Der Spieleabend III

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Emily konnte ihrer Schwester kaum etwas abschlagen Obwohl sie gleich alt waren, fühlte sie sich immer ein bisschen für Sofia verantwortlich. „Du, ich würde so gern duschen gehen und mir die Haare waschen. Ich hab so viel geschwitzt letzte Nacht, ich fühl mich so nicht wohl. Würdest du mir bitte helfen?“ Mit großen Rehaugen sah sie ihre Zwillingsschwester an. Emily überlegte kurz und betrachtete Sofias lange blonde Mähne. Sie mussten schon in einer Stunde beim Arzt sein, das würde knapp werden. Aber wir immer gab Emily nach. „Na gut, aber vorher messen wir noch mal deine Temperatur. Wenn du Fieber hast, musst du aufs Haare waschen verzichten, dann gibt’s nur eine schnelle Dusche“, bestimmte Emily. Sie nahm das Fieberthermometer zur Hand, das noch immer am Nachtkästchen lag. Sofia nahm es entgegen und klemmte es sich unter den Arm. Wohlwissend, dass Dr.Bach nachher sicherlich rektal nachmessen würde, ließ es Emily damit gut sein.

Nach fünf Minuten verlangte Emily das Messinstrument zurück. Ohne einen Blick darauf zu werfen gab Sofia es ihrer Schwester. Da Sofias Temperatur im Moment 37,3°C betrug, war die Haarwäsche genehmigt. Um ihren Kreislauf zu schonen, bat Emily ihre Zwillingschwester, sich einfach in die Badewanne zu setzen. So konnte sie ihr auch leichter bei der Haarwäsche behilflich sein. Nach dem Duschen föhnte sie ihr noch ausgiebig die langen Haare trocken und brachte ihr frische Sachen zum Anziehen aus ihrem Schrank. So frisch geduscht sah Sofia schon viel besser aus. Leider hatte nun Emily selbst keine Zeit mehr, sich zu duschen. Sie steckte ihre ebenfalls langen Haare zu einem lässigen Dutt zusammen, schlüpfte schnell in die Jeans von gestern und zog einen Kapuzenpulli über. Als sie sich im Vorzimmerspiegel betrachtete, gefiel sie sich überhaupt nicht. Sie sah ziemlich müde von aus. Sobald sie zurück war, würde sie ein schönes Schaumbad nehmen.

In der Praxis angekommen, meldete Emily ihre Schwester bei der Sprechstundehilfe an, nachdem Sofia bereits im Wartezimmer Platz genommen hatte. Emily hatte gar keine Zeit mehr gehabt, zuhause aufs WC zu gehen und wollte das schnell nachholen. Währenddessen wurde Sofia immer nervöser. Der Geruch von Desinfektionsmittel stieg ihr in die Nase und ließ sie innerlich erschaudern. Ihre Handflächen waren schon ganz feucht und sie wünschte sich, sie wäre nicht hierher gekommen. Immerhin ging es ihr ja auch schon besser als gestern Abend. Als sie aufgerufen wurde, bekam sie es mit der Panik zu tun. Doch gleichzeitig kam ihr ein rettender Einfall. Sie stand auf und ging ins Untersuchungszimmer. „Meine Schwester Sofia ist noch schnell auf die Toilette gegangen, sie ist bestimmt gleich wieder hier“,begrüßte sie Dr. Bach. „Geht schon in Ordnung, kommen Sie bitte herein. Ich nehme an, Sie begleiten Ihre Schwester?“ Mit einem Nicken setzte sie sich ihm gegenüber. Emily, die gehört hatte, dass ihre Schwester bereits aufgerufen wurde, beeilte sich und kam ins Untersuchungszimmer nach. Schließlich wollte sie ihre Schwester, die furchtbare Angst vor Ärzten hätte, nicht lange mit einem alleine lassen.

