Let’s talk about S*X

Heute habe ich mal wieder mit einer Freundin von mir telefoniert. Sie ist eine von meinen „Sex and the city“- Freundinnen. So nenne ich die Eingeweihten, mit denen ich ganz offen und entspannt über Sex sprechen kann. Über die TV-Show reden wir aber eigentlich gar nicht. Nachdem bei mir aufgrund der Quarantäne unter tags immer meine zwei kleinen Kinder in Hörweite sind, musste ich beim Sextalk etwas kreativer sein, als sonst.


Sie fragte mich, was es Neues bei mir gäbe. Mit offener Ehe, unter Quarantäne gab es nicht viel zu berichten. Einzig, dass ich meinem Langzeitschwarm wieder schreiben wollte, aber nicht konnte, weil ich im Zorn seine Nummer gelöscht hatte. Zum Glück gibt es noch Facebook und Instagram. Dann fragte sie mich nach meiner Affäre in Deutschland, aber auch dieses Thema war schnell durch: Wir schreiben uns und telefonieren, mehr nicht. Anschließend wollte sie wissen, ob ich von „Single-Dad“ noch etwas gehört hatte. Letztes Jahr hatte er mich zum Frühstück zu sich nach Hause eingeladen und daraus war dann doch viel mehr als Kaffee geworden. Ein wenig wehmütig dachte ich an diesen Vormittag zurück. Ja, „Single-Dad“ konnte wirklich guten Kaffee kochen. Er war zwar nicht unbedingt Barista, aber die paar Tassen Kaffee waren wirklich gut gewesen. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir noch ein, zwei Kaffees miteinander trinken würden. Aber vermutlich muss ich ihn zu all den Eiskaffees meiner Vergangenheit zählen und einfach in guter Erinnerung behalten.
Meine Kaffeemaschine zuhause ist sowieso die Beste, die ich je hatte. Aber trotzdem ist eine andere Sorte oder Marke hin und wieder eine nette Abwechslung. Deswegen haben mein Mann und ich ja auch beschlossen, gelegentlich auch mal mit anderen Leuten Kaffee zu trinken.
Als ich im Alter von knapp 17 Jahren zur Kaffeeliebhaberin geworden bin, habe ich zunächst 3 Jahre fast durchgehend dieselbe Sorte getrunken. Immer dieselbe Marke, aus immer dergleichen Tasse. Auch die Zubereitung war stets gleichbleibend: Milch unten und Kaffee oben drauf. Eine Art Latte Macchiato. Dabei kam meine Milch nicht ein einziges Mal zum Schäumen. Aber in diesem zarten Alter musste man als Frau das auch zunächst selbst lernen, wie man erfolgreich Milchschaum bekam, bevor man das von jemand anderem erwarten konnte. Schließlich musste man erst mit so einer Milchschaumdüse zurechtkommen. Gelegentlich war dafür auch eine komplizierte Bedienungsanleitung notwendig. Nach diesen 3 Jahren probierte ich ein paar verschiedene Coffee Shops aus. Ich wollte keine fixe Kaffeemaschine, sondern viel Abwechslung.
Rückblickend betrachtet waren diese Coffee Shops ganz ok, aber auch nicht ganz das Wahre. Schon nach einem halben Jahr des Durchprobierens legte ich mir wieder eine Maschine für zuhause zu. Ein chinesisches Modell, leider kein integrierter Milchschäumer, aber mit einem batteriebetriebenen Zusatzgerät war das kein Problem. Die chinesische Kaffeemaschine war zwar etwas kleiner, als man das von mitteleuropäischen Geräten gewöhnt ist, aber allgemein eine attraktive Erscheinung und kreativ in der Kaffeezubereitung. Auch an Abwechslung hat es hier nicht gefehlt. Ich würde hier prinzipiell eine klare Kaufempfehlung geben. Andererseits möchte ich zu bedenken geben, dass dieses spezielle Modell gerne für mehrere Konsumentinnen parallel Kaffee zubereitet und das vermutlich ohne dabei Filtertüten zu benutzen. Fazit: Als Leihgerät über ein Jahr einwandfrei, sollte dann jedoch zurück- bzw. weitergegeben werden.
Danach hab ich eine Zeit lang nur mehr Espressi getrunken. Kurz und stark, aber niemals zweimal den gleichen. Als ich eigentlich noch mehr kosten und probieren wollte, fand ich durch Zufall meine Traummaschine. Ein Vollautomat, mit Milchschäumer und allem drum und dran. Doch zuerst war ich noch nicht bereit für ein Endgerät, es war noch zu früh für mich. Es dauerte jedoch nicht lange und ich wurde süchtig nach dem brühend heißem Kaffee und dem Gerät. Das war einfach der beste Kaffee, den ich je hatte und dieses Modell konnte sie alle: Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino und noch viele mehr. Also entschied ich mich schließlich für einen Dauervertrag anstatt nur für ein Lebensabschnittsleihgerät und habe es nie bereut.
Zwischendurch fand ich dann doch noch zwei Sorten, die ich gerne probieren wollte. Ich gebe es zu, trotz meiner Traummaschine zuhause, musste ich zumindest einen kleinen Schluck kosten. Etwas später hatte ich dann die Lizenz vom Standgerät daheim, zu zwei externen Verkostungen gehen zu können.
Der erste war eine mexikanische Sorte. Ich hatte mir einen feurigen, temperamentvollen Kaffeegenuss erwartet, wurde aber leider herb enttäuscht. Ein fader Café con leche (mucho leche) in Darreichungsform eines Espressos. Da ich es einfach nicht wahrhaben wollte, dass eine mexikanische Sorte so langweilig war, probierte ich es ein zweites Mal, aber es war nicht besser. Wenigstens war die Filtertüte dicht.
Danach lernte ich noch eine seltene, ungarische Sorte kennen. Schon vom ersten Moment an wusste ich, dieser Kaffee war einmalig. Nach langem hin und her – dieser Kaffee war leider sehr schwer zu bekommen – fand endlich eine Kostprobe statt. Diese Sorte ist wirklich nur für Genießer und fortgeschrittene Barista-Liebhaber, Dunkin Donuts- Freaks, Starbucks-Verächter und Macchiato-Fans geeignet und verträglich. Diesen Kaffee hätte ich wirklich gerne wieder, am liebsten in Kombination mit meinem Standgerät zuhause. Ich wünschte, ich hätte noch die Servicenummer, unter der ich diese Sorte bestellen konnte.
Meine andere Freundin hat seit etwa einem Monat ein neues Gerät. Obwohl sie schon länger keinen Kaffee mehr getrunken hat, ist sie mit der neuen Maschine nicht ganz zufrieden. Sie hat in dem vergangenen Monat erst sieben Kaffees getrunken und findet allgemein, dass das Gerät immer nur im Espresso-Modus läuft. Ich meinte, sie sollte etwas nachsichtiger sein, schließlich ist dies ein etwas älteres Modell als der Vorgänger, quasi secondhand. Vielleicht lag es auch an der Marke. Deutsche Geräte sind zwar zuverlässig mit langer Garantie, aber mitunter nicht so feurig oder röstig wie ihre italienischen Kollegen. Vielleicht wäre mehrmaliges Entkalken von Hand ganz hilfreich? Zur Not gäbe es ja auch so kleine, blaue Entkalkungstabletten, die wahre Wunder bewirken könnten.
Wenn ich eine neue Kaffeemaschine habe, probiere ich sie richtig durch. Dann will ich viele Tassen hintereinander, verschieden Sorten und Varianten. Verdammt, sogar an verschiedenen Orten. Deswegen kann ich meine Freundin nicht so richtig verstehen.
Umso glücklicher bin ich, dass meine Kaffeemaschine immer funktioniert und alles macht, was ich von einem guten Kaffee erwarte.

