Ruprechts Rute

Ihr seht es hier auf diesem Bild,

der Krampus triebs mit mir schon richtig wild.

Lieber als sein schwerer Gürtel

ist mir seine Rute,

sie klatscht so schön, die Gute!

Gerötet und gemartert ist mein Po

darüber ist der Krampus richtig froh.

Und kommt er heute auch zu Euch nach Haus,

holt lieber schon mal die Handschellen raus,

denn Ruprecht

ist ein echter Folterknecht.

Mit dem ist wirklich nicht zu scherzen,

am liebsten bereitet er Euch echte Schmerzen.

Und seid Ihr so wie ich,

nicht artig, sondern böse

dann setzt er Euch zum Schluss ’nen Stich

und das mit groß‘ Getöse.

Strafe muss sein VIII

Hier geht es zu Strafe muss sein VII

Als ich am nächsten Morgen erwachte, war ich einen Moment lang überrascht, dass ich alleine in meinem eigenen Bett lag. Doch nur einen Wimpernschag später brach die Realiät über mich herein. Die Erinnerung an den gestrigen Abend legte sich düster wie eine schwere graue Wolke über mich. Ich fühlte mich noch immer so gedemütigt und sofort füllten Tränen meine Augen. Schnell blinzelte ich sie weg. Ich hatte keine Kraft mehr zum Weinen. Wenigstens hatte ich nun das ganze Wochenede Zeit, um über mich und Marton nachzudenken. Mein Handy, dass ich gestern noch im Taxi schnell ausgeschaltet hatte, blieb weiterhin aus. Ich war noch nicht bereit, seine Nachrichten zu lesen. Ich erwartete mindestens fünf. Eine, mit der Frage, ob ich gut nach Hause gekommen war, obwohl er das sicher wusste. Dann zwei bis drei Entschuldigungen und eine Aufforderung oder ein Befehl, mich endlich zu melden. Dazu hatte ich jetzt keine Lust. Auf dem Weg in die Küche kam ich am Wandspiegel vorbei. Mein Sommerkleid war ganz zerknittert, meine Wimperntusche zerlaufen und mein Lippenstift verschmiert. Ich sah aus, wie ich mich fühlte. Einfach nur furchtbar. In der Küche schaltete ich meine Jura ein. Während mein Cappucino langsam in Tasse lief, stellte ich mich schnell unter die Dusche. Mein Make up floss in einem dunklen Rinnsal meinen Körper hinab und war schnell fortgespült. Ich wünschte mir, so einfach könnte es auch mit meinen Gefühlen sein. Einfach wegwaschen. Wieder musste ich gegen die aufsteigenden Tränen kämpfen.

Nur mit einem Handtuch bekleidet und meinem Kaffee in der Hand schnappte ich mir mein Handy und setzte mich auf meinen kleinen Balkon. Es war schon fast Mittag und die Sonne schien mir ins Gesicht. Nach einem großen Schluck Cappuccino sammelte ich meinen Mut zusammen und schaltete mein Handy ein. Das kleine Ding piepte und vibrierte wie verrückt. Genau wie ich es erwartet hatte. Als ich genauer hinsah, stellte ich jedoch fest, dass die fünf WhatsApp-Nachrichten, zwei entgangenen Anrufe und die Sprachnachricht nicht von Marton, sondern von meiner besten Feundin Meli waren.

Meli

Hallo Süße, eeewig nicht mehr gehört. Willst du mit an den Balaton? Meine Tante ist verreist. Woohoo- Mädelswochenende.

10:20 am

Meli

Sara, komm schon! Lös dich mal von deinem neuen Super-Lover und schwing deinen Hintern aus seinem Luxusbett

10:23 am

Meli

Ich hold dich in einer Stunde ab, hab schon Prosecco eingepackt&eingekühlt

10:45 am

Meli

Hab dich nicht erreicht, melde dich kurz!

10:49 am

Meli

Ok, Ich komm jetzt vorbei

10:55 am

Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es kurz vor 12.00 Uhr war. Meli würde jeden Moment hier sein. Was sollte ich nur machen? Vielleicht war aber so ein ungeplantes Mädels-Wochenende jetzt genau das Richtige. Kaum hatte ich die Entscheidung getroffen, läutete es Sturm bei mir an der Tür. Ich betätigte den Summer der Gegensprechanlage und öffnete meine Wohnungstür. Rasch ging ich ins Schlafzimmer und tauschte das nasse Handtuch gegen Slip und BH. Hektisch kramte ich meine kleine Reisetasche aus dem Kasten hervor. Hastig warf ich ein paar Kleidungsstücke aufs Bett. Dazwischen lief ich immer wieder mal ins Bad, um nur das Allernötigsteste miteinzupacken. Brauchte ich das Glätteisen wirklich? Nein, das musste wieder zurück ins Bad. Mir blieb fast das Herz stehen, als Marton plötzlich in meinem Vorzimmer stand und mich fragend ansah. Vor Schreck fiel mir das Glätteisen auf den Boden und blieb nach einem dumpfen Knall auf dem Parkettfußboden liegen. „Was machst du denn hier?“, fragte ich völlig erstaunt, immer noch geschockt, ihn hier in voller Größe vor mir zu sehen. „Ich wollte dich sehen und fragen, ob du das Wochenende mit mir am See verbringen möchtest“, sagte er seelenruhig, als wäre nichts gewesen. „Ich fahre schon mit Meli zum Plattensee, Mädelswochenende“, erklärte ich knapp und versuchte an ihm vorbei zu kommen. Seine Präsenz war unausweichlich. Er schien mein ganzes Vorzimer einzunehmen. Also trat ich den Rückzug in mein Schlafzimmer an, um mich anzuziehen. Nur in Unterwäsche fühlte ich mich vor Marton im Moment überhaupt nicht wohl. Ich kam mir sowieso schon die meiste Zeit ihm unterlegen vor. Ungebeten folgte er mir und ließ sich gemächlich am Fußende meines Bettes nieder. Dass er mich jetzt beobachtete störte mich enorm, aber wenn ich rechtzeitig fertig werden wollte, musste ich mich jetzt anziehen und endlich anfangen zu packen. Während ich nach meinem schwarzen Tank-Top und meiner kurzen Jeans suchte, konnte ich seine durchdringenden Blicke auf mir spüren. Plötzlich stand er hinter mir. Ein Hand legte er mir zärtlich auf die Schulter. Die andere fasste mit sanftem Druck unter mein Kinn und zwang mich, ihn anzusehen. Sonst rührte ich mich keinen Milimeter von der Stelle. Er hielt meinen Kopf so, dass ich ihn ansehen musste. Seine dunklen Augen wirkten, als wollten sie meine Gedanken lesen. Mein Herz schlug schneller. Seine Nähe übte eine manchmal übermächtige Kraft auf mich aus. „Ich finde, du solltest lieber mit mir an den See fahren. Wir haben einiges zu bereden, findest du nicht?“ Er sprach die Worte sehr ruhig und mit Bedacht aus. Trotzdem fühlte es sich für mich so an, als wollte er mirwieder einmal keine Wahl lassen. So war es mit ihm immer. „Marton,…“ fing ich an und wollte mich aus seinem Griff befreien. Doch er unterbrach mich und drehte mich zu sich um. Er war einen guten Kopf größer als ich und so starrte ich auf seinen trainierten Oberkörper, der sich unter seinem Hemd deutlich abzeichnete. „Komm schon, Kleine. Und siieh mich an, wenn ich mit dir rede.“ Ich konnte gar nicht anders und sah ihm dirket in die Augen, auch wenn es mir schwer fiel. Sein Blick war so durchdringlich, so intensiv und auch so magisch. „Das ist für uns beide neu. Ich bin nicht so der Beziehungstyp und du bist…“. „Was bin ich?“, unterbrach ich ihn. „Zu unerfahren? Zu Vanilla? Zu wenig Sub? Sag’s einfach, ich bin dir zu wenig!“ „Du bist eine ganz besondere Frau und deswegen möchte ich dich nicht verlieren. Im Gegenteil.“ Sprachlos sah ich ihn an. „Ich wollte doch nicht Schluss machen. Ich wollte nur ein wenig Abstand gewinnen und über uns nachdenken“, erklärte ich vorsichtig. „Und genau das jagt mir eine Scheißangst ein“, gab er zu und ich konnte ihm ansehen, wie schwer es ihm gefallen war, über seinen Schatten zu springen. Trotzdem, mit einigen Dingen ging er einfach zu weit und das mussten wir klären. Nicht hier. Nicht jetzt. „Marton bitte, ich brauche dieses Wochenende für mich. Wenn ich zurück bin, dann reden wir, versprochen.“ Er wirkte zu tiefst enttäuscht und doch schien er meine Entscheidung zu akzeptieren. Er zog mich ganz nah an sich heran. Ein letztes Mal sah er mir fest in meine Augen und hob mein Kinn weiter an, sodass ich mich auf meine Zehenspitzen stellen musste, um seine Lippen mit meinen berühren zu können. Zuerst küsste er mich ganz zärtlich und dann immer gieriger, hungriger. Mein Körper wollte sich schon ihm hingeben, als ich plötzlich ein Räuspern hinter uns hörte. Nun stand Meli in der Tür und musterte uns belustigt. Ich löste mich ein wenig aus seiner Umarmung „Du musst der berühmt-berüchtigte Marton sein“, platzte sie herein und stellte sich ihm auch gleich vor. „Ihr zwei Turteltäubchen werdet schon ein Wochenende getrennt von einander überleben“, witzelte sie. Auf seine charmante und gleichzeitig bestimmende Art führte er Meli wieder zur Tür hinaus, auf den Gang. „Entschuldigung uns einen Augenblick, ich möchte mich nur noch von meiner Freundin verabschieden“ sprach er, zwinkerte ihr zu schloss die Tür vor ihrer Nase. „Marton! Das kannst du doch nicht machen“, schimpfte ich mit ihm und musste schon wieder fast lachen. Meli hatte dermaßen perplex ausgesehen, dass es schon wieder lustig war. Mehr konnte ich auch gar nicht sagen, denn Marton küsste mich voller Leidenschaft. Sein Körper presste gegen meinen und drückte mich gegen die Wand. Im wahrsten Sinne des Wortes raubte er mir die Luft zum Atmen…und meinen Verstand. Wir küssten uns lang und innig. Wäre Meli nicht vor meiner Wohnugstür gestanden, hätten wir uns noch länger und intensiver und vielleicht sogar ein zweites Mal verabschiedet. Ich konnte seine Errektion deutlich spüren und merkte, auch, wie sie die Nässe in meinem Schritt sammelte. Genau in dem im Moment, als ich ihn am meisten wollte, ließ er von mir ab. Er wusste genau, wie er mich nach ihm süchtig machen konnte. Und nun nahm er mir meine Droge einfach so wieder weg. Er schenkte mir noch ein Mal sein verführerisches Lächeln. „Ruf mich an, sobald du zurück bist“, hauchte er mir ins Ohr. „Sonst komme ich her und versohle dir den Hintern höchstpersönlich“. Obwohl er es ernst meinte, musste ich unwillkührlich lächeln. So plötzlich wie er gekommen war, war er nun auch wieder verwunden und ließ mich mit gemischten Gefühlen hier zurück. An seiner Stelle kam Meli wieder herein. „Können wir jetzt endlich los?“, drängelte sie wie ein Kleinkind, das endlich in den Zoo fahren wollte. „Ja, ja, ich pack noch schnell fertig und dann können wir los.

