Es ist soweit!

Ich habe mich entschieden, meinen Blog etwas professioneller zu gestalten. Daher wird es hier künftig einige Änderungen geben.
Ich freue mich auf euer Feedback dazu!

Keep it kinky,
-Lana

P.S.: In einem ersten Schritt wird zurzeit meine Domain lanamariposa.com umgezogen. Daher bin ich momentan nicht via E-Mail erreichbar, bald wird es aber wieder funktionieren.

P.P.S.: Natürlich könnt ihr mich in der Zwischenzeit wie gehabt auch über Instagram kontaktieren: https://www.instagram.com/lanamariposa2410/

Poetry Slam 9/19

Guten Morgen meine Lieben!

Gestern habe ich ganz spontan zum allersten Mal an einem Poetry Slam teilgenommen. Ich wusste nicht, was mich da erwartete. Den ganzen Tag hab ich an einem Text gefeilt, gekürzt, gestrichen, doch wieder etwas dazugeschrieben, nachdem jeder Teilnehmer nur 5 Minuten „Slammen“ darf. Schließlich habe ich mich dann für eine gekürzte und abgeänderte Fassung von „Doppelt gebucht“ entschieden:

Im Hotelzimmer angekommen schubste Erik seine Frau spielerisch aufs Bett und wollte sich gerade auf sie stürzen. Jedoch befreite sie sich aus seiner Umarmung und verschwand im Bad, um sich frisch zu machen. In der Zwischenzeit öffnete Erik den Champagner und füllte die beiden Gläser. Als Annette wieder vor ihm stand, blieb ihm vor Staunen der Mund offen stehen. Seine Frau hatte sich in einen dunklen Engel der Lust verwandelt. Die schwarzen hochhackigen Stiefel reichten ihr bis übers Knie und umhüllten feine, mit Spitze besetzte Nylonstrümpfe. Über dem Spitzentanga zierte ein Strapsgürtel ihre Hüfte. Ihre wohlgeformten Brüste kamen in der eng anliegenden Corsage besonders gut zur Geltung. Sie schubste Erik aufs Bett. Von Leidenschaft getrieben setzte sie sich rittlings auf ihn und küsste unersättlich seinen Hals. Sie griff nach ihrem Glas und nahm einen großen Schluck Champagner und ließ ein bisschen davon in seinen Mund träufeln. Wie aus dem Nichts zauberte sie ein Paar Handschellen hervor und eine Woge der Vorfreude überkam ihn. Mit einem „Klack“ schloss sie die Handschelle um sein rechtes Handgelenk, als es plötzlich an der Tür klopfte. Es klopfte ein zweites Mal, diesmal etwas eindringlicher. Entschlossen führte sie Eriks Arm zum Kopfende des Bettes und fixierte ihn dort. Graziös schwang sie sich vom Bett und zog sich den flauschigen Hotelbademantel über. Als sie die Tür öffnete, blieb ihr fast das Herz stehen. „Was machst du denn hier?“ flüsterte sie entsetzt als ihr Liebhaber Paul vor ihrem Zimmer stand. „Wir müssen reden, jetzt!“ sagte er und beäugte amüsiert ihre Stiefel die unter dem Bademantel hervor lugten. „Das ist wirklich kein guter Zeitpunkt!“ Sie wollte ihm schon die Tür vor der Nase zuschlagen, was Paul jedoch verhinderte. „Schatz, was dauert denn da solange?“ wollte Erik wissen. „Bin gleich wieder da, lauf nicht weg.“ flötete sie und zog die Tür hinter sich zu. Paul nahm sie am Ellbogen und führte sie in die Suite gleich nebenan. Widerstrebend folgte sie ihm. „Spinnst du? Du kannst doch nicht einfach hier auftauchen!“ fuhr sie ihn an. Sie schlang den Bademantel noch enger um sich.
„Du solltest deine Stimme vielleicht nicht so erheben, dein Mann ist schließlich im Nebenzimmer!“ Ein süffisantes Grinsen umspielte seine Lippen. „Ich wollte dich sehen.“
„So, jetzt hast du mich gesehen. Kann ich wieder gehen?“
„Nicht so schnell, wir sind noch nicht fertig…“
Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. Dankbar nahm sie es und leerte es in einem Zug um den Schock zu dämpfen.
Annette musste sich ihm fügen, andernfalls würde Paul ihre gemeinsame Affäre aufliegen lassen. „Ich gehe jetzt wieder zu Erik. Später kümmere ich mich um dich“ sagte sie bestimmt. Damit verschwand sie wieder in ihre Suite.
Sie ließ den Bademantel zu Boden gleiten. „Wo waren wir stehen geblieben?“ raunte sie ihm zu und gesellte sich zu Erik ins Bett. Mit seiner freien Hand bot er ihr ein Champagnerglas an. Zögerlich nahm sie ein paar Schlückchen. Allmählich stieg ihr der Alkohol zu Kopf.