Die Silvesterparty

Vor ein paar Jahren beschlossen meine Stationsschwester und der leitende Oberarzt statt einer Weihnachtsfeier eine Silvesterparty auszurichten. Alle Ärzte und Schwestern von der Herzstation waren dazu eingeladen, bis auf die wenigen Kollegen, die auch an diesem Abend ihren Dienst verrichten mussten.
Lange fieberte ich diesem Event entgegen, sah ich doch schließlich für mich endlich die Chance, meinem Lieblingsoberarzt etwas näher zu kommen. Endlich war der 31. Dezember gekommen. Siegessicher griff ich nach meinem „kleinen Schwarzen“ und zog es über meine schwarze Spitzenunterwäsche und die halterlosen, hautfarbenen Strümpfe an. Wie eine zweite Haut umspielte das Kleid meine weiblichen Kurven und betonte mein volles Dekolleté. Meine dunkelbraunen, schulterlangen Haare trug ich, ganz im Gegensatz zum Dienst im Krankenhaus, offen. Noch ein wenig Make-Up und ein paar Spritzer meines damaligen Lieblingsparfums „Pleasures“ von Esteé Lauder und mein Styling war komplett. Schnell schlüpfte ich in meine roten High Heels, legte meinen dazu passenden Seidenschal um und zog meinen langen, ebenfalls schwarzen Mantel über. Wie immer war ich etwas spät dran.
Als ich in der Steffl Skybar angekommen war, war Gideon, mein Lieblingsarzt bereits da und von meinen Kolleginnen umringt. Unsere Blicke trafen sich, als ich den Raum betrat und wir lächelten uns gegenseitig an. Ein Kellner kam auf mich zu und reichte mir ein Glas Champagner. Im nächsten Augenblick war Gideon verschwunden, offensichtlich war er vor meinen Kolleginnen geflüchtet. Ich konnte nicht länger nach ihm Ausschau halten, denn unser leitender Oberarzt stand bereits in der Mitte des Raumes und bat um unsere Aufmerksakeit, indem der mit einem Messer gegen seine Champagnerglas klimperte. Alle nahmen ihre Plätze entlang einer U-förmigen Tafel ein. Nachdem ich ein bisschen zu spät gekommen war, blieb mir nur ein Sitzplatz an der kurzen, inneren Seite des U übrig. Schnell begab ich mich zu dem freien Stuhl und stellte mit großer Freude fest, dass Gideon auf derselben Seite saß, wie ich. Zwischen uns saßen nur drei weitere gemeinsame Arbeitskollegen.
Die lange Tafel war mit einem weißen Tischtuch, Stoffservietten und einem äußerst eleganten Geschirr mit Goldrand gedeckt. Silbernes und goldenes Konfetti lag kunstvoll verstreut. Auf jedem Teller glänzte ein kleiner Glücksbringer in Form eines flaschengrünen, vierblättrigen Kleeblatts aus Glas. Für jeweils vier Personen stand in der Mitte eine Karaffe mit Wasser und ein Champagnerkühler, mit einer vollen Flasche Dom Pérignon. Wer sollte das alles nur trinken, fragte ich mich im Stillen. Von den Ärzten waren sicher die meisten mit dem Auto gekommen.
Als Dr. Karner, unser Oberarzt, zu einer Rede ausholte, machte ich mir keine Gedanken mehr, welches Ende die vielen Champagnerflaschen wohl nehmen würde und füllte mein Glas erneut an. Auch Gideon schenkte sich nach und prostete mir hinter dem Rücken unserer Kollegen zu. Hinter der Tafel war eine Art Tribüne, von einem schweren Vorhang verdeckt. Dahinter kam per Knopfdruck durch unseren Chef eine Leinwand hervor. Mit Schrecken sah ich kommen, was nun unausweichlich schien: eine PowerPoint-Präsentation. Gideon und ich sahen einander an, prosteten uns erneut zu und verdrehten beide die Augen. Gisela, meine Stationsschwester gesellte sich zu Herrn Dr. Karner in die Mitte des Raumes und hielt kleine gelbe Kärtchen mit ihren Händen festumklammert. Die beiden empfanden diesen Abend als gute Gelegenheit, das vergangene Jahr auf der Herzstation gemeinsam Revue passieren zu lassen. Dazu hatten sie viele bunte Diagramme erstellt, die unsere Bettenauslastung zeigten. Besonders erfreut schien der Oberarzt über die Belegung der Sonderklassezimmer zu sein. Er konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Als die Eurozeichen aus seinen Pupillen wieder verschwunden waren, fand er auch ein paar lobende Worte für die Schwestern und Pfleger, die sich jeden Tag größte Mühe in ihrem Beruf gaben. Erneutes Augenrollen meinerseits und wieder nahmen Gideon und ich gleichzeitig einen großen Schluck aus unseren Gläsern. Gegen Ende der Rede und der langweiligen Präsentation, wusste ich schon gar nicht mehr, wie oft ich mir selbst nachgeschenkt hatte. Ich wusste nur, dass ich schon jetzt ziemlich betrunken war und dringend etwas zu essen brauchte.
Zum Glück war das Buffet gerade eröffnet worden. Mit wackeligen Beinen stand ich auf und bemühte mich um gleichmäßige Schritte durch den Raum. Am Ende der Schlange angekommen, musste ich mich am Tisch festhalten, weil sich um mich herum alles zu drehen begann. Da hörte ich eine Stimme, die von weit her zu kommen schein: „Lana, alles ok mit dir?“ Obwohl ich nickte, packte mich Gideon am Ellbogen und führte mich bestimmt auf die Dachterrasse hinaus. Die kalte Winterluft traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Nach ein paar tiefen Atemzügen ging es mir deutlich besser und die Erde drehte sich für mich wieder mit ihrer gewohnten Geschwindigkeit weiter. „Ich hab‘ es wohl mit dem Champagner ein wenig übertrieben“, gab ich schließlich zu, um die etwas unbehagliche Stille zwischen uns zu brechen. „Bei dieser langen und trockenen Rede, wird dir das niemand zum Vorwurf machen. Aber du hättest vermutlich vorher eine Kleinigkeit essen sollen“, antwortete er in einem leicht tadelnden Tonfall. Zitternd stand ich vor ihm und wollte mich schon zum Gehen abwenden. Doch Gideon legte mir sein Jackett um die Schultern und gab mir mit seinem durchdringenden Blick zu verstehen, dass ich noch ein bisschen länger an der frischen Luft bleiben sollte. Da konnte ich nicht widersprechen. Ich genoss einfach seine Anwesenheit und den atemberaubenden Ausblick über Wien. Der Stephansdom schien zum Greifen nahe und die vielen Lichter in der ganzen Stadt leuchteten strahlend hell. Es muss wohl der Alkohol gewesen sein, denn anders konnte ich mir meinen plötzlichen Mut nicht erklären. Ich sah ihm direkt in die Augen und die Worte verließen einfach so meinen Mund: „Weißt du eigentlich, dass du bei uns auf der Station der meist begehrte Arzt bist?“ „Ach so?“, fragte er gespielt überrascht nach. „Wer findet mich denn so begehrenswert?“, wollte er wissen und konnte seine Freude über dieses Kompliment kaum verbergen. „Zwei oder drei Kolleginnen“, meinte ich vorsichtig. „Sind die Damen heute hier?“, bekundete er sein Interesse. Ich ließ mir Zeit, um den Raum nach den anderen Krankenschwestern abzusuchen. Dabei wusste ich doch genau, um wen es sich handelte. Gideon wirkte ein wenig ungeduldig und so gab ich zumindest die Kollegin an, von der ohnehin schon alle wussten, dass sie es auf ihn abgesehen hatte. „Andrea schwärmt besonders von dir, das kann dir ja nicht entgangen sein“, meinte ich trocken und ärgerte mich, was ich hier veranstaltete. Eigentlich wollte ich doch diesen Abend nutzen, um meinem Lieblingsarzt näher zu kommen, doch aktuell schilderte ich ihm nur eine willige Krankenschwester, die mit ihm vermutlich sofort ins Bett gehen würde. „Ja, ja. Das ist mir nicht entgangen. Im letzten Dienst wollte sie, dass ich ihr ein EKG schreibe, für ihren angeblichen Tauchkurs“, erklärte er schmunzelnd. Wow, die fährt ja ganz schön schwere Geschütze auf, dachte ich mir und hasste sie gleich ein bisschen mehr. Unabhängig davon, dass uns offensichtlich derselbe Mann gefiel, konnte ich Andrea schon vom ersten Tag an nicht leiden und dieses Gefühl beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. „Und wer findet mich noch attraktiv?“, unterbracht Gideon meine Gedanken. „Attraktiv hab ich nie gesagt – begehrt ist das richtige Wort“, gab ich keck zurück. „Gut, also wer findet mich noch begehrenswert?“. Augenrollend gab ich seiner Neugier nach: „Julia ist recht angetan von dir“. Offensichtlich sagte ihm der Name nichts. „Die kleine Rothaarige, die nach den Feiertagen auf die Stroke-Unit wechseln wird“, half ich ein wenig nach. Immer noch standen ihm die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Aber darauf ging keiner von uns beiden weiter ein. „Und die dritte, ist sie heute Abend auch hier?“, fragte er und sah mir dabei direkt in die Augen. Zum Glück war es draußen so dunkel, dass er wahrscheinlich nicht sehen konnte, wie meine Wangen feuerrot anliefen. „Sie gehört sicher zu den jüngeren Schwestern, stimmts?“, hakte er nach. Ich nickte. „Sie arbeitet erst seit zirka einem halben Jahr auf der Herzstation?“ Das traf auf insgesamt zwei Krankenschwestern zu. Wieder nickte ich. Dann schien er angestrengt überlegen zu müssen. Nun war er es, der sich Zeit ließ. Dabei ließ er mich nicht aus den Augen und ich hatte das Gefühl, dass er allein mit seinem Blick meine Gedanken lesen konnte. Er trat näher an mich heran. „Sie steht hier mit mir auf der Dachterrasse, hab‘ ich Recht?“.