Kaum saßen wir in ihrem Auto hielt sie mir eine Piccoloflasche mit einem pinkfarbenen Stohhalm hin. „So, und jetzt will ich alles über Marton wissen. Schließlich haben wir drei Stunden Autofahrt vor uns.“

Engerl oder Bengerl?

Einen frechen kleinen Gruß schickt euch frecher kleiner Krampus.

Gerade noch rechtzeitig bin ich mit der Geschichte fertig geworden. Ich hab‘ wirklich bis zur letzten Minute getippt und hoffe, dass euch das Ergbnis gefällt. – Lana

6:00 Uhr morgens im Marienkrankenhaus. Gähnend saß die äußerst attraktive Schwester Larissa am Computer und dokumentierte die letzten Pflegeberichte ihres Nachtdienstes sorgfältig ein. Sie reckte und streckte sich, um ihre Verspannungen und Rückenschmerzen etwas zu lindern, doch heute schien das nichts zu helfen. Die Arbeit auf der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie stellte eine echte Herausforderung für sie dar, vor allem körperlich. Schon seit Beginn auf der neuen Station vor drei Monaten quälten sie immer wieder starke Rückenschmerzen. Pilates und Wärmeanwendungen halfen ihr oft, dass die Beschwerden ein erträgliches Ausmaß annahmen, aber seit zwei Wochen kam sie ohne Schmerzmittel nicht mehr aus.
Sie tippte bereits die letzten Zeilen ein, als sich plötzlich Lukas, der junge Assistenzarzt neben sie auf den freien Drehsessel fallen ließ. „Und, war noch was Besonderes oder sollte ich noch irgendetwas vor der Morgenbesprechung wissen?“, fragte er nach. „Nein, wenn was Dringendes gewesen wäre, hätten wir dich angerufen“, gab sie trocken zurück. Es war nicht so, dass sie Lukas nicht leiden konnte. Eigentlich war er sehr um sie bemüht und versuchte ständig, mit ihr zu flirten, was ihm meist gründlich misslang. Mit seiner etwas anhänglichen Art empfand sie ihn einfach als anstrengend. Außerdem war Lukas einfach nicht ihr Typ. Obwohl er über 1,80m groß war, was der hübschen Krankenschwester schon gefiel, war ihr sein sonstiges Aussehen einfach zu brav. Die blonden kurzen Haare, die rahmenlose Brille, dahinter wasserblaue Augen. Genau so gut könnte auf seinem Mitarbeiterausweis statt Dr. Lukas Fromm (ach, wie passend) auch einfach „Heiliger Lukas“ stehen. Larissa stand nun mal auf Bad Boys. Ungeachtet seiner Präsenz holte sie einen Blister aus ihrer Kitteltasche hervor. Sie drückte sich eine Schmerztablette raus und spülte sie mit einem Schluck kalten Kaffees runter. Tadelnd schüttelte Lukas den Kopf. „Meinst du nicht, dass das ein bisschen übertrieben ist, vor allem auf nüchternen Magen? Außerdem fährst du bald nach Hause und kannst dich ausruhen“, meinte er und musterte sie von der Seite. „Nein, finde ich eigentlich nicht. Für starke Rückenschmerzen genau das Richtige. Und wenn du es so genau wissen musst, ich hab‘ heute noch etwas vor und will mich nicht den ganzen Tag mit den Schmerzen quälen“, lautete ihre knappe Antwort. Seit Wochen schon redete sie von nichts Anderem, als dem Badener Perchtenlauf. „Deine Rückenschmerzen kommen vielleicht von zu viel Sex“ meinte er zunächst noch mit einem Schmunzeln im Gesicht. Im nächsten Moment, als ihm bewusst geworden war, was er da schon wieder von sich gegeben hatte, wäre er am liebsten im Boden versunken. Überrascht über seine Aussage sah sie ihn an, hatte jedoch sofort die passende Antwort parat: „Kann schon sein. Sex ist gefährlich. Sex kann dich töten. Weißt du eigentlich, was der menschliche Körper währenddessen alles durchmacht?“ Sie wartete seine wahrscheinlich gestammelte Antwort gar nicht erst ab und fuhr unbeirrt fort während sie langsam aufstand und von oben auf ihn herab sah. Sie kam etwas näher auf ihn zu und ihr pralles Dekolleté fiel genau in sein Blickfeld: „Die Pupillen werden weit, die Arterien ziehen sich zusammen und das Herz rast, was den Blutdruck in die Höhe schießen lässt. Die Körpertemperatur steigt, die Atmung wird schnell und flach. Zugleich feuert das Gehirn unendlich viele elektrische Impulse ab. Sekretdrüsen arbeiten auf Hochtouren und die Muskeln verkrampfen. Es ist einfach brutal und auch irgendwie ekelig. Wenn es nicht so wahnsinnig viel Spass machen würde, wäre die Menschheit vielleicht schon ausgestorben.“ Fassungslos starrte Lukas sie an. Seine Atmung ging schnell und flach. Die Diplomkrankenschwester hatte den braven Assistenzarzt komplett aus der Fassung gebracht.
Triumphierend ließ sie ihn zurück und machte sich auf den Weg ins Dienstzimmer zur Übergabe. Gedanklich war sie aber bereits beim Perchtenlauf am Abend.

