Rendez-vous mit einem Doc

Schon seit Tagen freute ich mich auf mein Treffen mit meinem Lieblings WE-Doc. Was ihn oder unsere Beziehung so besonders macht? Er ist tatsächlich Arzt und ich bin tatsächlich Krankenschwester. Erotische Doktorspiele auf diesem Nievau machen einfach besonders viel Spass. Ich weiß, was ich sagen muss, um eine bestimmte Reaktion bei ihm zu triggern. Dafür weiß er, was oder wie er etwas machen soll, um meine Pulsfrequenz schnell ansteigen zu lassen 😉

Wie immer kam Peter über ein ganzes Wochenende nach Baden bei Wien. Unser „Termin“ war für Samstagvormittag vereinbart, da ich am Freitagmorgen aus dem Nachtdienst gegangen war. Für meinen Privatarzt wollte ich schließlich fit und ausgeschlafen sein. Nur stellte sich schon während meines Nachtdienstes heraus, dass ich nicht ganz so fit sein würde. Ich musste beinahe ununterbrochen nießen, der Hals kratze und mein Kopf tat mir weh. Also schrieb ich Peter in der früh eine Nachricht: „Guten Morgen! Ich fürchte, ich werde wirklich krank L“

Schon im nächsten Moment las ich seine Antwort: „Soll ich einen Hausbesuch machen? ;)“

Der Gedanke war verlockend und schon aktivierten sich meine spontanen Selbstheilungskräfte. Peter würde ohnehin erst in einigen Stunden hier sein können, leider wohnte er viel zu weit weg von mir. Länger als fünf Stunden schlief ich sowieso nicht nach einer Nachtschicht. Dass es zuhause nicht aufgeräumt war und dass er mich vermutlich nur im Nachthemd und vor allem ungeschminkt sehen würde, hielt mich zunächst von einer Antwort ab. Aber ich wollte ihn gerne noch am selben Tag sehen und vielleicht würde er mir ja eine heilende Spritze verpassen, damit es mir schnell besser ging. Also schickte ich ihm ein Einfaches „ja“ zurück. Meine Adresse kannte er schon längst, weil er mir schon seit Jahren fleißig Postkarten, Geburtstagswünsche und Weihnachtsgrüße, über die ich mich immer sehr freute, schickte.

Kurz vor 13.00 Uhr wachte ich auf. Nach dem Schlafen fühlte ich mich schon ein wenig besser, aber trotzdem nicht ganz fit. Rasch ging ich ins Bad, um mir die Zähne zu putzen und um mich ein wenig zu frisieren. Kaum war ich fertig, klingelte es schon an der Tür. Nur mit einem sommerlichen Nachthemd bekleidet, huschte ich nach unten und öffnete die Eingangstür. Vor mir stand mein Lieblingsdoc, wie immer mit einem weißen Kurzarmhemd bekleidet und einem kleinen Arztkoffer in der Hand. Zur Begrüßung umarmten wir uns innig und blieben einen Moment einfach nur so stehen. „Na wie geht’s denn meiner Patientin?“ fragte mich Peter und löste sich aus unserer Umarmung. Dabei ließ er seinen prüfenden Blick über mich schweifen. „Eh schon bissi besser“, antworte ich, aber meine nasale Stimme verriet mich sofort. „Das muss ich mir mal genauer ansehen“, sagte er bestimmt und führte mich am Ellbogen aus dem Vorzimmer. Nur wusste der lieber Herr Doktor ja nicht wohin, schließlich war das sein erster Hausbesuch bei mir. „Gehen wir rauf ins Schlafzimmer“ flüsterte ich und nahm ihn an die Hand.

Ohne Aufforderung legte ich mich aufs Bett während Peter seinen kleinen Koffer ungefragt auf meinem Schminktisch abstellte. Ich hatte mich kaum zugedeckt, da kam er schon mit dem Stethskop um den Hals und setzte sich zu mir an die Bettkante. „Komm, setz dich auf. Ich möchte dich als erstes abhören.“ Ganz unverschämt zog er mein ohnehin dünnes Nachthemd etwas runter, sodass meine Brüste frei lagen und hörte ausgiebig Herz und Lungen ab. Meine Brustwarzen richteten sofort auf. Wie durch Zufall berührte er mit seinem Daumen meinen linken Nippel, der sogleich härter wurde. „Soweit alles in Ordnung“, stellte er fest. Als nächstes nahm er das Otoskop zur Hand und inspizierte meine Ohren, was ein wenig unangenehm war. Mit einem Holzspatel bewaffnet und noch immer dem Otoskop in der anderen Hand wollte er in meinen Hals sehen. Ich legte Protest ein und wollte ihm erklären, dass der Holzspatel nicht nötig sei, ich konnte auch ohne dem Ding brav „Aaaaaaa“ sagen. Aber der liebe Herr Doktor ließ mich gar nicht zu Wort kommen und drückte mir einfach die Zunge runter, während ich versuchte auch nur ein Wort raus zu bringen. „Sehr krank scheint mir die Lana aber nicht zu sein. Ist wohl nur eine Erkältung. Aber um sicher zu gehen, werden wir mal die Temperatur messen“. Bei diesen Worten schlug mein Herz sofort höher. Er sah die Vorfreude in meinen Augen aufblitzen. Das war immer einer der besten Momente, wenn Peter mich untersuchte. Routiniert schüttelte er das Quecksilberthermometer und tauchte die Spitze kurz in den Tigel mit Vaseline ein. „Du kannst am Rücken liegen bleiben, aber nimm‘ deine hübschen Beine hoch“, forderte er mich auf. Er wusste ganz genau, dass mir diese Position am peinlichsten war. Sie war einfach so demütigend. Alles lag vor ihm frei. Meine intimsten Stellen waren für ihn nicht nur einsehbar, sondern auch frei zugänglich. Aber genau darum ging es ihm ja. Diese Stellung empfand ich gleichermaßen erniedrigend als auch erregend. Natürlich war das auch den aufmerksamen Augen des Allgemeinmediziners nicht entgangen. Doch zunächst sagte er nichts. Mit Daumen und Zeigefinger spreizte er zwar vorsichtig, aber eigentlich unnötigerweise mein Poloch. Kühle Luft berührte meinen Anus und sofort bildete sich eine leichte Gänsehaut drum herum. „So, so. Fröstelt die Patientin etwa?“, fragte mein Doc und lächelte mich wissend an. Langsam kreisend führte er das Thermometer ein. Unter drehenden Bewegungen schob er es tiefer rein. Meine Gänsehaut verstärkte sich sofort. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Lippen trat unübersehbar hervor. Ich war so erregt und doch wollte ich am liebsten vor Scham im Boden versinken. Doktor Peter nahm dies mit einem genugtuenden Lächeln zur Kenntnis und führte mir kurzerhand noch ein zweites, elektrisches Fieberthermometer ein, diesmal vaginal. Das war weniger erregend, aber auch nicht störend. So lag ich nun da, mit meinen Beinen in der Luft. Das zweite Thermometer piepste bereits nach wenigen Sekunden. Sanft entfernte Peter das elektrische Messinstrument. „37,5°C“ zeigte es an. Gewissenhaft desinfizierte er es und packte es wieder ein. Kurz darauf griff er nach dem Glasthermometer und zog es genüsslich und gaaanz langsam aus meinem engen Poloch. Unweigerlich musste ich stöhnen, so geil war das Gefühl. So kribbelnd und erregend, einfach nur wunderschön. Peter musste ein wenig blinzeln, um es besser ablesen zu können. „37,6°C, das ist zwar kein Fieber aber da geben wir der Patienten doch besser ein Zäpfchen, damit sie sich schnell besser fühlt.“ Meine Beine hatte ich mittlerweile aufgestellt und unter meiner kuscheligen Decke versteckt. Flott hatte Peter das Zäpfchen hergerichtet und sah mich streng von oben an. „Ja, ja, ich geb die Decke ja schon weg“, schmollte ich ein bisschen. Ich ließ die Beine aufgestellt, doch mein privater „Notarzt“ drückte sie mir bestimmt auseinander. „Was gibst du mir da eigentlich?“, wollte ich vor der Applikation noch wissen. „Talvolsilen®“. Schon spürte ich den harten, kalten Fremdkörper gegen mein Poloch drücken. Fragend sah ich Peter an und hielt seine Hand fest, damit er mir nicht einfach so den kleinen Torpedo verpassen konnte. „Paracetamol und Codein“, antwortete er augenrollend. Ich nickte zustimmend. Denn danach würde ich vielleicht noch eine Runde schlafen können. Ich wusste schon im Vorhinein, dass dies ein eher kurzer Besuch sein würde, mein Lieblingsarzt wollte noch etwas weiter fahren, um einen bestimmten Wein einkaufen zu können.