Sie setzte sich neben Sofia. „Ihre Schwester hat mir bereits erzählt, dass sie gestern hohes Fieber hatten. Leiden Sie noch unter irgendwelchen anderen Beschwerden?“ Verwirrt sah Emily Dr. Bach an, bis ihr dämmerte, was hier los war. „Nein, nein Herr Doktor, da liegt eine Verwechslung vor. Mir geht es gut, meine Schwester ist krank“, versuchte sie so ruhig wie möglich klar zu stellen, obwohl sie innerlich bereits kochte. Eingehend betrachtete er sich die beiden Schwestern an. Streng genommen, sah keine der beiden gesund aus. „Genau davor hat mich Ihre Schwester bereits vorgewarnt. Ich verstehe, dass sie Angst vor Ärzten haben, aber ich werde Ihnen alles erklären und möchte Ihnen wirklich nur helfen, bald möglichst wieder gesund zu werden“ antworte er, als würde er mit einem Kleinkind reden. „Sofia, sag ihm sofort die Wahrheit“, fuhr sie ihre Zwillingsschwester an und wurde vor Wut ganz rot ihm Gesicht. „Na, na, ganz ruhig meine Damen“, mischte sich der Allgemeinmediziner ein. Beruhigend legte er seine Hand um Emilys Handgelenk. Ihr Puls war sehr schnell aber regelmäßig. Ihre Haut fühlte sich ein wenig warm an. Emily versuchte sie ich noch einmal zu wehren: „ich bin nicht krank, sondern meine Schwester!“,entfuhr es ihr ein wenig zu schrill. „Hören Sie, Ihr Puls ist ganz schnell, Ihr Gesicht gerötet und Sie scheinen mir sehr aufgeregt. Lassen Sie mich erst mal Ihren Blutdruck messen und dann sehen wir weiter, einverstanden?“ Natürlich war sie überhaupt nicht einverstanden, aber was sollte sie in ihrer Situation sonst tun als nachzugeben? Während er ihr die Blutdruckmanschette anlegte, atmete sie tief ein und aus, um sich ein wenig zu fassen. „Bekommen Sie schlecht Luft?“, fragte Dr. Bach besorgt nach. „Nein!“, zischte sie ihn an und bereute ihren Fauxpas. „150/85, das ist nicht gerade ein normaler Blutdruck. Aber für sich alleine auch noch nicht besorgniserregend. Wir werden das nachher noch ein mal kontrollieren. Ich möchte jetzt erst mal bei ihnen Fieber messen, Ihre Schwester hat Sie sicherlich bereits darüber informiert, dass ich ein Verfechter der rektalen Methode bin?“, fragte er nach. Emily war unfassbar wütend auf ihre Schwester, aber immerhin würden sie alle in 5 Minuten wissen, dass nicht sie die Patientin hier war. Mehr oder weniger freiwillig legte sie sich seitlich auf die Untersuchungsliege und schob ihre Jeans und den Slip ein Stück nach unten. Dr. Bach hattet das Thermometer bereits mit Vaseline versehen um es schön gleitfähig zu machen. Unglücklicherweise hatte er etwas zu viel von der zähen Salbe aufgetragen und so rutschte das Thermometer gleich wieder aus Emilys Po heraus. „Das muss ich wohl besser festhalten“, kommentierte der Arzt dieses kleine Missgeschick und schob das Fieberthermometer resolut zurück an seinen Platz. Sicherheitshalber führte er es auch ein wenig tiefer ein als beim ersten Mal.

Emily ließ das alles wortlos über sich ergehen, da sie ja wusste, dass das ganze Theater gleich vorüber sein und sie dann mit ihrer Schwester ganz schnell die Rollen tauschen würde. Sofia, die zunehmend blasser wurde, lehnte schwach auf dem Sessel. Die warme Dusche, der Weg in die Praxis und diese kleine Scharade nahmen sie ganz schön in Anspruch. Dr. Bach merkte plötzlich, dass es der „echten“ Sofia nicht gut ging. Er wollte nur schnell ihren Puls tasten und ließ für einen Moment das Glasthermometer los. Dieses rutschte aus Emilys After raus und fiel zu Boden. Da war nichts mehr zu machen, das Thermometer war in viele kleine Einzelteile zerbrochen.