Nachdem sich Larissa zuhause ausgeschlafen hatte, ließ sie sich ein schönes Schaumbad ein. Sie lehnte sich entspannt zurück und genoß die wohlige Wärme, die sie umgab. Momentan waren ihre Rückenschmerzen tatsächlich nicht so schlimm. Vorbeugend würde sie aber noch eine Tablette einnehmen, bervor sie nach Baden zur Adventmeile fuhr. Nach dem Bad schlüpfte sie in ihre neue schwarze Skinny-Strech-Hose, die ihre weiblichen Rundungen perfekt umschmeichelte. Dazu trug sie ihren roten Winterpullover. Nachdem sie Make-up aufgelegt hatte, zauberte sie ein paar große Locken in ihr schulterlanges Haar. Die dunkelbraunen Locken umspielten ihr hübsches Gesicht. Zufrieden betrachtete sie ihr Spiegelbild, schnappte sich ihren ebenfalls roten Mantel und die dazu passende Handtasche und verließ ihre Wohnung.
In Baden angekommen, hatte sie zum Glück gleich einen Parkplatz gefunden und suchte in der Menschenmenge nach ihrer Arbeitskollegin Elena, mit der sie sich für heute verabredet hatte. „Hey, da bist du ja, du siehst einfach super aus!“, begrüßte sie plötzlich eine bekannte Stimme hinter ihr. Larissa drehte sich zu ihrer Freundin um und umarmte sie zur Begrüßung. „Danke, aber du schaust auch sehr gut aus.“ Elena strahlte nach diesem Kompliment und meinte: „Aber ich bin heute nicht auf Aufriss“, und zwinkerte Larissa zu. „Ich hab‘ meinem Bruder ein Profilbild von dir gezeigt, und du hast ihm schon auf dem Foto verdammt gut gefallen“, fuhr Elena fort. „Das war aber nicht ausgemacht! Das ist ja unfair! Ich weiß ja auch nicht wie er aussieht!“, empörte sich Larissa mit gespielter Dramatik. „Keine Sorge, Stefan wird dir sicher gefallen, er ist hundertprozentig dein Typ! Vor allem, sobald er diese hässliche Maske einmal abgenommen hat“, lachte Elena. Dass er Larissa auch ganz sicher, oder vor allem mit der Maske gefallen würde, behielt sie für sich. Die beiden Freundinnen hatten noch etwas Zeit bis zum Beginn und holten sich je einen kräftigen Beerenpunsch zum Aufwärmen.

Mit einem Schlag dröhnte laute Musik aus den Lautsprechern und orangefarbener Rauch strömte aus den Nebelmaschinen in die Mitte der Fußgängerzone. Die ersten Perchten und Krampusse erschienen in den leuchtenden Rauchschwaden und rasselten mit ihren schweren Ketten. Für Larissa war die Luft ab diesem Moment wie elektrisiert. Die Bässe wummerten durch ihren Körper und ein wohliger Schauer lief ihr über den Rücken. Gleich darauf erschien ein monströser Festwagen. Ganz oben auf saß der Heilige Nikolaus, geknebelt und gefesselt. Plötzlich sprangen zwanzig zottelige Gestalten mit hässlichen Fratzen vom Wagen herunter und stürmten auf die Zuschauer zu, um ihnen Angst einzujagen. Einer von ihnen stach jedoch deutlich mit seiner aufwendig gearbeiteten Maske hervor und blieb auch von Larissa nicht unbemerkt. Grüne Augen leuchteten aus den Tiefen der Augenhöhlen während der Mund zu einem diabolischen Grinsen geschnitzt war. Der Perchte trug einen langen schwarzen langen Ziegenbart und war mit einem dunklen Fell bekleidet. Um seine Hüften schwangen schwere Eisenketten. Larissa konnte ihren Blick nicht mehr von ihm abwenden, so fasziniert war sie. Offensichtlich hatte er ihren Blick gespürt, denn in großen Schritten kam er auf sie zu und schlug spielerisch mit seiner Rute nach ihr. Er deutete, sie solle über die Absperrung zu ihm rüber klettern. Sie tauschte einen fragenden Blick mit Elena aus, die ihr auffordernd zunickte. „Wow, Elenas Bruder lässt wohl tatsächlich nichts anbrennen“, dachte sie sich. Er half ihr über das Gitter und warf sie sich über die Schulter. Während er sie zum Festwagen schleppte, verpasste er ihr mit seiner Rute ein paar Hiebe auf den Hintern. Larissa kreischte vor Vergnügen auf. Die Vorschau auf den weiteren Abend gefiel ihr schon ein mal. Ihr Unterleib kribbelte bereits in freudiger Erwartung Die Parade zog weiter durch die Innenstadt. Die Musik schien immer lauter zu werden und die Stimmung war am Höhepunkt angelangt. Auch einige andere Perchten hatten sich weibliche Opfer aus dem Publikum geangelt und auf den Festwagen verschleppt. Am Ende der Fußgängerzone wurde es noch einmal richtig laut. Trommeln schlugen rhythmisch im Takt, die Ketten rasselten wild und aus den Maschinen zischte der Qualm nur so hervor. Larissa wurde plötzlich von zwei starken Händen gepackt und vom Wagen runter gehoben. Kurzerhand legte er sie sich wieder um die Schulter und trug sie ein kurzes Stück bis sie aus der Menschenmenge verschwunden waren. „Das war ja eine echt geile Show“, gab Larissa ganz begeistert von sich. „Was hältst du noch von einer kleinen Privatvorführung?“, fragte er durch seine Maske hindurch. „Ich denke, das würde mir gefallen“, antworte sie und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Sie hakte sich bei ihm unter und so gingen sie noch ein paar Straßen weiter, bis er sie zu einem Hauseingang führte. Larissa kannte sich in dieser Gegend nicht besonders gut aus, aber nachdem es sich um Elenas Bruder handelte, machte sie sich darüber keine weiteren Gedanken. Stefan schloss das Haustor auf und führte sie hinein. Sie mussten noch 2 Stöcke hoch bis sie vor der Wohnungstüre standen. Sie traten in die kleine Wohnung ein und während Larissa gleich aus ihrem Mantel schlüpfte und ihn in der Gaderobe aufging, blieb Stefan völlig bekleidet neben ihr stehen. Lediglich die Eisenketten legte er ab. Larissas Handy piepte ein paar Mal hintereinander um ihr entgangene Anrufe und ein paar Nachrichten zu melden. Sie wollte gerade nach ihrem Smartphone greifen als Stefan sie bestimmt am Hals packte. „Du magst es doch gern ein bisschen wilder, oder?“ Sie nickte und ließ das Telefon, ohne auf das Display zu zu sehen, zurück in die Handtasche gleiten. Geschickt stellte sie es noch auf lautlos, um nicht nochmals gestört zu werden. Er lockerte seinen Griff an ihrem Hals und fuhr mit seinen langen Krallen an ihrer pulsierenden Halschlagader entlang. Larissas Herz klopft wie wild in ihrer Brust. Sie war zu tiefst erregt, doch gleichzeitig hatte sie auch ein wenig Angst. Sie war bisher noch nie mit einem fremden Mann einfach so mitgegangen.