Peter ging wieder rüber zu meinem Schminktisch und suchte etwas in seinem Köfferchen. Offensichtlich hatte er mir verschiedene Medikamente mitgebracht. Darunter ein Antibiotikum, ein schleimlösendes Mittel und eben die Paracetamol/Codein-haltigen Zäpfchen. Natürlich waren Zäpfchen mit dabei, wie konnte es anders sein? Für eine von „WE-beherrschte Patientin“, wie er mich einmal genannt hatte, war dies das Äquivalent eines Blumenstraußes.

Am nächsten Morgen ging es mir schon deutlich besser, hauptsächlich weil ich mich am Vorabend mit verschiedenen Medikamenten vollgepumpt hatte. Ich ging ins Badezimmer, um mich fertig zu machen. Schließlich wollte ich heute besonders hübsch für meinen Wahlarzt aussehen. Nachdem ich meine Haare geföhnt und Make-up aufgelegt hatte, stand ich unentschlossen vor meinem Kleiderschrank. Zum Schluss waren nur noch zwei Outfits übrig geblieben. Ein Kleid im Marine-Look mit weißen und dunkelblauen Streifen, oben eng anliegend, dann weit ausgestellt und etwa Schienbein-lang. Das andere war ein elegantes, langes Sommerkleid, schwarz-weiß gemustert mit einem tiefen Dekolleté und seitlichen Beinschlitzen. Schließlich entschied ich mich für das Zweite. Peter mochte es sehr, wenn ich mich feminin und elegant kleidete. Zu besonderen Anlässen trug ich gerne meine Perlenohrringe, eine dazupassende Kette und natürlich auch mein Armband. Als ich mich im Spiegel sah, war ich sehr zufrieden mit meinem Erscheinungsbild. Als ich gerade nach unten gehen wollte, um Schuhe und Handtasche zu holen, fiel mir ein, dass ich gar keinen Slip angezogen hatte. Im Sommer ging ich fast immer ohne Höschen aus dem Haus, wenn ich ein Kleid oder einen Rock trug. Sollte ich es wagen und Peter überraschen? Irgendwie traute ich mich nicht und entschloss mich für einen Kompromiss: meinen Perlen-Tanga. Nicht wirklich Unterwäsche, aber definitv mehr als nichts. Außerdem passte der Tanga perfekt zu meinem Schmuck.

Voller Vorfreude machte ich mich auf den Weg ins Hotel nach Baden. Mein Herz schlug mir bis zum Hals als ich die zwei Stockwerke erklomm, nicht nur wegen der körperlichen Betätigung. Um 11:05 Uhr blieb ich vor Zimmer 207 stehen und atmete noch einmal kurz durch. Leise klopfte ich an die Tür und hielt den Atem an. Mit seinem herzlichen Lächeln im braun gebrannten Gesicht öffnete Peter die Hotelzimmertür und bat mich herein. „Lass dich einmal ansehen“, sagte er und trat ein paar Schritte zurück. „Einfach nur schee“, gab er bewundernd in seinem bayrischen Dialekt zu. Er kam auf mich zu, umarmte mich und küsste mich zärtlich auf den Mund. „Es ist so schön, dich wieder zusehen“, flüsterte ich in sein Ohr und sog den Geruch seiner Haut ein. „Adventure“ von Davidoff war mein Lieblingsduft an ihm. Er löste sich aus unserer Umamrung und drückte mich sanft, jedoch auch bestimmt auf den Sessel hinter mir. „Schauen wir doch mal, wie es der schönen Patientin heute geht“, sprach er und nahm als erstes ein elektrisches Blutdruckmessgerät zur Hand. „Das ist aber nicht dein Ernst! Mit dem Ding willst du messen? Das ist doch viel zu ungenau! Diese Geräte zeigen immer einen etwas höheren Wert an!“, regte ich mich künstlich auf. Ich mochte es einfach lieber, wenn Peter die Blutdruckmanschette und das Stethoskop zur Hand nahm und vorher noch meinen Puls an meinem zarten Handgelenk fühlte. Doch das traute ich mich in diesem Moment nicht zu sagen. Stur und um auch ganz sicher Recht zu behalten, tippte ich mit meinem Fuß auf und ab, was ein rhythmisches Klappern meines Absatzes zur Folge hatte. Zusätzlich plapperte ich unaufhörlich während der Blutdruckmessung, um den Wert zu erhöhen. Peter nahm das alles gelassen hin und ließ sich von mir nicht provozieren. „138/85“, sagte er. „Siehst du, der stimmt sicher nicht“, antwortete ich schmollend. „Na das werden wir später noch mal kontrollieren“. Er entfernte das Messgerät von meinem Handgelenk und legte behutsam zwei Finger an meine Ateria radiales. Mein Puls dürfte etwas schneller gewesen sein, da mein Doc mich fragte, ob ich aufgeregt oder gar erregt war. „Nein, verärgert“, gab ich trotzig aber durch die Pulsmessung schon etwas besänftigt zurück. Gekonnt ignorierte er mein zickiges Verhalten. „Vielleicht hat die Lana ja auch erhöhte Temperatur, das würde die dezente Tachykardie erklären“ meinte er und grinste mich dabei unverfroren an. „Nein, mir ist einfach nur so heiß, draußen hat es immerhin auch 30° C.“, entgegnete ich ihm. „Na dann zieh doch einfach das Kleid aus, wenn dir so heiß ist“, und wieder schmunzelte er mich an. Ich konnte gar nicht anders und grinste zurück. Langsam war es an der Zeit, sein Spiel mitzuspielen. Mehr brave, gehorsame Patientin und weniger renitente Lana. Also stand ich auf, schlüpfte aus den dünnen Trägern und streifte das Kleid ab, bis es auf dem roten Teppichboden landete. Meine schwarzen Riemchensandalen hatte ich anbehalten und stieg aus dem Kleid. Beulte sich da etwa was in seiner Hose? Meinem Privatarzt schien zu gefallen, was er sah. Er geleitete mich zum Bett und zwang mich mit sanften Druck in eine liegende Position. Ich lag auf dem Rücken und er setzte sich zur mir an die Bettkannte. Er ließ seinen Blick über mich schweifen und legte seine Hand auf meine Stirn. „Du fühlst dich nicht unbedingt warm an, aber messen wir sicherheitshalber nach“. Mehr musste er gar nicht sagen und schon begann es in meinem Inneren vor Vorfreude zu kribbeln. Am Nachkästchen lagen schon die Thermometer und das Gleitgel bereit. Mit dem Glasthermometer in der Hand zog er mir den Perlentanga aus. „Wie will denn die Lana heute gemessen werden?“, fragte er mich zu meiner großen Überraschung. „Auf deinem Schoß“, nuschelte ich und die Schamesröte stieg mir ins Gesicht. „Wie war das?“, fragte er nach. Ich wusste nicht, ob er mich wirklich nicht verstanden hatte, oder ob er einfach nur noch einmal die Worte aus meinem Mund hören wollte. „OTK“, sagte ich, diesmal etwas deutlicher und wagte es, ihn dabei anzusehen. OTK war die gängige Abkürzung für „over the knee“, also englisch für über das Knie. Dieses Akronym kannten wir beide aus einem Erotikforum.

Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, hatte er verstanden, was ich von ihm wollte und das sicherlich schon beim ersten Mal. „Na dann komm mal her“. Zögerlich legte ich mich über seinen Schoß. Mir war das schon sehr peinlich. Ich fühlte mich klein und unterlegen, aber doch auch sicher bei ihm und genau diese Mischung schien auf mich erregend zu wirken. Schon spürte ich, wie er mit einer Hand meine Pobacken etwas spreizte und den kalten Fremdkörper einige Zentimeter tief in mich einführte. Ich war bereits feucht und merkte, wie ich von Minute zu Minute geiler wurde. Während der Messung sprach er ganz ruhig und lieb mit mir und sah immer wieder mal auf das Thermometer. Zwischendurch musste ich ein paar Mal niesen und so unbekleidet, fröstelte es mich nun ein bisschen.

Mit einer zügigen Bewegung entfernte er das Fieberthermometer aus meinem Po. „37,7°C“, las er ab. Wie auch auch am Tag zuvor, war das für meinen Doc Grund genug, mir ein Fieberzäpfchen zu stecken. Während er nach seiner Arzttasche griff, blieb ich über seinem Schoß gebeugt liegen und konnte deutlich seine Erekton unter mir spüren. Er hatte den „Torpedo“, wie er Zäpfchen gerne nannte, bereits ausgepackt. Schon im nächsten Moment spürte ich den kleinen Eindringling an meinem Hintertürchen, gefolgt von Peters Zeigefinger. Etwas länger als notwendig ließ er seinen Finger in mir. Vorsichtige tastete er nach dem „Supp“ bis es geschmolzen war. Mir war noch immer kalt und klapperte deswegen mit den Zähnen. „So, und jetzt legt sich die Lana wieder ordentlich ins Bett, damit ich sie schön zudecken kann“. Daraufhin zog sich Peter bis auf die Unterwäsche aus und kuschelte sich zu mir. Er hielt mich zärtlich im Arm und strich mir immer wieder liebevoll übers Gesicht. Hin und wieder gab er mir einen Kuss auf die Wange.

Ich muss wohl kurz eingedöst sein, denn als ich meine Augen wieder öffnete, lag Peter nicht mehr neben mir. Im Badzimmer hörte ich das Wasser rauschen. Kurz darauf kam mein Doc mit einem gut gefüllten Irrigator-Set zurück. Mit vor Schreck aufgerissenen Augen starrte ich ihn an. Noch bevor er irgendetwas sagen konnte, setzte ich schon an: „Nein, nein, nein! Ganz sicher nicht.“ „Doch, doch, doch“, widersprach er mir und stellte seine Gerätschaft auf dem Nachtkästchen ab. „Peter bitte, ich will keinen Einlauf bekommen“, flehte ich ihn an. „Lana, der wird dir guttun. Spült alle Krankheitserreger einfach aus dir raus.“ Ich glaubte noch, ein letztes Ass im Ärmel zu haben. „Aber das Zäpfchen kann dann nicht wirken, wenn du mir jetzt einen Einlauf verpasst“. Ich hatte mich bereits im Bett aufgesetzt und lehnte mich mit einem triumphierenden Lächeln zurück. „Süße Lana! Um das Zäpfchen brauchst du dir keine Gedanken mehr machen, denn du hast etwas über eine Stunde geschlafen.“ Was? Wirklich? Wieso hast du mich so lange schlafen lassen?“ fuhr ich ihn an. „Ich wollte doch ganz viel WE mit dir machen“. „Es war einfach so schön, dich im Arm zu halten“, antwortete er. Daraufhin war ich erst mal sprachlos und somit war mein Schicksal besiegelt.

Einläufe erhielt mich immer im Vierfüßlerstand, zumindest solange ich es tolerieren konnte. Widerwillig begab ich mich also in diese Positon. Peter breitete ein flauschiges Handtuch unter mir aus und begann, alles weitere vorzubereiten. Schon bald spürte ich seinen Finger, der mein Poloch eincremte und vorsichitg in mich eindrang. Während ich meinen Hintern weiter brav nach oben streckte, wurde auch das Darmrohr schön gleitfähig gemacht. Das lange Ding schreckte mich schon längst nicht mehr ab. Im Gegenteil. Es war viel besser zu ertragen, wenn die Flüssigkeit etwas weiter oben im Darmabschnitt eingebracht wurde, als gleich hinter dem Schließmuskel. Und auch der Erfolg der Darmspülung war „durchschlagend“. Gekonnt führte Peter also den langen, relativ dünnen Schlauch ein und schon bald floss warmes Wasser in mein Innerstes. Ganz am Anfang war das ja sogar noch ein bisschen angenehm. Die wohlige Wärme von Innen. Nach zirka einem halben Liter stellte sich bei mir schon ein drückendes Gefühl ein, aber es war noch zum Aushalten. Einen weiteren Viertelliter später setzten leichte Bauchschmerzen ein und ich musste mich auf die Seite legen. Nachdem der ganze Liter endlich eingelaufen war, hatte ich immer wieder Krämpfe, die ich veratmen musste. Unter dieser Prozedur hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren und so musste ich meinem Doc vertrauen, dass er mich nicht all zu lange leiden ließ. Er entfernte den Schlauch und half mir, mich auf den Rücken zu drehen. So konnte er sich wieder zu mir ans Bett setzen und mir meinen Bauch massieren. Das war angenehm und half sehr gut gegen die immer wieder aufkommenden Koliken. Es war schön, von Peter so umsorgt zu werden. Ich muss zugeben, dass das zunehmende Druckgefühl auch etwas Positives hatte. Durch den stetigen Druck nach unten, dürfte auch die Durchblutung im Schambereich angeregt worden sein. Sowohl meine Schamlippen als auch meine Klitoris waren deutlich angeschwollen und die Nässe zwischen meinen Beinen wurde immer mehr und mehr. Doch als er mir ansah, dass ich es nicht länger aushielt, schickte er mich endlich ins Badezimmer, damit ich mich erleichterten konnte. Danach genoß ich eine lange heiße Dusche.

Nur mit einem weißen, kuscheligen Handtuch bekleidet, trat ich zu Peter auf den Balkon hinaus. Rauchend saß er im Hotelbademantel auf einem der Metallstühle und genoss die Aussicht. „Zieh dir was an, sonst erkältest du dich noch“, scherzte er. Ich machte ein paar Schritte zurück und ließ das Handtuch auf den Boden fallen ohne den Blick von ihm abzuwenden. Wieder lächelte er mich an. Kurzerhand schnappte ich mir sein Hemd, das sorgfältig über der Sessellehne hing und zog es an. Dann trat ich wieder auf den Balkon hinaus und setzte mich zu Peter an den kleinen Tisch. Er hatte in der Zwischenzeit eine Flasche Wein geöffnet und zwei Gläser bereitgestellt, jedoch noch nicht eingeschenkt. „Na, wie geht’s dir jetzt?“, fragte er mich. „Besser“, antwortete ich kaum hörbar. Trotzig wie ich nun einmal war, wollte ich ihm nicht gestehen, dass seine Behandlung erfolgreich war. „Du sprichst heute so leise. Was hast du gesagt?“, neckte er mich. „Dass es mir besser geht“, antwortete ich zickig und wollte schon nach der Weinflasche greifen, um uns beiden einzuschenken. Doch Peter kam mir damit zuvor und reichte mir ein Glas. Wir stießen miteinander auf uns und diesen herrlichen Tag an und genossen die vermutlich letzten Sonnenstrahlen dieses Sommers.