Emily sprang von der Liege und zog sich an. Sie machte einen großen Bogen um den Scherbenhaufen. „Schnell, helfen Sie mir Ihre Schwester auf die Liege zu legen“, ordnete Dr. Bach an. Während nun der Arzt bei Sofia den Blutdruck mas, kümmerte sich die Ordinationsassistentin um die Scherben am Boden. „120/80, das ist schon mal beruhigend. Aber sie glüht am ganzen Körper“, stellte er fest. Schon hatte er ein neues Thermometer zur Hand. „Sofia, können Sie sich auf die Seite drehen?“. Doch die Patientin war zu schwach und gab nur ein Stöhnen von sich. Emily eilte dem Arzt zu Hilfe. Als Sofia das kalte Glasthermometer an ihrem After spürte, riss sie erschrocken die Augen auf. „Nein, bitte nicht“, wimmerte sie. Doch Emily hatte diesmal kein Mitleid mit ihrer Zwillingsschwester und versuchte nicht, den Arzt von der Temperaturmessung abzubringen. Sofia schluchzte leise vor sich hin. Emily spürte in diesem Moment eine gewisse Genugtuung. Diesmal hatte Dr. Bach nicht zu viel Gleitcreme erwischt und konnte das Thermometer entspannt los lassen. „Emily, dann lassen Sie uns Ihre Temperatur noch mal kontrollieren, damit ich weiß ob ich es mit zwei Patientinnen oder einer Lügnerin zu tun habe.“

„Ich bin wirklich nicht krank, bitte glauben Sie mir einfach“, versuchte Emily den Arzt umzustimmen. Ein Blick von ihm genügte und ihr war klar, dass daraus nichts werden würde. Nachdem die Liege nun besetzt war, sah sie ihn fragend an. „Wir machen das schnell im Stehen. Lehnen Sie sich einfach gegen meinen Schreibtisch. Die Hose wieder ein Stück runter ziehen und die Beine bitte leicht spreizen.“ So unangenehm ihr das auch war, folgte sie trotzdem seinen Anweisungen. Diesmal nahm er ein Digitalthermometer zur Hand. Er zog ihre festen Pobacken auseinander und führte zügig das Messinstrument ein. Schon nach etwa einer halben Minute ertönte ein Piepton und Dr. Bach entfernte in einem Ruck das Thermometer. „37,1°C, das ist eine normale Körpertemperatur, Sie sind also raus aus dem Schneider“, sagte er. Emily durfte sich wieder anziehen und nahm nun auf dem Sessel Platz. Mittlerweile war es Zeit auch Sofias Temperatur abzulesen. Diesmal zog Dr. Bach das Thermometer ganz langsam in drehenden Bewegungen aus Sofias Po. „39,7°C, da werde ich gleich einen Zugang legen und ihr etwas Fiebersenkendes verabreichen, erklärte der Arzt. Gründlich inspizierte er ihre Arme, um eine geeignete Vene ausmachen zu können, noch bevor er alles herrichtete. Sofias Hände waren eiskalt, wahrscheinlich würde das Fieber noch weiter ansteigen. In den Ellenbeugen konnte er ebenfalls keine gute Vene finden. Da er ihr rasch helfen wollte, entschied er sich für die Gabe eines Paracetamolzäpfchens. Sofia lag noch immer mit heruntergezogener Hose vor ihm. Er zog sich ein ein Paar Latexhandschuhe an und nahm das große Suppositorium aus dem Medikamentenschrank. Da ihr Anus noch gut eingecremt war, musste er das Zäpfchen nicht noch zusätzlich bestreichen, es würde ganz leicht seinen Weg nach innen finden. Mit Daumen und Zeigefinger zog er ihre Pobacken auseinander und setzte mit der anderen Hand das Zäpfchen an ihrer Rosette an. Sofia erwachte wieder aus ihrem leichtem Dämmerschlaf und versuchte sich zu wehren. „Ganz ruhig, Sie müssen nur kurz still halten“, redete er beruhigend auf sie ein. Sein Finger schob das Suppositorium vorsichtig durch den engen Schließmuskel ganz tief in sie hinein. Dabei tastete er auch gleichzeitig ihren Enddarm aus und stellte fest, dass Sofia dringend einen Einlauf benötigte. Hoffentlich würde das Zäpfchen trotzdem zumindest teilweise wirken können. Plötzlich klagte Sofia über starke Bauchschmerzen. Bevor Dr. Bach seine Patientin weiter untersuchen konnte, half Emily ihrer Schwester sich wieder anzuziehen. Nur die Hose ließ sie geöffnet, damit der Doktor den Bauch besser abtasten konnte. Nun untersuchte der Arzt gründlich Sofias Bauch. Am McBurney-Punkt schien sie besonders schmerzempfindlich zu sein. Sie stöhnte laut auf, als Dr. Bach an dieser Stelle herum drückte. „Ich vermute eine akute Appendizits bei Ihrer Schwester. Ich werde noch ein paar Untersuchungen durchführen müssen, bevor ich mehr sagen kann“, erklärte er an Emily gewandt.