Ich konnte ihn nur ein wenig verlegen anlächeln, bevor er seine Lippen auf meine legte. Neugierig erforschte seine Zunge meinen Mund. Ich schlang meine Arme um ihn und presste meinen Körper gegen seinen. Dabei erwiderte ich seinen innigen Kuss und fühlte mich wie im siebten Himmel. Er schmeckte nach purer Lust. So nah an ihm dran, konnte ich sein verführerisches Aftershave riechen. Ich sog seinen betörenden Duft ein, als sein Jackett von meinen Schultern rutschte und auf dem Boden landete. Doch das war mir in diesem Moment völlig egal. Gideon zog mich noch näher an sich heran. In seinen starken Armen kam ich mir gleichzeitig beschützt und begehrt vor – eine gewaltige Kombination. Viel zu früh beendete er den Kuss und ging vor mir in Knie, während er mit einer Hand zunächst meine Hüfte und dann mein Bein entlang hinab fuhr. Er hob sein Jackett auf und legte mir seine Hand behutsam über mein Kreuzbein. „Wir sollten wieder reingehen, bevor du dich noch erkältest“, sagte er bestimmt und schob mich mit sanftem Druck durch die Glastür. Ein Gefühl der Enttäuschung machte sich in mir breit. Doch dann flüsterte Gideon mir ins Ohr: „Nachher sollten wir unbedingt an dieser Stelle weiter machen“ und zwinkerte mir zu. Ich konnte seinen feuchten, warmen Atem an meinem Hals spüren und ein wohliger Schauer lief über meinen Rücken.
Während des Essens beachtete Gideon mich kaum und auch ich unterhielt mich mit anderen Kollegen. Als es zehn Minuten vor Mitternacht schlug, klimperte Dr. Karner erneut gegen sein Glas. Daraufhin begaben sich alle auf Geheiß unseres Oberarztes auf die wundervolle Dachterrasse. Eifrige Kellner wuselten mit vollen Tabletts herum und verteilten Champagner. Dicht gedrängt standen wir im Freien und genossen den Ausblick über die Stadt, die heute Nacht auch nicht zu schlafen schien. Die verbleibenden Minuten des Jahres waren verstrichen und so zählten wir gemeinsam den Countdown ins neue Jahr hinunter. Plötzlich stand Gideon hinter mir. Ich konnte ihn zwar nicht sehen, jedoch spürte ich seine Anwesenheit ganz deutlich. Bei „3“ zog er mich rasch in einen abgelegenen, dunklen Winkel. Um Punkt Mitternacht drückte er mich gegen die Mauer und küsste mich voller Leidenschaft. Diesmal wurde mir nicht vom Alkohol schwindelig. Während die Bummerin in unseren Ohren dröhnte und die ersten Takte des Wiener Walzers aus der Ferne zu uns drangen, schob er mein Kleid hoch und meinen feuchten String ein Stück hinunter. Die bunten Funken des Feuerwerks knallten um uns herum und es fühlte sich passend zum Rhythmus meiner pulsierenden Pussy an. Er begann meinen Hals zu küssen und mit seinen Fingern über meinen glattrasierten Venushügel zu streifen. Er berührte mich dort, wo sich meine Schamlippen teilten. Ich biss mir auf die Unterlippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken. „Schhhh, reiß dich zusammen“ flüsterte er mir mit seiner verwegenen Stimme ins Ohr. Ich konnte mich nur schwer beherrschen. Mit sanften Druck hielt er mit einer Hand meinen Mund zu. Das erwartungsvolle Pochen meiner Klitoris wurde immer heftiger. Seine sinnlichen Berührungen versetzten meinen Lustpunkt in zarte Schwingungen. Mein Atem wurde schneller und mein Herz hämmerte gegen meinen Brustkorb als ob es gleich hinaus springen wollte. Ich hob ein Bein und schlang es um sein Becken, um seinen geschickten Fingern mehr Spielraum zu gewähren. Gemeinsam mit dem Feuerwerk explodierte ich um die Wette. Meine Schenkel verkrampften sich und ich krallte mich an seinem Nacken fest, als ein unbändiger Orgasmus über mich hineinbrach.
Als ich mich wieder beruhigt hatte, rückte ich mein Outfit zurecht. „In zehn Minuten treffen wir uns beim Aufzug“, bestimmte Gideon und verschwand plötzlich in der Menge.
Also verabschiedete ich mich von meinen Kolleginnen und holte den Mantel aus der Garderobe. Beim Aufzug wartete Gideon bereits auf mich. Die Türen schlossen sich hinter uns und wieder fielen wir über einander her. Wir hatten es eilig, endlich in seine Wohnung zu kommen und den hemmungslosen Sex zu haben, für den wir beide geschaffen waren. Nur zwei Gassen weiter wartete bereits ein Taxi auf uns. Gideon nannte dem Fahrer die Adresse. Wir konnten die Finger nicht von einander lassen. Diesmal küsste ich ihn zuerst und fasste mit meiner Hand in seinen Schritt. Das Leuchten in seinen Augen verriet mir, dass ihm gefiel, wie ich ihn massierte. Er griff nach meiner Brust und schaffte es sogar durch den Stoff des Kleides und den BH meine Brustwarze zu zwirbeln. Ich stöhnte leise aus. „Schhhh, reiß dich zusammen“. Er küsste mich mit einer Mischung aus Macht und Begierde. „Bist du eher devot oder dominant?“, hauchte er mir ins Ohr. „Ein bisschen was von beidem“ gab ich zu und biss mir auf die Unterlippe. Und wieder fiel er über mich her, diesmal noch leidenschaftlicher, noch heftiger. Zum Glück waren wir endlich angekommen.
In einander verschlungen stolperten wir in seine Wohnung. Gideon führte mich direkt in sein Schlafzimmer. Gegenseitig rissen wir uns die Kleider vom Leib, nur die Strapse behielt ich an. Er setzte sich aufs Bett und zog mich rittlings auf seinen Schoß. Der sinnlichen Ästhetik seines Körpers war ich mir in diesem Moment nur allzu bewusst. Endlich nahm ich seinen harten Schwanz in mich auf. Ich drohte vor Geilheit zu explodieren und ritt ihn wild, als ob es kein Morgen gäbe. Mit einem Arm umschlang er meine Taille und mit der zweiten Hand packte er mich am Hals. In seinen Händen wurde ich zu Wachs und genoss seine wohldosierte Grobheit.
Er kam mir mit dem Becken entgegen und stieß tief in mein Inneres. Nun musste ich mich nicht mehr zusammen reißen und stöhnte hemmungslos. Mit Schwung drehte er uns beide plötzlich um, sodass ich auf dem Rücken lag. Gideon legte meine Beine auf seine Schultern und fickte mich hart. Eine abrupte Pause ließ mich wieder zu Atem kommen. Seine Bewegungen wurden immer langsamer, sodass ich unter ihm Höllenqualen erlitt. Ich wollte in tief und heftig in mir spüren. Mit seiner Taktik brachte er mich beinahe um den Verstand. Ich versuchte, mit meinem Becken den Rhythmus vorzugeben, da schlug Gideon mich mit der Hand ins Gesicht. Noch nie zuvor hatte mich ein Mann geschlagen. Ich musste zugeben, dass ein wenig Schmerz, mir tatsächlich Lust bereitete. Also lächelte ich ihn frech an und bewegte meine Hüften, um ihn tiefer in mir spüren zu können. Gideon schlug mich ein zweites Mal. „Willst du wohl endlich still halten?“, sagte er und bedachte mich mit seinem strengen Blick, bei dem es mir jedes Mal eiskalt den Rücken herablief. Wie ein Blitz schlug dieser wohlige Schauer zwischen meinen Beinen ein. Ich schlug die Augen nieder, was er als Zustimmung verstanden hatte. Seine Stöße wurden wieder tiefer und kräftiger. Innerlich jubelte ich, doch ich ließ es mir nicht anmerken. Ich versuchte, mich zu beherrschen, weil ihm das zu gefallen schien. „Braves Mädchen“, lobte er mich, was mich nur noch heißer machte. Er stieß immer heftiger in mich hinein und belohnte so meine Geduld. Ich spürte sein gesamtes Körpergewicht auf mir. Mit einer Hand hielt er meine Handgelenke fest. Ich konnte nichts mehr machen und war ihm völlig ausgeliefert. Endlich konnte ich loslassen und mich ihm komplett hingeben. Gemeinsam erlebten wir einen gigantischen Orgasmus. Keuchend lagen wir beide neben einander. „Wow, einfach nur wow“, brachte ich erschöpft hervor. „Mir gefällt es, wenn du ein bisschen dominant bist. Ich kann es kaum noch glauben, dass wir…“ „Schhh, schhh“, unterbrach er mich und legte einen Finger auf meine Lippen. „Morgen früh brauche ich dich fit und ausgeschlafen.“