Erik war bereit, ihr die Führung zu überlassen. Sie folgte seinem Wunsch und benutzte ihren Seidenschal als Augenbinde. Sie begann die Innenseiten seiner Oberschenkel zu küssen. Zärtlich fuhr sie mit ihren Fingernägeln seine Haut entlang hinauf zum Zentrum seiner Lust, ohne ihn dort zu berühren, wo er es sich am meisten wünschte. Dieses Spiel erregte ihn und schürte den bittersüßen Schmerz seiner Lenden. Von heißem Verlangen getrieben richtete sich sein glatter Schaft auf. Annette leckte seinen prallen Sack und spielte mit ihrer Zunge an seiner empfindlichen Stelle etwas weiter unten. Ein vibrierendes Stöhnen bahnte sich den Weg durch seine Kehle. Mit ihren roten Lippen umschloss sie seine pulsierende Eichel. Geschickt umspielte ihre feuchte Zunge seine Spitze. Als sie ihn in ihren Mund aufnehmen wollte, wanderte ihr Blick unwillkürlich zu dem Spiegel, der über dem Bett hing. Annette entkam ein erstickter Schrei als Pauls Spiegelbild ihr einen missbilligenden Blick darin zuwarf. Starr vor Schreck hielt sie inne und wagte es nicht sich zu rühren. Erik deutete diese kurze Pause als Teil des Spiels.
„Wie zum Teufel ist er hier hereingekommen?“ fragte sie sich. Als ob Paul ihre Gedanken erraten hätte, spielte er zwischen seinen Fingern mit einem glänzenden Schlüssel aus Messing und deutete auf die Tür hinter sich. „Eine Verbindungstür! Natürlich!“. Ruckartig stand sie auf, um ihn aus ihrer Suite zu werfen. Doch war es Paul, der sie am Arm packte und sie bestimmt in sein Zimmer führte. Er hielt ihr ein Glas Champagner hin. „Ich will dich küssen, aber nicht unmittelbar nachdem du…“. Annette wusste wovon er sprach. Das Zimmer begann sich zu drehen und ein Gefühl von Wärme und Leichtigkeit stieg in ihr auf. Sie wehrte sich nicht als Paul sie sanft in die weichen Kissen drückte. Er drängte ihre samtweichen Schenkel auseinander. Der liebliche Duft ihrer Scham beraubte ihn seiner Beherrschung. Von heißer Begierde getrieben, zerriss er ihren Spitzentanga und tauchte ein ins Paradies. Er küsste und leckte sie, spielte mit ihrem Lustpunkt. Gierig umkreiste seine Zunge ihre Klitoris. Gefühlvoll führte Paul ihr alle fünf Finger in ihre Vagina ein. Sie war so feucht, dass sie seine zur Faust geballte Hand mühelos in sich aufnahm. Genüsslich begann er sie mit seiner Hand zu ficken, während er sie noch immer mit seiner geschickten Zunge verwöhnte. Immer schneller, immer tiefer stieß er in ihr Innerstes. „Oh Gott! Oh Gott! Jaa!“ Mit rhythmischen Zuckungen kündigte sich ihr Orgasmus an. Das Zucken ging in ein Beben über und endete in einem gigantischen Feuerwerk. Keuchend lag sie da und Paul gesellte sich zu ihr. „Oh Gott!“ rief sie und saß plötzlich kerzengerade im Bett. Sie musste sich zwingen, die Augen offen zu halten, so schwindelig war ihr. „Soo gut, Babe? Das müssen wir später unbedingt wiederholen“ keuchte er ihr ins Ohr mit einem selbstgefälligen Gesichtsausdruck.
„Nein! Also, ja! Erik! Ich muss gehen!“ Schwankend eilte sie auf die Verbindungstür zu und stolperte in ihre Suite zurück.
„Da bist ja wieder, du kleines Luder! Du hast mich ganz schön lange warten lassen.“
Rittlings setzte sie sich auf Erik. „Oh, du hast ja gar kein Höschen mehr an!“ freute er sich. Mist! Das war ja bei Paul geblieben.
„Ich glaube, im Nebenzimmer war auch gerade ein Pärchen zugange.“, bemerkte er. „Das können wir doch viel besser!“ Ihr blieb wohl nichts Anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen. Sie nahm Erik in sich auf und begann zunächst langsam mit ihren Hüften zu kreisen. Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Gleichzeitig spannte sie ihren Beckenboden an, um so seinen heißen Schaft enger zu umschließen. Sie lehnte sich zurück und stütze sich mit ihren Händen an seinen starken Waden ab. Dadurch glitt er noch tiefer in sie hinein. Sie bewegte sich immer schneller. Erik konnte schon das Ziehen in seinem Unterleib spüren, das nach Erlösung verlangte. Er stöhnte lauthals und befreite sich aus seiner passiven Rolle. Mit seinem Becken kam er ihr entgegen und stieß mehrmals heftig zu. Jetzt begann auch sie lustvoll zu stöhnen. Sie wurden immer wilder, von Ekstase getrieben bis Erik seinen heißen Saft in ihr ergoss und sie erschöpft auf seiner Brust zusammensackte. Nach einer Weile merkte sie, dass Erik eingedöst war und mit entspanntem Gesichtsausdruck neben ihr schlummerte. Sie erhob sich und schlich leise ins Bad. Sie drehte das Wasser auf und stellte sich unter die heiße Dusche. Plötzlich ging die Türe auf und Paul stand vor ihr. Grinsend fragte er durch die Glasscheibe: “Darf ich zu dir reinkommen? Ich wäre schon bereit für Runde zwei!“.

