On the sixth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf, einem Zäpfchen und fünf Schlägen mit einem Mistelzweig befreite sich Lana aus ihrer Position. Wie so oft nach einem Spanking nahm Dominik seine Frau in seine starken Arme und hielt sie einfach nur eine Weile fest. Sie schmiegte sich an ihn. Seine Lippen suchten die ihren und verschmolzen zu einem von Sehnsucht getriebenen Kuss. Dominik schob das Handtuch beiseite und seine Frau setzte sich rittlings auf ihn. Sofort nahm sie seine heiße Latte in ihrer feuchten Spalte auf. Rhythmisch bewegte sie sich auf und nieder, während Dominik ihr mit seinem Becken entgegen kam. Zusätzlich kreiste Lana mit ihren weiblich runden Hüften und umschloss den harten Schaft ihres Mannes mit den engen, warmen Wänden ihrer schlüpfrigen Pussy. Dominik drang immer tiefer in sie ein. Ungestüm fasste er mit seinen großen und gleichzeitig sanften Händen unter ihr Gesäß. Wie von animalischen Instinkten getrieben stand er mit ihr auf und sie schlang ihre langen Beine um seine Hüften. Entschlossen drückte Dominik Lana gegen die Wand und fickte sie hart und ausdauernd. Lana krallte sich an seinen Schultern fest, während er immer heftiger zustieß. Beide stöhnten immer lauter, als sie sich unweigerlich dem Höhepunkt näherten. Das Tempo wurde schneller und die Stöße intensiver. Lana wurde als Erste von ihrem Orgasmus erfasst, der sich wie ein Lauffeuer in ihrem Unterleib ausbreitetete. Das Stöhnen wurder lauter und durchdringender. Ihr heftiges Zucken und Beben molk Dominiks Schwanz bis aufs Letzte. Noch immer in einander verschlungen taumelten sie rückwärts und ließen sich aufs Bett fallen.

On the fifth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf und einem Zäpfchen war Lanas Behandlung durch altbewährte Hausmittel noch immer nicht abgeschlossen. Dominik kam mit nichts außer einem grauen Handtuch um seine Hüften gewickelt zurück zu seiner Frau, die immer noch nackt unter ihrer Bettdecke lag. Er setzte sich zu ihr an die Bettkante weshalb sie etwas zur Mitte rutschte, um ihm Platz zu machen. Dominik griff nach dem Mistelzweig und ließ ihn verführerisch über Lanas Kopf baumeln. „Du weißt, was der bedeutet?“, fragte er erwartungsvoll. Ohne ihm zu antworten rutschte sie näher an ihn heran, legte ihre Arme um seinen Hals und gab ihm einen innigen und leidenschaftlichen Kuss. Ihr Mann erwiderte ihr Verlangen. Dominik entglitt der Mistelzweig als er Lanas Gesicht mit beiden Händen umfasste und sie küsste, als wäre es das Einzige, was er in diesem Moment tun wollte. Es dauerte nicht mehr lange und Dominik wurde wieder hart. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich beherrschen und löste sich von Lanas süßen Lippen.

„Da wäre noch eine Kleinigkeit.“, setzte Lanas Ehemann an. „Zuerst warst du heute morgen ganz schön zickig und wolltest dir von mir nicht helfen lassen. Danach hast du zwar alles über dich ergehen lassen, hast aber die ganze Zeit dabei geschmollt und mir nicht einmal mehr eine Antwort auf meine Fragen gegeben.“, fuhr er fort. „So ein Verhalten werde ich nicht tolerieren und du weißt, was jetzt kommt, oder etwa nicht?“. Sie zog eine Schnute und nickte in dem Wissen, was sie gleich zu erwarten hatte. Um ihren Gatten milde zu stimmen, kroch sie unter der Decke hervor und legte sich über seinen Schoß.

Dominik griff nach dem Mistelzweig, der am Boden lag und strich damit sanft über Lanas Po. „Die rechte Backe werde ich nach der Spritze verschonen und die Linke wird nur fünf Schläge verkraften müssen, weil du ja schließlich ein bisschen krank bist.“

„Danke“, hauchte Lana. Mit dem Zweig in der Hand zeichnte er ihr ein unsichtbares Muster auf ihre weiche Haut. In Erwartung des ersten Schlages hielt Lana unweigerlich den Atem an. Das Warten und diese furchtbare Ungewisseheit waren oft schlimmer als der Klaps selbst. Und schon klatschte der erste Schlag auf ihre linke Pobacke. „Eins“, zählte sie ungefragt mit. Ihre Haut brannte wie Feuer, aber auf wundersameweise nur für einen kurzen Augenblick. Dann glitt das grüne Geäst über die Stelle, die Dominik zuvor getroffen hatte. Ein angenehmes Prickeln breitete sich auf ihrer Haut aus. Wie aus dem Nichts traf der nächste Hieb sie mit Schwung auf ihre linke Hälfte. „Zwei“, brachte sie keuchend hervor. Sie hatte noch nicht einmal richtig Luft geholt, da knallte es bereits zum dritten Mal. „Drei“, entkam es ihr beinahe tonlos. Der weihnachtliche Zweig zog sanfte Kreise über ihren gesamten Hintern. Nur einen Moment später donnerte es bereits zum vorletzten Mal. „Vier“, zählte Lana weiter und wusste, dass sie bald erlöst sein würde. Diesmal schien Dominik sich mehr Zeit zu nehmen. Lana kam es wie eine Ewigkeit vor bis der Mistelzweig sie endlich zum letzten Mal traf. „Fünf“, presste sie hervor und war froh, dass es schon wieder vorbei war.