Der Spieleabend III

Hier geht es zu „Der Spieleabend II“…

Emily konnte ihrer Schwester kaum etwas abschlagen Obwohl sie gleich alt waren, fühlte sie sich immer ein bisschen für Sofia verantwortlich. „Du, ich würde so gern duschen gehen und mir die Haare waschen. Ich hab so viel geschwitzt letzte Nacht, ich fühl mich so nicht wohl. Würdest du mir bitte helfen?“ Mit großen Rehaugen sah sie ihre Zwillingsschwester an. Emily überlegte kurz und betrachtete Sofias lange blonde Mähne. Sie mussten schon in einer Stunde beim Arzt sein, das würde knapp werden. Aber wir immer gab Emily nach. „Na gut, aber vorher messen wir noch mal deine Temperatur. Wenn du Fieber hast, musst du aufs Haare waschen verzichten, dann gibt’s nur eine schnelle Dusche“, bestimmte Emily. Sie nahm das Fieberthermometer zur Hand, das noch immer am Nachtkästchen lag. Sofia nahm es entgegen und klemmte es sich unter den Arm. Wohlwissend, dass Dr.Bach nachher sicherlich rektal nachmessen würde, ließ es Emily damit gut sein.

Nach fünf Minuten verlangte Emily das Messinstrument zurück. Ohne einen Blick darauf zu werfen gab Sofia es ihrer Schwester. Da Sofias Temperatur im Moment 37,3°C betrug, war die Haarwäsche genehmigt. Um ihren Kreislauf zu schonen, bat Emily ihre Zwillingschwester, sich einfach in die Badewanne zu setzen. So konnte sie ihr auch leichter bei der Haarwäsche behilflich sein. Nach dem Duschen föhnte sie ihr noch ausgiebig die langen Haare trocken und brachte ihr frische Sachen zum Anziehen aus ihrem Schrank. So frisch geduscht sah Sofia schon viel besser aus. Leider hatte nun Emily selbst keine Zeit mehr, sich zu duschen. Sie steckte ihre ebenfalls langen Haare zu einem lässigen Dutt zusammen, schlüpfte schnell in die Jeans von gestern und zog einen Kapuzenpulli über. Als sie sich im Vorzimmerspiegel betrachtete, gefiel sie sich überhaupt nicht. Sie sah ziemlich müde von aus. Sobald sie zurück war, würde sie ein schönes Schaumbad nehmen.

In der Praxis angekommen, meldete Emily ihre Schwester bei der Sprechstundehilfe an, nachdem Sofia bereits im Wartezimmer Platz genommen hatte. Emily hatte gar keine Zeit mehr gehabt, zuhause aufs WC zu gehen und wollte das schnell nachholen. Währenddessen wurde Sofia immer nervöser. Der Geruch von Desinfektionsmittel stieg ihr in die Nase und ließ sie innerlich erschaudern. Ihre Handflächen waren schon ganz feucht und sie wünschte sich, sie wäre nicht hierher gekommen. Immerhin ging es ihr ja auch schon besser als gestern Abend. Als sie aufgerufen wurde, bekam sie es mit der Panik zu tun. Doch gleichzeitig kam ihr ein rettender Einfall. Sie stand auf und ging ins Untersuchungszimmer. „Meine Schwester Sofia ist noch schnell auf die Toilette gegangen, sie ist bestimmt gleich wieder hier“,begrüßte sie Dr. Bach. „Geht schon in Ordnung, kommen Sie bitte herein. Ich nehme an, Sie begleiten Ihre Schwester?“ Mit einem Nicken setzte sie sich ihm gegenüber. Emily, die gehört hatte, dass ihre Schwester bereits aufgerufen wurde, beeilte sich und kam ins Untersuchungszimmer nach. Schließlich wollte sie ihre Schwester, die furchtbare Angst vor Ärzten hätte, nicht lange mit einem alleine lassen.

Sie setzte sich neben Sofia. „Ihre Schwester hat mir bereits erzählt, dass sie gestern hohes Fieber hatten. Leiden Sie noch unter irgendwelchen anderen Beschwerden?“ Verwirrt sah Emily Dr. Bach an, bis ihr dämmerte, was hier los war. „Nein, nein Herr Doktor, da liegt eine Verwechslung vor. Mir geht es gut, meine Schwester ist krank“, versuchte sie so ruhig wie möglich klar zu stellen, obwohl sie innerlich bereits kochte. Eingehend betrachtete er sich die beiden Schwestern an. Streng genommen, sah keine der beiden gesund aus. „Genau davor hat mich Ihre Schwester bereits vorgewarnt. Ich verstehe, dass sie Angst vor Ärzten haben, aber ich werde Ihnen alles erklären und möchte Ihnen wirklich nur helfen, bald möglichst wieder gesund zu werden“ antworte er, als würde er mit einem Kleinkind reden. „Sofia, sag ihm sofort die Wahrheit“, fuhr sie ihre Zwillingsschwester an und wurde vor Wut ganz rot ihm Gesicht. „Na, na, ganz ruhig meine Damen“, mischte sich der Allgemeinmediziner ein. Beruhigend legte er seine Hand um Emilys Handgelenk. Ihr Puls war sehr schnell aber regelmäßig. Ihre Haut fühlte sich ein wenig warm an. Emily versuchte sie ich noch einmal zu wehren: „ich bin nicht krank, sondern meine Schwester!“,entfuhr es ihr ein wenig zu schrill. „Hören Sie, Ihr Puls ist ganz schnell, Ihr Gesicht gerötet und Sie scheinen mir sehr aufgeregt. Lassen Sie mich erst mal Ihren Blutdruck messen und dann sehen wir weiter, einverstanden?“ Natürlich war sie überhaupt nicht einverstanden, aber was sollte sie in ihrer Situation sonst tun als nachzugeben? Während er ihr die Blutdruckmanschette anlegte, atmete sie tief ein und aus, um sich ein wenig zu fassen. „Bekommen Sie schlecht Luft?“, fragte Dr. Bach besorgt nach. „Nein!“, zischte sie ihn an und bereute ihren Fauxpas. „150/85, das ist nicht gerade ein normaler Blutdruck. Aber für sich alleine auch noch nicht besorgniserregend. Wir werden das nachher noch ein mal kontrollieren. Ich möchte jetzt erst mal bei ihnen Fieber messen, Ihre Schwester hat Sie sicherlich bereits darüber informiert, dass ich ein Verfechter der rektalen Methode bin?“, fragte er nach. Emily war unfassbar wütend auf ihre Schwester, aber immerhin würden sie alle in 5 Minuten wissen, dass nicht sie die Patientin hier war. Mehr oder weniger freiwillig legte sie sich seitlich auf die Untersuchungsliege und schob ihre Jeans und den Slip ein Stück nach unten. Dr. Bach hattet das Thermometer bereits mit Vaseline versehen um es schön gleitfähig zu machen. Unglücklicherweise hatte er etwas zu viel von der zähen Salbe aufgetragen und so rutschte das Thermometer gleich wieder aus Emilys Po heraus. „Das muss ich wohl besser festhalten“, kommentierte der Arzt dieses kleine Missgeschick und schob das Fieberthermometer resolut zurück an seinen Platz. Sicherheitshalber führte er es auch ein wenig tiefer ein als beim ersten Mal.