Dieser Text brachte mir einige Lacher aus dem Publikum, einen stürmischen Applaus und den Einzug ins Finale. Da ich nicht damit gerechnet hatte, ins Finale zu kommen und weil auf der Homepage stand, man solle 1-2 Texte vorbereiten, hatte ich nichts für den 2. Teil des Abends. Spontan entschied ich mich für „Ein Traum“. Meine Performance als Newcomerin brachte mir gestern Abend den 4. Platz ein, auf den ich sehr stolz bin. Es war ein echt toller Abend, an dem ich neue, interessant Menschen kennenlernen durfte. Und auch wenn ich mich vor Aufregung einmal übergeben musste (zum Glück erst danach) hatte ich sehr viel Spass. Besonders habe ich mich über das Lob zweier Zuhörerinnen gefreut, die mich in der Pause angesprochen haben.

Danke an meine Mitbewerber für das tolle Feedback und den nützlichen Tipps fürs nächste Mal, ich werde sie mir sprichwörtlich zu Herzen nehmen. „Anus“ und den ungarischen „Cowboy“ werde ich in guter Erinnerung behalten und hoffentlich am 29. November wiedersehen.

❤️lichen Dank an Dominik und Mr. Grey, die mich begleitet und unterstützt haben 😘

Keep it Kinky,

Lana

Soccer mom goes on

Ich habe heute beschlossen, aus dem Kurzbeitrag „Soccer mom goes hunting“ doch eine Story zu machen, zumal sich da sicher noch einiges ergeben wird. Ich werde den Beitrag immer wieder aktualisieren und mit pikanten Details aus meinem Sexleben würzen. Nur zu Info, für diese Geschichte ist keine Single-Dad zu schaden gekommen, alles basiert auf dem Konzept SSC. Um seine und bis zu einem gewissen Grad auch meine Privatsphäre zu schützen, werde ich ihn weiterhin Single-Dad nennen. Wer wissen will, wie es weiter geht, muss halt öfter vorbei schauen 😉

Wünsche euch ein schönes Wochenende,

Lana

Soccer Mom goes Hunting

Samstag Morgen

Ich hab gleich ein total spontanes Date zum Frühstück oder auch mehr, wer weiß? Interessant, was sich aus einer Eltern-WhatsApp-Gruppe alles ergeben kann. Ich erzähle euch später wie es/was gelaufen ist 😉