On the third day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze und dem Thermometer im Po ging es Lana schon ein wenig besser, aber immer noch nicht gut genug, um sich auf den Besuch der Familie vorbereiten zu können. „Du hast zwar nur leicht erhöhte Temperatur, aber da sollten wir am besten gleich etwas dagegen tun und nicht zuwarten.“, kommentierte Dominik das Ergebnis der Messung. „Ich fürchte, du hast dir eine leichte Magen-Darm-Grippe eingefangen, mein Schatz.“ Nachdem Lana wusste, dass Widerrede nichts brachte, gab sie ihrem Mann keine Antwort. „Ich werde die jetzt einen wohltuenden Kräutertee kochen und noch etwas anderes vorbereiten.“ Mit diesen Worten verschwand Dominik unten in der Küche. Lana kuschelte sich wieder in ihre warme Decke und schlief noch mal ein.

Einige Zeit später kam Dominik mit seinen Utensilien wieder ins Schlafzimmer. Zärtlich fühlte er seiner Gattin die Stirn und er war sich sicher, dass ihre Temperatur noch etwas weiter gestiegen war. „Schatz, wach bitte auf und dreh dich rüber auf die linke Seite“, flüsterte er ihr liebvoll ins Ohr. Verschlafen machte Lana, worum sie ihr Mann gebeten hatte. Sie dachte, er würde nochmals bei ihr Fiebermessen. Sie machte diesmal keine Anstalten sich zu wehren. Dominik verteilte ausreichend Niveacreme auf ihrer zarten Rosette und drang ganz vorsichitg mit seinem Zeigefinger in sie ein, was ihm mühelos gelang. Seine „Untersuchung“ entlockte Lana ein leises Stöhnen. Der Hobby-Doc zog seinen Finger wieder zurück und setzte stattdessen etwas mit einer weichen Kunststoffspitze am Poloch seiner lieben Frau an. Zunächst war es nur etwas dicker, aber schon bald stellte Lana fest, dass der Gegenstand, der ihr da hinten eingeführt wurde, kein Fieberthermometer, sondern ein Darmrohr war.

Schlagartig wurde ihr klar, dass der Kräutertee nicht zum Trinken gedacht war. Nein, sie würde einen Einlauf bekommen! „Dominik, du hättest mich wenigstens fragen können, ob ich damit einverstanden bin“, beschwerte sich Lana bei ihrem Gatten. „Du hättest den Einlauf wahrscheinlich abgelehnt und wir haben heute keine Zeit für irgendwelche Diskussionen. Außerdem möchte ich, dass es dir bald besser geht!“,rechtfertigte sich Dominik. Lana musste sich eingestehen, dass ihr Mann sie einfach zu gut kannte und dass hinter seinen oft auch strengen Handlungen eigentlich immer eine gute Absicht stand.

Das in etwa 40cm lange Darmrohr musste schon ganz drin sein, denn allmählich spürte Lana, wie sich eine körperwarme Flüssigkeit in ihr ausbreitete. So langsam wie der Tee in sie einlief, war diese Prozedur sogar angenehm. Die Wärme tat ihr gut. Dominik streichelte immer wieder über ihren Po und auch über ihren Rücken. Sie genoss seine Zuwendung und vergaß schon fast, wie ausgeliefert sie ihm eigentlich war. Nach 20 Minuten war ein Liter Kräutertee in Lanas Darm und dabei beließ es Dominik für heute auch. Er wollte seine Frau nicht überstrapazieren. Mit viel Gefühl entfernte er das lange Gummidarmrohr. Da er wusste, dass seine Frau einen Liter gut halten konnte, verzichtete er auf einen Plug. „So, nun lässt du den Tee mindestens 15 Minuten wirken und danach darfst du dich erleichtern.“ Lana legte sich an den Rand vom Bett und massierte immer wieder ihren Bauch, der sie nun mit leichten Krämpfen plagte. Dominik hatte wohl Recht gehabt, sie hatte sich offensichtlichen einen Virus eingefangen. Ihr Mann brachte ihr ein Kirschkernkissen und legte es ihr behutsam auf den Bauch. Die Viertelstunde verging sehr schnell und schließlich eilte Lana zur Toilette.

Die Grippeimpfung

Seit einiger Zeit arbeite ich nebenher in der Ordination von Frau Dr. Aurora Barelli. Sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin. Zum Team gehören außer mir noch zwei ältere Arztassistentinnen und Paolo, Auroras Sohn, der neben dem Studium inder Praxis aushilft. Ich bin die einzige Krankenschwester und die Jüngste von allen.

Beim letzten Teamgespräch hat uns Aurora (wir sind hier alle untereinander per Du) gefragt, wer Interesse an der Grippeimpfung hätte. Sie würde dies sehr befürworten, gerade jetzt zu Beginn der Grippezeit. Nachdem keiner etwas sagte, wandte sich Aurora direkt mir zu. „Was ist mit dir, Lana? Du hast doch Familie, die du sicher nicht anstecken willst!“, fragte sie mit so einem Unterton in der Stimme, der irgendwie ein „Nein“ nicht als Antwort gelten lassen würde. Hätte ich nicht so panische Angst vor Nadeln (also nicht, wenn ich Patienten spritzen muss, da stehe ich ja auf der richtigen Seite der Nadel) hätte ich der Impfung natürlich sofort zugestimmt. Vierzehn Tage mit Grippe im Bett liegen, will ich ja auch nicht. Aber die Aussicht auf einen äußerst schmerzhaften Nadelstich mit vermutlich anschließeder Schwellung war auch nicht gerade überzeugend. Außerdem hatte ich in meinem ganzen Leben noch keine Grippe gehabt. Mein betretenes Schweigen deutete Aurora wohl als Einverständins und fuhr fort: „Lana, du kannst doch auch i.m.-stechen, ja?“ Ohne darüber nachzudenken, wie diese Frage eigentlich gemeint war, nickte ich eifrig. Endlich könnte ich auch mal etwas Anderes, als immer nur diese öden Verbandswechsel und den ganzen Papierkram machen. Ja, hin und wieder war ein EKG zu schreiben, aber doch sehr selten. Wenn es nicht akut war, verwies Aurora ihre Patienten an die internistische Gruppenpraxis gleich in der Nähe. „Sehr gut, dann stichst du mich und ich steche dich. Bis nächste Woche habe ich die Impfstoffe parat“ meinte sie zuversichtlich. Ich war wie gelähmt vor Schreck und konnte gar nichts darauf erwiedern. Aurora machte einfach weiter im Text, damit wir schnell mit dem Teamgespräch fertig wurden.