„Sie meinen eine Blinddarmentzündung?“, fragte Emily besorgt nach. Dr. Bach nickte und bereitete gleichzeitig alles für die Blutabnahme vor. „Sofia, du musst jetzt ganz tapfer sein, du wirst ganz kurz gepiekst, damit wir wissen, was du genau hast“, erklärte sie ganz ruhig ihrer Schwester. „Nein, nein, bitte nicht!“, flehte Sofia und begann leise vor sich hin zu weinen. Emily strich ihr zärtlich übers Haar. „Wir machen nur einen Fingerstich, so kann ich die wichtigsten Parameter gleicht hier in der Ordination auswerten und wir müssen nicht erst auf das Ergebnis vom Labor warten. Der Arzt fackelte nicht lange, desinfizierte eine Fingerkuppe seiner Patientin und setzte die Einmallanzette an. „Klick“ und schon war der Fingerstich erledigt. „Au, au au!“, jaulte Sofia etwas verspätet auf. Während Dr. Bach mit der Blutprobe ins Nebenzimmer ging, machte sich Emily große Sorgen um ihre Schwester. Sollte sie operiert werden und somit ins Krankenhaus müssen, wäre das der absolute Horror für sie. Sofia schienen dieselben Gedanken durch den Kopf zu gehen, sie war ganz bleich vor Angst. Dr. Bach kam mit den Ergebnissen zurück. „Im Blut sieht man eine deutliche Leukozytose, der CRP-Wert ist allerdings nur leicht erhöht. Ich möchte noch einen Ultraschall durchführen und dann werde ich entscheiden, ob eine Krankenhauseinweisung notwendig ist“, erklärte er. Emily hatte zwar nur die Hälfte verstanden, aber sie wollte noch die Sonographie abwarten. Nachdem Dr.Bach das kalte, glitschige Kontaktgel aufgetragen und eine ausführliche Rundfahrt auf Sofias Bauch durchgeführt hatte, fasste er das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen. „Wie ich bereits erklärte, die weißen Blutkörperchen sind erhöht, das spricht auf jeden Fall für ein entzündliches Geschehen im Körper. Der CRP-Wert, ebenfalls ein Entzündungsparameter, ist nur leicht erhöht, was jedoch nicht sehr aussagekräftig ist, da ausgerechnet dieser Wert oft etwas länger braucht, um massiv anzusteigen. Im Ultraschall lässt sich der Appenix, also der Wurmfortsatz, verdickt darstellen. Alles in allem, würde ich sagen, dass eine OP angezeigt ist, jedoch muss das letztendlich ein Chirurg entscheiden. Ich werde also sofort die Einweisung ins Krankenhaus veranlassen. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ So in etwa 100, dachte sich Emily. „Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Sofia hat wirklich große Angst vor Ärzten und ich weiß nicht, wie sie mit einem Krankenhausaufenthalt klar kommen würde.“ Dr. Bach schien kurz zu überlegen. „Eine Alternative würde es da schon geben, aber dafür müssten Sie mir als erstes einen Revers unterschreiben, dass Sie die stationäre Aufnahme ins Krankenhaus ablehnen und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken selbst tragen.“, erklärte er an Sofia gewandt. „Ja natürlich, alles was Sie wollen“ antwortete sie schwach. „Zweitens, muss sich eine zuverlässige Person rund um die Uhr um die Patientin kümmern“, dabei sah er Emily an. „Selbstverständlch, Herr Doktor. Ich kann mir frei nehmen, beziehungsweise auch von zuhause arbeiten“, lautete ihre Antwort. „Und drittens“, fuhr er fort. „Sofia wird einige hohe Einläufe über sich ergehen lassen müssen, strenge Diät halten und ich werde einmal täglich vorbei kommen und ihr zwei verschiedene hoch dosierte Antibiotika verabreichen. Sollte es zu einer Verschlechterung kommen, muss Sofia umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist eine ziemliche Verantwortung. Können Sie sich das vorstellen?“ Auch wenn Emily noch sauer auf Sofia war, wegen der Show, die sie vorhin abgezogen hatte, wollte sie alles tun, damit es ihr schnell besser ging und um ihr den Krankenhausaufenthalt zu ersparen. „Ich werde alles machen, was Sie von mir verlangen, Herr Doktor“ versprach Emily und meinte es auch so.