Larissa spielte an seinem falschen Bart herum und wollte ihm schon die Maske abnehmen, doch er hielt sie davon ab. „Du scheinst ein ganz freches Luder zu sein und du magst es offenbar, wenn man dir den Hintern so richtig versohlt, also komm, runter mit der Hose!“ Im Berufsleben mochte sie nicht so gerne, einfach irgendwelchen Aufforderungen nachzukommen, aber im Schlafzimmer fiel ihr das ganz leicht. Gehorsam drehte sie sich um, sodass sie ihm den Rücken zuwandte. Langsam öffnete sie ihre Hose und schob sie nur ein kleines bisschen tiefer. Auch wenn sie folgsam sein würde, so mochte sie es doch, ein wenig mit dem Feuer zu spielen. Sie schlüpfte aus ihrem roten Pullover und trug darunter nur ein schwarzes Tanktop. Dann wackelte sie mit ihrem süßen Po ganz langsam hin und her, während sie sich galant ihrer Hose entledigte.
Bestimmt, aber doch auch gefühlvoll führte er sie zum Sofa. „Beug dich mit dem Oberkörper über die Lehne und mach die Beine breit“, kommandierte er hinter seiner Maske. Sie gehorchte und spürte schon die beginnende Nässe in ihrem Tanga. Mit seiner Rute striff er zunächst ihren linken schlanken Knöchel entlang, um dann die Innenseite ihres Schenkels zu tätscheln. Zärtlich klatschte er mit seiner Rute ein paar mal gegen ihren Schritt, was sie vor Lustschmerzen aufschreien ließ. Er genoß es, sie lustvoll zu quälen und strich nun ihr rechtes Bein hinab. Am liebsten hätte er sich schon jetzt auf der Stelle sein warmes Kostüm vom Leib gerissen, um über sie herzufallen. Aber ein wenig musste er sich noch gedulden, obwohl es langsam aber sicher eng in seiner Hose wurde.
Schon im Vorfeld hatte er sich ein paar Dinge zurecht gelegt, so sicher war er sich, dass Larissa heute mit ihm mitkommen würde. Er griff nach der schwarzen Augenbinde und versuchte sie ihr von hinten anzulegen. „Das ist nicht fair, ich kann dich ja dann gar nicht sehen, wenn du endlich dein Kostüm ausziehst“ zierte sie sich ein wenig. „Willst du mich lieber sehen oder tief in dir spüren?“, fragte er mit rauchiger Stimme. Diesem Argument konnte sie nichts entgegenbringen, also ließ sie sich artig die Augenbinde überstreifen. Nun hatte er es furchtbar eilig, endlich sein zotteliges Fell loszuwerden, nur seine Maske behielt er noch immer auf. „Zieh dein T-Shirt aus“, befahl er ihr, nachdem er schon nackt und bereit hinter ihr stand. Eigentlich wollte sie wieder etwas Aufmüpfiges darauf entgegnen, entschied sich jedoch anders. Sie war schon so geil, dass sie glaubte, das Vibrieren ihres Unterleibes hören zu können. Larissa lehnte noch immer über dem Sofa und schob ihm ihr Becken entgegen. Die Zeit in der er ein Kondom über seinen harten Schwanz rollte, kam ihr unendlich lang vor. Sie konnte nicht länger warten. „Stefan, bitte quäl mich nicht länger, ich bin schon soo bereit“, hauchte sie. Einen Moment lang schien er zu zögern, bevor er den dünnen String beiseite schob, sie an den Hüften packte und endlich in sie eindrang. Sein harter Schwanz füllte sie komplett aus, als er ganz tief in ihr war. Mit einer Hand griff er an ihre Kehle und übte leichten Druck aus. Sie atmete jetzt schon schnell und presste ein bisschen gegen seine Hand an ihrem Hals, aber er schien zu wissen, was er tat. Dass er so dermaßen Besitz von ihr ergriff und ganz Herr der Lage war, raubte ihr beinahe die Luft zum Atmen. Während er sie langsam von hinten fickte, dachte sie schon, es konnte kaum noch besser werden, als er mit seiner zweiten Hand an in ihrer Brustwarze zu spielen begann. Zunächst zwirbelte er sie ein wenig gekonnt zwischen seinen Fingern. Dann drückte er sie immer wieder ein bisschen nach innen und zwickte sie ganz leicht hinein. Larissa fühlte sich in fachmännischen Händen. Sie spürte schon die Vorboten eines Orgasmus, die auch ihm nicht entgangen waren. Doch anstatt sie zum Höhepunkt zu treiben, zog er sich aus ihr zurück. Keuchend fasste sie nach hinten und bekam nur seine festen Oberschenkel zu greifen. „Fick mich weiter, bitte“, flehte sie ihn an. „Dein Wunsch ist mir Befehl“, antwortete er und stieß von hinten wieder in sie rein. Voller Erleichtertung darüber, dass er sie nicht weiter quälte, stöhnte sie auf. Er bewegte sich nur ganz langsam in ihr vor und zurück. Dafür fasste er nun nach vorne, um ihre Klitoris zu massieren. Sie pulsierte gegen seine Finger, als ob sie jeden Moment explodieren würde. Zusätzlich zu seinem Penis führte er noch einen Finger in ihre Pussy ein. Er begann sie schneller zu ficken und rieb ihren Lustpunkt. Langsam zog er seinen Finger aus ihrer nassen Spalte und steckte ihn ihr in den Mund. „Lutsch deinen Saft“, bestimmte er. Artig folgte sie einem Befehl. Zur Belohnung fickte er sie nun schell und hart. Mit Schwung packte er sie an ihren Haaren, zog ihren Kopf nach hinten und küsste sie auf ihren wunderschönen Hals. Sie fühlte die Hitze in ihr aufsteigen kurz bevor ihr gesamter Unterleib rhythmisch zu zucken begann. „Oh ja, oh ja“, stöhnte sie und krallte ihre Fingernägel in das Sofa. Auch er stöhnte lauthals, als er seinen Höhepunkt erreicht hatte. Noch ein paar mal stieß er zu, bevor er sich auf sie nieder ließ. Mit den Armen stützte er sich ab, um ihr nicht weh zu tun. Ihr Atem ging immer noch stoßweise als sie ihn fragte, ob sie nun die Augenbinde abnehmen konnte. „Eine Moment noch, ich sage dir gleich, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.“, antwortete er ihr, ebenso erschöpft und außer Atem. Er nahm die Maske ab und war froh, das Ding endlich los zu sein. Es war ganz schön heiß darunter gewesen. Nachdem er die Maske auf dem Couchtisch abgelegt hatte, bückte er sich zu ihr hergab und küsste sie zum ersten Mal an diesem Abend innig auf den Mund. Sie schmeckte so, wie er es gehofft hatte: süß und warm und ein bisschen verrucht. Langsam löste er sich von ihr und gab ihr noch einen Kuss und einen Klaps auf ihren göttlichen Hintern. Dann sprang er auf und verschwand im Badezimmer. „Ich bin nur schnell duschen. Nimm ruhig die Augenbinde ab und fühl dich ganz wie zuhause. Ich bin gleich wieder da.“, rief er durch die geschlossene Türe. „Ich warte auf dich und dann folgt die zweite Runde“, rief sie lachend zurück.