Die eine Woche verging viel zu rasch. Für einen Moment hatte ich schon überlegt, mich „krank“ zu melden, aber dass dies eine blöde Idee war, lag auf der Hand. Wie immer, war ich eine Viertelstunde vor Ordinationsbeginn da. Paolo war ebenfalls schon hier und sortierte die neuesten Blutbefunde. „Hi Paolo, wo ist denn unsere Frau Doktor? (Wenn Aurora nicht da ist, sprechen wir von ihr als „Frau Doktor“, vor allem vor den Patienten). „Hausbesuch“ murrte Paolo. Kein „Hi“ oder sonst eine Begrüßung. Typisch Paolo. Ich verschwand in der Gaderobe, um mich umzuziehen. Kurz darauf kam Aurora in die Praxis. „Es stehen schon ein paar Patienten draußen vor der Tür. Komm‘ Lana, machen wir schnell die Impfung und dann sperren wir auf“, erklärte sie, als ob dies unsere übliche Routine wäre. Mein Herz klopfte wie wild und meine Handflächen wurden schon ganz feucht. Ein dumpfes Gefühl machte sich in meiner Magengrube breit. Wie angewurzelt blieb ich stehen. „Wo bleibst du denn? Im Behandlungsraum 1 liegt schon alles bereit.“, rief sie rüber. Mit weichen Knien schwankte ich ins Nebenzimmer. Der Geruch von Desinfektionsmittel, den ich sonst gern mochte, löste plötzlich eine Woge der Panik in mir aus. Als ich ins Behandlungzimmer eintrat, atmete ich erleichtert auf. Aurora saß mit hochgekrempeltem Ärmel auf der Behandlungsliege und wartete darauf, dass ich sie zuerst impfte. Eine enorme Last schien plötzlich von mir abgefallen zu sein. Meine Professionalität übernahm nun das Kommando, wobei ich noch immer ein bisschen nervös war. Während ich mir die Hände desinfizierte, fragte ich Aurora, eher scherzhalber: „Waren Sie in den letzten zwei Wochen mal krank?“ (Sie fragt die Patienten, die zum Impfen kommen auch immer). Offensichtlich teilten wir nicht den gleichen Humor, denn sie ignorierte meine Frage und meinte nur.“ Mach‘ einfach und dann haben wir Sprechstunde.“ Mit noch leicht zitternden Fingern nahm ich die Fertigspritze aus der Verpackung raus. Zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger eingeklemmt hielt ich sie auf Augenhöhe und klopfte die Luftbläschen raus. Mittlerweile hatte ich mich wieder im Griff und konnte mich auf das Vorbereiten der Injektion konzentrieren. Aurora wirkte schon etwas ungeduldig. Mit einem Isozid-Tupfer desinfizierte ich die Stelle am Oberam (Musculus deltoideus – der war mal eine meiner Prüfungsfragen während meiner Ausbildung gewesen). Zügig stach ich zu und schob die relativ kurze Nadel bis zum Anschlag rein. Kolben zurückziehen, um zu sehen, ob Blut aspiriert wird. Nein (natürlich nicht, schließlich kann ich das ja) – also die ganze Füssigkeit reindrücken und fertig. Aurora wollte schon aufstehen, als ich etwas kleinlaut sagte: „Warte, ich kleb‘ noch schnell ein Pflaster drauf.“ Aber die Frau Doktor rauschte schon an mir vorbei in ihr Sprechzimmer. Oh Gott sei dank! Schusselig, wie sie manchmal ist, hatte sie meine Impfung wohl vergessen.

Um Punkt 18.00 Uhr verließ auch der letzte Patient die Ordination. Paolo und ich begannen, alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Als ich gerade dabei war, den Autoklaven einzuschalten, rief Aurora nach mir. Ich drückte noch auf den Startknopf und ging zu ihr ins Sprechzimmer. Ohne Umschweife kam sie zum Thema. „Du kannst dich gleich auf die Untersuchungsliege setzen, dann kriegst du auch deine Grippeimpfung“. Verdammt! Sie hatte es doch nicht vergessen. Erneut stieg Panik in mir hoch. Ich fühlte mich total überrumpelt. Meine Hände wurden wieder ganz feucht und mein Herz raste wie verrückt. In der ganzen Aufregeung hat es vielleicht sogar einen Schlag ausgesetzt. Stocksteif blieb ich in der Tür stehen. Ich konnte mich einfach nicht vom Fleck rühren. „Lana, du siehst fürchterlich aus! Geht’s dir etwa nicht gut“, erkundigte sich Aurora, nachdem sie meinen angsterfüllten Gesichtsausdruck wahrgenommen hatte. „Doch, doch, alles in Ordnung:“ antwortete ich unüberlegt. „Also ehrlich gesagt, nein. Ich hab‘ ziemliche Kopfschmerzen und wäre froh, wenn wir die Impfung auf nächste Woche verschieben könnten“ stammelte ich verlegen. Ich wollte schon kehrtmachen, damit ich noch die restliche Arbeit erledigen konnte, doch da stand Aurora auch schon vor mir und sah mich prüfend an. „Ich hab‘ den Impstoff schon vor einer Stunde aus dem Kühlschrank genommen, den kann ich leider nicht noch einmal einkühlen. Also muss die Impfung heute sein.“, erklärte sie ungerührt. Vor Schreck wurde ich weiß wie die Wand. „Aber zunächst will ich dich kurz untersuchen, um sicherzugehen, dass du nicht ernsthaft krank wirst“, ergänzte sie, während sie mich sanft, jedoch bestimmt zur Liege schob. Ich stand kurz vor der Erfüllung meines schlimmsten Albtraumes.

