Keuchend lagen wir beide neben einander. „Wow, einfach nur wow“, brachte ich erschöpft hervor. „Mir gefällt es, wenn du ein bisschen dominant bist. Ich kann es kaum noch glauben, dass wir…“ „Schhh, schhh“, unterbrach er mich und legte einen Finger auf meine Lippen. „Morgen früh brauche ich dich fit und ausgeschlafen.“

Ruprechts Rute

Ihr seht es hier auf diesem Bild,

der Krampus triebs mit mir schon richtig wild.

Lieber als sein schwerer Gürtel

ist mir seine Rute,

sie klatscht so schön, die Gute!

Gerötet und gemartert ist mein Po

darüber ist der Krampus richtig froh.

Und kommt er heute auch zu Euch nach Haus,

holt lieber schon mal die Handschellen raus,

denn Ruprecht

ist ein echter Folterknecht.

Mit dem ist wirklich nicht zu scherzen,

am liebsten bereitet er Euch echte Schmerzen.

Und seid Ihr so wie ich,

nicht artig, sondern böse

dann setzt er Euch zum Schluss ’nen Stich

und das mit groß‘ Getöse.

Rendez-vous mit einem Doc

Schon seit Tagen freute ich mich auf mein Treffen mit meinem Lieblings WE-Doc. Was ihn oder unsere Beziehung so besonders macht? Er ist tatsächlich Arzt und ich bin tatsächlich Krankenschwester. Erotische Doktorspiele auf diesem Nievau machen einfach besonders viel Spass. Ich weiß, was ich sagen muss, um eine bestimmte Reaktion bei ihm zu triggern. Dafür weiß er, was oder wie er etwas machen soll, um meine Pulsfrequenz schnell ansteigen zu lassen 😉

Wie immer kam Peter über ein ganzes Wochenende nach Baden bei Wien. Unser „Termin“ war für Samstagvormittag vereinbart, da ich am Freitagmorgen aus dem Nachtdienst gegangen war. Für meinen Privatarzt wollte ich schließlich fit und ausgeschlafen sein. Nur stellte sich schon während meines Nachtdienstes heraus, dass ich nicht ganz so fit sein würde. Ich musste beinahe ununterbrochen nießen, der Hals kratze und mein Kopf tat mir weh. Also schrieb ich Peter in der früh eine Nachricht: „Guten Morgen! Ich fürchte, ich werde wirklich krank L“

Schon im nächsten Moment las ich seine Antwort: „Soll ich einen Hausbesuch machen? ;)“

Der Gedanke war verlockend und schon aktivierten sich meine spontanen Selbstheilungskräfte. Peter würde ohnehin erst in einigen Stunden hier sein können, leider wohnte er viel zu weit weg von mir. Länger als fünf Stunden schlief ich sowieso nicht nach einer Nachtschicht. Dass es zuhause nicht aufgeräumt war und dass er mich vermutlich nur im Nachthemd und vor allem ungeschminkt sehen würde, hielt mich zunächst von einer Antwort ab. Aber ich wollte ihn gerne noch am selben Tag sehen und vielleicht würde er mir ja eine heilende Spritze verpassen, damit es mir schnell besser ging. Also schickte ich ihm ein Einfaches „ja“ zurück. Meine Adresse kannte er schon längst, weil er mir schon seit Jahren fleißig Postkarten, Geburtstagswünsche und Weihnachtsgrüße, über die ich mich immer sehr freute, schickte.

Kurz vor 13.00 Uhr wachte ich auf. Nach dem Schlafen fühlte ich mich schon ein wenig besser, aber trotzdem nicht ganz fit. Rasch ging ich ins Bad, um mir die Zähne zu putzen und um mich ein wenig zu frisieren. Kaum war ich fertig, klingelte es schon an der Tür. Nur mit einem sommerlichen Nachthemd bekleidet, huschte ich nach unten und öffnete die Eingangstür. Vor mir stand mein Lieblingsdoc, wie immer mit einem weißen Kurzarmhemd bekleidet und einem kleinen Arztkoffer in der Hand. Zur Begrüßung umarmten wir uns innig und blieben einen Moment einfach nur so stehen. „Na wie geht’s denn meiner Patientin?“ fragte mich Peter und löste sich aus unserer Umarmung. Dabei ließ er seinen prüfenden Blick über mich schweifen. „Eh schon bissi besser“, antworte ich, aber meine nasale Stimme verriet mich sofort. „Das muss ich mir mal genauer ansehen“, sagte er bestimmt und führte mich am Ellbogen aus dem Vorzimmer. Nur wusste der lieber Herr Doktor ja nicht wohin, schließlich war das sein erster Hausbesuch bei mir. „Gehen wir rauf ins Schlafzimmer“ flüsterte ich und nahm ihn an die Hand.