Emily ließ das alles wortlos über sich ergehen, da sie ja wusste, dass das ganze Theater gleich vorüber sein und sie dann mit ihrer Schwester ganz schnell die Rollen tauschen würde. Sofia, die zunehmend blasser wurde, lehnte schwach auf dem Sessel. Die warme Dusche, der Weg in die Praxis und diese kleine Scharade nahmen sie ganz schön in Anspruch. Dr. Bach merkte plötzlich, dass es der „echten“ Sofia nicht gut ging. Er wollte nur schnell ihren Puls tasten und ließ für einen Moment das Glasthermometer los. Dieses rutschte aus Emilys After raus und fiel zu Boden. Da war nichts mehr zu machen, das Thermometer war in viele kleine Einzelteile zerbrochen.

Emily sprang von der Liege und zog sich an. Sie machte einen großen Bogen um den Scherbenhaufen. „Schnell, helfen Sie mir Ihre Schwester auf die Liege zu legen“, ordnete Dr. Bach an. Während nun der Arzt bei Sofia den Blutdruck mas, kümmerte sich die Ordinationsassistentin um die Scherben am Boden. „120/80, das ist schon mal beruhigend. Aber sie glüht am ganzen Körper“, stellte er fest. Schon hatte er ein neues Thermometer zur Hand. „Sofia, können Sie sich auf die Seite drehen?“. Doch die Patientin war zu schwach und gab nur ein Stöhnen von sich. Emily eilte dem Arzt zu Hilfe. Als Sofia das kalte Glasthermometer an ihrem After spürte, riss sie erschrocken die Augen auf. „Nein, bitte nicht“, wimmerte sie. Doch Emily hatte diesmal kein Mitleid mit ihrer Zwillingsschwester und versuchte nicht, den Arzt von der Temperaturmessung abzubringen. Sofia schluchzte leise vor sich hin. Emily spürte in diesem Moment eine gewisse Genugtuung. Diesmal hatte Dr. Bach nicht zu viel Gleitcreme erwischt und konnte das Thermometer entspannt los lassen. „Emily, dann lassen Sie uns Ihre Temperatur noch mal kontrollieren, damit ich weiß ob ich es mit zwei Patientinnen oder einer Lügnerin zu tun habe.“

„Ich bin wirklich nicht krank, bitte glauben Sie mir einfach“, versuchte Emily den Arzt umzustimmen. Ein Blick von ihm genügte und ihr war klar, dass daraus nichts werden würde. Nachdem die Liege nun besetzt war, sah sie ihn fragend an. „Wir machen das schnell im Stehen. Lehnen Sie sich einfach gegen meinen Schreibtisch. Die Hose wieder ein Stück runter ziehen und die Beine bitte leicht spreizen.“ So unangenehm ihr das auch war, folgte sie trotzdem seinen Anweisungen. Diesmal nahm er ein Digitalthermometer zur Hand. Er zog ihre festen Pobacken auseinander und führte zügig das Messinstrument ein. Schon nach etwa einer halben Minute ertönte ein Piepton und Dr. Bach entfernte in einem Ruck das Thermometer. „37,1°C, das ist eine normale Körpertemperatur, Sie sind also raus aus dem Schneider“, sagte er. Emily durfte sich wieder anziehen und nahm nun auf dem Sessel Platz. Mittlerweile war es Zeit auch Sofias Temperatur abzulesen. Diesmal zog Dr. Bach das Thermometer ganz langsam in drehenden Bewegungen aus Sofias Po. „39,7°C, da werde ich gleich einen Zugang legen und ihr etwas Fiebersenkendes verabreichen, erklärte der Arzt. Gründlich inspizierte er ihre Arme, um eine geeignete Vene ausmachen zu können, noch bevor er alles herrichtete. Sofias Hände waren eiskalt, wahrscheinlich würde das Fieber noch weiter ansteigen. In den Ellenbeugen konnte er ebenfalls keine gute Vene finden. Da er ihr rasch helfen wollte, entschied er sich für die Gabe eines Paracetamolzäpfchens. Sofia lag noch immer mit heruntergezogener Hose vor ihm. Er zog sich ein ein Paar Latexhandschuhe an und nahm das große Suppositorium aus dem Medikamentenschrank. Da ihr Anus noch gut eingecremt war, musste er das Zäpfchen nicht noch zusätzlich bestreichen, es würde ganz leicht seinen Weg nach innen finden. Mit Daumen und Zeigefinger zog er ihre Pobacken auseinander und setzte mit der anderen Hand das Zäpfchen an ihrer Rosette an. Sofia erwachte wieder aus ihrem leichtem Dämmerschlaf und versuchte sich zu wehren. „Ganz ruhig, Sie müssen nur kurz still halten“, redete er beruhigend auf sie ein. Sein Finger schob das Suppositorium vorsichtig durch den engen Schließmuskel ganz tief in sie hinein. Dabei tastete er auch gleichzeitig ihren Enddarm aus und stellte fest, dass Sofia dringend einen Einlauf benötigte. Hoffentlich würde das Zäpfchen trotzdem zumindest teilweise wirken können. Plötzlich klagte Sofia über starke Bauchschmerzen. Bevor Dr. Bach seine Patientin weiter untersuchen konnte, half Emily ihrer Schwester sich wieder anzuziehen. Nur die Hose ließ sie geöffnet, damit der Doktor den Bauch besser abtasten konnte. Nun untersuchte der Arzt gründlich Sofias Bauch. Am McBurney-Punkt schien sie besonders schmerzempfindlich zu sein. Sie stöhnte laut auf, als Dr. Bach an dieser Stelle herum drückte. „Ich vermute eine akute Appendizits bei Ihrer Schwester. Ich werde noch ein paar Untersuchungen durchführen müssen, bevor ich mehr sagen kann“, erklärte er an Emily gewandt.