Liaison am See

kissEs war vor ein paar Jahren, als ich noch Studentin war und im Sommer als Kellnerin in einem Lokal am See arbeitete. Zu dieser Zeit war ich gerade Single und wollte mir etwas Spass und Erholung vom an­streng­enden Pharmazie­studium gönnen. Dieser sehr heiße Sommer war für mich bereits die dritte Saison in diesem romantischen Lokal am Seeufer. Doch dieser Sommer war nicht nur heiß wegen der prallen Sonne, sondern vor allem wegen Martins praller Hose.

Martin war ein neuer Kellner, der bei uns angefangen hatte. Seine tiefblauen Augen waren mir schon bei unserer ersten Begegnung, als er für sein Jobinterview da gewesen war, aufgefallen. Blonde Locken umspielten sein Gesicht und verliehen ihm einen burschikosen Charme, der eine magische Anziehung auf mich ausübte. Als Hobby-Fussballspieler hatte er einen knackigen Hintern und muskulöse, feste Waden. Zudem auch noch ein umwerfendes Lächeln, das mich bis in den Schlaf verfolgte.

Nachdem ich dort schon länger arbeitete, wurde mir der süße Stürmer nach meinen freien Tagen zum Einschulen zugeteilt. Ich freute mich sehr, obwohl ich kaum Hoffnung hegte, während eines Events mit über 200 Gästen, Zeit zum Flirten zu haben. Doch als der erste Stress vorüber war, konnten wir uns ein wenig unterhalten. Wir verstanden uns blendend und ich war sofort in seinen Bann gezogen. Er roch verführerisch nach Terre d’Hermès und gemeinsam mit seinem Schweiß, der rein aus Pheromonen zu bestehen schien, brachte er mich um meinen Verstand. Ich wusste nicht warum, aber ich wusste: ich wollte ihn! Als wir zufällig nach demselben Tablett griffen, berührten sich unsere Hände. Es war Magie. Ich sah zu ihm auf und konnte das gleiche Verlangen, das ich nach ihm hatte, auch in seinen blauen Augen erkennen. Uns war beiden klar, dass wir bald einen Ort finden mussten, an dem wir ungestört waren. Doch zunächst mussten wir uns um unsere Gäste kümmern. Mit meinem feuchten Slip stand ich hinter der Bar und bückte mich nach der untersten Schublade im Kühlelement, um zu sehen, ob wir noch ausreichend Weißwein hatten. Dabei hatte sich die Masche, die meine Schürze um meinen Rock gehalten hatte, gelöst. Plötzlich stand Martin hinter mir und hob die Schürze vom Boden auf. Dabei fuhr er mit seiner Hand zunächst meine Wade und dann die Innenseite meines Oberschenkels entlang. Er stand hinter mir, schob meinen Rock ein wenig höher und griff mit seiner Hand zwischen meine Beine. Als er meinen nasses Höschen berührte, konnte ich seine enorme Latte in meinem Rücken spüren. Ich wollte mich schon zu ihm umdrehen, ihn küssen und am liebsten sofort meine Hand in seine Hose gleiten lassen. Doch Martin legte seine großen Hände auf meine Hüften und zog mir die Schürze wieder an. Gefühlvoll legte er die Bänder über einander und band einen Knoten, der mir zu verstehen gab, dass er darin nicht gerade ungeübt war. Noch nie habe ich es als dermaßen erotischen empfunden, wenn mir ein Mann in ein Kleidungsstück geholfen hat! Langsam drehte ich mich zu ihm um und sagte ihm, dass uns der Weißwein ausgegangen war. Er kam noch ein Stückchen näher, so dass ich seinen heißen, feuchten Atem an meinem Hals fühlen konnte. Mit einem Arm hielt er meine Taille fest umschlungen und flüsterte mir ins Ohr: „Dann musst du mir wohl den Weinkeller zeigen!“.