Ohne Aufforderung legte ich mich aufs Bett während Peter seinen kleinen Koffer ungefragt auf meinem Schminktisch abstellte. Ich hatte mich kaum zugedeckt, da kam er schon mit dem Stethskop um den Hals und setzte sich zu mir an die Bettkante. „Komm, setz dich auf. Ich möchte dich als erstes abhören.“ Ganz unverschämt zog er mein ohnehin dünnes Nachthemd etwas runter, sodass meine Brüste frei lagen und hörte ausgiebig Herz und Lungen ab. Meine Brustwarzen richteten sofort auf. Wie durch Zufall berührte er mit seinem Daumen meinen linken Nippel, der sogleich härter wurde. „Soweit alles in Ordnung“, stellte er fest. Als nächstes nahm er das Otoskop zur Hand und inspizierte meine Ohren, was ein wenig unangenehm war. Mit einem Holzspatel bewaffnet und noch immer dem Otoskop in der anderen Hand wollte er in meinen Hals sehen. Ich legte Protest ein und wollte ihm erklären, dass der Holzspatel nicht nötig sei, ich konnte auch ohne dem Ding brav „Aaaaaaa“ sagen. Aber der liebe Herr Doktor ließ mich gar nicht zu Wort kommen und drückte mir einfach die Zunge runter, während ich versuchte auch nur ein Wort raus zu bringen. „Sehr krank scheint mir die Lana aber nicht zu sein. Ist wohl nur eine Erkältung. Aber um sicher zu gehen, werden wir mal die Temperatur messen“. Bei diesen Worten schlug mein Herz sofort höher. Er sah die Vorfreude in meinen Augen aufblitzen. Das war immer einer der besten Momente, wenn Peter mich untersuchte. Routiniert schüttelte er das Quecksilberthermometer und tauchte die Spitze kurz in den Tigel mit Vaseline ein. „Du kannst am Rücken liegen bleiben, aber nimm‘ deine hübschen Beine hoch“, forderte er mich auf. Er wusste ganz genau, dass mir diese Position am peinlichsten war. Sie war einfach so demütigend. Alles lag vor ihm frei. Meine intimsten Stellen waren für ihn nicht nur einsehbar, sondern auch frei zugänglich. Aber genau darum ging es ihm ja. Diese Stellung empfand ich gleichermaßen erniedrigend als auch erregend. Natürlich war das auch den aufmerksamen Augen des Allgemeinmediziners nicht entgangen. Doch zunächst sagte er nichts. Mit Daumen und Zeigefinger spreizte er zwar vorsichtig, aber eigentlich unnötigerweise mein Poloch. Kühle Luft berührte meinen Anus und sofort bildete sich eine leichte Gänsehaut drum herum. „So, so. Fröstelt die Patientin etwa?“, fragte mein Doc und lächelte mich wissend an. Langsam kreisend führte er das Thermometer ein. Unter drehenden Bewegungen schob er es tiefer rein. Meine Gänsehaut verstärkte sich sofort. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Lippen trat unübersehbar hervor. Ich war so erregt und doch wollte ich am liebsten vor Scham im Boden versinken. Doktor Peter nahm dies mit einem genugtuenden Lächeln zur Kenntnis und führte mir kurzerhand noch ein zweites, elektrisches Fieberthermometer ein, diesmal vaginal. Das war weniger erregend, aber auch nicht störend. So lag ich nun da, mit meinen Beinen in der Luft. Das zweite Thermometer piepste bereits nach wenigen Sekunden. Sanft entfernte Peter das elektrische Messinstrument. „37,5°C“ zeigte es an. Gewissenhaft desinfizierte er es und packte es wieder ein. Kurz darauf griff er nach dem Glasthermometer und zog es genüsslich und gaaanz langsam aus meinem engen Poloch. Unweigerlich musste ich stöhnen, so geil war das Gefühl. So kribbelnd und erregend, einfach nur wunderschön. Peter musste ein wenig blinzeln, um es besser ablesen zu können. „37,6°C, das ist zwar kein Fieber aber da geben wir der Patienten doch besser ein Zäpfchen, damit sie sich schnell besser fühlt.“ Meine Beine hatte ich mittlerweile aufgestellt und unter meiner kuscheligen Decke versteckt. Flott hatte Peter das Zäpfchen hergerichtet und sah mich streng von oben an. „Ja, ja, ich geb die Decke ja schon weg“, schmollte ich ein bisschen. Ich ließ die Beine aufgestellt, doch mein privater „Notarzt“ drückte sie mir bestimmt auseinander. „Was gibst du mir da eigentlich?“, wollte ich vor der Applikation noch wissen. „Talvolsilen®“. Schon spürte ich den harten, kalten Fremdkörper gegen mein Poloch drücken. Fragend sah ich Peter an und hielt seine Hand fest, damit er mir nicht einfach so den kleinen Torpedo verpassen konnte. „Paracetamol und Codein“, antwortete er augenrollend. Ich nickte zustimmend. Denn danach würde ich vielleicht noch eine Runde schlafen können. Ich wusste schon im Vorhinein, dass dies ein eher kurzer Besuch sein würde, mein Lieblingsarzt wollte noch etwas weiter fahren, um einen bestimmten Wein einkaufen zu können.

Peter ging wieder rüber zu meinem Schminktisch und suchte etwas in seinem Köfferchen. Offensichtlich hatte er mir verschiedene Medikamente mitgebracht. Darunter ein Antibiotikum, ein schleimlösendes Mittel und eben die Paracetamol/Codein-haltigen Zäpfchen. Natürlich waren Zäpfchen mit dabei, wie konnte es anders sein? Für eine von „WE-beherrschte Patientin“, wie er mich einmal genannt hatte, war dies das Äquivalent eines Blumenstraußes.