„Sie meinen eine Blinddarmentzündung?“, fragte Emily besorgt nach. Dr. Bach nickte und bereitete gleichzeitig alles für die Blutabnahme vor. „Sofia, du musst jetzt ganz tapfer sein, du wirst ganz kurz gepiekst, damit wir wissen, was du genau hast“, erklärte sie ganz ruhig ihrer Schwester. „Nein, nein, bitte nicht!“, flehte Sofia und begann leise vor sich hin zu weinen. Emily strich ihr zärtlich übers Haar. „Wir machen nur einen Fingerstich, so kann ich die wichtigsten Parameter gleicht hier in der Ordination auswerten und wir müssen nicht erst auf das Ergebnis vom Labor warten. Der Arzt fackelte nicht lange, desinfizierte eine Fingerkuppe seiner Patientin und setzte die Einmallanzette an. „Klick“ und schon war der Fingerstich erledigt. „Au, au au!“, jaulte Sofia etwas verspätet auf. Während Dr. Bach mit der Blutprobe ins Nebenzimmer ging, machte sich Emily große Sorgen um ihre Schwester. Sollte sie operiert werden und somit ins Krankenhaus müssen, wäre das der absolute Horror für sie. Sofia schienen dieselben Gedanken durch den Kopf zu gehen, sie war ganz bleich vor Angst. Dr. Bach kam mit den Ergebnissen zurück. „Im Blut sieht man eine deutliche Leukozytose, der CRP-Wert ist allerdings nur leicht erhöht. Ich möchte noch einen Ultraschall durchführen und dann werde ich entscheiden, ob eine Krankenhauseinweisung notwendig ist“, erklärte er. Emily hatte zwar nur die Hälfte verstanden, aber sie wollte noch die Sonographie abwarten. Nachdem Dr.Bach das kalte, glitschige Kontaktgel aufgetragen und eine ausführliche Rundfahrt auf Sofias Bauch durchgeführt hatte, fasste er das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen. „Wie ich bereits erklärte, die weißen Blutkörperchen sind erhöht, das spricht auf jeden Fall für ein entzündliches Geschehen im Körper. Der CRP-Wert, ebenfalls ein Entzündungsparameter, ist nur leicht erhöht, was jedoch nicht sehr aussagekräftig ist, da ausgerechnet dieser Wert oft etwas länger braucht, um massiv anzusteigen. Im Ultraschall lässt sich der Appenix, also der Wurmfortsatz, verdickt darstellen. Alles in allem, würde ich sagen, dass eine OP angezeigt ist, jedoch muss das letztendlich ein Chirurg entscheiden. Ich werde also sofort die Einweisung ins Krankenhaus veranlassen. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ So in etwa 100, dachte sich Emily. „Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Sofia hat wirklich große Angst vor Ärzten und ich weiß nicht, wie sie mit einem Krankenhausaufenthalt klar kommen würde.“ Dr. Bach schien kurz zu überlegen. „Eine Alternative würde es da schon geben, aber dafür müssten Sie mir als erstes einen Revers unterschreiben, dass Sie die stationäre Aufnahme ins Krankenhaus ablehnen und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken selbst tragen.“, erklärte er an Sofia gewandt. „Ja natürlich, alles was Sie wollen“ antwortete sie schwach. „Zweitens, muss sich eine zuverlässige Person rund um die Uhr um die Patientin kümmern“, dabei sah er Emily an. „Selbstverständlch, Herr Doktor. Ich kann mir frei nehmen, beziehungsweise auch von zuhause arbeiten“, lautete ihre Antwort. „Und drittens“, fuhr er fort. „Sofia wird einige hohe Einläufe über sich ergehen lassen müssen, strenge Diät halten und ich werde einmal täglich vorbei kommen und ihr zwei verschiedene hoch dosierte Antibiotika verabreichen. Sollte es zu einer Verschlechterung kommen, muss Sofia umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist eine ziemliche Verantwortung. Können Sie sich das vorstellen?“ Auch wenn Emily noch sauer auf Sofia war, wegen der Show, die sie vorhin abgezogen hatte, wollte sie alles tun, damit es ihr schnell besser ging und um ihr den Krankenhausaufenthalt zu ersparen. „Ich werde alles machen, was Sie von mir verlangen, Herr Doktor“ versprach Emily und meinte es auch so.

Der Hausbesuch

 

Die Gretchen-Frage Teil II. Hier geht es zur Gretchen-Frage.syringe-1973129_640

Gleich am nächsten Wochenende nach Gretchens Auftritt in seiner Ordination kündigte Heinrich seinen Hausbesuch bei ihr an. Ganz recht, er fragte nicht, ob und wann sie Zeit hatte, sondern er kündigte sich einfach an und Margarete hatte zuhause zu sein. Bereit für ihn. Es war Zeit für eine Revanche und zwar eine, die Margarete niemals mehr dazu verleitete, auch nur einen Fuß in seine Praxis zu setzten, es sei denn, sie wäre wirklich krank. Für heute hatte er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Heinrich trug wie immer ein weißes Hemd mit kurzen Ärmeln, dazu eine lange dunkle Hose. Selbstverständlich hatte er auch seine Arzttasche aus schwarzem Leder bei sich. Entschlossen, Gretchen eine Lektion zu erteilen, klopfte er an ihre Tür. Es dauerte nicht lange und schon wurde sie geöffnet. Margarete trug ein marineblaues, ärmelloses Kleid, das ihr bis zum Knie reichte und ihren runden Hüften sowie weichen Brüsten schmeichelte. Ihr schulterlanges braunes Haar trug sie offen. Sie stand barfuß im Flur und wartete, dass Heinrich hereinkam. Er genoss ihren Anblick noch einen Moment länger. Sie sah einfach hinreißend aus, direkt zum Anbeißen. Wäre nicht der rote Lippenstift, könnte man meinen, sie sei ein unschuldiger, süßer Engel. Doch der Arzt hatte erst vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass sein Gretchen alles andere als unschuldig war. Ja, man könnte sagen, sie hatte es faustdick hinter den Ohren.

Er trat ein und gab ihr einen zärtlichen Begrüßungskuss auf ihre rosige Wange. Nachdem er die Schuhe ausgezogen hatte, folgte er ihr ins Schlafzimmer. Sie standen einander gegenüber, als Heinrich sie fragte: „Na was hat denn meine arme Patientin heute?“. Sie stieg sofort mit ins Spiel ein. „Eigentlich geht’s mir ganz gut, aber eine Gesundenuntersuchung wäre nicht schlecht“, schlug sie grinsend vor. „Gut, mein Gretchen. Also hast du keine Bauchschmerzen mehr?“, wollte er wissen. Die Erinnerung an den Streich, den sie ihm gespielt hatte, verlieh ihrem Gesicht eine rötliche Farbe. Ohne Worte schüttelte sie den Kopf. „Nun, dann leg dich mal ins Bett, damit ich dich untersuchen kann.“ Er nahm die Blutdruckmanschette zur Hand und legte sie um ihren linken Oberarm. Er saß neben ihr auf dem Bett und steckte sich die Oliven seines Stethoskops in die Ohren. Als die kalte Membran ihre Ellenbeuge berührte, lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken und breitete sich über ihren ganzen Körper aus. Ihre Brustwarzen wurden hart und zeichneten sich unter dem dunklen Stoff ihres Kleides ab. Während er die Manschette aufpumpte, betrachtete er sie von Kopf bis Fuß. Sie sah etwas blass aus, aber das konnte auch an der Beleuchtung liegen. Heinrich ließ den Druck wieder ab und wartete darauf, das Klopfgeräusch über das Stethoskop zu hören. Konzentriert schaut er durch seine dezente Brille auf das Manometer in seiner Hand. “140/80“, sagte er mit ernster Stimme. „Etwas höher als mir lieb ist, aber das liegt sicher an der Aufregung. Dabei muss doch mein Gretchen nicht nervös sein, oder?“, meinte er und ließ die Frage im Raum stehen. Mittlerweile hatte Heinrich sich das Stethoskop lässig um den Hals gehängt und die Blutdruckmanschette von Margaretes Arm entfernt. Nebenbei hatte er ihre Atemzüge mitgezählt, ebenfalls leicht erhöht, wobei sie bei seinem Anblick beinahe die Luft angehalten hätte. Es gefiel ihr, wie er auf der Bettkante saß und sich um sie kümmerte. Sie genoss seine Aufmerksamkeit und Fürsorge. Seine Finger schlossen sich zielsicher um ihr zierliches Handgelenk. Schnell und rhythmisch trommelte ihr Puls gegen ihre weiche Haut. Margarete musste heute tatsächlich nervöser sein, als üblich. Zumindest würde das ihre Vitalzeichen erklären, dachte sich der Arzt und machte sich weiter keine Sorgen um seine Spielpatientin. „Gretchen, auch wenn du heute keine Bauchschmerzen mehr hast, möchte ich dich trotzdem abtasten, nur um sicher zu gehen“. Breitwillig zog sie ihr Kleid hoch und ein lilafarbener Spitzentanga kam zum Vorschein. Vorsichtig tastete er zuerst den rechten unteren Quadranten ab. Margarete schreckte unter seiner Berührung zurück und verzog ihr Gesicht. „Tut das etwa schon weh?“, fragte Heinrich überrascht. „Nein, deine Hände sind nur kalt“ lachte sie und sah in sein skeptisches Gesicht. Er tastete sich im Uhrzeigersinn voran.