Samstag Abend

Es war wild, beinahe animalisch, es war schmutzig, es war heiß. Obwohl der erste Kuss so zart war, hat sich Single-Dad als böser Wolf im Schafspelz entpuppt. Ich hatte einen kurzen Rock an und nichts darunter. Als er mein Geheimins im wahrsten Sinne des Wortes gelüftet hatte, strahlte er übers ganze Gesicht. „Da hatte wohl jemand ein Plan“, meinte er schmunzelnd. „Ich wollte nur vorbereitet sein“, erwiderte ich mit einem Lächeln auf den Lippen. „Übrigens, unter einem Rock oder Kleid trage ich fast nie Unterwäsche. Beim nächsten Elternabend werde ich wahrscheinlich auch einen Rock anziehen“, sagte ich kokett. „Du machst mich wahnsinnig“, antwortete er, bevor er über mich herfiel. Wir begannen auf der Couch und wanderten dann hinüber in sein neues Wasserbett, um es „einzuweihen“. Selbst wenn er das zu jeder Frau sagte, es funktionierte. Dort ritten wir mit den Wellen um die Wette. Es war von allem etwas dabei, er oben, ich oben, von hinten, reversed Cowgirl. Ein bisschen lecken, ein bisschen blasen, Backdoor. Und das große Finale dann in der Küche im Stehen, er hinten und ich gegen die kalte Arbeistplatte aus Marmor gedrückt. Dazwischen mal Haarereißen und eine Hand, die meinen Hals etwas zudrückt. Das war ein eindeutiger Sieg für den Single-Dad, da wird es sicher ein Re-Match geben. 😉

Mittwoch Abend

Dominik und ich hatten gerade einen wilden Quickie im Wohnzimmer gehabt. Unsere neue Sitzecke um den Esstisch wollten wir schon längst einweihen und endlich hatten wir es geschafft. Er hat mich einfach über die Sitzbank ohne Lehne gedrückt. Er stand hinter mir und fickte mich hart. Das war unglaublich geil, wie immer, wenn er mich hart ran nahm. Gerade als mein Keuchen wieder in eine normale Atmung übergegangen war und ich einen Schluck Wein trank, vibrierte mein Handy. SingleDad war gerade von einer Geschäftsreise zurück gekommen.

Single-Dad

Wanna come over tonight?

10:20 pm

Gegenfrage: wanna come over here tonight?

10:22 pm

Single-Dad

Du willst doch nur deinen Dreier 😉

10:22 pm

Relax, ich hatte schon ein paar 3er.

10:23 pm

Nach unzähligen weiteren Nachrichten hatten wir fest gestellt, das Single-Dad noch immer erst am Flughafen war und nicht vor Mitternacht hier sein konnte. Wir hielten es spontan, bis um 23:14 wieder eine Nachricht eintrudelte.

Single-Dad

Hey…bin jetzt Zuhause, aber ziemlich geschafft. Können wir das auf Bald verschieben? Müsste nämlich noch duschen etc. und dann wirds echt spät.

11:14 pm

Zunächst dachte ich „faule Ausrede“, jeder Single-Mann möchte doch Sex haben, egal zu welcher Uhrzeit und egal wie müde man(n) dann am nächsten  Morgen mit einem dämlichen Grinsen im Büro saß. „Maybe he’s not that into me“ hörte ich eine leise Stimme in meinem Kopf.  Doch diese Stimmte brachte ich schnell zum Schweigen, das war sicher nicht der Fall. Ich kam eher auf den Gedanken, mir einen jüngeren Lover zu suchen, schließlich ging Single-Dadauch schon auf die große vier/null zu. Aber eine Chance würde ich ihm noch geben, jetzt war nur noch die Frage, wann „bald“ sein würde.

Zweieinhalb Wochen später…

„Bald“ war übrigens schon der darauffolgende Sonntag. Ich hatte Single-Dad erzählt, dass wir Besuch von unserem befreundeten Pärchen The Greys, wie wir sie nennen, bekommen werden. Unerfahrener Single-Dad glaubte zuerst, dass wir einfach Freunde waren, bis ich ihn eines Besseren belehrte. „Wow, das ist ja heiß! Ein Dreier ist sicherlich schon geil, aber Pärchensex muss ja der Oberhammer sein“, bekundete er seine Begeisterung. Relativ spontan lud ich also Single-Dad ein, am Sonntag auf einen Drink bei uns vorbei zu schauen. Zu meinem großen Glück waren auch The Greys offen und neugierig auf eine neue Bekanntschaft.  „Aber bin ich dann nicht sprichwörtlich das fünfte Rad am Wagen?“, fragte er mich etwas verunsichert via WhatsApp. „Das ist schwer zu erklären, am besten zeige ich dir später, dass dem nicht so ist ;)“, schrieb ich ihm keck zurück.