Sie nahm die Decke, die auf dem Sofa lag und wickelte sich darin ein. Neugierig wie sie war, schlich sie durch die Wohnung. Vielleicht hingen hier ja ein paar Fotos von ihrem bösen Buben. Sie kam nicht weit, denn sie hörte ihr Handy in ihrer Handtasche vibrieren. Sie sah nochmal zur Badezimmertür hinüber, sie wollte schließlich nicht unhöflich sein. Aber Stefan schien immer noch zu duschen, also schnappte sie sich ihr Smartphone.
10 entgangene Anrufe, 1 Sprachnachricht und 5 WhatsApp-Nachrichten – alle von Elena. Oh Gott, hoffentlich ist ihr nichts passiert, dachte sie sich voller Sorgen und begann mit dem Lesen der Messages:

„Hey Süße, wo bist du?“

„Oh Mann, du hast sicher dein Handy wieder auf lautlos, bin beim Punschstand 666 und warte dort auf dich 😈“

Hallo??? Ich friere mir hier meinen Hintern ab, wo steckst du???

„Also Stefan ist schon da, nach der Demaskierung, wo zum Henker bist du???“

„Larissa,ich erreich dich nicht! Ruf mich sofort zurück, wenn du das gelesen hast!!!“

Was meinte Elena mit „Stefan ist schon da“? Das konnte doch gar nicht sein, es sei denn… Langsam dämmerte Larissa, was wohl die andere Möglichkeit sein musste und pure Angst stieg in ihr hoch. Ihr Fluchtinstinkt nahm nun überhand. Wie verrückt rüttelte sie an der Tür, doch die war fest versperrt. Im Wohnzimmer gab es nur ein schmales Längsfenster, ähnlich wie in einer Sauna, das sich über die gesamte Wand erstreckte. Es schien keine Möglichkeit zu geben, dieses zu öffnen. Von Panik erfasst, stürmte sie ins nächste Zimmer. Vor Schreck fiel ihr das Handy aus der Hand, denn was sie hier sah, schnürte ihr die Kehle zu. Sie fühlte sich dem Untergang geweiht, als sie auf dem Bett einen offenen Arztkoffer vorfand. Auf einem Tablett lagen verschiedene Spritzen mit unterschiedlich langen Nadeln. Am Kopfende baumelten Fesseln, wie Larissa sie von der psychiatrischen Abteilung kannte. Einen Moment lang stand sie wie gelähmt einfach nur da und starrte auf das weitere medizinische Equipment, das im Schlafzimmer verteilt herumlag. Plötzlich setzte ihr Verstand wieder ein. Sie musste unbedingt Hilfe holen, so lange sie es noch konnte. Rasch bückte sie sich und griff nach ihrem Handy. Beim Hochschnellen musste sie sich wohl verrissen haben, denn ein stechender Schmerz durchlief sie wie ein Blitz. Darauf konnte sie jetzt nicht viel Rücksicht nehmen. Mit einer Hand hielt sie sich die schmerzende Stelle und mit der anderen wählte sie Elenas Nummer. Während sie auf das Rufzeichen drückte, erklang eine Stimme hinter ihr: „Beende den Anruf, sofort.“. Irgendwie kam ihr diese Stimme bekannt vor, sie konnte sie jedoch nicht so richtig einordnen. Wie ferngesteuert drückte sie die rote Taste und gab somit ihre letzte Chance auf Rettung auf. „Sehr gut, und jetzt dreh dich zu mir um und gib mir dein Handy.“ Innerlich wappnete sich Larissa, ihrem Peiniger ins Gesicht zusehen. Sie hatte mit allem Möglichen gerechnet, aber nicht mit der Gestalt die vor ihr stand.
Lukas, der nur ein Handtuch um seine Hüften trug, hob beide Arme entwaffnend hoch und wollte gearde etwas sagen, doch Larissa viel ihm ins Wort. „DU???“ schrie sie völlig hysterisch. „DU warst das die ganze Zeit über? Ich glaub’s einfach nicht! Und das hier?“, sie machte eine ausschweifende Handbewegung durch den Raum. „Was soll das alles? Willst du mich etwa umbringen?“. Die schrecklichsten Szenarien aus unterschiedlichsten Horrorfilmen liefen vor ihrem geistigen Auge ab. Vorsichtig machte Lukas einen Schritt auf sie zu. „Bleib mir ja weg vom Leib“, schrie sie ihn erneut an und griff nach dem erstbesten Gegenstand, den sie auf dem Bett hinter sich zu fassen bekam. Leider war es nur ein Stethoskop mit dem sie nun wie von der Tarantel gestochen vor seinem Gesicht herumfuchtelte. „Was willst du denn damit? Mich etwa zu Tode abhören?“, lachte er und nahm ihr das Ding aus der Hand. Kreidebleich und zitternd stand sie vor ihm. „Komm, lass uns ins Wohnzimmer gehen, dann werde ich dir alles erklären.“, sagte er mit ruhiger Stimme und führte sie nach nebenan. Total erschöpft ließ sie sich auf das Sofa sinken. Tränen schimmerten bereits in ihren Augen. „Ich zieh mir nur schnell etwas an“, erklärte Lukas und verschwand nochmal im Schlafzimmer. Einen Augenblick später stand er in Jeans gekleidet und mit nacktem Oberkörper vor ihr. Er setzte sich ihr gegenüber auf den Couchtisch und erzählte ihr einfach alles. Von seinen Gefühlen für sie, die er vom ersten Tag an für sie gehabt hatte. Von den unzähligen fehlgeschlagenen Versuchen, sie um ein Date zu bitten. Er erzählte ihr auch, dass er eine Unterhaltung zwischen ihr und Elena mitbekommen hatte, in der sie ihn den Heilgen Lukas genannt und sich über ihn lustig gemacht hatte. Er wusste schon längst, dass sie auf böse Jungs stand. Aber er hatte gehofft, bei einem gemeinsamen Essen das Eis brechen und ihr zumindest andeutungsweise klarmachen zu können, dass er nicht so brav war, wie er aussah. Und dann kam für ihn die perfekte Gelegenheit. Sein Bruder, der Mitglied der Weigelsdorfer Wicked Devils war, hatte sich das Bein gebrochen und konnte daher nicht beim Badener Perchtenlauf teilnehmen. Für Lukas schien das die Gelegenheit zu sein, Larissa endlich näher zu kommen. Obwohl er bei seinen Vorbereitungen äußerst optimistisch gewesen war, wunderte es ihn nun rückblickend doch, wie leichtfertig Larissa mit ihm mitgekommen war und schon alleine dafür würde er sie liebend gerne übers Knie legen. Mittlerweile hatte Larissa sich etwas beruhigt und konnte nun auch ihm den nicht unwesentlichen Part ihrer Geschichte erzählen. Nachdem Lukas erfahren hatte, dass sich Larissa auf ein Blind Date mit Elenas Bruder eingelassen hatte, wurde ihm so einiges klar. „Du solltest vielleicht Elena schreiben, dass alles ok ist“. Mit diesen Worten gab Lukas ihr das Handy zurück. Sofort fing sie an, wild drauf los zu tippen. Die Kurzfassung musste für heute reichen, Details würden morgen folgen.
„Was ich jetzt aber immer nicht nicht verstehe, ist, was du mit dem ganz Zeug da drüben vor hattest“, meinte Larissa verlegen und deutete mit ihrem Kopf in Richtung Schlafzimmer. „Das ist eigentlich ganz einfach. Nachdem du dich schon seit längerem mit deinen Rückenschmerzen herumschlägst, wollte ich mir das heute noch etwas genauer ansehen und dich auch gleich infiltrieren. Die vielen Tabletten, die du im Moment so schluckst, sind einfach nicht gut für deinen Magen. Aber ich schätze für heute hattest du schon genug Aufregung.“

„Um ehrlich zu sein, ich hab‘ mir vorhin irgendwas verrissen und…“ sie brach ab und konnte nicht mehr weiter sprechen. „Es ist ok, um Hilfe zu bitten, Larissa. Du musst nicht immer die Starke, Unabhängige und Unnahbare spielen. Lass dir doch einfach von jemandem helfen, der seit der ersten Begegnung einfach nur für dich da sein wollte“. Er zog sie in seine Arm und merkte wie plötzlich eine gewaltige Last von ihr abzufallen schien. Leise schluchzte sie an seiner Schulter. Noch nie hatte sie sich von einem Mann so verstanden gefühlt. Nach einer Weile lehnte sie einfach nur so an ihm und atmete wieder ruhig und gleichmäßig. „Wollen wir uns mal um deinen Rücken kümmern?“, fragte er. „Ja, Herr Doktor“, antwortete sie verlegen und sah ihn schüchtern von der Seite an. „Oh, Larissa würde wohl mit der Zeit eine hervorragende WE-Patientin abgegeben“, dachte sich Lukas im Stillen. Aber dieses Geheimnis würde er vorerst noch für sich behalten. Lukas ging nach nebenan und holte das Tablett mit den vorbereiteten Spritzen und seinen Reflexhammer. Rasch führte er noch eine kurze Anamnese durch, doch die meisten Fragen konnte er sich selbst beantworten. Durch ihre enge Zusammenarbeit und sein hervorragendes Beobachtungsvermögen wusste er das Meiste bereits. „Leg dich bitte hin, ich werde dich noch untersuchen, bevor ich dir die Injektionen verabreiche“, bat er seine süße Privatpatientin. Sie machte, was er von ihr verlangte, blieb jedoch in die leichte Wolldecke gehüllt und machte keine Anstalten, diese abzulegen. „Da stört noch etwas“, bemerkte er lächelnd und zog an der Decke an. Larissa schob sie widerwillig beiseite und lag nun nur mit ihrem dünnen Tange bekleidet auf dem Sofa. Lukas war noch mal ins Schlafzimmer gegen. Als er zurück kam, trug er ein weißes Poloshirt und reichte Larissa ein weinrotes T-Shirt zum überziehen. Dankbar nahm sie es und schlüpfte hinein. Es roch frisch gewaschen und trotzdem ein bisschen nach Lukas. Es fühlte sich zwar ungewohnt aber zugleich auch ihrgendwie vertraut an, sein T-Shirt zu tragen. „Larissa, heb mal dein linkes Bein gestreckt nach oben – sehr gut und jetzt das rechte.“ Er verhielt sich äußerst professionell, genauso wie sie ihn auch aus dem Krankenhaus kannte. Er stand auf und platzierte sich am Ende des Sofas. Mit seinen Händen griff er nach ihren zierlichen Vorfüßen., dabei fielen ihm ihre rot lackierten Nägel auf. „Beide Großzehen anziehen, so fest du kannst- sehr gut“. Dann wechselten seine Hände die Position. „Und jetzt dagegen drücken…“. „also würde ich auf die Pedale treten“, vervollständigte sie seine Anweisung. Larissa würde tatsächliche eine wundervolle WE-Patientin abgeben, schoss es ihm erneut durch den Kopf. Falls er Recht hatte, könnten sie eine Menge Spass zusammen haben. Als nächstes strich er mit seinen Händen ihre Unterschenkel entlang und musste unweigerlich daran denken, wie er es zuvor mit der Rute getan hatte. „Wie ist das vom Gefühl her?“, wollte er wissen. „Mmmh, fühlt sich sehr gut an und erinnert mich an vorhin“, antwortete sie etwas heiser und lächelte ihn an. Er neigte seinen Kopf zur Seite und schenkte ihr einen tadelnden Blick. „Kein Taubheitsgefühl, das war wohl eher, was du hören wolltest, oder?“. Er nickte nur und malte sich schon aus, wie gemeinsame Doktorspielchen aussehen könnten. „So, jetzt prüfe ich noch deine Reflexe – auch hier scheint alles in Ordung zu sein“, erklärte er und legte den Reflexhammer wieder beiseite. „Nun werde dir etwas Schmerzlinderndes und zugleich Entzüngunshemmendes ins Iliosakralgelenk, genauer gesagt in den Gelenkspalt spritzen.“ „Aua nein, das wirst du ganz sicher nicht, das tut ja weh!“, versuchte sie sich zu widersetzen. „Ich werde dich jetzt infiltrieren und ich sage dir auch warum. Ich habe nicht nur gehört, wie du mich vor Elena den „Heilegen Lukas“ genannt hast. Ich habe auch gehört, wie du später ihm Gespräch gesagt hast, dass ich ein guter Arzt bin und aus deinem Munde will das etwas heißen. Du wirst mir doch jetzt nicht erklären wollen, dass das gelogen war, oder etwa doch?“. Erstaunt sah sie ihn an und schüttelte nur ihren Kopf. „Auch wenn es dir schwer fällt, mir nach diesem Abend zu vertrauen, stell dich kurz vor mich hin“, wies er sie an. Sie kam seiner Aufforderung nach. „Mit einem kalten Tupfer desinfizierte er ihre Haut auf der sich sogleich die zarten Härchen aufstellten. Rasch verpasste er ihr mit geübter Hand die drei Injektionen. Lukas war überrascht, dass sie die Inflitration so einfach über sich ergehen ließ, er hätte sie viel trotziger eingeschätzt. Aber vielleicht ging es ihr tatsächlich nicht gut genug, um ihrer sonst etwas zickigen Art freien Lauf zu lassen. Er war so flink, dass sie sich über das Pieksen erst viel zu spät beklagte, nämlich erst dann, als bereits alles vorbei war und er die Einstichstellen mit kleinen Pflastern versorgte. „Du bist eine echt lausige Schauspielerin“ sagte er lachend und zog sie auf seinen Schoß. Sie drehte sich zu ihm und and sah ihn lange an als ob sie sich jedes Detail seines Gesichts einprägen wollte. Auf einmal wusste sie gar nicht mehr, was sie so schlimm an blonden kurzen Haaren und wasserblauen Augen gefunden hatte.