„Das ist wirklich nicht nötig! Das ist bestimmt nichts Schlimmes“, versuchte ich die drohende Untersuchung abzuwenden. „Das werde ich entscheiden“, stellte sie mit ungewohnter Strenge klar.

„Seit wann hast du denn Kopfschmerzen?“, wollte die Ärztin von mir wissen. Was war die bessere Antwort? „Schon den ganzen Tag“ oder „seit etwa einer Stunde“? Ich entschied mich für Ersteres, das könnte sich ja vielleicht zu einer „Migräne“ entwickeln und Aurora würde mich einfach nach Hause schicken. Bald würde das wohl keine Lüge mehr sein, ich konnte schon spüren, wie es entlang der Schläfe leicht zu klopfen begann.

„Einseitig?“

„Ja, links“ antwortete ich und es war wirklich nicht sehr viel geschwindelt.

„Pulsierend, stechend, dumpf oder drückend?“, bohrte sie weiter nach.

„Von allem ein bisschen etwas.“ Oh Gott, war das eine dumme Antwort. Naja, ich konnte sie auch nicht mehr zurücknehmen

„Aha. Irgendwelche Begleiterscheinungen? Übelkeit, Erbrechen Licht- oder Lärmempfindlichkeit?“

Lärmempfindlichkeit ja, denn langsam ging mir ihre penetrante Stimme auf die Nerven. Aber ich antwortete einfach nur mit „Nein“.

Sorgfältig notierte sie alles mit, ganz die Allgemeinmedizinerin, die sie nun einmal war.

„Als erstes werden wir deine Temperatur messen und dann schauen wir weiter. Du weißt selbst, wenn du auch nur leichtes Fieber hast, können wir die Impfung vergessen.“ Tatsächlich nahm sie eines der alten Glasthermometer aus dem Keramikbecher heraus und reichte es mir. Aurora hatte eine ganze Sammlung an Fieberthermometern. Einige Alte aus Glas mit Quecksilber, dann die etwas Neueren mit dieser blauen Flüssigkeit drinnen und unzählige Digitalthermometer, wobei viele von denen irgendwelche Werbegeschenke waren. Außerdem besaß sie noch ein Ohrthermometer, das sie so gut wie nie benutzte Ich klemmte mir das alte Ding unter den Arm und hoffte auf ein kleines Wunder. Eigentlich war mir schon recht heiß von dem ganzen Stress geworden und vielleicht würde das Quecksilber das auch so sehen. „Ich komme gleich wieder zurück, ich geh‘ mir eine Tasse Tee machen“ verkündete die Ärztin und verließ das Sprechzimmer. Rasch nahm ich das Thermometer in die Hand und begann die Spitze auf meinem Oberschenkel hin und herzureiben. Dabei achtete ich darauf, dass die silberne Spitze ständig von meinem Finger fest gegen meine enganliegende Hose gedrückt wurde. Als ich Auroras Holzschlapfen auf dem Laminatboden klappern hörte, warf ich einen kurzen Kontrollblick auf die Quecksilbersäule. 39,3°C – das war zu viel! Schnell ein bisschen runterschütteln! Das ging aber streng! Ich hatte keine Zeit mehr, noch einen Blick zu riskieren und legte das Fieberthermometer wieder in meine Achselhöhle. Dazu setzte ich einen leidenden Gesichtsausdruck auf.

Aurora kam mit ihrer Tasse Tee (sie trinkt immer so seltsame Kräuterteemischungen) und etwas Anderem in der Hand zurück. Nachdem sie die Tasse auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte, drehte sie sich mir zu. So konnte ich sehen, was sie in der anderen Hand mitgebracht hatte: das Ohrthermometer. Sie schaltete es ein und kam auf mich zu. „Es macht dir doch nichts aus, wenn wir mit dem hier auch noch mal messen, oder?“ Ohne meine Antwort abzuwarten, (was für Ärzte oft typisch ist) steckte sie mir das Ding schon ins Ohr und drückte auf den kleinen Knopf. „Ich wollte nur sehen, wieviel Unterschied die beiden Thermometer anzeigen. Vielleicht sollten wir die älteren Modelle, mal eichen lassen“ erklärte sie so nebenher. Der Piepton kündigte das Ergebnis der Messung an. „36,7°C, das ist ja soweit gut. Dann wollen wir mal sehen, was das andere Thermometer sagt. Ohne drauf zu sehen, reichte ich es ihr. „38,1°, das kann ja nicht stimmen! Es is wohl wirklich Zeit für eine Eichung, sonst müssen wir die guten alten Glasthermometer aus dem Verkehr ziehen“. Mir war das furchtbar peinlich. Glücklicherweise, war der Verdacht, ich hätte geschummelt, gar nicht erst aufgekommen.

Als Nächstes untersuchte sie meinen Hals, meine Ohren und tastete die oberen Lymphknoten ab. „Zum Glück scheinst du keine Erkältung auszubrüten, aber ich werde noch die Lunge abhören, um ganz sicher zu gehen.“ „Tief ein- und ausatmen“, ordnete sie mir an, während sie sich die Oliven ihres burgundifarbenen Stethoskops in die Ohren steckte. Derweil zog ich meinen Kasack hoch, damit sie gut an die Auskulationspunkte herankam. Unwillkührlich zuckte ich zusammen, als die kalte Membran meine Haut berührte. Ich hätte das Stethoskop vorher desinzieren sollen, durchfuhr mich dieser etwas ungewöhnliche Gedanke. Das machte Aurora nämlich nie (und auch sonst kein Arzt), was ich wirklich furchtbar unhygienisch fand. „Deine Lungen sind frei. Meiner Meinung nach spricht nichts gegen die Grippeimpfung“, fasste sie ihr Ergebnis der Untersuchung zusammen. Verzweifelt ließ ich meinen Kopf hängen und starrte auf den Boden.