Der Saunabesuch

Ich verbrachte heute einen entspannten Tag mit meinem Mann in der Therme. Normalerweise nehme ich meine Handy nicht mit, aber ich bin froh, dass ich es heute ausnahmsweise gemacht habe. Wir sind in die Sauna zum Kräuteraufguss gegangen und ich könnte nicht behaupten, dass ich ein besonderes Faible für Saunameister hätte. Zwar „leide“ ich unter einem ausgeprägten Arzt-Fetisch kann aber zum Beispiel einem Gärtner oder Tennislehrer nur aufgrund seines Berufes nicht viel abgewinnen.

Wie immer setzte ich mich also in die unterste Reihe, fussfrei. Der Raum füllte sich schnell mit anderen Schwitz-Begeisterten. Dominik saß weiter oben, zwei Reihen hinter mir. Plötzlich erschien dieser Halbgott von einem Mann, nur mit einem kurzen weißen Handtuch bekleidet. Er trug ein schmales Lederarmband am Handgelenk und stellte sich als „Rob“ vor. Sein ungarischer Akzent fiel mir sofort auf. Er erklärte, er würde nun die Düfte Kamille, Eukalyptus und anschließend Lavendel verwenden. Ich hing förmlich an seinen Lippen. Seine Stimme war tief und fest, gleichzeitig auch sehr samtig und freundlich. Sein Gesicht war nichts Besonderes. Dunkle Haare und dunkle Augen. Ein männlicher messy-hair-bun und ein typischer Hipster-Bart verliehen ihm ein verspieltes jugendliches Antlitz, wobei ich ihn kaum älter als 25 Jahre schätzte. In meiner Fantasie war er Student, wahrscheinlich Sportwissenschaften oder etwas in der Art.

Der erste Aufguss begann und Rob nahm einen riesigen Fächer zur Hand. Geschmeidig, ja beinahe schon grazil bewegte er sich durch den Raum und verteilte die warme Luft um uns herum. Als er an mir vorbei kam, wurde es deutlich heißer. Sein schlanker und gleichzeitig leicht trainierter Oberkörper zog genau auf Augenhöhen an mir vorbei. Markellos würde nur annährend seinen schönen Körper beschreiben und dabei finde ich das Wort „schön“ für einen Mann normalerweise unpassend. Aber Rob war einfach ein schöner Mann. Ich konnte meine Augen gar nicht von ihm lassen und so folgte mein Blick ihm weiter durch den Raum. Ohne ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung hätte ich wohl fast zu sabbern begonnen. Langsam kam ich ins Schwitzen aber auch zwischen meinen Beinen wurde es zunehmends feuchter.