Naughty or Nice?

Guten Morgen ihr lieben Versauten da draußen 😉

Heute fällt bei uns in Niederösterreich der erste Schnee dieses Winters und das zeigt mir, wie schnell doch die Zeit vergeht. Darum will ich von euch rechtzeitig wissen, ob ich lieber eine Geschichte zum Krampus (also naughty) oder lieber eine zum Nikolo (nice) veröffentlichen soll. Die Abstimmung läuft über eure Kommentare.

Winterliche Grüße,

Lana

Strafe muss sein VII

Leider komme ich momentan überhaupt nicht zum Schreiben, aber damit ihr euch zumindest ein bisschen vorstellen könnt, wie es mit Marton&Sarah weitergeht, schicke ich euch diese paar Zeilen.
Wünsche allen einen guten Start in die neue Woche,
Lana

Hier geht es zu „Strafe muss sein VI“…

In meinen Augen brannten heiße Tränen, als ich unten ankam und ein wartendes Taxi mit laufendem Motor vorfand. Es ärgerte mich, dass Marton vorhin so ruhig geblieben war. Er hatte mich meines aufbrausenden Abganges beraubt. Es ging mir nicht darum, ihm eine Szene zu machen. Ich wollte nur meinem Ärger Luft verschaffen und ja, vielleicht doch etwas melodramatisch überraschend Martons Wohnung verlassen. Aber offensichtlich hatte er meine Reaktion vorhergesehen. Jetzt wusste ich nicht so richtig, wie ich damit umgehen sollte.
Ich überlegte kurz, mit der U-Bahn nach Hause zu fahren. Ich wollte momentan gerade keinen weiteren Gefallen von Marton annehmen. Nach diesem Abend war ich völlig fertig und konnte meine Tränen nicht mehr lange unterdrücken. Ich wollte nur noch in mein eigenes Bett, also stieg ich widerwillig in das Taxi ein. Mir war klar, dass mein Freund die Fahrt bereits bezahlt hatte. Vermutlich hatte er sogar noch etwas auf den üblichen Fahrpreis drauf gelegt, damit sich der Fahrer bei ihm meldete, sobald er mich an meiner Adresse abgeliefert hatte. Das war doch nicht normal.
Nach zwanzig Minuten, die sich für mich unendlich lang anfühlten, sperrte ich endlich das Schloss zu meiner Wohnung auf. Obwohl es nur 2 Tage her war, dass ich das letzte Mal hier gewesen war, kam es mir vor als wäre ich gerade erst von einer sehr langen Reise zurückgekommen. Meine eigenen vier Wände kamen mir irgendwie fremd vor. Ich ließ meine Riemchensandalen mitten im Vorzimmer stehen und schlurfte in mein Schlafzimmer. Mein weißes Sommerkleid mit den fröhlichen, kleinen Kirschen drauf behielt ich einfach an. Langsam sackte ich auf mein Bett und ließ meinen Kopf ins Kissen sinken. Dann gab es kein Zurück mehr. Tränen füllten meine Augen und ich hielt sie nicht mehr davon ab, in Strömen meine Wangen hinabzufließen. Erstickte Schluchzer verschwanden in den Tiefen meines Kissens. Der geblümte Kissenbezug war schon ganz feucht von meinen salzigen Tränen. Bebend blieb ich auf dem Bauch liegen und schlief schließlich irgendwann ein.

Hier geht es zu „Strafe muss sein VIII“…

Veröffentlicht in BDSM

Strafe muss sein VI

Ich gab nach und legte meinen Kopf wieder auf dem weichen Kissen ab. Der Duft von Rosmarin, Melisse und Thymian erfüllte plötzlich den Raum. Im nächsten Augenblick spürte ich Martons starke Hände, die warmes Öl auf meinem Rücken verteilten. Er massierte meinen Nacken und löste die kleinen Verspannungen dort. Seine Hände wanderten zu meinen Schultern und anschließend meine Wirbelsäule entlang bis zu meinem Kreuzbein. Dann spürte ich sie wieder oben bei meinen Schultern. Marton hielt die ganze Zeit den Kontakt aufrecht. Nie gaben beide Hände gleichzeitig meinen Körper frei. Kräftig strich er immer wieder über meine eingeölte Haut und hörte kurz vor meinem Po auf, was mich langsam in den Wahnsinn trieb. Marton fuhr wieder meinen Rücken hinab, wich bei meinem Hintern seitlich aus und machte mit den Beinen weiter. Zuerst nahm er sich meine Oberschenkel vor und bemühte sich besonders, die Innenseiten zu bearbeiten, was mir ein lustvolles Stöhnen entlockte. Ich merkte, wie ich langsam feucht wurde. Ein unangenehmes Kitzeln lenkte mich von meiner aufkommenden Geilheit abrupt ab. „Hey lass das! Du weißt doch, dass ich an den Fußsohlen kitzelig bin!“, schmollte ich und hoffte, dass er sich nun wieder wichtigeren Körperteilen widmen würde. „Gott, deine Beine sind einfach ein Traum und deine Füße sind hinreißend. Ich kann nicht anders als…“ Im nächsten Moment spürte ich Marton an meiner großen Zehe knabbern. Es war irgendwie seltsam. Er wusste, dass ich mit Fußerotik nichts am Hut hatte und normalerweise akzeptierte er das auch. „Ich konnte mich einfach nicht beherrschen“, erklärte er entschuldigend und warf mir wieder sein umwerfendes Lächeln zu. Ich entgegnete ihm nichts. Wir beide vergaßen diesen etwas merkwürdigen Moment und Marton kümmerte sich wieder intensiv um meine Schenkel.