Die Ärztin griff nach der Nierentasse, in der die Fertigspritze schon bereit lag. Das Scheppern der kleinen Spritze in der Metalltasse ließ mich aufschrecken. „Mir ist irgendwie übel“, klagte ich und machte eine theatralische Pause, während ich meine Hand schützend auf meinen Bauch legte. „Ich glaube, ich muss mich übergeben“, setzte ich noch oben drauf. Überrascht sah mich Aurora an. „Am besten legst du dich mal hin“, ordnete sie an. Ich wagte es nicht, zu widersprechen und machte, was sie von mir verlangte. Ungefragt schob sie meinen Kasack nach oben. Mit ihren kalten Händen begann sie, meinen Bauch unsanft abzutasten. In der Magengegend drückte sie ziemlich fest herum, wodurch ich etwas verkrampfte. Dann zückte sie erneut ihr Stethoskop und lauschte meinen Magen-Darmgeräuschen. „Ich kann nichts Ungewöhnliches feststellen. Ich werde jetzt kurz lüften und danach geht’s dir sicher besser. Bleib‘ einfach noch liegen“, bemerkte die Ärztin und ging zum Fenster. Anschließend nahm sie auf dem Rollhocker neben mir Platz. „Ich möchte noch deinen Blutdruck kontrollieren“, erklärte sie und krempelte erneut meinen Ärmel hoch. „Atme ein paar Mal tief durch und versuch‘ dich zu entspannen. Schließe deine Augen, dann wird die Übelkeit sicher gleich verfliegen.“ Ohne Widerrede folgte ich ihren Anweisungen Im Nächsten Moment spürte ich, wie sie mir die Blutdruckmanschette um meinen rechten Arm legte. Geduldig wartete ich darauf, dass Aurora die Manschette aufpumpte, doch nichts geschah. Stattdessen fühlte ich etwas Kaltes, Feuchtes ein wenig oberhalb der Manschette. Als ich gearde die Augen öffenen wollte, durchfuhr mich ein stechender Schmerz, gefolgt von einem intensivem Brennen. Ich war perplex und konnte gar nicht fassen, was soeben passiert war. Fassungslos starrte ich sie an. Vor Wut zitterte ich am ganzen Körper und eine einzelne zornige Träne lief meine Wange hinunter. Ich brachte immer noch kein Wort hervor. Aurora schien meine Reaktion zu ignorieren. Schließlich entfernte sie die Blutdruckmanschette. „Deine Symptome sind ja sehr diffus und obwohl ich nicht glaube, dass du einen Infekt ausbrütest, werde ich dir was zur Vorbeugung geben“, sagte Aurora bestimmt.

Die Einstichstelle schmerzte jetzt schon ganz schön. Das würde später sicher noch schlimmer werden.

„Danke, aber das ist nicht nötig“, antwortete ich freundlicher, als ich es eigentlich wollte. „Ich schlucke eh jeden Tag Vitamintabletten“, ergänzte ich noch. Langsam setzte ich mich auf und zog mir mein Oberteil zurecht.Für mich war das Thema damit abgehackt. Ich wollte nur noch hier raus und Paolo fragen, ob ich vielleicht heute früher gehen könnte. Die restlichen Nebentätigkeiten würde er ganz sicher auch ohne meine Hilfe schaffen. Ungerührt blieb Aurora vor mir stehen und versperrte mir den Weg. „Du bekommst jetzt zwei Vitaminsprizten von mir, die wirken viel rascher als die Tabletten. Schließlich musst du auch morgen wieder zur Arbeit kommen. Einen Krankenstand während der Grippehochsaison kann ich wirklich nicht brauchen!“, herrschte sie mich an. „Ich werd‘ schon nicht krank werden“, stotterte ich verlegen. Langsam schien sich die Allgemeinmedizinerin von mir auf den Arm genommen zu fühlen und nun auch das letzte bisschen Geduld zu verlieren. „Lana, da gibt es kein Entkommen mehr. Leg‘ dich hin und mach‘ dich frei“, kommandierte sie genervt. Ich traute mich nicht, ihr zu widersprechen. Also legte ich mich hin und schob den Ärmel am linken Arm ein wenig hinauf. „Nein! Also was ist denn heute los mit dir???“, schrie sie mich gereizt an. „Die Spritzen bekommst du gluteal, das sind ja jeweils 10ml!“, erklärte sie als ob ich schwer von Begriff wäre. Dabei wollte ich einfach nicht meiner Chefin meinen blanken Hintern präsentieren. Beinahe in Zeitlupe stand ich wieder von der Liege auf und schob mir die weiße Hose runter bis zu den Kniekehlen. Der weiße Kasack verdeckte noch meinen Slip und ich hielt ihn weiter nach unten gesapnnt, als ob mein Leben davon abhinge. „So, jetzt mach‘ bitte weiter und leg‘ dich auf den Bauch!“ Dabei deutete Aurora mit ihrem langen Zeigefinger auf die Untersuchungsliege. Höchst ungern kam ich ihrer Aufforderung nach.