Am nächsten Morgen ging es mir schon deutlich besser, hauptsächlich weil ich mich am Vorabend mit verschiedenen Medikamenten vollgepumpt hatte. Ich ging ins Badezimmer, um mich fertig zu machen. Schließlich wollte ich heute besonders hübsch für meinen Wahlarzt aussehen. Nachdem ich meine Haare geföhnt und Make-up aufgelegt hatte, stand ich unentschlossen vor meinem Kleiderschrank. Zum Schluss waren nur noch zwei Outfits übrig geblieben. Ein Kleid im Marine-Look mit weißen und dunkelblauen Streifen, oben eng anliegend, dann weit ausgestellt und etwa Schienbein-lang. Das andere war ein elegantes, langes Sommerkleid, schwarz-weiß gemustert mit einem tiefen Dekolleté und seitlichen Beinschlitzen. Schließlich entschied ich mich für das Zweite. Peter mochte es sehr, wenn ich mich feminin und elegant kleidete. Zu besonderen Anlässen trug ich gerne meine Perlenohrringe, eine dazupassende Kette und natürlich auch mein Armband. Als ich mich im Spiegel sah, war ich sehr zufrieden mit meinem Erscheinungsbild. Als ich gerade nach unten gehen wollte, um Schuhe und Handtasche zu holen, fiel mir ein, dass ich gar keinen Slip angezogen hatte. Im Sommer ging ich fast immer ohne Höschen aus dem Haus, wenn ich ein Kleid oder einen Rock trug. Sollte ich es wagen und Peter überraschen? Irgendwie traute ich mich nicht und entschloss mich für einen Kompromiss: meinen Perlen-Tanga. Nicht wirklich Unterwäsche, aber definitv mehr als nichts. Außerdem passte der Tanga perfekt zu meinem Schmuck.

Voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg ins Hotel nach Baden. Mein Herz schlug mir bis zum Hals als ich die zwei Stockwerke erklomm, nicht nur wegen der körperlichen Betätigung. Um 11:05 Uhr blieb ich vor Zimmer 207 stehen und atmete noch einmal kurz durch. Leise klopfte ich an die Tür und hielt den Atem an. Mit seinem herzlichen Lächeln im braun gebrannten Gesicht öffnete Peter die Hotelzimmertür und bat mich herein. „Lass dich einmal ansehen“, sagte er und trat ein paar Schritte zurück. „Einfach nur schee“, gab er bewundernd in seinem bayrischen Dialekt zu. Er kam auf mich zu, umarmte mich und küsste mich zärtlich auf den Mund. „Es ist so schön, dich wieder zusehen“, flüsterte ich in sein Ohr und sog den Geruch seiner Haut ein. „Adventure“ von Davidoff war mein Lieblingsduft an ihm. Er löste sich aus unserer Umamrung und drückte mich sanft, jedoch auch bestimmt auf den Sessel hinter mir. „Schauen wir doch mal, wie es der schönen Patientin heute geht“, sprach er und nahm als erstes ein elektrisches Blutdruckmessgerät zur Hand. „Das ist aber nicht dein Ernst! Mit dem Ding willst du messen? Das ist doch viel zu ungenau! Diese Geräte zeigen immer einen etwas höheren Wert an!“, regte ich mich künstlich auf. Ich mochte es einfach lieber, wenn Peter die Blutdruckmanschette und das Stethoskop zur Hand nahm und vorher noch meinen Puls an meinem zarten Handgelenk fühlte. Doch das traute ich mich in diesem Moment nicht zu sagen. Stur und um auch ganz sicher Recht zu behalten, tippte ich mit meinem Fuß auf und ab, was ein rhythmisches Klappern meines Absatzes zur Folge hatte. Zusätzlich plapperte ich unaufhörlich während der Blutdruckmessung, um den Wert zu erhöhen. Peter nahm das alles gelassen hin und ließ sich von mir nicht provozieren. „138/85“, sagte er. „Siehst du, der stimmt sicher nicht“, antwortete ich schmollend. „Na das werden wir später noch mal kontrollieren“. Er entfernte das Messgerät von meinem Handgelenk und legte behutsam zwei Finger an meine Ateria radiales. Mein Puls dürfte etwas schneller gewesen sein, da mein Doc mich fragte, ob ich aufgeregt oder gar erregt war. „Nein, verärgert“, gab ich trotzig aber durch die Pulsmessung schon etwas besänftigt zurück. Gekonnt ignorierte er mein zickiges Verhalten. „Vielleicht hat die Lana ja auch erhöhte Temperatur, das würde die dezente Tachykardie erklären“ meinte er und grinste mich dabei unverfroren an. „Nein, mir ist einfach nur so heiß, draußen hat es immerhin auch 30° C.“, entgegnete ich ihm. „Na dann zieh doch einfach das Kleid aus, wenn dir so heiß ist“, und wieder schmunzelte er mich an. Ich konnte gar nicht anders und grinste zurück. Langsam war es an der Zeit, sein Spiel mitzuspielen. Mehr brave, gehorsame Patientin und weniger renitente Lana. Also stand ich auf, schlüpfte aus den dünnen Trägern und streifte das Kleid ab, bis es auf dem roten Teppichboden landete. Meine schwarzen Riemchensandalen hatte ich anbehalten und stieg aus dem Kleid. Beulte sich da etwa was in seiner Hose? Meinem Privatarzt schien zu gefallen, was er sah. Er geleitete mich zum Bett und zwang mich mit sanften Druck in eine liegende Position. Ich lag auf dem Rücken und er setzte sich zur mir an die Bettkannte. Er ließ seinen Blick über mich schweifen und legte seine Hand auf meine Stirn. „Du fühlst dich nicht unbedingt warm an, aber messen wir sicherheitshalber nach“. Mehr musste er gar nicht sagen und schon begann es in meinem Inneren vor Vorfreude zu kribbeln. Am Nachkästchen lagen schon die Thermometer und das Gleitgel bereit. Mit dem Glasthermometer in der Hand zog er mir den Perlentanga aus. „Wie will denn die Lana heute gemessen werden?“, fragte er mich zu meiner großen Überraschung. „Auf deinem Schoß“, nuschelte ich und die Schamesröte stieg mir ins Gesicht. „Wie war das?“, fragte er nach. Ich wusste nicht, ob er mich wirklich nicht verstanden hatte, oder ob er einfach nur noch einmal die Worte aus meinem Mund hören wollte. „OTK“, sagte ich, diesmal etwas deutlicher und wagte es, ihn dabei anzusehen. OTK war die gängige Abkürzung für „over the knee“, also englisch für über das Knie. Dieses Akronym kannten wir beide aus einem Erotikforum.

Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, hatte er verstanden, was ich von ihm wollte und das sicherlich schon beim ersten Mal. „Na dann komm mal her“. Zögerlich legte ich mich über seinen Schoß. Mir war das schon sehr peinlich. Ich fühlte mich klein und unterlegen, aber doch auch sicher bei ihm und genau diese Mischung schien auf mich erregend zu wirken. Schon spürte ich, wie er mit einer Hand meine Pobacken etwas spreizte und den kalten Fremdkörper einige Zentimeter tief in mich einführte. Ich war bereits feucht und merkte, wie ich von Minute zu Minute geiler wurde. Während der Messung sprach er ganz ruhig und lieb mit mir und sah immer wieder mal auf das Thermometer. Zwischendurch musste ich ein paar Mal niesen und so unbekleidet, fröstelte es mich nun ein bisschen.

Mit einer zügigen Bewegung entfernte er das Fieberthermometer aus meinem Po. „37,7°C“, las er ab. Wie auch auch am Tag zuvor, war das für meinen Doc Grund genug, mir ein Fieberzäpfchen zu stecken. Während er nach seiner Arzttasche griff, blieb ich über seinem Schoß gebeugt liegen und konnte deutlich seine Erekton unter mir spüren. Er hatte den „Torpedo“, wie er Zäpfchen gerne nannte, bereits ausgepackt. Schon im nächsten Moment spürte ich den kleinen Eindringling an meinem Hintertürchen, gefolgt von Peters Zeigefinger. Etwas länger als notwendig ließ er seinen Finger in mir. Vorsichtige tastete er nach dem „Supp“ bis es geschmolzen war. Mir war noch immer kalt und klapperte deswegen mit den Zähnen. „So, und jetzt legt sich die Lana wieder ordentlich ins Bett, damit ich sie schön zudecken kann“. Daraufhin zog sich Peter bis auf die Unterwäsche aus und kuschelte sich zu mir. Er hielt mich zärtlich im Arm und strich mir immer wieder liebevoll übers Gesicht. Hin und wieder gab er mir einen Kuss auf die Wange.

Ich muss wohl kurz eingedöst sein, denn als ich meine Augen wieder öffnete, lag Peter nicht mehr neben mir. Im Badzimmer hörte ich das Wasser rauschen. Kurz darauf kam mein Doc mit einem gut gefüllten Irrigator-Set zurück. Mit vor Schreck aufgerissenen Augen starrte ich ihn an. Noch bevor er irgendetwas sagen konnte, setzte ich schon an: „Nein, nein, nein! Ganz sicher nicht.“ „Doch, doch, doch“, widersprach er mir und stellte seine Gerätschaft auf dem Nachtkästchen ab. „Peter bitte, ich will keinen Einlauf bekommen“, flehte ich ihn an. „Lana, der wird dir guttun. Spült alle Krankheitserreger einfach aus dir raus.“ Ich glaubte noch, ein letztes Ass im Ärmel zu haben. „Aber das Zäpfchen kann dann nicht wirken, wenn du mir jetzt einen Einlauf verpasst“. Ich hatte mich bereits im Bett aufgesetzt und lehnte mich mit einem triumphierenden Lächeln zurück. „Süße Lana! Um das Zäpfchen brauchst du dir keine Gedanken mehr machen, denn du hast etwas über eine Stunde geschlafen.“ Was? Wirklich? Wieso hast du mich so lange schlafen lassen?“ fuhr ich ihn an. „Ich wollte doch ganz viel WE mit dir machen“. „Es war einfach so schön, dich im Arm zu halten“, antwortete er. Daraufhin war ich erst mal sprachlos und somit war mein Schicksal besiegelt.

Einläufe erhielt mich immer im Vierfüßlerstand, zumindest solange ich es tolerieren konnte. Widerwillig begab ich mich also in diese Positon. Peter breitete ein flauschiges Handtuch unter mir aus und begann, alles weitere vorzubereiten. Schon bald spürte ich seinen Finger, der mein Poloch eincremte und vorsichitg in mich eindrang. Während ich meinen Hintern weiter brav nach oben streckte, wurde auch das Darmrohr schön gleitfähig gemacht. Das lange Ding schreckte mich schon längst nicht mehr ab. Im Gegenteil. Es war viel besser zu ertragen, wenn die Flüssigkeit etwas weiter oben im Darmabschnitt eingebracht wurde, als gleich hinter dem Schließmuskel. Und auch der Erfolg der Darmspülung war „durchschlagend“. Gekonnt führte Peter also den langen, relativ dünnen Schlauch ein und schon bald floss warmes Wasser in mein Innerstes. Ganz am Anfang war das ja sogar noch ein bisschen angenehm. Die wohlige Wärme von Innen. Nach zirka einem halben Liter stellte sich bei mir schon ein drückendes Gefühl ein, aber es war noch zum Aushalten. Einen weiteren Viertelliter später setzten leichte Bauchschmerzen ein und ich musste mich auf die Seite legen. Nachdem der ganze Liter endlich eingelaufen war, hatte ich immer wieder Krämpfe, die ich veratmen musste. Unter dieser Prozedur hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren und so musste ich meinem Doc vertrauen, dass er mich nicht all zu lange leiden ließ. Er entfernte den Schlauch und half mir, mich auf den Rücken zu drehen. So konnte er sich wieder zu mir ans Bett setzen und mir meinen Bauch massieren. Das war angenehm und half sehr gut gegen die immer wieder aufkommenden Koliken. Es war schön, von Peter so umsorgt zu werden. Ich muss zugeben, dass das zunehmende Druckgefühl auch etwas Positives hatte. Durch den stetigen Druck nach unten, dürfte auch die Durchblutung im Schambereich angeregt worden sein. Sowohl meine Schamlippen als auch meine Klitoris waren deutlich angeschwollen und die Nässe zwischen meinen Beinen wurde immer mehr und mehr. Doch als er mir ansah, dass ich es nicht länger aushielt, schickte er mich endlich ins Badezimmer, damit ich mich erleichterten konnte. Danach genoß ich eine lange heiße Dusche.