Sowohl meine Schamlippen als auch meine Klitoris waren deutlich angeschwollen und der Druck des Wassers von innen verstärkte dies zusätzlich. Lange konnte ich den Einlauf nicht mehr halten. Leichte Krämpfe machten sich bemerkbar, aber meine Neugier war größer. Was würde Marton als Nächstes tun?

Langsam forschend bewegten sich seine Finger immer weiter nach oben. Unwillkürlich spreizte ich meine Beine etwas auseinander. Mein Freund deutete dieses Signal richtig und teilte mit seinem Finger meine pulsierenden Labien. Zwei Finger tauchten tief in mich ein, während sich sein Daumen gegen meine Klitoris presste. Er begann mich innen zu massieren und sein Daumen klopfte leicht und rhythmisch gegen meinen Lustpunkt. Ich fühlte, dass ich bald meinen Höhepunkt erreichen würde. Doch Marton ließ plötzlich von mir ab. Er kam wieder näher an mich heran und flüsterte mir ins Ohr: „Deine ganzer Körper bebt unter meinen Händen und deine Bauchkrämpfe sind mir nicht entgangen. Es wird Zeit, auf die Toilette zu gehen.“

Vorsichtig half er mir auf. Im Stehen konnte ich nur noch die Beine kreuzen und meinen Po fest anspannen, damit kein Unglück geschah. Für mich war es immer wieder erstaunlich, wie gut Marton meinen Körper kannte und das obwohl wir erst seit ein paar Monaten ein Paar oder so was Ähnliches waren. Ihm war meine Anspannung nicht entgangen und so hob er mich schlichtweg auf und trug mich ins Badezimmer, wo er mich sanft abstellte. Ich wollte gerade die Badezimmertüre schließen, doch Marton versperrte mir den Weg. „Ich muss doch sicher sein, dass das Zuckerl wieder rauskommt.“ „Aber auf gar keinen Fall!“, protestierte ich. „Ich glaube, ich kann das gar nicht vor dir“ sagte ich zu Boden blickend und fühlte die Schamesröte auf meinen Wangen brennen. Doch der Drang wurde so unerträglich, dass ich mich schnell aufs WC setzte. Heroisch presste ich meine Pobacken zusammen und spannte meinen Sphinkter an. Dabei hielt ich mein Kinn stolz nach oben gereckt. Diesen Triumph würde ich Marton nicht gönnen. Obwohl ich fest entschlossen war, mich durchzusetzen, wollte mein Körper mir nicht länger gehorchen. Ein Wasserfall schoss aus mir heraus. Mein Bauch rumorte und die Geräuschkulisse war alles andere als romantisch. Ich sah Marton an und fühlte mich gedemütigt, erniedrigt und wünschte mir nichts sehnlicher, als ein (sauberes) Erdloch, in dem ich für immer versinken könnte.

Es war etwas Anderes, wenn er dominant über mich bestimmte. In vielerlei Hinsicht kam mir das auch zu Gute und seit ich ihn kannte, habe ich auch gelernt, loszulassen. Das konnte so befreiend und erfüllend sein. Aber die Situation, in der ich mich jetzt befand, war beengend und unbehaglich. Das alles widerstrebte meinem eigentlichen Ich und ich musste sofort hier weg. Mit einem deutlichen „Plopp“ rutschte auch das Pfefferminzbonbon in die Kloschüssel. Ich wischte mich schnell ab und betätigte die Spülung, bevor Marton noch auf die verrückte Idee kam, das Ergebnis des Einlaufes persönlich in Augenschein nehmen zu wollen. Einerseits zufrieden, andererseits ein wenig missbilligend sah er mich an. Ha! Also hatte ich seine Gedanken erraten und war ihm dieses Mal zuvor gekommen, schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte das dringende Bedürfnis, mich wieder sauber zu fühlen. Also ging ich unter die Dusche und stellte das warme Wasser an. Mein finsterer Blick schien Marton zu genügen, mir nicht zu folgen. Das heiße Wasser tat gut. Obwohl ich die prasselnden Tropfen auf meiner Haut genoss, beeilte ich mich. Ich wollte nur noch zurück in meine eigene Wohnung.

Nur mit einem Handtuch bekleidet sah ich mich im Schlafzimmer kurz um. Mein Gefühl wollte mich dazu bewegen, irgendwelche Sachen einzupacken. Aber nichts von alledem hier, gehörte tatsächlich mir. Nicht der weiße Spitzentanga, die silberfarbenen High Heels oder der türkise Morgenmantel. Das waren alles Sachen, die Marton für mich gekauft hatte. Darüber konnte ich jetzt nicht nachdenken und so beschloss ich einfach, mein Sommerkleid von gestern Abend noch einmal anzuziehen. Was anderes wäre mir auch gar nicht übrig geblieben. Da ich keine saubere Unterwäsche mehr hatte, musste ich wohl auf diese verzichten. Oh, wie Marton das hassen würde. Allein der Gedanke, dass ich ohne seine Erlaubnis oder besser gesagt seiner Anordnung „commando“ ging, würde ihn sicher wütend machen. Aber das war mir jetzt egal. Ich schnappte mir meine Handtasche und schritt auf die Wohnungstür zu.

Marton erwartete mich dort bereits. „Kleines, ich hab dir ein Taxi gerufen, damit du sicher nachhause kommst. Es ist ja schon spät.“, hallten seine Worte durch den Vorraum, noch bevor ich irgendwas sagen konnte. Er öffnete die Türe und stellte sich mir doch noch einmal in den Weg. Zärtlich küsste er mich auf den Mund, doch ich erwiderte den Kuss nicht. Überrascht sah er mich an. „Bitte bleib nicht zu lange fern von mir“ flehte er und gab mir den Weg frei. „Ciao“, sagte ich leise, ohne ihn anzusehen. Dann fiel die Tür hinter mir ins Schloss.

Strafe muss sein V

Hier geht es zu Strafe muss sein IV…

Es kam, wie es kommen musste. Höchst ungern legte ich mich auf meine linke Seite und präsentierte ihm erneut meinen blanken Hintern. An diesem Punkt angekommen, war ich bereit, alles zu tun, nur um endlich dieses furchtbar brennende Gefühl loszuwerden. Ich beobachtete Marton haargenau als er das lange Darmrohr aus rotem Gummi einfettete. Diesmal benutzte er Vaseline. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie sich dieses lange Ding tief in mir anfühlen würde. Mit Analsex und Plugs hatte ich bereits erste Erfahrungen gemacht, aber das hier war völliges Neuland für mich. Vor lauter Anspannung hielt ich unbewusst die Luft an. „Es ist schon ok, Kleines!“, versuchte mich Marton zu besänftigen. „Ruhig weiter atmen und versuche dich zu entspannen“. Das war leichter gesagt als getan. Ich hatte Angst, dass dieses Verfahren sehr unangenehm oder sogar schmerzhaft sein könnte. Auch war ich mir nicht sicher, ob ich Marton in diesem Punkt vertrauen sollte. Aber bis jetzt hatte er mir noch nie wirklich wehgetan. Alles war irgendwie so ein Katz-und-Maus-Spiel. Dabei war ganz klar, wer hier die Maus und wer der hinterlistige Kater war. „Du drückst jetzt leicht dagegen, so als wärst du gerade auf der Toilette“, riss mich Marton aus meinen Gedanken. „OK“, murmelte ich und bemühte mich, nicht zu verkrampfen. Dabei wäre ich vor Scham am liebsten im Boden versunken.
Schon spürte ich die eingefettete Spitze des Darmrohrs an meinem hinteren Löchlein. Langsam drang der Gummischlauch durch meinen engen Schließmuskel und bohrte sich seinen Weg weiter nach innen. Überrascht stellte ich fest, dass es wirklich kein bisschen weh tat. Es fühlte sich nur irgendwie seltsam an. Ganz anders als ein Plug oder eine Analkette. „Nur noch ein kleines Stück, dann hast du es geschafft“, ermutigte mich Marton in einem liebvollen und fürsorglichen Ton und tätschelte zärtlich meinen Po. Wenn er sich so behutsam und feinfühlig zeigte, war ich wie Wachs in seinen Händen. Auch mein Ärger schmolz langsam dahin. Ein pumpendes Geräusch holte mich aus meiner Trance zurück. „Was machst du da?“, fuhr ich ihn an, schärfer als ich es eigentlich gewollte hatte. „Ich fixiere das Darmrohr mit einem Ballon, ähnlich wie bei einem Dauerkatheter.“ Fragend blickte ich ihm ins Gesicht. Da war es wieder. Dieses dunkle Funkeln in seinen Augen. Er schien ein wenig ungeduldig zu sein. Nach einem tiefen Seufzer hörte ich ihn noch zwei Pumpstöße abgeben und fühlte einen leichten Druck in mir. Ohne jede weitere Erklärung schien Marton bereits die Spülflüssigkeit angeschlossen zu haben, denn ich konnte deutlich spüren, wie sie ganz sanft in meinen Darm lief. Die angenehme Wärme ließ mich den Druck, den der Ballon von innen her ausübte beinahe vergessen.
Es waren kaum zehn Minuten vergangen, da kündigte Marton bereits das Ende des Einlaufs an. „Das war jetzt genau ein Liter Pfefferminztee, um deine Darmtätigkeit anzuregen. Ich werde jetzt das Darmrohr ablassen und wieder entfernen. Du bleibst aber weiter schön liegen!“, forderte er mich, wie gewohnt streng, auf. Das Herausziehen fühlte sich fast unangenehmer als das Einführen des langen Gummischlauches an und reizte schon den Drang, zur Toilette gehen zu müssen. Ich wollte gerade aufstehen, um diesen Drang zu folgen. Bestimmt und mit sanftem Druck, brachte mich Marton in die Bauchlage und sah mich eingehend an. „Du bleibst noch so liegen, ich bin gleich wieder da.“ Kurz darauf hörte ich, wie er im Badezimmer die gebrauchten Utensilien abwusch.
Im nächsten Augenblick war er auch schon wieder zur Stelle. „Damit der Einlauf gut wirken kann, musst du ihn mindestens 15 Minuten halten“: Erschrocken sah ich Marton an. „Ich weiß nicht, ob ich das schaffe, der Druck ist jetzt schon ziemlich stark“, gab ich zu. „Ich habe eine Idee, wie ich dich einen bisschen ablenken kann“ flüsterte er mir ins Ohr und ich könnte schwören, dabei ein Lächeln auf seinen Lippen gespürt zu haben.