Ich war die ganze Woche noch nicht zum Wäsche waschen gekommen und hatte daher heute früh kaum noch saubere Unterwäsche. Notgedrungen musste ich zu meiner Reservewäsche greifen. Als ich mich nun auf den Bauch legte und mein Kasack dabei nach oben rutschte, gab dieser den Anblick auf einen ziemlich großen Snoopy, der quer über meine Pobacken lag, frei. Den Slip hatte ich noch aus Teenagertagen. Warum bloß hab‘ ich ihn so lange aufgehoben und ausgerechnet heute angezogen? Am liebsten wäre ich auf der Stelle im Boden versunken. Aurora ist immer so modisch gekleidet, sie trägt bestimmt keine Liebestöter aus weißer Baumwolle mit einer Comicfigur drauf.

Ich wagte es nicht, meine Chefin anzusehen und vergrub mein Gesicht, so gut es ging, auf der Liege. Damit Aurora mich nicht schon wieder anschnauzte, zog ich freiweillig meine Panties ein Stück unter meine Pobacken. Gleich darauf spürte ich schon, wie sie eine kleine Stelle an meiner linken Gesäßhäfte mit dem kalten Tupfer desinfizierte.

Plötzlich hörte ich, wie die Türklinke hinunter gedrückt und die Tür schwungvoll aufgestoßen wurde. Im nächsten Augenblick betrat Paolo das Sprechzimmer. „Was macht ihr denn da?“, fragte er überrascht und neugieirg zugleich. Intersseirt kam er näher und blickte von meinem blanken Hintern zu seiner Mutter und dann wieder zu mir. Aurora griff nach der Fertigspritze und ihr Sohn schien sofort zu verstehen, worum es ging. „Darf ich Lana die Injektionen verpassen?“, bot Paolo seine Hilfe an und lächlte mich schellmisch an, als seine Mutter gerade nicht hinsah. Das laute Klingeln von Auruoras Handy hinderte sie, ihrem Sohn zu antworten. Sie nahm das Gespräch entgegen und verschwand mit dem Telefon am Ohr ins Nebenzimmer. Mit großem Interesse beäugte Paolo unterdessen die beiden Spritzen, die schon in einer Nierentasse bereit lagen und nur auf ihren Einsatz warteten und grinste mich wieder so komsich an. Ich wollte mir gearde den Slip wieder anziehen, da kam Aurora zurück. „Ich muss zu einem dringenden Hausbesuch. Ja, Paolo, du kannst ihr die beiden Vitaminspritzen verabreichen, aspirieren nicht vergessen“, sprach sie noch, schnappte sich ihre Arzttasche und verschwand. An meiner linken Pobacke glänzte die kleine Stelle, die noch leicht feucht vom Desinfektiosmittel war. „Toll, da muss ich ja gar nicht lange suchen“, sagte Paolo und zog sich Einmalhandschuhe an. Vermutlich rein aus böser Absicht ließ er das Gummiband um sein Handgelenk schnalzen, was mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er war zwar Medizinstudent im 4. Semester, aber ich bezweifelte, dass er schon viel Praxiserfahrung hatte. Etwas zaghaft setzte er die Nadel an und stach sie umso kräftiger tief in meinen Muskel. Ich schrie vor Schmerzen auf. Obwohl ich nicht wollte, riskierte ich einen Blick nach hinten. Tatsächlich aspirierte Paolo, bevor er mir den Inhalt der Kanüle verpasste. Ich war positiv überrascht. Trotzdem tat es höllisch weh, als er mir die ganzen 10ml von der öligen Lösung injezierte. Er klebte noch ein Pflaster drüber und massierte sanft die Einstichstelle, auch das überraschte mich sehr. Anscheinend hatte er doch schon das eine oder andere von seiner Mutter gelernt. Nun machte er sich über meine rechte Backe her. Diesmal musste er die Hautdesinfektion übernehmen und fand auf Anhieb eine geeignete Punktionsstelle. Zack – Nadel rein, aspieren, Medikament applizieren und feritg. Das ging mir viel zu schnell. Erneut schrie ich vor Schmerzen auf. „Ich glaube, du hast einen Nerv getroffen!“, fauchte ich ihn an. „Das kann gar nicht sein“, versuchte er mich zu beruhigen und begann die Einstichstelle erneut zu massieren. Langsam ließ der Schmerz nach. Rasch zog ich mich wieder an und stürzte aus dem Behandlungsraum. Im Vorbeigehen erklärte ich noch meiner Kollegin, dass ich jetzt gehen musste, weil es mir icht gut ging. Das war noch nicht mal gelogen. Drei Injektionen an einem Nachmittag war mir einfach zu viel und ausgerechnet heute musste ich mit dem Rad nach Hause fahren.

Lana beim Radiologen

Ich weiß ja nicht, ob es einen Ultraschall-Fetisch oder so gibt…andererseits gibt es nichts, was es nicht gibt ;)︎

Einmal im Jahr muss ich aus gesundheitlichen Gründen eine Sonographie der Nieren und des Oberbauchs machen lassen. Und dieser Termin war heute. Die Rezeptionistin hat mich bei der telefonischen Anmeldung schon informiert, nichts Blähendes vor der Untersuchung zu essen oder zu trinken. Mein 1. Gedanke war, „na da wäre doch ein schöner Einlauf vorher sicher gut“. Aber nachdem dieser Radiologe keine Fetischpraxis ist, habe ich mir keine Hoffnungen gemacht. Selbst hatte ich auch keine Zeit für eine entsprechende Vorbereitung.

Außerdem habe die letzte Nacht auswärts verbracht, also nicht bei mir zuhause geschlafen. Das wäre auch nicht weiter interessant, hätte es nicht Einfluss auf meine Garderobe gehabt. Nachdem es gestern schrecklich heiß war, hatte ich ein luftiges Sommerkleid an. Spaghettiträger, weiß mit blauen Blümchen. Ein ungünstiger Windstoß lässt mich schnell im Freien stehen. Na jedenfalls habe ich mich nicht um den Wetterbericht gekümmert und nur frische Unterwäsche mitgenommen – einen weißen, trägerlosen BH und ein ebenfalls weißes Spitzenhöschen. Heute war es dann ja doch eher frisch, aber ich hatte nichts Anderes zum Anziehen.