Nur mit einem weißen, kuscheligen Handtuch bekleidet, trat ich zu Peter auf den Balkon hinaus. Rauchend saß er im Hotelbademantel auf einem der Metallstühle und genoss die Aussicht. „Zieh dir was an, sonst erkältest du dich noch“, scherzte er. Ich machte ein paar Schritte zurück und ließ das Handtuch auf den Boden fallen ohne den Blick von ihm abzuwenden. Wieder lächelte er mich an. Kurzerhand schnappte ich mir sein Hemd, das sorgfältig über der Sessellehne hing und zog es an. Dann trat ich wieder auf den Balkon hinaus und setzte mich zu Peter an den kleinen Tisch. Er hatte in der Zwischenzeit eine Flasche Wein geöffnet und zwei Gläser bereitgestellt, jedoch noch nicht eingeschenkt. „Na, wie geht’s dir jetzt?“, fragte er mich. „Besser“, antwortete ich kaum hörbar. Trotzig wie ich nun einmal war, wollte ich ihm nicht gestehen, dass seine Behandlung erfolgreich war. „Du sprichst heute so leise. Was hast du gesagt?“, neckte er mich. „Dass es mir besser geht“, antwortete ich zickig und wollte schon nach der Weinflasche greifen, um uns beiden einzuschenken. Doch Peter kam mir damit zuvor und reichte mir ein Glas. Wir stießen miteinander auf uns und diesen herrlichen Tag an und genossen die vermutlich letzten Sonnenstrahlen dieses Sommers.

Der Saunabesuch

Ich verbrachte heute einen entspannten Tag mit meinem Mann in der Therme. Normalerweise nehme ich meine Handy nicht mit, aber ich bin froh, dass ich es heute ausnahmsweise gemacht habe. Wir sind in die Sauna zum Kräuteraufguss gegangen und ich könnte nicht behaupten, dass ich ein besonderes Faible für Saunameister hätte. Zwar „leide“ ich unter einem ausgeprägten Arzt-Fetisch kann aber zum Beispiel einem Gärtner oder Tennislehrer nur aufgrund seines Berufes nicht viel abgewinnen.

Wie immer setzte ich mich also in die unterste Reihe, fussfrei. Der Raum füllte sich schnell mit anderen Schwitz-Begeisterten. Dominik saß weiter oben, zwei Reihen hinter mir. Plötzlich erschien dieser Halbgott von einem Mann, nur mit einem kurzen weißen Handtuch bekleidet. Er trug ein schmales Lederarmband am Handgelenk und stellte sich als „Rob“ vor. Sein ungarischer Akzent fiel mir sofort auf. Er erklärte, er würde nun die Düfte Kamille, Eukalyptus und anschließend Lavendel verwenden. Ich hing förmlich an seinen Lippen. Seine Stimme war tief und fest, gleichzeitig auch sehr samtig und freundlich. Sein Gesicht war nichts Besonderes. Dunkle Haare und dunkle Augen. Ein männlicher messy-hair-bun und ein typischer Hipster-Bart verliehen ihm ein verspieltes jugendliches Antlitz, wobei ich ihn kaum älter als 25 Jahre schätzte. In meiner Fantasie war er Student, wahrscheinlich Sportwissenschaften oder etwas in der Art.

Der erste Aufguss begann und Rob nahm einen riesigen Fächer zur Hand. Geschmeidig, ja beinahe schon grazil bewegte er sich durch den Raum und verteilte die warme Luft um uns herum. Als er an mir vorbei kam, wurde es deutlich heißer. Sein schlanker und gleichzeitig leicht trainierter Oberkörper zog genau auf Augenhöhen an mir vorbei. Markellos würde nur annährend seinen schönen Körper beschreiben und dabei finde ich das Wort „schön“ für einen Mann normalerweise unpassend. Aber Rob war einfach ein schöner Mann. Ich konnte meine Augen gar nicht von ihm lassen und so folgte mein Blick ihm weiter durch den Raum. Ohne ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung hätte ich wohl fast zu sabbern begonnen. Langsam kam ich ins Schwitzen aber auch zwischen meinen Beinen wurde es zunehmends feuchter.