Runde zwei. Galant und mit Bewegungen, die in Zeitlupe ablaufen zu schienen, schwang er gefühlvoll und anmutig zugleich ein großes Handtuch. Der Raum war erfüllt von Eukalyptus. „Bitte setzen Sie sich alle gerade hin und atmen sie tief ein“ erklang seine maskuline und doch auch sanfte Stimme. Gerne kam ich seiner Bitte nach, denn so konnte ich ihn mir noch viel besser aus der Nähe ansehen. Mittlerweile war auch Rob schon sehr verschwitzt. Sogar sein Schweiß schien makellos zu sein und lief in paralellen Bahnen seinen perfekten Oberkörper hinab. Gierig verfolgte ich diese Linien bis zu dem tief sitzenden Handtuch auf seinen Hüften. Erst jetzt fiel mir auf, dass er gar keinen „Saunarock“ sondern nur ein gewöhnliches Handtuch trug. Ich schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dieser Knoten möge sich lösen: hier und jetzt. Telepathisch versuchte ich nachzuhelfen, doch ohne jeglichen Erfolg. Sowohl die Schwerkraft als auch andere physikalische Gesetzte ließen mich, wie schon so oft in meinem Leben im Stich. Als der ungarische Adonis sich streckte, um auch den Saunagästen in der obersten Reihe heiße Luft zuwacheln und somit Feuer unter ihren Hintern machen zu können, hielt der Knoten bombenfest. Rob musste wohl über „gordische“ Fähigkeiten verfügen, die auch im Schlafzimmer ganz praktisch sein könnten.

Als nächstes bat Rob uns nach draußen und teilte kleine Schälchen mit Salz aus. Damit rieben Dominik und ich uns gegenseitig ein. Wir nahmen wieder in der Sauna Platz und Dominik setzte sich nun direkt hinter mich. Ihm war nicht entgangen, wie sehr ich den ungarischen Halbgott während seiner Vorführung bewundert hatte. Rob stand noch vor der Sauna und wartete, dass alle Gäste wieder zu ihren Plätzen fanden. Währenddessen schnappte er sich einen Besen und kehrte das Salz am Boden weg. Ich schwöre es euch, in diesem Moment muss ich einen spornten Eisprung gehabt haben. Ein gut gebauter Mann, gepflegt, nur mit einem Handtuch bekleidet und triefend nass mit männlichem Schweiß bedeckt verrichtet simple „Hausarbeit“ und das mit einer Dynamik und Körperspannung, die jeden Bodenturner alt aussehen ließ. „Wow“ hauchte ich vor mich hin. Dominik sah mich grinsend an. „Glaubst, das macht er zuhause auch so?“, fragte ich meinen Mann. Dominik, der meine Illusion des perfekten Mannes nicht zerstören wollte, meinte: „Ganz sicher, mein Schatz“. Wir mussten beide lachen.

Zum Abschluss verteilte Rob nun große Eiskugeln mit seinen bloßen Händen auf den heißen Steinen. Es zischte und dampfte. Robs Körper glitt nass und glänzend an mir vorüber. Am liebsten hätte ich mit meiner Zunge über seine harte Brustwarzen geleckt und mit meinen Fingern seine dezente Brustbehaarung gestreichelt. Anschließend hätte ich ihm das Handtuch vom Leib gerissen und in sein Po gebissen. Ja gebissen! So hinreißend sah seine bedeckte Kehrseite aus. Als er sich einmal umdrehte, konnte ich seinen Rücken bestaunen. Wundervolle, aufrechte Haltung, ebenfalls leicht trainierte Muskulatur. Ich war schlicht und ergreifend tief beeindruckt von diesem sportlichen Rücken. Und von den zwei kleinen Grübchen, genau über der Handtuchkante.

Bevor ich mich weiter in meiner Schwärmerei verlieren konnte, klatschten die anderen Saunagäste anerkennend für Rob und bedankten sich für den tollen Aufguß. Nach und nach drängte die Menge nach draußen, jeder wollte unter die kühle Dusche. Nur Rob war nirgends zu sehen. Jedoch wusste ich, dass die Saunameister immer erst länger nach den Gästen duschen gingen. Schade, aber verständlich. Draußen, etwas abseits stand Rob und sah ein wenig erschöpft aus. Wenn er jetzt kollabiert, ich würden ihn liebend gerne Mund-zu-Mund beatmen, schoß es mir durch den Kopf.

Die anschließende kalte Dusche brachte mich wieder zurück in die Realität. Ich ging ins große Becken und schwamm ein paar Längen. Als ich fertig war, fiel mir ein, dass ich meine Sonnenbrille im Vorraum zur Sauna ableget hatte. Also ging ich noch mal zurück und sah Rob, wie er gearde unter der Dusche stand. Leider oder doch vielleicht glücklicherweise stand er mit dem Rücken zu mir und so konnte ich nur wieder seine Kehrseite bewundern, diesmal jedoch ganz in Natura und wie ihr euch vielleicht mittlerweile denken könnt – sein Hintern war perfekt!

Poetry Slam 9/19

Guten Morgen meine Lieben!

Gestern habe ich ganz spontan zum allersten Mal an einem Poetry Slam teilgenommen. Ich wusste nicht, was mich da erwartete. Den ganzen Tag hab ich an einem Text gefeilt, gekürzt, gestrichen, doch wieder etwas dazugeschrieben, nachdem jeder Teilnehmer nur 5 Minuten „Slammen“ darf. Schließlich habe ich mich dann für eine gekürzte und abgeänderte Fassung von „Doppelt gebucht“ entschieden:

Im Hotelzimmer angekommen schubste Erik seine Frau spielerisch aufs Bett und wollte sich gerade auf sie stürzen. Jedoch befreite sie sich aus seiner Umarmung und verschwand im Bad, um sich frisch zu machen. In der Zwischenzeit öffnete Erik den Champagner und füllte die beiden Gläser. Als Annette wieder vor ihm stand, blieb ihm vor Staunen der Mund offen stehen. Seine Frau hatte sich in einen dunklen Engel der Lust verwandelt. Die schwarzen hochhackigen Stiefel reichten ihr bis übers Knie und umhüllten feine, mit Spitze besetzte Nylonstrümpfe. Über dem Spitzentanga zierte ein Strapsgürtel ihre Hüfte. Ihre wohlgeformten Brüste kamen in der eng anliegenden Corsage besonders gut zur Geltung. Sie schubste Erik aufs Bett. Von Leidenschaft getrieben setzte sie sich rittlings auf ihn und küsste unersättlich seinen Hals. Sie griff nach ihrem Glas und nahm einen großen Schluck Champagner und ließ ein bisschen davon in seinen Mund träufeln. Wie aus dem Nichts zauberte sie ein Paar Handschellen hervor und eine Woge der Vorfreude überkam ihn. Mit einem „Klack“ schloss sie die Handschelle um sein rechtes Handgelenk, als es plötzlich an der Tür klopfte. Es klopfte ein zweites Mal, diesmal etwas eindringlicher. Entschlossen führte sie Eriks Arm zum Kopfende des Bettes und fixierte ihn dort. Graziös schwang sie sich vom Bett und zog sich den flauschigen Hotelbademantel über. Als sie die Tür öffnete, blieb ihr fast das Herz stehen. „Was machst du denn hier?“ flüsterte sie entsetzt als ihr Liebhaber Paul vor ihrem Zimmer stand. „Wir müssen reden, jetzt!“ sagte er und beäugte amüsiert ihre Stiefel die unter dem Bademantel hervor lugten. „Das ist wirklich kein guter Zeitpunkt!“ Sie wollte ihm schon die Tür vor der Nase zuschlagen, was Paul jedoch verhinderte. „Schatz, was dauert denn da solange?“ wollte Erik wissen. „Bin gleich wieder da, lauf nicht weg.“ flötete sie und zog die Tür hinter sich zu. Paul nahm sie am Ellbogen und führte sie in die Suite gleich nebenan. Widerstrebend folgte sie ihm. „Spinnst du? Du kannst doch nicht einfach hier auftauchen!“ fuhr sie ihn an. Sie schlang den Bademantel noch enger um sich.
„Du solltest deine Stimme vielleicht nicht so erheben, dein Mann ist schließlich im Nebenzimmer!“ Ein süffisantes Grinsen umspielte seine Lippen. „Ich wollte dich sehen.“
„So, jetzt hast du mich gesehen. Kann ich wieder gehen?“
„Nicht so schnell, wir sind noch nicht fertig…“
Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. Dankbar nahm sie es und leerte es in einem Zug um den Schock zu dämpfen.
Annette musste sich ihm fügen, andernfalls würde Paul ihre gemeinsame Affäre aufliegen lassen. „Ich gehe jetzt wieder zu Erik. Später kümmere ich mich um dich“ sagte sie bestimmt. Damit verschwand sie wieder in ihre Suite.
Sie ließ den Bademantel zu Boden gleiten. „Wo waren wir stehen geblieben?“ raunte sie ihm zu und gesellte sich zu Erik ins Bett. Mit seiner freien Hand bot er ihr ein Champagnerglas an. Zögerlich nahm sie ein paar Schlückchen. Allmählich stieg ihr der Alkohol zu Kopf.
Erik war bereit, ihr die Führung zu überlassen. Sie folgte seinem Wunsch und benutzte ihren Seidenschal als Augenbinde. Sie begann die Innenseiten seiner Oberschenkel zu küssen. Zärtlich fuhr sie mit ihren Fingernägeln seine Haut entlang hinauf zum Zentrum seiner Lust, ohne ihn dort zu berühren, wo er es sich am meisten wünschte. Dieses Spiel erregte ihn und schürte den bittersüßen Schmerz seiner Lenden. Von heißem Verlangen getrieben richtete sich sein glatter Schaft auf. Annette leckte seinen prallen Sack und spielte mit ihrer Zunge an seiner empfindlichen Stelle etwas weiter unten. Ein vibrierendes Stöhnen bahnte sich den Weg durch seine Kehle. Mit ihren roten Lippen umschloss sie seine pulsierende Eichel. Geschickt umspielte ihre feuchte Zunge seine Spitze. Als sie ihn in ihren Mund aufnehmen wollte, wanderte ihr Blick unwillkürlich zu dem Spiegel, der über dem Bett hing. Annette entkam ein erstickter Schrei als Pauls Spiegelbild ihr einen missbilligenden Blick darin zuwarf. Starr vor Schreck hielt sie inne und wagte es nicht sich zu rühren. Erik deutete diese kurze Pause als Teil des Spiels.
„Wie zum Teufel ist er hier hereingekommen?“ fragte sie sich. Als ob Paul ihre Gedanken erraten hätte, spielte er zwischen seinen Fingern mit einem glänzenden Schlüssel aus Messing und deutete auf die Tür hinter sich. „Eine Verbindungstür! Natürlich!“. Ruckartig stand sie auf, um ihn aus ihrer Suite zu werfen. Doch war es Paul, der sie am Arm packte und sie bestimmt in sein Zimmer führte. Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. „Ich will dich küssen, aber nicht unmittelbar nachdem du…“. Annette wusste wovon er sprach. Das Zimmer begann sich zu drehen und ein Gefühl von Wärme und Leichtigkeit stieg in ihr auf. Sie wehrte sich nicht als Paul sie sanft in die weichen Kissen drückte. Er drängte ihre samtweichen Schenkel auseinander. Der liebliche Duft ihrer Scham beraubte ihn seiner Beherrschung. Von heißer Begierde getrieben, zerriss er ihren Spitzentanga und tauchte ein ins Paradies. Er küsste und leckte sie, spielte mit ihrem Lustpunkt. Gierig umkreiste seine Zunge ihre Klitoris. Gefühlvoll führte Paul ihr alle fünf Finger in ihre Vagina ein. Sie war so feucht, dass sie seine zur Faust geballte Hand mühelos in sich aufnahm. Genüsslich begann er sie mit seiner Hand zu ficken, während er sie noch immer mit seiner geschickten Zunge verwöhnte. Immer schneller, immer tiefer stieß er in ihr Innerstes. „Oh Gott! Oh Gott! Jaa!“ Mit rhythmischen Zuckungen kündigte sich ihr Orgasmus an. Das Zucken ging in ein Beben über und endete in einem gigantischen Feuerwerk. Keuchend lag sie da und Paul gesellte sich zu ihr. „Oh Gott!“ rief sie und saß plötzlich kerzengerade im Bett. Sie musste sich zwingen, die Augen offen zu halten, so schwindelig war ihr. „Soo gut, Babe? Das müssen wir später unbedingt wiederholen“ keuchte er ihr ins Ohr mit einem selbstgefälligen Gesichtsausdruck.
„Nein! Also, ja! Erik! Ich muss gehen!“ Schwankend eilte sie auf die Verbindungstür zu und stolperte in ihre Suite zurück.
„Da bist ja wieder, du kleines Luder! Du hast mich ganz schön lange warten lassen.“
Rittlings setzte sie sich auf Erik. „Oh, du hast ja gar kein Höschen mehr an!“ freute er sich. Mist! Das war ja bei Paul geblieben.
„Ich glaube, im Nebenzimmer war auch gerade ein Pärchen zugange.“, bemerkte er. „Das können wir doch viel besser!“ Ihr blieb wohl nichts Anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen. Sie nahm Erik in sich auf und begann zunächst langsam mit ihren Hüften zu kreisen. Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Gleichzeitig spannte sie ihren Beckenboden an, um so seinen heißen Schaft enger zu umschließen. Sie lehnte sich zurück und stütze sich mit ihren Händen an seinen starken Waden ab. Dadurch glitt er noch tiefer in sie hinein. Sie bewegte sich immer schneller. Erik konnte schon das Ziehen in seinem Unterleib spüren, das nach Erlösung verlangte. Er stöhnte lauthals und befreite sich aus seiner passiven Rolle. Mit seinem Becken kam er ihr entgegen und stieß mehrmals heftig zu. Jetzt begann auch sie lustvoll zu stöhnen. Sie wurden immer wilder, von Ekstase getrieben bis Erik seinen heißen Saft in ihr ergoss und sie erschöpft auf seiner Brust zusammensackte. Nach einer Weile merkte sie, dass Erik eingedöst war und mit entspanntem Gesichtsausdruck neben ihr schlummerte. Sie erhob sich und schlich leise ins Bad. Sie drehte das Wasser auf und stellte sich unter die heiße Dusche. Plötzlich ging die Türe auf und Paul stand vor ihr. Grinsend fragte er durch die Glasscheibe: “Darf ich zu dir reinkommen? Ich wäre schon bereit für Runde zwei!“.

Dieser Text brachte mir einige Lacher aus dem Publikum, einen stürmischen Applaus und den Einzug ins Finale. Da ich nicht damit gerechnet hatte, ins Finale zu kommen und weil auf der Homepage stand, man solle 1-2 Texte vorbereiten, hatte ich nichts für den 2. Teil des Abends. Spontan entschied ich mich für „Ein Traum“. Meine Performance als Newcomerin brachte mir gestern Abend den 4. Platz ein, auf den ich sehr stolz bin. Es war ein echt toller Abend, an dem ich neue, interessant Menschen kennenlernen durfte. Und auch wenn ich mich vor Aufregung einmal übergeben musste (zum Glück erst danach) hatte ich sehr viel Spass. Besonders habe ich mich über das Lob zweier Zuhörerinnen gefreut, die mich in der Pause angesprochen haben.