Als nächstes wollte er ihre Temperatur kontrollieren. „So Margarete, du hast dich doch bei mir indirekt beschwert, dass ich in meiner Ordination ein Ohrthermometer verwende, nicht wahr?“ „Naja, es ist schon etwas ungenau“ kicherte sie und freute sich auf den nächsten Teil des Spiels. „Also dann werde ich dich mal von deinem Höschen befreien“, kündigte er an und setzte sein Vorhaben auch gleich in die Tat um. Gretchen wollte sich gerade auf die Seite drehen, doch Heinrichs starke Hände hinderten sie daran. „Nun, heute werden wir das etwas anders machen. Bleib am Rücken liegen und lass die Beine locker zur Seite fallen“. Neugierig kam sie seiner Aufforderung nach und spürte ein leichtes Ziehen, als ihre Beine weit gespreizt auf der Matratze auflagen. Routiniert schüttelte er das Glasthermometer runter und sah die Skala noch einmal prüfend an, bevor er die Spitze mit einer dünnen Schicht Nivea-Créme versah. In dieser Position hatte Heinrich bestens Zugang zu den intimsten Stellen seiner Patientin. Ein kleines bisschen musste er doch nachhelfen und spreizte ihre Pobacken behutsam auseinander. Einfühlsam setzte er das kühle Glasinstrument an ihrem After an und schob es zärtlich, jedoch bestimmt durch ihren Schließmuskel. Was sie nicht wusste, es war ein manipuliertes Thermometer, das bei 38,2°C stehengeblieben war und sich nicht mehr runterschütteln ließ. Margarete entwich ein lustvolles Stöhnen und auch Heinrich erregte diese Art der Temperaturkontrolle. Seine hübsche Patientin wollte gerade die Beine schließen, doch Heinrich hielt sie bestimmt davon ab. „Wir sind noch nicht fertig“.  Schnell holte er noch einige Utensilien hervor. „Nachdem dir die Messung mittels Ohrthermometer unzuverlässig erscheint, werden wir heute deine Temperatur ganz genau ermitteln. Mit einem kalten, nassen Tupfer desinfizierte er ihre inneren Schamlippen, ihre Klitoris und ließ unterhalb den Tupfer noch einen Moment lang verweilen. Dann nahm er ein Thermometer in einer verschweißten Verpackung zur Hand. „Was ist das denn?“, fragte Gretchen neugierig und ein wenig ängstlich zugleich. „Das, meine Kleine, ist ein Einmalthermometer mit einer besonders dünnen Spitze“ erklärte er fachmännisch und grinste sie schelmisch an. Gretchen war in diesem Moment noch nicht klar, warum Heinrich ein Einmalthermometer verwenden wollte. Dann überkam sie plötzlich eine dunkle Vorahnung. Das schnalzende Geräusch, als sich Heinrich sterile Handschuhe übergezogen hatte, ließ sie aufschrecken. Mit einem Schlag wurde ihr bewusst, was er vorhatte. Sie wollte ihre Hand schützend vor ihren Intimbereich halten, doch da ergriff Heinrich ihre Hand und hielt sie fest. Vorsichtig begann sie mit ihren hübschen langen Beinen zu strampeln, aber da sie ja noch das Glasthermometer im Po stecken hatte, konnte sie nicht viel ausrichten. „Willst du wohl still halten?“ fuhr er sie an. „Es tut nur weh, wenn du so herumzappelst“, erklärte er ihr mit sanfterer Stimme, um sie zu beruhigen. Sie hörte zu strampeln auf. Flink hatte der Doc das Einmalthermometer zur Hand, führte es geschickt in die Harnröhre seiner Patientin ein und hielt es weiterhin fest. „Au“, jammerte sie auf. „Gretchen, das ist doch nicht so schlimm“, versuchte er sie zu besänftigen. „Aber es brennt ein bisschen“, gestand sie kleinlaut. Da er das Thermometer in ihrer Harnröhre stabilisieren musste, hatte er die ganze Zeit freie Sicht auf ihre glatte, feuchte Scham. Margarete war es unangenehm, so offen vor ihm zu liegen, aber darum war es Heinrich in dieser Situation unter anderem ja gegangen. Er genoss diesen Augenblick. Er war sich sicher, dass Gretchen ihn nicht so bald wieder an der Nase herumführen würde. „Und, wäre dir ein Ohrthermometer jetzt nicht viel lieber?“, fragte er sie provokant. Schmollend gab sie sich in diesem Punkt geschlagen. Obwohl ihr das zweite Thermometer unangenehm war, fühlte es sich doch auch irgendwie erregend an. Die kleinstmögliche Menge an Schmerz, die auch Lust verursachte. Mittlerweile waren etwas mehr als fünf Minuten vergangen und Heinrich entfernte mit seiner freien Hand zuerst das Rektalthermometer. „Oh, 38,2°C! Was ist denn bloß mit meinem Gretchen los?“, fragte er mit gespielter Besorgnis. „Das kann nicht stimmen! Zeig mal her!“, forderte Margarete ihn auf. Wortlos überreichte er ihr das Thermometer. Sie wollte ihren Augen nicht trauen. Wie konnte das möglich sein? Sie fühlte sich doch eigentlich ganz fit. Prüfend legte sie ihren Handrücken an ihre Stirn und Wangen.

„Ich finde nicht, dass ich mich warm anfühle, was meinst du, Heinrich?“ Er rutschte etwas höher entlang der Bettkante hinauf, ließ jedoch das Thermometer nicht los. Eingehend musterte er ihr Gesicht und legte ebenfalls seine Hand auf ihre Stirn. „Doch, doch, du fühlst dich warm an. Ganz eindeutig.“, versuchte er seine Patientin zu überzeugen.  „Was sagt denn das andere Thermometer?“, wollte Margarete wissen. Vorsichtig entfernte der Arzt das Thermometer aus ihrer Harnröhre. Flüchtig las er das Ergebnis von 37,8°C ab und ließ das Einmalthermometer in einem Abwurfsack neben dem Bett verschwinden. „Dasselbe wie das andere Thermometer“, schwindelte er. „Dann muss ich dich wohl weiter untersuchen“, meinte er und zwinkerte ihr zu. Noch immer etwas verunsichert, blieb sie einfach liegen und wartete auf weitere Anordnungen. Vielleicht hatte er irgendwas mit dem Thermometer gemacht, damit es leichtes Fieber anzeigte. Aber dieser Gedanke schien ihr doch zu absurd und schließlich hatte sie ja selbst gesehen, wie er das Fieberthermometer runtergeschüttelt hatte. Es war tatsächlich ein heißer Tag und sie hatte bis jetzt auch noch nicht viel getrunken. Das musste einfach die Erklärung sein, sagte sie sich.

In ihren Gedankengang vertieft, hatte sie gar nicht mitbekommen, dass sich Heinrich am Fußende ihres Bettes zu schaffen machte. Sie setzte sich auf und blickte neugierig zu ihm herüber. Er war gerade dabei, Fußstützen an ihrem Bettrahmen zu montieren. „Ach, Heinrich! Du weißt doch, dass ich Gyn-Spiele nicht so mag“ protestierte sie. „Ja, ja, keine Bange. Wir machen keine Gyn-Spiele. Aber wenn du deine Füße in die Schalen legst, kann ich dich leichter untersuchen“ beschwichtigte er seine Patientin.