Runde zwei. Galant und mit Bewegungen, die in Zeitlupe ablaufen zu schienen, schwang er gefühlvoll und anmutig zugleich ein großes Handtuch. Der Raum war erfüllt von Eukalyptus. „Bitte setzen Sie sich alle gerade hin und atmen sie tief ein“ erklang seine maskuline und doch auch sanfte Stimme. Gerne kam ich seiner Bitte nach, denn so konnte ich ihn mir noch viel besser aus der Nähe ansehen. Mittlerweile war auch Rob schon sehr verschwitzt. Sogar sein Schweiß schien makellos zu sein und lief in paralellen Bahnen seinen perfekten Oberkörper hinab. Gierig verfolgte ich diese Linien bis zu dem tief sitzenden Handtuch auf seinen Hüften. Erst jetzt fiel mir auf, dass er gar keinen „Saunarock“ sondern nur ein gewöhnliches Handtuch trug. Ich schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dieser Knoten möge sich lösen: hier und jetzt. Telepathisch versuchte ich nachzuhelfen, doch ohne jeglichen Erfolg. Sowohl die Schwerkraft als auch andere physikalische Gesetzte ließen mich, wie schon so oft in meinem Leben im Stich. Als der ungarische Adonis sich streckte, um auch den Saunagästen in der obersten Reihe heiße Luft zuwacheln und somit Feuer unter ihren Hintern machen zu können, hielt der Knoten bombenfest. Rob musste wohl über „gordische“ Fähigkeiten verfügen, die auch im Schlafzimmer ganz praktisch sein könnten.

Als nächstes bat Rob uns nach draußen und teilte kleine Schälchen mit Salz aus. Damit rieben Dominik und ich uns gegenseitig ein. Wir nahmen wieder in der Sauna Platz und Dominik setzte sich nun direkt hinter mich. Ihm war nicht entgangen, wie sehr ich den ungarischen Halbgott während seiner Vorführung bewundert hatte. Rob stand noch vor der Sauna und wartete, dass alle Gäste wieder zu ihren Plätzen fanden. Währenddessen schnappte er sich einen Besen und kehrte das Salz am Boden weg. Ich schwöre es euch, in diesem Moment muss ich einen spornten Eisprung gehabt haben. Ein gut gebauter Mann, gepflegt, nur mit einem Handtuch bekleidet und triefend nass mit männlichem Schweiß bedeckt verrichtet simple „Hausarbeit“ und das mit einer Dynamik und Körperspannung, die jeden Bodenturner alt aussehen ließ. „Wow“ hauchte ich vor mich hin. Dominik sah mich grinsend an. „Glaubst, das macht er zuhause auch so?“, fragte ich meinen Mann. Dominik, der meine Illusion des perfekten Mannes nicht zerstören wollte, meinte: „Ganz sicher, mein Schatz“. Wir mussten beide lachen.

Zum Abschluss verteilte Rob nun große Eiskugeln mit seinen bloßen Händen auf den heißen Steinen. Es zischte und dampfte. Robs Körper glitt nass und glänzend an mir vorüber. Am liebsten hätte ich mit meiner Zunge über seine harte Brustwarzen geleckt und mit meinen Fingern seine dezente Brustbehaarung gestreichelt. Anschließend hätte ich ihm das Handtuch vom Leib gerissen und in sein Po gebissen. Ja gebissen! So hinreißend sah seine bedeckte Kehrseite aus. Als er sich einmal umdrehte, konnte ich seinen Rücken bestaunen. Wundervolle, aufrechte Haltung, ebenfalls leicht trainierte Muskulatur. Ich war schlicht und ergreifend tief beeindruckt von diesem sportlichen Rücken. Und von den zwei kleinen Grübchen, genau über der Handtuchkante.

Bevor ich mich weiter in meiner Schwärmerei verlieren konnte, klatschten die anderen Saunagäste anerkennend für Rob und bedankten sich für den tollen Aufguß. Nach und nach drängte die Menge nach draußen, jeder wollte unter die kühle Dusche. Nur Rob war nirgends zu sehen. Jedoch wusste ich, dass die Saunameister immer erst länger nach den Gästen duschen gingen. Schade, aber verständlich. Draußen, etwas abseits stand Rob und sah ein wenig erschöpft aus. Wenn er jetzt kollabiert, ich würden ihn liebend gerne Mund-zu-Mund beatmen, schoß es mir durch den Kopf.

Die anschließende kalte Dusche brachte mich wieder zurück in die Realität. Ich ging ins große Becken und schwamm ein paar Längen. Als ich fertig war, fiel mir ein, dass ich meine Sonnenbrille im Vorraum zur Sauna ableget hatte. Also ging ich noch mal zurück und sah Rob, wie er gearde unter der Dusche stand. Leider oder doch vielleicht glücklicherweise stand er mit dem Rücken zu mir und so konnte ich nur wieder seine Kehrseite bewundern, diesmal jedoch ganz in Natura und wie ihr euch vielleicht mittlerweile denken könnt – sein Hintern war perfekt!

Was ist “weiße Erotik“?

Da der Begriff noch vielen unbekannt ist, folgt heute, passend zum „Tag der Reanimation“ eine kurze Erklärung. Einen Tag der „Weißen Erotik“ gibt es ja wahrscheinlich (noch) nicht.

„Weiße Erotik“, im Englischen „Medfet“, ist der Überbegriff für erwachsene Doktorspielchen. Darunter verstehe ich Rollenspiele und das Verwenden von Medizinprodukten. Ich bevorzuge eher harmlose Praktiken, wobei das natürlich auch Ansichtssache ist und spiele gerne realitätsnah. Das Setting muss nicht immer das Krankenhaus oder die Arztpraxis sein. Natürlich können Ärzte oder Krankenschwestern bei Bedarf auch Hausbesuche machen 😉

Manchmal kann Erste Hilfe nicht nur Leben, sondern auch einen Orgasmus retten

Poetry Slam 9/19

Guten Morgen meine Lieben!