Strafe muss sein FYI

Guten Morgen!

Ich hoffe, die Fortsetzung hat euch gefallen. Nächsten Dienstag geht’s weiter 😉

Euch ist sicher nicht entgangen, dass ich die Namen der Protagonisten geändert habe. Dominik heißt jetzt Marton und Lana habe ich für dieses Geschichte in Sara umgetauft. Hoffentlich führt das zu keiner all zu großen Verwirrung. Meine Gründe dafür wären zu lang für eine Erklärung und für Euch wahrscheinlich auch langweilig zu lesen.

Keep it kinky,

Lana

Strafe muss sein IV

Hier geht es zu Strafe muss sein III

Ich konnte nicht anders, als ein wenig zu schmollen. In einem Anflug von Ignoranz reagierte Marton nicht darauf. Er zog mich weiter nach vorne, sodass eigentlich nur noch meine Beine über seinem Schoss lagen. Mit seinen langen Fingern fuhr er ein paar Mal zärtlich über meinen geschundenen Po. Seine Berührungen fühlten sich sehr intensiv an. Plötzlich zog er überraschend meine Pobacken auseinander und hielt sie weit gespreizt. Dann begann er mein Poloch zu lecken. Zunächst kitzelte mich seine neue Art des Vorspiels und ich musste mich bemühen, still zu halten. Gleichzeitig turnte es mich auch ungeheuer an, wie er so meine Rosette liebkoste und verwöhnte. Mit seiner Zungenspitze drang er in mich ein, was in mir ein unerwartetes Gefühl der Lust nach mehr entfachte. Seine Zunge fühlte sich irgendwie kühl an und auf einmal konnte ich spüren, wie er mir etwas anderes durch den Schließmuskel drückte. Ich hatte keine Ahnung, was es war. Er zog sich zurück und betrachtete mich eingehend. Mein erster Gedanke war: ein Zäpfchen! Dieser elendige Schuft!

Der Fremdkörper fühlte sich jedoch viel härter an und war auch viel stärker zu spüren, „da hinten drinnen“. Ich nahm meinen Mut zusammen und fragte Marton, was er mir da eingeführt hatte. „Früher nannte man das „U-Boot“, war seine Erklärung. Fragend sah ich ihn an. Darunter konnte ich mir nun wirklich nichts vorstellen. Aber sofort hörte ich im Geiste „Yellow Submarine“ von den Beatles und musste unwillkürlich grinsen. Nun sah mich Marton verständnislos an. Mit einem festen Klapps auf meinen Allerwertesten schwand das Grinsen aus meinem Gesicht und ich blickte stattdessen auf meine Hände.

„Ich hab‘ dir ein Mentholzuckerl durchs Hintertürchen geschoben“ gab Marton nun zu. „Ich bin schon gespannt, wie sich das entwickeln wird.“

Marton war zwar älter und auch weitaus erfahrener als ich, aber wie kam er nur immer wieder auf solche Ideen? Lange konnte ich meinen Gedanken nicht nachhängen, denn wieder begann er meinen Po zu streicheln. Unterdessen reizte das Pfefferminzbonbon meine Schleimhäute und ich wurde ein wenig unruhig. „Was ist denn los“, wollte Marton, dem das natürlich nicht entgangen war, von mir wissen und sah mich unschuldig an. „Es ist kühl und prickelt, aber irgendwie unangenehm“ gestand ich ihm. „Na ein bisschen lassen wir es noch drinnen, dann hol ich es wieder raus“ versprach er und küsste mich hingebungsvoll. Ich konnte nicht anders, als mich ihm hinzugeben. Irgendetwas hatte er an sich, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Doch jetzt fing es von innen her an richtig zu brennen. Es war kaum auszuhalten. „Ich kann nicht mehr! Das brennt ja höllisch! Bitte hol das wieder raus“ flehte ich Marton an. Er schien nun etwas milde gestimmt zu sein, schließlich hatte er mich heute schon ausgiebig bestraft. Nun stand er auf und holte sich aus dem Bad ein Paar Untersuchungshandschuhe und eine Tube Creme. Ein lautes Schnalzen ließ mich kurz aufschrecken, als er sich die Latexhandschuhe überstreifte. Gründlich bestrich er zwei Finger mit der zähen Salbe, um sie gleitfähig zu machen. Freiwillig  begab ich mich in die Knie-Ellenbogen-Lage und streckte ihm meinen Hintern entgegen. Ich wollte einfach nur noch, dass das Brennen endlich aufhörte. Kurz darauf spürte ich schon seine Finger in mir wie sie nach dem verschollenen „U-Boot“ suchten. Da wurde das Brennen plötzlich intensiver, aber irgendwie gleich hinter dem Schließmuskel. Was war denn das jetzt schon wieder? Ich drehte mich um und da sah ich den Grund für diesen stechenden Schmerz. Mein lieber Freund hatte Baby-Luuf-Balsam statt Vaseline als Gleitmittel verwendet. Wütend schrie ich Marton an, er sollte das endlich beenden und mich von meinen Qualen erlösen. „Das alles, nur weil ich heute nicht zur Arbeit gehen wollte? Mir reicht es, ich mach da nicht länger mit! Hol jetzt das Zuckerl aus mir raus und zwar sofort!“. Daraufhin zog er vorsichtig seine Finger aus meinem Po. Aufgrund meines Wutausbruchs schien es Marton die Sprache verschlagen zu haben. Er sah mich eingehend an und dachte eine Moment lang nach. Schließlich er ging ins Bad und kam kurz darauf mit einem Irrigator-Set zurück. „Da ich das Zuckerl nicht mehr tasten kann, bleibt uns nur eine Möglichkeit, es wieder raus zu bekommen.“, erklärte er ruhig und stellte die Utensilien auf dem Nachttisch ab.

Hier geht es zu Strafe muss sein V…

Beliebteste Geschichte

Ich habe gerade gesehen, dass Strafe muss sein“ von all meinen Blogbeiträgen am häufigsten von gelesen wird. Das freut mich wirklich sehr! 😏 Ich möchte Euch gerne bald eine würdige Fortsetzung bieten. Dazu muss ich mir überlegen, wie es weiter gehen soll. Der 3. Teil trägt den Untertitel „After eight“, angeregt durch ein Wortspiel, das ich in einem Erotikforum gelesen habe. Ich gönne mir jetzt jedenfalls ein Stück Pfefferminz-Schokolade, vielleicht inspiriert mich das ja…