Im Röngeninstitut angekommen, hat mich eine nette MTA empfangen und mich gleich in einen Untersuchungsraum geführt. „Sie missen die Bauch frei machen und da chinlegen. Dr. Keller kommt gleich“ sprach sie und verschwand wieder. Nun gut, blieb mir also nichts Anderes übrig, als das Kleid auszuziehen und mich nur in Unterwäsche bekleidet, auf die Untersuchungsliege zu legen.

Dr. Keller kam kurz darauf zu mir herein und lächelte mich an. Er war schon etwas älter, so Ende 50. Großzügig verteilte er dieses glitschige Kontaktgeil auf meinem Bauch. „Huch, das ist aber kalt“ rutschte es mir raus, worauf sich sofort meine Brustwarzen aufstellten und gegen den dünnen BH pressten. Dr. Keller schien das mit einem wissenden Schmunzeln zu vernehmen. „Na dann wollen wir mal“ sagte er. Und los ging die schwarz-weiß Führung durch meinen Bauch. Er war dabei ja wirklich ganz reizend, hat mir alles erklärt und gezeigt. Er hat sich echt außergewöhnlich viel Zeit für mich genommen, das bin ich von einem Radiologen eigentlich nicht gewöhnt. Das ist sonst immer eher rein-raus-fertig. Selbstverständlich hat er das Gel nach der Untersuchung auch wieder weggewischt und mir sogar mein Kleid gereicht.


Ende

Der Spieleabend

Für S.T., ich hoffe, so oder so ähnlich hast du’s dir vorgestellt.

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„Was wollt ihr denn nachher spielen? Wizard vielleicht? Oder wie wäre es mit Privacy?“ Wollte Emily schon während des Essens von ihren Gästen wissen. Jakob war mit Kauen beschäftigt, also antwortete seine Freundin Sofia für sie beide: „Privacy find ich ja voll doof, da sind immer mega peinliche Fragen dabei. Ich wäre für Wizard“. Emily war enttäuscht, dass ihre etwas prüde Zwillingschwester sich für das komplizierte Kartenspiel entschieden hat. Aber vielleicht würden sie nach ein, zwei Cocktails doch auf das andere Spiel zurück kommen.  

Nach dem Essen begannen Daniel und seine Frau den Tisch abzuräumen und sauber zu machen. Erst da fiel der Gastgeberin auf, dass Sofia kaum etwas gegessen hatte. „Hat’s dir nicht geschmeckt?“ wollte Emily von ihrer Schwester wissen. „Doch, ich hab’ nur schon den ganzen Nachmittag furchtbare Kopfschmerzen. Hast du vielleicht eine Tablette oder so für mich?“ Daniel und seine Gattin tauschten einen vielsagenden Blick. „Komm mit rauf ins Bad, ich muss erst nachsehen, was ich da habe.“ sagte Emily an Sofia gewandt.

Mit einem neuen Bier in der Hand streckten sich Daniel und Jakob auf der Couch vor dem großen Plasmafernesehgerät aus.

Im Schein der Halogenlampe im Bad sah Sofia deutlich blasser aus und ihre dunkelbraunen Augen schimmerten glasig. „Du siehst nicht gut aus“ stellte Emily fest. Fürsorglich griff sie ihrer Schwester an die Stirn. „Ich glaube, du hast auch Fieber. Sollen wir mal messen?“ Sofia nickte matt und ließ sich auf den Rand der Badewanne sinken. „Daniel und ich messen immer rektal, weil’s genauer ist.“ erklärte Emily. Schockiert riss Sofia die Augen auf. „Keine Panik, ich hab’ noch ein anderes Thermometer, damit kannst du unterm Arm messen.“ sagte Emily beruhigend und hielt ihr ein modernes Digitalthermometer hin, wohl wissend, dass sich später noch die Gelegenheit einer akkuraten Messung ergeben würde. „Ich weiß ja, dass du kein ButtGirl bist.“ sagte Emily mit einem Augenzwinkern. Auch wenn sie sich rein äußerlich bis auf das letzte Haar glichen, so hatten sie sehr unterschiedliche sexuelle Vorlieben und anale Erotik gehörte nur für Emily zum Repertoire. Skeptisch nahm Sofia das Messinstrument entgegen und klemmte es in die Achselhöhle. Es dauerte nicht lange bis ein Piepton das Ende der Messung verkündete. „38,3°C“ las Emily ab.

Daraufhin durchsuchte sie ihr Medikamentenschränkchen nach einer fiebersenkenden und zugleich schmerzstillenden Tablette, fand aber nur Zäpfchen. Zäpfchen mit verschiedenenen Wirkstoffen, in unterschiedlichen Größen und sogar die Formen variierten. Ihre Augen glänzten förmlich als sie die Medikamentennamen überflog. Schon seit geraumer Zeit zog sie Zäpfchen Tabletten vor. Zäpfchen waren nun einmal sehr gut verträglich, sie wirkten deutlich schneller und zusätzlich empfand sie die Verabreichungsform durchaus als angenehm bis hin zu erregend.

Ganz hinten fand sie schließlich doch noch eine vergilbte Schachtel Mexalen®- Tabletten. Da sich Emily gar nicht daran erinnern konnte, die gekauft zu haben, sah sie auf das Verfallsdatum. Oh je, das Medikament war bereits vor zweieinhalb Jahren abgelaufen. Das konnte sie Sofia unmöglich mit gutem Gewissen geben. Also erklärte sie ihr die Umstände. „Nein! Ich will ganz sicher kein Zäpfchen!“ empörte sich Sofia über den Vorschlag ihrer Schwester. „Außerdem wüsste ich gar nicht wie ich das da reinkriegen soll. Allein die Vorstellung, mir da was selbst rein zu schieben, ist grotesk.“ fuhr Sofia fort. „Na das könnte ich doch machen, oder wir fragen einfach Jakob.“ schlug Emily vor. „Auf gar keinen Fall, das wäre mir viel zu peinlich“ kam prompt Sofias Reaktion. „Also dann mach ich das“ entschied Emily.