Danke an meine Mitbewerber für das tolle Feedback und den nützlichen Tipps fürs nächste Mal, ich werde sie mir sprichwörtlich zu Herzen nehmen. „Anus“ und den ungarischen „Cowboy“ werde ich in guter Erinnerung behalten und hoffentlich am 29. November wiedersehen.

❤️lichen Dank an Dominik und Mr. Grey, die mich begleitet und unterstützt haben 😘

Keep it Kinky,

Lana

Soccer mom goes on

Ich habe heute beschlossen, aus dem Kurzbeitrag „Soccer mom goes hunting“ doch eine Story zu machen, zumal sich da sicher noch einiges ergeben wird. Ich werde den Beitrag immer wieder aktualisieren und mit pikanten Details aus meinem Sexleben würzen. Nur zu Info, für diese Geschichte ist keine Single-Dad zu schaden gekommen, alles basiert auf dem Konzept SSC. Um seine und bis zu einem gewissen Grad auch meine Privatsphäre zu schützen, werde ich ihn weiterhin Single-Dad nennen. Wer wissen will, wie es weiter geht, muss halt öfter vorbei schauen 😉

Wünsche euch ein schönes Wochenende,

Lana

Soccer Mom goes Hunting

Samstag Morgen

Ich hab gleich ein total spontanes Date zum Frühstück oder auch mehr, wer weiß? Interessant, was sich aus einer Eltern-WhatsApp-Gruppe alles ergeben kann. Ich erzähle euch später wie es/was gelaufen ist 😉

Samstag Abend

Es war wild, beinahe animalisch, es war schmutzig, es war heiß. Obwohl der erste Kuss so zart war, hat sich Single-Dad als böser Wolf im Schafspelz entpuppt. Ich hatte einen kurzen Rock an und nichts darunter. Als er mein Geheimins im wahrsten Sinne des Wortes gelüftet hatte, strahlte er übers ganze Gesicht. „Da hatte wohl jemand ein Plan“, meinte er schmunzelnd. „Ich wollte nur vorbereitet sein“, erwiderte ich mit einem Lächeln auf den Lippen. „Übrigens, unter einem Rock oder Kleid trage ich fast nie Unterwäsche. Beim nächsten Elternabend werde ich wahrscheinlich auch einen Rock anziehen“, sagte ich kokett. „Du machst mich wahnsinnig“, antwortete er, bevor er über mich herfiel. Wir begannen auf der Couch und wanderten dann hinüber in sein neues Wasserbett, um es „einzuweihen“. Selbst wenn er das zu jeder Frau sagte, es funktionierte. Dort ritten wir mit den Wellen um die Wette. Es war von allem etwas dabei, er oben, ich oben, von hinten, reversed Cowgirl. Ein bisschen lecken, ein bisschen blasen, Backdoor. Und das große Finale dann in der Küche im Stehen, er hinten und ich gegen die kalte Arbeistplatte aus Marmor gedrückt. Dazwischen mal Haarereißen und eine Hand, die meinen Hals etwas zudrückt. Das war ein eindeutiger Sieg für den Single-Dad, da wird es sicher ein Re-Match geben. 😉

Mittwoch Abend

Dominik und ich hatten gerade einen wilden Quickie im Wohnzimmer gehabt. Unsere neue Sitzecke um den Esstisch wollten wir schon längst einweihen und endlich hatten wir es geschafft. Er hat mich einfach über die Sitzbank ohne Lehne gedrückt. Er stand hinter mir und fickte mich hart. Das war unglaublich geil, wie immer, wenn er mich hart ran nahm. Gerade als mein Keuchen wieder in eine normale Atmung übergegangen war und ich einen Schluck Wein trank, vibrierte mein Handy. SingleDad war gerade von einer Geschäftsreise zurück gekommen.

Single-Dad

Wanna come over tonight?

10:20 pm

Gegenfrage: wanna come over here tonight?

10:22 pm

Single-Dad

Du willst doch nur deinen Dreier 😉

10:22 pm

Relax, ich hatte schon ein paar 3er.

10:23 pm

Nach unzähligen weiteren Nachrichten hatten wir fest gestellt, das Single-Dad noch immer erst am Flughafen war und nicht vor Mitternacht hier sein konnte. Wir hielten es spontan, bis um 23:14 wieder eine Nachricht eintrudelte.

Single-Dad

Hey…bin jetzt Zuhause, aber ziemlich geschafft. Können wir das auf Bald verschieben? Müsste nämlich noch duschen etc. und dann wirds echt spät.

11:14 pm

Zunächst dachte ich „faule Ausrede“, jeder Single-Mann möchte doch Sex haben, egal zu welcher Uhrzeit und egal wie müde man(n) dann am nächsten  Morgen mit einem dämlichen Grinsen im Büro saß. „Maybe he’s not that into me“ hörte ich eine leise Stimme in meinem Kopf.  Doch diese Stimmte brachte ich schnell zum Schweigen, das war sicher nicht der Fall. Ich kam eher auf den Gedanken, mir einen jüngeren Lover zu suchen, schließlich ging Single-Dadauch schon auf die große vier/null zu. Aber eine Chance würde ich ihm noch geben, jetzt war nur noch die Frage, wann „bald“ sein würde.

Zweieinhalb Wochen später…

„Bald“ war übrigens schon der darauffolgende Sonntag. Ich hatte Single-Dad erzählt, dass wir Besuch von unserem befreundeten Pärchen The Greys, wie wir sie nennen, bekommen werden. Unerfahrener Single-Dad glaubte zuerst, dass wir einfach Freunde waren, bis ich ihn eines Besseren belehrte. „Wow, das ist ja heiß! Ein Dreier ist sicherlich schon geil, aber Pärchensex muss ja der Oberhammer sein“, bekundete er seine Begeisterung. Relativ spontan lud ich also Single-Dad ein, am Sonntag auf einen Drink bei uns vorbei zu schauen. Zu meinem großen Glück waren auch The Greys offen und neugierig auf eine neue Bekanntschaft.  „Aber bin ich dann nicht sprichwörtlich das fünfte Rad am Wagen?“, fragte er mich etwas verunsichert via WhatsApp. „Das ist schwer zu erklären, am besten zeige ich dir später, dass dem nicht so ist ;)“, schrieb ich ihm keck zurück.

Gegen 15.00 Uhr waren endlich alle eingetroffen. Ich war aufgeregt und von so viel erotischer Energie durchflutet, dass es mir vorkam, als würde ich schweben. Alles fühlte sich so schön, so bunt und so flauschig an, wie ein einziger Rausch. Zur Begrüßung tranken wir alle eine Runde Aperol Spritz. Mrs. Grey mischt als feurige Italienerin die besten Drinks und für uns ist das schon zu einem netten Ritual geworden. Mittlerweile findet man in unserem Kühlschrank immer eine Flasche Prosecco. Unglaublich aber wahr, Single-Dad hat an diesem Nachmittag seinen ersten Aperol Spritz genossen. The first of many other firsts on this day…

Nachdem es plötzlich zu regnen begonnen hatte, fiel unser letztes BBQ für diesen Sommer im wahrsten Sinne des Wortes dann ins Wasser. Pizza musste also her und das pronto! Satt und zufrieden machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Single-Dad fragte ob noch jemand Lust auf Nachtisch hatte und holte eine große Kühlbox vom Eissalon. Doch zuvor begann eine Nascherei der etwas anderen Art.