Gestern habe ich ganz spontan zum allersten Mal an einem Poetry Slam teilgenommen. Ich wusste nicht, was mich da erwartete. Den ganzen Tag hab ich an einem Text gefeilt, gekürzt, gestrichen, doch wieder etwas dazugeschrieben, nachdem jeder Teilnehmer nur 5 Minuten „Slammen“ darf. Schließlich habe ich mich dann für eine gekürzte und abgeänderte Fassung von „Doppelt gebucht“ entschieden:

Im Hotelzimmer angekommen schubste Erik seine Frau spielerisch aufs Bett und wollte sich gerade auf sie stürzen. Jedoch befreite sie sich aus seiner Umarmung und verschwand im Bad, um sich frisch zu machen. In der Zwischenzeit öffnete Erik den Champagner und füllte die beiden Gläser. Als Annette wieder vor ihm stand, blieb ihm vor Staunen der Mund offen stehen. Seine Frau hatte sich in einen dunklen Engel der Lust verwandelt. Die schwarzen hochhackigen Stiefel reichten ihr bis übers Knie und umhüllten feine, mit Spitze besetzte Nylonstrümpfe. Über dem Spitzentanga zierte ein Strapsgürtel ihre Hüfte. Ihre wohlgeformten Brüste kamen in der eng anliegenden Corsage besonders gut zur Geltung. Sie schubste Erik aufs Bett. Von Leidenschaft getrieben setzte sie sich rittlings auf ihn und küsste unersättlich seinen Hals. Sie griff nach ihrem Glas und nahm einen großen Schluck Champagner und ließ ein bisschen davon in seinen Mund träufeln. Wie aus dem Nichts zauberte sie ein Paar Handschellen hervor und eine Woge der Vorfreude überkam ihn. Mit einem „Klack“ schloss sie die Handschelle um sein rechtes Handgelenk, als es plötzlich an der Tür klopfte. Es klopfte ein zweites Mal, diesmal etwas eindringlicher. Entschlossen führte sie Eriks Arm zum Kopfende des Bettes und fixierte ihn dort. Graziös schwang sie sich vom Bett und zog sich den flauschigen Hotelbademantel über. Als sie die Tür öffnete, blieb ihr fast das Herz stehen. „Was machst du denn hier?“ flüsterte sie entsetzt als ihr Liebhaber Paul vor ihrem Zimmer stand. „Wir müssen reden, jetzt!“ sagte er und beäugte amüsiert ihre Stiefel die unter dem Bademantel hervor lugten. „Das ist wirklich kein guter Zeitpunkt!“ Sie wollte ihm schon die Tür vor der Nase zuschlagen, was Paul jedoch verhinderte. „Schatz, was dauert denn da solange?“ wollte Erik wissen. „Bin gleich wieder da, lauf nicht weg.“ flötete sie und zog die Tür hinter sich zu. Paul nahm sie am Ellbogen und führte sie in die Suite gleich nebenan. Widerstrebend folgte sie ihm. „Spinnst du? Du kannst doch nicht einfach hier auftauchen!“ fuhr sie ihn an. Sie schlang den Bademantel noch enger um sich.
„Du solltest deine Stimme vielleicht nicht so erheben, dein Mann ist schließlich im Nebenzimmer!“ Ein süffisantes Grinsen umspielte seine Lippen. „Ich wollte dich sehen.“
„So, jetzt hast du mich gesehen. Kann ich wieder gehen?“
„Nicht so schnell, wir sind noch nicht fertig…“
Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. Dankbar nahm sie es und leerte es in einem Zug um den Schock zu dämpfen.
Annette musste sich ihm fügen, andernfalls würde Paul ihre gemeinsame Affäre aufliegen lassen. „Ich gehe jetzt wieder zu Erik. Später kümmere ich mich um dich“ sagte sie bestimmt. Damit verschwand sie wieder in ihre Suite.
Sie ließ den Bademantel zu Boden gleiten. „Wo waren wir stehen geblieben?“ raunte sie ihm zu und gesellte sich zu Erik ins Bett. Mit seiner freien Hand bot er ihr ein Champagnerglas an. Zögerlich nahm sie ein paar Schlückchen. Allmählich stieg ihr der Alkohol zu Kopf.
Erik war bereit, ihr die Führung zu überlassen. Sie folgte seinem Wunsch und benutzte ihren Seidenschal als Augenbinde. Sie begann die Innenseiten seiner Oberschenkel zu küssen. Zärtlich fuhr sie mit ihren Fingernägeln seine Haut entlang hinauf zum Zentrum seiner Lust, ohne ihn dort zu berühren, wo er es sich am meisten wünschte. Dieses Spiel erregte ihn und schürte den bittersüßen Schmerz seiner Lenden. Von heißem Verlangen getrieben richtete sich sein glatter Schaft auf. Annette leckte seinen prallen Sack und spielte mit ihrer Zunge an seiner empfindlichen Stelle etwas weiter unten. Ein vibrierendes Stöhnen bahnte sich den Weg durch seine Kehle. Mit ihren roten Lippen umschloss sie seine pulsierende Eichel. Geschickt umspielte ihre feuchte Zunge seine Spitze. Als sie ihn in ihren Mund aufnehmen wollte, wanderte ihr Blick unwillkürlich zu dem Spiegel, der über dem Bett hing. Annette entkam ein erstickter Schrei als Pauls Spiegelbild ihr einen missbilligenden Blick darin zuwarf. Starr vor Schreck hielt sie inne und wagte es nicht sich zu rühren. Erik deutete diese kurze Pause als Teil des Spiels.
„Wie zum Teufel ist er hier hereingekommen?“ fragte sie sich. Als ob Paul ihre Gedanken erraten hätte, spielte er zwischen seinen Fingern mit einem glänzenden Schlüssel aus Messing und deutete auf die Tür hinter sich. „Eine Verbindungstür! Natürlich!“. Ruckartig stand sie auf, um ihn aus ihrer Suite zu werfen. Doch war es Paul, der sie am Arm packte und sie bestimmt in sein Zimmer führte. Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. „Ich will dich küssen, aber nicht unmittelbar nachdem du…“. Annette wusste wovon er sprach. Das Zimmer begann sich zu drehen und ein Gefühl von Wärme und Leichtigkeit stieg in ihr auf. Sie wehrte sich nicht als Paul sie sanft in die weichen Kissen drückte. Er drängte ihre samtweichen Schenkel auseinander. Der liebliche Duft ihrer Scham beraubte ihn seiner Beherrschung. Von heißer Begierde getrieben, zerriss er ihren Spitzentanga und tauchte ein ins Paradies. Er küsste und leckte sie, spielte mit ihrem Lustpunkt. Gierig umkreiste seine Zunge ihre Klitoris. Gefühlvoll führte Paul ihr alle fünf Finger in ihre Vagina ein. Sie war so feucht, dass sie seine zur Faust geballte Hand mühelos in sich aufnahm. Genüsslich begann er sie mit seiner Hand zu ficken, während er sie noch immer mit seiner geschickten Zunge verwöhnte. Immer schneller, immer tiefer stieß er in ihr Innerstes. „Oh Gott! Oh Gott! Jaa!“ Mit rhythmischen Zuckungen kündigte sich ihr Orgasmus an. Das Zucken ging in ein Beben über und endete in einem gigantischen Feuerwerk. Keuchend lag sie da und Paul gesellte sich zu ihr. „Oh Gott!“ rief sie und saß plötzlich kerzengerade im Bett. Sie musste sich zwingen, die Augen offen zu halten, so schwindelig war ihr. „Soo gut, Babe? Das müssen wir später unbedingt wiederholen“ keuchte er ihr ins Ohr mit einem selbstgefälligen Gesichtsausdruck.
„Nein! Also, ja! Erik! Ich muss gehen!“ Schwankend eilte sie auf die Verbindungstür zu und stolperte in ihre Suite zurück.
„Da bist ja wieder, du kleines Luder! Du hast mich ganz schön lange warten lassen.“
Rittlings setzte sie sich auf Erik. „Oh, du hast ja gar kein Höschen mehr an!“ freute er sich. Mist! Das war ja bei Paul geblieben.
„Ich glaube, im Nebenzimmer war auch gerade ein Pärchen zugange.“, bemerkte er. „Das können wir doch viel besser!“ Ihr blieb wohl nichts Anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen. Sie nahm Erik in sich auf und begann zunächst langsam mit ihren Hüften zu kreisen. Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Gleichzeitig spannte sie ihren Beckenboden an, um so seinen heißen Schaft enger zu umschließen. Sie lehnte sich zurück und stütze sich mit ihren Händen an seinen starken Waden ab. Dadurch glitt er noch tiefer in sie hinein. Sie bewegte sich immer schneller. Erik konnte schon das Ziehen in seinem Unterleib spüren, das nach Erlösung verlangte. Er stöhnte lauthals und befreite sich aus seiner passiven Rolle. Mit seinem Becken kam er ihr entgegen und stieß mehrmals heftig zu. Jetzt begann auch sie lustvoll zu stöhnen. Sie wurden immer wilder, von Ekstase getrieben bis Erik seinen heißen Saft in ihr ergoss und sie erschöpft auf seiner Brust zusammensackte. Nach einer Weile merkte sie, dass Erik eingedöst war und mit entspanntem Gesichtsausdruck neben ihr schlummerte. Sie erhob sich und schlich leise ins Bad. Sie drehte das Wasser auf und stellte sich unter die heiße Dusche. Plötzlich ging die Türe auf und Paul stand vor ihr. Grinsend fragte er durch die Glasscheibe: “Darf ich zu dir reinkommen? Ich wäre schon bereit für Runde zwei!“.