Schließlich waren sie miteinander aufgewachsen und hatten sie sich schon oft genug nackt gesehen. Mit 18 waren sie sogar zusammen im Urlaub auf Lesbos und hatten sich auch auf den FKK-Strand zum Sonnenbaden gelegt. Erst vor kurzem war Emily Sofias Begleiterin bei einem Frauenarztbesuch gewesen.

Emily nahm ein Zäpfchen aus einer der Verpackungen heraus, öffnete mit einem leisen Knistern den Alublister und legte es auf dem Rand des Waschbeckens ab. Aus einer Schublade holte sie den Tigel mit Vaseline heraus. Zu guter Letzt brachte sie ein Paar Einmalhanschuhe hervor. Langsam zog sie die weißen Untersuchungshandschuhe an und ließ dabei das enge Gummiband um ihre Handgelenke schnalzen. Das trockene Talkumpuder legte sich um ihre Hände wie eine zweite Haut. Sie war bereit. Emily bat ihre Schwester, der es nach wie vor nicht gut ging, sich am Waschbecken abzustützen. Sie stellte sich hinter Sofia und sah sich selbst dabei im Spiegel. Ihre geweiteten Pupillen und rosigen Wangen fielen ihr sofort auf. Ihr Dekolleté war mit roten Flecken übersäht. Unter ihrer Bluse zeichneten sich ihr aufgerichteten Brustwarzen deutlich ab. Ihre Atmung war beschleunigt und sie konnte fühlen mit welcher Kraft das Herz in ihrer Brust hämmerte.

Emily nahm das Zäpfchen, tauchte es in Vaseline ein und verteilte die fette Creme, um es gleitfähig zu machen. Dann forderte sie Sofia auf, ihre Hose und ihren Slip ein Stück hinunter zuschieben. Umständlich fummelte Sofia an ihrer Hose herum, bis Emily sich entschlossen den Bund schnappte und die Hose bis knapp unter die Pobacken zog. Behutsam spreizte sie mit Daumen und Zeigefinger die knackigen Arschbacken auseinander. Geschickt setzte sie mit der anderen Hand das Zäpfchen an Sofias straffer Rosette an. Vorsichtig schob sie den Fremdkörper durch den engen Schließmuskel. „Aua, aua, das tut ja weh!“ jammerte Sofia. „Geh, das ist doch gar nicht so schlimm. Kannst dich schon wieder anziehen.“ Während sich Emily die Handschuhe abstreifte und abschließend ihre Hände wusch, hatte Sofia sich wieder auf den Rand der Badewanne gesetzt. Emily beobachtete ihre Schwester im Spiegel über dem Waschbecken. Zufrieden stellte sie fest, dass Sofia bereits jetzt langsam die Augen zufielen. Wow, mit so einer raschen Wirkung hatte sie nicht gerechnet. Benzodiazepine waren doch eine tolle Erfindung.

„Emily, mir wird irgendwie schwindelig“ stammelte Sofia schon leicht benommen vor sich hin. „Komm, ich bring dich ins Gästezimmer nebenan, da kannst du dich ein wenig hinlegen und ausruhen.“ Mit letzter Kraft erhob sich Sofia und folgte wortlos ihrer Schwester. Sie ließ sich rücklings auf das weiche Bett fallen und ihren Kopf auf das angenehm kühle Kissen sinken. Emily half ihr, die Beine ins Bett zu bekommen. Sie zog ihr Hose und Socken aus und deckte sie sanft zu. Leise schlich sie um das Bett herum und knipste eine schwache Nachttischlampe an. Dann verschwand sie im Badezimmer und suchte ein paar notwendige Utensilien zusammen, darunter auch ein Glasthermometer. Sie nahm sich ausreichend Zeit dafür, um ja nichts zu vergessen. Bevor sie ins Gästezimmer zurückging, begab sie sich nach unten, um vor allem Jakob von Sofias Zustand zu berichten. „Es ist wohl das Beste, wenn ihr heute Nacht hier bleibt.“ schlug Emily vor. Jakob, der mittlerweile an Daniels Seite gegen irgendwelche Zombies auf dem Bildschirm kämpfte, nickte nur und fragte nicht weiter nach.

Nach knapp 20 Minuten ging Emily wieder hinauf ins Gästezimmer und sah nach Sofia. Das Diazepam-Zäpfchen hatte bereits seine volle Wirkung entfaltet und die ahnungslose Patientin schlummerte friedlich vor sich hin. Leise näherte Emily sich dem Bett und sah auf die schlafende Sofia herab. Behutsam, ja beinahe zärtlich berührte sie ihre Stirn. Sie glühte. Emily meinte fast, ihre Haut wäre noch wärmer geworden. Vorsichtig drehte sie Sofia auf die Seite und schnappte sich das Glasthermometer, das schon am Nachttisch bereit lag. Mit dem Thermometer in der Hand schob sie den Slip ein wenig hinunter. Sofia schlief einfach weiter. Gefühlvoll spreitzte Emily erneut Sofias Bäckchen. Langsam und unter drehenden Bewegungen führte sie das Fieberthermometer in den Po ein. Vorsichtig schob sie es tiefer rein, bis zur 40°-Markierung. Einige Minuten später zog Emily das Glasthermometer heraus. Das Ergebnis von 39°C verlangte nach der Gabe eines Fieberzäpfchens. Da Emily damit gerechnete hatte, dass die rektal gemessene Temperatur höher als die axilär ermittelte sein würde, hatte sie auch das Paracetamol-Zäpfchen schon vorbereitet…