Gegen 15.00 Uhr waren endlich alle eingetroffen. Ich war aufgeregt und von so viel erotischer Energie durchflutet, dass es mir vorkam, als würde ich schweben. Alles fühlte sich so schön, so bunt und so flauschig an, wie ein einziger Rausch. Zur Begrüßung tranken wir alle eine Runde Aperol Spritz. Mrs. Grey mischt als feurige Italienerin die besten Drinks und für uns ist das schon zu einem netten Ritual geworden. Mittlerweile findet man in unserem Kühlschrank immer eine Flasche Prosecco. Unglaublich aber wahr, Single-Dad hat an diesem Nachmittag seinen ersten Aperol Spritz genossen. The first of many other firsts on this day…

Nachdem es plötzlich zu regnen begonnen hatte, fiel unser letztes BBQ für diesen Sommer im wahrsten Sinne des Wortes dann ins Wasser. Pizza musste also her und das pronto! Satt und zufrieden machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Single-Dad fragte ob noch jemand Lust auf Nachtisch hatte und holte eine große Kühlbox vom Eissalon. Doch zuvor begann eine Nascherei der etwas anderen Art.

Mrs. Grey und ich saßen nebeneinander und begannen uns zu küssen und zu streicheln. Ich liebe ihre langen, dunklen Haare, die ich ihr immer zur Seite nehme, damit ich ihren Hals besser küssen kann. Wir stöhnten beide leise, als wir uns gegenseitig liebkosten, während die Männer erst mal nur zu sahen. Ich sah Single-Dad in die Augen und deutete ihm, er solle näher kommen. Mit meiner Hand griff ich zwischen seine Beine und massierte seinen Schaft durch die Hose. So schüchtern wie er zu nächst behauptet hatte, schien er aber nicht zu sein. Nach und nach kamen auch Dominik und Mr. Grey mit ins Spiel und küssten jeweils die „eigene“ Partnerin. Es war so schön, so unglaublich, so unbeschreiblich. Trotzdem will ich versuchen, diesen Moment zu beschreiben.

Es ist einfach wundervoll, wenn ich weiche, warme Lippen küssen kann, während ein anderer Mund meinen Rücken mit zärtlichen Küssen bedeckt. Eine Hand kümmert sich um meinen Busen und gleichzeitig erkundet eine weitere schon das Feuchtgebiet zwischen meinen Beinen. Und dann gibts es noch mehr geschickte Finger, die meine Nippel zwirbeln und meine Clitgekonnt stimulieren. Oooooooh! Aaaaaaah! Am Anfang bin ich noch aufmerksam, wer macht was? Wer berührt mich wo und wie? Nach einer Weile scheint es so, als wären wir alle mit einander verschmolzen. Lauter nackte Körper, die sich gegenseitig erforschen und befriedigen.
Zum Finale löste sich dann der gordische Liebesknoten wieder auf. Mrs. Grey wurde von Mr. Grey und Dominik gleichzeitig mit einem Pearl Necklace verziert. Wow – what a timing? Single-Dadhat mir zeitgleich beinahe das Hirn raus gevögelt. Es war einfach wundervoll. Als krönenden Abschluss haben wir uns noch die Eisbox geholt und uns noch einmal gegenseitig vernascht.

Ein paar Tage später traf ich Single-Dad spontan im Coffee Shop. Seit unserer kleinen Orgie hatte ich nichts mehr von ihm gehört und auch keine Antworten mehr auf meine WhatsApp-Nachrichten erhalten. Das hatte mich doch ziemlich verärgert, da er ja behauptet hatte, er wollte neue Freunde finden, da er ja erst vor kurzem nach Wien gezogen war. Also erklärte ich ihm bei einem Café Latte, was Dominik und vor allem ich mir unter Freundschaft+ mit ihm vorstellten.„I wanna be treated like a lady and fucked like slut“, lautete mein Schlussplädoyer. Ganz begeistert hatte er dem zugestimmt. Um diese Vereinbarung quasi zu besiegeln, verließen wir eilig den Coffee Shop und fuhren zu mir nach Hause. Wir rissen uns die Kleider vom Leib und fielen übereinander her. In der Hitze des Gefechts und weil es wieder einmal eine sehr spontan Aktion von mir war, hatte ich Dominik von dieser Entwicklung noch gar nichts erzählt, was eigentlich gegen unsere Vereinbarung war. Normalerweise erzählten wir uns immer vorab, wann es wieder mit wem zu einem Date kommen würde.