Mrs. Grey und ich saßen nebeneinander und begannen uns zu küssen und zu streicheln. Ich liebe ihre langen, dunklen Haare, die ich ihr immer zur Seite nehme, damit ich ihren Hals besser küssen kann. Wir stöhnten beide leise, als wir uns gegenseitig liebkosten, während die Männer erst mal nur zu sahen. Ich sah Single-Dad in die Augen und deutete ihm, er solle näher kommen. Mit meiner Hand griff ich zwischen seine Beine und massierte seinen Schaft durch die Hose. So schüchtern wie er zu nächst behauptet hatte, schien er aber nicht zu sein. Nach und nach kamen auch Dominik und Mr. Grey mit ins Spiel und küssten jeweils die „eigene“ Partnerin. Es war so schön, so unglaublich, so unbeschreiblich. Trotzdem will ich versuchen, diesen Moment zu beschreiben.

Es ist einfach wundervoll, wenn ich weiche, warme Lippen küssen kann, während ein anderer Mund meinen Rücken mit zärtlichen Küssen bedeckt. Eine Hand kümmert sich um meinen Busen und gleichzeitig erkundet eine weitere schon das Feuchtgebiet zwischen meinen Beinen. Und dann gibts es noch mehr geschickte Finger, die meine Nippel zwirbeln und meine Clitgekonnt stimulieren. Oooooooh! Aaaaaaah! Am Anfang bin ich noch aufmerksam, wer macht was? Wer berührt mich wo und wie? Nach einer Weile scheint es so, als wären wir alle mit einander verschmolzen. Lauter nackte Körper, die sich gegenseitig erforschen und befriedigen.
Zum Finale löste sich dann der gordische Liebesknoten wieder auf. Mrs. Grey wurde von Mr. Grey und Dominik gleichzeitig mit einem Pearl Necklace verziert. Wow – what a timing? Single-Dadhat mir zeitgleich beinahe das Hirn raus gevögelt. Es war einfach wundervoll. Als krönenden Abschluss haben wir uns noch die Eisbox geholt und uns noch einmal gegenseitig vernascht.

Ein paar Tage später traf ich Single-Dad spontan im Coffee Shop. Seit unserer kleinen Orgie hatte ich nichts mehr von ihm gehört und auch keine Antworten mehr auf meine WhatsApp-Nachrichten erhalten. Das hatte mich doch ziemlich verärgert, da er ja behauptet hatte, er wollte neue Freunde finden, da er ja erst vor kurzem nach Wien gezogen war. Also erklärte ich ihm bei einem Café Latte, was Dominik und vor allem ich mir unter Freundschaft+ mit ihm vorstellten.„I wanna be treated like a lady and fucked like slut“, lautete mein Schlussplädoyer. Ganz begeistert hatte er dem zugestimmt. Um diese Vereinbarung quasi zu besiegeln, verließen wir eilig den Coffee Shop und fuhren zu mir nach Hause. Wir rissen uns die Kleider vom Leib und fielen übereinander her. In der Hitze des Gefechts und weil es wieder einmal eine sehr spontan Aktion von mir war, hatte ich Dominik von dieser Entwicklung noch gar nichts erzählt, was eigentlich gegen unsere Vereinbarung war. Normalerweise erzählten wir uns immer vorab, wann es wieder mit wem zu einem Date kommen würde.

Single-Dad und ich war mitten drin, als ich plötzlich hörte, wie die Haustür aufgesperrt wurde. Abrupt stieg ich von meinem Hengst ab und fühlte mich sofort ertappt, wie die untreue Ehefrau. Hastig warf ich einen Bademantel über und kam Dominik auf der Treppe entgegen. „Hallo Schatz!“, begrüßte ich ihn und fiel ihm um den Hals. „Das kommt jetzt etwas überraschend, aber ich bin nicht allein“, gestand ich ihm und spürte wie meine Wangen nur so glühten. „Aso?“, wunderte sich Dominik. „Wen versteckst du denn da oben im Schlafzimmer?“, fragte er schmunzelnd. „Sind die Grey’s etwa hier?“ Ich schüttelte nur den Kopf und biss mir auf die Unterlippe. „Na dann macht dein Doktor vielleicht wieder einen Hausbesuch?“ Wieder schüttelte ich den Kopf. In diesem Moment konnte ich ihm gar nicht in die Augen sehen, als ich zugab, dass SingleDad in unserem Schlafzimmer auf mich wartete. Etwas ungläubig trat Dominik in unser Boudoir. Und dann reagierte mein wundervoller Ehemann einfach nur cool und genial. Er zog sich aus und hielt mir seinen harten Schwanz vors Gesicht. „Stört euch doch nicht, wenn ich mitmache, oder?“, fragte er während er mir sein bestes Stück in den Mund schob. Auch Single-Dad war ganz erleichtert und meinte nur „The more the merrier“. Nach diesem ungeplanten Dreier, verließ uns Single-Dad aber dann doch recht schnell. Ganz wohl hatte er sich nicht in seiner Haut gefühlt, als wir von Dominik in flagranti erwischt worden waren. „Du bist wirklich die einzige Frau auf der ganzen Welt, die es schafft, selbst in einer offenen Beziehung noch zu betrügen“, sagte Dominik mit ernster Stimme und gabe mir einen ordentlichen Schlag auf meinen Po. Und das war erst der Erste von vielen.

Drei Wochen sind mittlerweile seit unserem Frühstück vergangen. Dominik und ich hatten uns erhofft, in Single-Dadeinen „Friend with Benefits“ gefunden zu haben. Doch mittlerweile habe ich festgestellt, dass Single-Dad mehr an den Benefits als an einer zusätzlichen Friendship interessiert ist. Das finde ich sehr schade, weil es meiner Meinung nach den Sex noch besser macht.

 Deswegen schreib‘ ich grad das Ende
Es fällt mir nicht mal schwer
Nur für uns drei gibt’s gar keine Chance mehr
Ich weiß, du wünschst dir, dass ich grade bei dir wär‘
Nur dein Wasserbett bleibt weiterhin leer.

Ende

Text frei nach „Mathea 2x

Sex an ungewöhnlichen Orten

Gestern während einer längeren Zugfahrt hat sich ein interessantes Thema zwischen mir und meinem Orthopäden, von dem ihr bald mehr lesen werdet, ergeben. „Sag, magst du es an ungewöhnlichen Orten?“, fragte er und heizte damit unseren ohnehin schon heißen WhatsApp-Chat weiter an. Das wiederum hat mich zu diesem Posting inspiriert, hier kommen meine eher ungewöhnlichen Orte, gelistet nach Spassfaktor:

  • Rettungswagen
  • Rettungszentrale
  • Arztpraxis
    …da zeichnet sich schon eine gewisse Vorliebe zu meinem Fetisch ab.
  • Polizeiwache
    …ok, irgendwie hab ich’s mit den Blaulichtberufen
  • Sex on the beach in Griechenland
  • an Deck eines kleinen Schiffes, das angelegt hatte
  • auf unserer sehr einsehbaren Terrasse
  • in der Therme (1x Umkleide, 1x Dampfbad)
  • auf einer Lichtung im Wald
  • im Auto
  • im Swingerclub

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Wo hattet Ihr schon überall Sex? Bin gespannt auf Eure Antworten 💋