Meine Knie wurden ganz weich und als sich unsere Blicke trafen, konnte ich seinen begehrenden Blick und das Verlangen in seinen Augen sehen. Meine harten Nippel zeichneten sich durch meine weiße Bluse wie süße, kleine Frühlingsknospen ab. Er konnte meine offensichtliche Erregung nicht übersehen und lächelte mich an, sodass mir gleich noch viel heißer wurde. Zärtlich nahm ich ihn an der Hand und lockte ihn in den kühlen, dunklen Weinkeller hinunter. Verführerisch lehnte ich mich gegen die Tür und zog Martin an seinem Hemdkragen dicht an mich heran. Ich sah ihm noch einmal tief in seine wunderschönen blauen Augen, bevor er sich zu mir hinunter beugte und seine Lippen auf die meinen legte. Sein nasser Mund war warm und schmeckte leicht süß und herb zugleich. Seine Zunge schlüpfte zunächst sanft in meinen Mund und dann küssten wir uns heftig vor glühender Leidenschaft. Mir war schwindelig und ich fühlte mich wie berauscht, als er erneut meinen Rock hoch schob und mit seiner Hand dorthin griff, wo ich vor Lust ganz schlüpfrig war. Ohne zu zögern half er mir aus meinen Slip, der irgendwo in der Dunkelheit verschwand. Als er zunächst mein Ohr küsste und danach gierig an meinem Hals saugte, zog ich sein Hemd aus der Hose, riss die Knöpfe auf und streifte es herunter, bis es zerknüllt auf dem Boden lag. Sein muskulöser Oberkörper war mir unter dem Hemd gar nicht aufgefallen und ich bedeckte ihn mit heißen und von Verlangen getriebenen Küssen. Meine Zunge umspielte seine Brustwarzen bis auch sie ganz hart wurden. Geschickt öffnete ich einen Knopf seiner eng anliegenden Jeans. Dann noch einen und schließlich auch den letzten. Meine Hand glitt in seine Hose und umfasste seinen unglaublich harten Schwanz, der in meiner Hand vor Erregung glühte. Für einen kurzen Augenblick ließ ich seinen Penis los und legte meine Hände um seinen Hals, um seine Lippen an meinen Mund zu führen. Ich küsste ihn und fing an, an seiner Zunge zu saugen, um ihm zu verstehen zu geben, was ihn nun erwartete – Vorfreude sei ja bekanntlich die schönste Freude. Ich ließ von seinen Lippen ab und glitt seinen Körper hinab. Dabei streifte ich zärtlich seinen Oberkörper mit meinen Fingernägeln entlang. Als ich vor ihm kniete, schien sein Schwanz noch größer geworden zu sein. Mit einer Hand massierte ich seinen strammen Schaft während ich seine Eichel mit meiner Zunge streichelte. Martin lehnte sich gegen die Wand und stöhnte aus tiefstem Inneren. Ich wollte gerade richtig loslegen, als Martin mir ein Kondom in die Hand drückte. Vorsichtig nahm ich es in den Mund und streifte es ihm über. Martin zog mich wieder zu sich hoch, drückte mich gegen die Wand und legte meine Beine um seine Hüften. „Ich will dich jetzt, sofort! Ich kann nicht länger warten“ hauchte er an mein Ohr als er in mich eindrang.

Seine enorme Erektion füllte mich komplett aus. Langsam und dann immer schneller bewegte er seine Hüften. Ich passte mich seinen rhythmischen Bewegungen an. Mit jedem Stoß seiner Lenden drang er tiefer in mich ein. Dabei rieb er meine Kirsche und trieb mich an den Rand des Wahnsinns. Ich biss mir auf die Unterlippe um nicht immer lauter zu werden. Eine prickelnde Hitze stieg in mir auf und breitete sich in meinem gesamten Unterleib aus. Ich konnte und wollte es nicht mehr länger hinauszögern. Wellen eines heftigen Orgasmus überschwemmten mich. Dabei zuckte ich so heftig, dass ich Martin gemeinsam mit mir zum Höhepunkt trieb. Nun stöhnten wir beide vor purer Lust. Ich krallte meine Fingernägel in seinen Rücken und zog meine Beine noch enger um seine Hüften, als ob ich so diesen Moment erotischer Ekstase auf ewig festhalten konnte.

Als ich meine Augen öffnete, sah ich die strahlende Befriedigung, die sich über sein Gesicht gelegt hatte. Meine Augenlider waren noch immer schwer vor Lust. Mein zerzaustes Haar fiel mir in die Stirn. Er streifte eine Haarsträhne zur Seite und küsste mich sanft auf die Lippen. Wir zogen uns wieder an und gingen nach oben. Wir trugen beide ein verräterisches Lächeln im Gesicht, das wir den ganzen Abend lang nicht mehr ablegen konnten und für den Rest des Sommers anhielt.

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Das Bild wurde mir dankenswerterweise von Alexander Wurditsch zur Verfügung gestellt.


Ende