Single-Dad und ich war mitten drin, als ich plötzlich hörte, wie die Haustür aufgesperrt wurde. Abrupt stieg ich von meinem Hengst ab und fühlte mich sofort ertappt, wie die untreue Ehefrau. Hastig warf ich einen Bademantel über und kam Dominik auf der Treppe entgegen. „Hallo Schatz!“, begrüßte ich ihn und fiel ihm um den Hals. „Das kommt jetzt etwas überraschend, aber ich bin nicht allein“, gestand ich ihm und spürte wie meine Wangen nur so glühten. „Aso?“, wunderte sich Dominik. „Wen versteckst du denn da oben im Schlafzimmer?“, fragte er schmunzelnd. „Sind die Grey’s etwa hier?“ Ich schüttelte nur den Kopf und biss mir auf die Unterlippe. „Na dann macht dein Doktor vielleicht wieder einen Hausbesuch?“ Wieder schüttelte ich den Kopf. In diesem Moment konnte ich ihm gar nicht in die Augen sehen, als ich zugab, dass SingleDad in unserem Schlafzimmer auf mich wartete. Etwas ungläubig trat Dominik in unser Boudoir. Und dann reagierte mein wundervoller Ehemann einfach nur cool und genial. Er zog sich aus und hielt mir seinen harten Schwanz vors Gesicht. „Stört euch doch nicht, wenn ich mitmache, oder?“, fragte er während er mir sein bestes Stück in den Mund schob. Auch Single-Dad war ganz erleichtert und meinte nur „The more the merrier“. Nach diesem ungeplanten Dreier, verließ uns Single-Dad aber dann doch recht schnell. Ganz wohl hatte er sich nicht in seiner Haut gefühlt, als wir von Dominik in flagranti erwischt worden waren. „Du bist wirklich die einzige Frau auf der ganzen Welt, die es schafft, selbst in einer offenen Beziehung noch zu betrügen“, sagte Dominik mit ernster Stimme und gabe mir einen ordentlichen Schlag auf meinen Po. Und das war erst der Erste von vielen.

Drei Wochen sind mittlerweile seit unserem Frühstück vergangen. Dominik und ich hatten uns erhofft, in Single-Dadeinen „Friend with Benefits“ gefunden zu haben. Doch mittlerweile habe ich festgestellt, dass Single-Dad mehr an den Benefits als an einer zusätzlichen Friendship interessiert ist. Das finde ich sehr schade, weil es meiner Meinung nach den Sex noch besser macht.

 Deswegen schreib‘ ich grad das Ende
Es fällt mir nicht mal schwer
Nur für uns drei gibt’s gar keine Chance mehr
Ich weiß, du wünschst dir, dass ich grade bei dir wär‘
Nur dein Wasserbett bleibt weiterhin leer.

Ende

Text frei nach „Mathea 2x

Strafe muss sein VIII

Hier geht es zu Strafe muss sein VII

Als ich am nächsten Morgen erwachte, war ich einen Moment lang überrascht, dass ich alleine in meinem eigenen Bett lag. Doch nur einen Wimpernschag später brach die Realiät über mich herein. Die Erinnerung an den gestrigen Abend legte sich düster wie eine schwere graue Wolke über mich. Ich fühlte mich noch immer so gedemütigt und sofort füllten Tränen meine Augen. Schnell blinzelte ich sie weg. Ich hatte keine Kraft mehr zum Weinen. Wenigstens hatte ich nun das ganze Wochenede Zeit, um über mich und Marton nachzudenken. Mein Handy, dass ich gestern noch im Taxi schnell ausgeschaltet hatte, blieb weiterhin aus. Ich war noch nicht bereit, seine Nachrichten zu lesen. Ich erwartete mindestens fünf. Eine, mit der Frage, ob ich gut nach Hause gekommen war, obwohl er das sicher wusste. Dann zwei bis drei Entschuldigungen und eine Aufforderung oder ein Befehl, mich endlich zu melden. Dazu hatte ich jetzt keine Lust. Auf dem Weg in die Küche kam ich am Wandspiegel vorbei. Mein Sommerkleid war ganz zerknittert, meine Wimperntusche zerlaufen und mein Lippenstift verschmiert. Ich sah aus, wie ich mich fühlte. Einfach nur furchtbar. In der Küche schaltete ich meine Jura ein. Während mein Cappucino langsam in Tasse lief, stellte ich mich schnell unter die Dusche. Mein Make up floss in einem dunklen Rinnsal meinen Körper hinab und war schnell fortgespült. Ich wünschte mir, so einfach könnte es auch mit meinen Gefühlen sein. Einfach wegwaschen. Wieder musste ich gegen die aufsteigenden Tränen kämpfen.