Dieser Text brachte mir einige Lacher aus dem Publikum, einen stürmischen Applaus und den Einzug ins Finale. Da ich nicht damit gerechnet hatte, ins Finale zu kommen und weil auf der Homepage stand, man solle 1-2 Texte vorbereiten, hatte ich nichts für den 2. Teil des Abends. Spontan entschied ich mich für „Ein Traum“. Meine Performance als Newcomerin brachte mir gestern Abend den 4. Platz ein, auf den ich sehr stolz bin. Es war ein echt toller Abend, an dem ich neue, interessant Menschen kennenlernen durfte. Und auch wenn ich mich vor Aufregung einmal übergeben musste (zum Glück erst danach) hatte ich sehr viel Spass. Besonders habe ich mich über das Lob zweier Zuhörerinnen gefreut, die mich in der Pause angesprochen haben.

Danke an meine Mitbewerber für das tolle Feedback und den nützlichen Tipps fürs nächste Mal, ich werde sie mir sprichwörtlich zu Herzen nehmen. „Anus“ und den ungarischen „Cowboy“ werde ich in guter Erinnerung behalten und hoffentlich am 29. November wiedersehen.

❤️lichen Dank an Dominik und Mr. Grey, die mich begleitet und unterstützt haben 😘

Keep it Kinky,

Lana