Nur mit einem Handtuch bekleidet und meinem Kaffee in der Hand schnappte ich mir mein Handy und setzte mich auf meinen kleinen Balkon. Es war schon fast Mittag und die Sonne schien mir ins Gesicht. Nach einem großen Schluck Cappuccino sammelte ich meinen Mut zusammen und schaltete mein Handy ein. Das kleine Ding piepte und vibrierte wie verrückt. Genau wie ich es erwartet hatte. Als ich genauer hinsah, stellte ich jedoch fest, dass die fünf WhatsApp-Nachrichten, zwei entgangenen Anrufe und die Sprachnachricht nicht von Marton, sondern von meiner besten Feundin Meli waren.

Meli

Hallo Süße, eeewig nicht mehr gehört. Willst du mit an den Balaton? Meine Tante ist verreist. Woohoo- Mädelswochenende.

10:20 am

Meli

Sara, komm schon! Lös dich mal von deinem neuen Super-Lover und schwing deinen Hintern aus seinem Luxusbett

10:23 am

Meli

Ich hold dich in einer Stunde ab, hab schon Prosecco eingepackt&eingekühlt

10:45 am

Meli

Hab dich nicht erreicht, melde dich kurz!

10:49 am

Meli

Ok, Ich komm jetzt vorbei

10:55 am

Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es kurz vor 12.00 Uhr war. Meli würde jeden Moment hier sein. Was sollte ich nur machen? Vielleicht war aber so ein ungeplantes Mädels-Wochenende jetzt genau das Richtige. Kaum hatte ich die Entscheidung getroffen, läutete es Sturm bei mir an der Tür. Ich betätigte den Summer der Gegensprechanlage und öffnete meine Wohnungstür. Rasch ging ich ins Schlafzimmer und tauschte das nasse Handtuch gegen Slip und BH. Hektisch kramte ich meine kleine Reisetasche aus dem Kasten hervor. Hastig warf ich ein paar Kleidungsstücke aufs Bett. Dazwischen lief ich immer wieder mal ins Bad, um nur das Allernötigsteste miteinzupacken. Brauchte ich das Glätteisen wirklich? Nein, das musste wieder zurück ins Bad. Mir blieb fast das Herz stehen, als Marton plötzlich in meinem Vorzimmer stand und mich fragend ansah. Vor Schreck fiel mir das Glätteisen auf den Boden und blieb nach einem dumpfen Knall auf dem Parkettfußboden liegen. „Was machst du denn hier?“, fragte ich völlig erstaunt, immer noch geschockt, ihn hier in voller Größe vor mir zu sehen. „Ich wollte dich sehen und fragen, ob du das Wochenende mit mir am See verbringen möchtest“, sagte er seelenruhig, als wäre nichts gewesen. „Ich fahre schon mit Meli zum Plattensee, Mädelswochenende“, erklärte ich knapp und versuchte an ihm vorbei zu kommen. Seine Präsenz war unausweichlich. Er schien mein ganzes Vorzimer einzunehmen. Also trat ich den Rückzug in mein Schlafzimmer an, um mich anzuziehen. Nur in Unterwäsche fühlte ich mich vor Marton im Moment überhaupt nicht wohl. Ich kam mir sowieso schon die meiste Zeit ihm unterlegen vor. Ungebeten folgte er mir und ließ sich gemächlich am Fußende meines Bettes nieder. Dass er mich jetzt beobachtete störte mich enorm, aber wenn ich rechtzeitig fertig werden wollte, musste ich mich jetzt anziehen und endlich anfangen zu packen. Während ich nach meinem schwarzen Tank-Top und meiner kurzen Jeans suchte, konnte ich seine durchdringenden Blicke auf mir spüren. Plötzlich stand er hinter mir. Ein Hand legte er mir zärtlich auf die Schulter. Die andere fasste mit sanftem Druck unter mein Kinn und zwang mich, ihn anzusehen. Sonst rührte ich mich keinen Milimeter von der Stelle. Er hielt meinen Kopf so, dass ich ihn ansehen musste. Seine dunklen Augen wirkten, als wollten sie meine Gedanken lesen. Mein Herz schlug schneller. Seine Nähe übte eine manchmal übermächtige Kraft auf mich aus. „Ich finde, du solltest lieber mit mir an den See fahren. Wir haben einiges zu bereden, findest du nicht?“ Er sprach die Worte sehr ruhig und mit Bedacht aus. Trotzdem fühlte es sich für mich so an, als wollte er mirwieder einmal keine Wahl lassen. So war es mit ihm immer. „Marton,…“ fing ich an und wollte mich aus seinem Griff befreien. Doch er unterbrach mich und drehte mich zu sich um. Er war einen guten Kopf größer als ich und so starrte ich auf seinen trainierten Oberkörper, der sich unter seinem Hemd deutlich abzeichnete. „Komm schon, Kleine. Und siieh mich an, wenn ich mit dir rede.“ Ich konnte gar nicht anders und sah ihm dirket in die Augen, auch wenn es mir schwer fiel. Sein Blick war so durchdringlich, so intensiv und auch so magisch. „Das ist für uns beide neu. Ich bin nicht so der Beziehungstyp und du bist…“. „Was bin ich?“, unterbrach ich ihn. „Zu unerfahren? Zu Vanilla? Zu wenig Sub? Sag’s einfach, ich bin dir zu wenig!“ „Du bist eine ganz besondere Frau und deswegen möchte ich dich nicht verlieren. Im Gegenteil.“ Sprachlos sah ich ihn an. „Ich wollte doch nicht Schluss machen. Ich wollte nur ein wenig Abstand gewinnen und über uns nachdenken“, erklärte ich vorsichtig. „Und genau das jagt mir eine Scheißangst ein“, gab er zu und ich konnte ihm ansehen, wie schwer es ihm gefallen war, über seinen Schatten zu springen. Trotzdem, mit einigen Dingen ging er einfach zu weit und das mussten wir klären. Nicht hier. Nicht jetzt. „Marton bitte, ich brauche dieses Wochenende für mich. Wenn ich zurück bin, dann reden wir, versprochen.“ Er wirkte zu tiefst enttäuscht und doch schien er meine Entscheidung zu akzeptieren. Er zog mich ganz nah an sich heran. Ein letztes Mal sah er mir fest in meine Augen und hob mein Kinn weiter an, sodass ich mich auf meine Zehenspitzen stellen musste, um seine Lippen mit meinen berühren zu können. Zuerst küsste er mich ganz zärtlich und dann immer gieriger, hungriger. Mein Körper wollte sich schon ihm hingeben, als ich plötzlich ein Räuspern hinter uns hörte. Nun stand Meli in der Tür und musterte uns belustigt. Ich löste mich ein wenig aus seiner Umarmung „Du musst der berühmt-berüchtigte Marton sein“, platzte sie herein und stellte sich ihm auch gleich vor. „Ihr zwei Turteltäubchen werdet schon ein Wochenende getrennt von einander überleben“, witzelte sie. Auf seine charmante und gleichzeitig bestimmende Art führte er Meli wieder zur Tür hinaus, auf den Gang. „Entschuldigung uns einen Augenblick, ich möchte mich nur noch von meiner Freundin verabschieden“ sprach er, zwinkerte ihr zu schloss die Tür vor ihrer Nase. „Marton! Das kannst du doch nicht machen“, schimpfte ich mit ihm und musste schon wieder fast lachen. Meli hatte dermaßen perplex ausgesehen, dass es schon wieder lustig war. Mehr konnte ich auch gar nicht sagen, denn Marton küsste mich voller Leidenschaft. Sein Körper presste gegen meinen und drückte mich gegen die Wand. Im wahrsten Sinne des Wortes raubte er mir die Luft zum Atmen…und meinen Verstand. Wir küssten uns lang und innig. Wäre Meli nicht vor meiner Wohnugstür gestanden, hätten wir uns noch länger und intensiver und vielleicht sogar ein zweites Mal verabschiedet. Ich konnte seine Errektion deutlich spüren und merkte, auch, wie sie die Nässe in meinem Schritt sammelte. Genau in dem im Moment, als ich ihn am meisten wollte, ließ er von mir ab. Er wusste genau, wie er mich nach ihm süchtig machen konnte. Und nun nahm er mir meine Droge einfach so wieder weg. Er schenkte mir noch ein Mal sein verführerisches Lächeln. „Ruf mich an, sobald du zurück bist“, hauchte er mir ins Ohr. „Sonst komme ich her und versohle dir den Hintern höchstpersönlich“. Obwohl er es ernst meinte, musste ich unwillkührlich lächeln. So plötzlich wie er gekommen war, war er nun auch wieder verwunden und ließ mich mit gemischten Gefühlen hier zurück. An seiner Stelle kam Meli wieder herein. „Können wir jetzt endlich los?“, drängelte sie wie ein Kleinkind, das endlich in den Zoo fahren wollte. „Ja, ja, ich pack noch schnell fertig und dann können wir los.

Kaum saßen wir in ihrem Auto hielt sie mir eine Piccoloflasche mit einem pinkfarbenen Stohhalm hin. „So, und jetzt will ich alles über Marton wissen. Schließlich haben wir drei Stunden Autofahrt vor uns.“