Also rutschte sie im Bett Richtung Fußende. Artig legte sie ihre Füße in die dafür vorgesehenen Einrichtungen ab. Er zog sich ein Paar Untersuchungshandschuhe an bestrich zwei Finger mit einem klaren Gleitgel. „Schön locker lassen, ich werde nur mal tasten, ob du für die nächste Untersuchung schon bereit bist.“, forderte Heinrich sein Gretchen auf.

Behutsam führte er ihr seinen Zeige- und Mittelfinger durchs Hintertürchen ein. Es lag nicht nur am Gleitgel, dass er ganz leicht in sie eindringen konnte. Dieser Anblick, aber vor allem dieses Gefühl der Macht über sie erregte ihn sehr. Er spürte nicht nur seine Erektion, sondern ein loderndes Inferno in seinem tiefsten Inneren. Auch Gretchen ließ die Untersuchung nicht kalt. „Sehr gut, wir können weiter machen“, stellte er fest. Als nächstes kam ein Rektoskop zum Vorschein. Auch dieses wurde mit einer Schicht Gleitgel bestrichen. Margarete fühlte, wie das kalte Metall ihren Anus passierte und dachte zunächst an einen Glasdildo. Doch plötzlich merkte sie, wie das Ding in ihr irgendwie größer wurde. Breiter, um genau zu sein. Heinrich öffnete das Spekulum. Das kleine Lämpchen erhellte Gretchens dunkles Löchlein. Er inspizierte die Innenwände und ließ sich viel Zeit dabei. Denn er wusste, dass es Margarete peinlich war, ihm so ausgeliefert zu sein.

Genau diese Art von mäßiger Demütigung sprach Gretchen auf einer Ebene an und erregte sie bis ins Innerste, wie sie es zuvor noch nie erlebt hatte. Trotzdem hatten Heinrich und sie noch nie miteinander geschlafen. Sie erlebten, teilten und genossen die gemeinsame Erotik des Spiels auf einem völlig anderen Level. Auch das hatte Margarete bisher noch nie so erfahren.

Heinrich entfernte das Instrument aus Margaretes Po und legte es zur Seite. Mit ein wenig Zellstoff wischte er das überflüssige Gleitgel weg. „Du kannst die Füße aus den Schalen nehmen und dich auf den Bauch legen.“ Ohne nach zu fragen, folgte sie seiner Anweisung.

„Wie war das doch gleich? Spröde Haare und brüchige Nägel? Da braucht mein Gretchen wohl eine Vitaminspritze in ihren süßen Po“, kündigte er den nächsten Teil. „Aber nur, wenn du es ganz vorsichtig machst“, wandte sie ein. Er nickte ihr aufmunternd zu und insgeheim freute sie sich auf diesen kleinen Kick, den sie spürte, wenn das vor Aufregung und Angst freigesetzte Adrenalin ihren Körper durchflutete. Heinrich griff nach der Fertigspritze in seinem Koffer. Zusätzlich holte er noch einen Desinfektionstupfer dazu. Großzügig desinfizierte er die geplante Einstichstelle auf ihrem Hintern. Zur Beruhigung legte er ihr die eine Hand übers Kreuzbein. Gleichzeitig konnte er sie so auch fixieren. Routiniert stach er mit der langen Nadel in ihr weiches Fleisch. Er benötigte seine zweite Hand, um aspirieren zu können und drückte Gretchen gleich danach wieder sanft gegen die Matratze. Sie wimmerte kurz auf, aber das war mehr Spiel als echter Schmerz. Um ein hübsches Erinnerungsfoto machen zu können, ließ er die Spritze noch einen Moment in ihrer Pobacke stecken. Erst als Margarete das mitbekam, fing sie erneut zu jammern an. „Nimm sofort die Spritze raus, das tut ja weh!“, schimpfte sie ungeduldig. „Na die wird noch drin bleiben, bis ich dir die zweite Spritze verabreicht habe“, erklärte Heinrich seelenruhig. „Was heißt denn hier zweite Spritze?“, fragte Gretchen aufgebracht. „Eine für dein Haar und eine für deine Nägel“, verdeutlichte er ihr seinen Plan, während er ihr ein süffisantes Lächeln schenkte. Margarete hätte sich am liebsten gewehrt, doch mit der langen Nadel im Po war sie ihm völlig hilflos ausgesetzt. Eine Spritze pro Session war eindeutig genug, dachte sie sich, konnte jedoch den weiteren Verlauf des Spiels nicht ändern.

Die zweite Injektion musste er selbst vorbereiten. Das Knacken der Glasampulle löste Gänsehaut bei Gretchen aus. Schnell hatte er das Medikament aufgezogen und eine lange i.m.-Nadel auf den Kolben der Spritze gesteckte. Hingebungsvoll desinfizierte er die zweite Pobacke und stach gleich zu. Diesmal kam kein Gejammer von Seiten der Patientin. Braves Mädchen, dachte sich Heinrich, obwohl er es sogar mochte, wenn sie ein bisschen herum zickte. Die zweite Spritze entfernte er sofort und entsorgte sie fachgerecht in einem extra dafür vorgesehenen Behälter. „Heinrich, mir wird schlecht, macht schnell die Nadel raus“, stöhnte sie. Er dachte zunächst, sie würde einen Scherz machen. Doch als er ihren Gesichtsausdruck wahrnahm, beeilte er sich und zog auch die erste Spritze aus ihrem Po. Mit vorgehaltener Hand eilte sie ins Badezimmer. Heinrich hörte sie trotz geschlossener Tür. Sie musste mehrmals würgen und quälte sich ganz fürchterlich. Nachdem sie an dem Tag noch kaum etwas gegessen oder getrunken hatte, hatte sie auch nicht erbrochen. Nur die Übelkeit und der Brechreiz waren so stark, dass sie es noch nicht wagte, das Badezimmer zu verlassen. Heinrich, wieder ganz der professionelle Mediziner, hatte schnell ein Medikament gegen Übelkeit vorbereitet und in einer Spritze aufgezogen. Er klopfte an die Badezimmertür. „Moment“ krächzte Margarte. Trotzdem trat er einfach ein und ging neben ihr in die Hocke. Gleich neben der zweiten Einstichstelle setzte er die Nadel an und gab ihr die dritte Injektion. Sie hatte es einfach zugelassen. Obwohl es ihr normalerweise unangenehm wäre, vor Heinrich so schwach zu sein, schickte sie ihn nicht fort. Der Arzt musterte seine Patientin eingehend und schob ihr die Haare  aus dem Gesicht. „Komm, ich bring dich wieder rüber ins Bett“. Vorsichtig half er ihr, sich wieder aufzurichten und begleitete sie zurück ins Schlafzimmer. Sie plumpste ins Bett und legte sich mit angezogenen Beinen auf die Seite. „Ich bin gleich wieder bei dir“, sagte er mit sanfter Stimme und verschwand ins Wohnzimmer. Sie hörte, wie er mit jemandem telefonierte, konnte jedoch nicht verstehen, was gesprochen wurde.

„Valentin, die Pläne haben sich geändert. Ich muss mit meiner Patientin zwar deine Notaufnahme aufsuchen, doch das ist nicht mehr Teil des Spiels.“

Hier geht es zur Gretchen-Frage Teil III…

Die Grippeimpfung

Seit einiger Zeit arbeite ich nebenher in der Ordination von Frau Dr. Aurora Barelli. Sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin. Zum Team gehören außer mir noch zwei ältere Arztassistentinnen und Paolo, Auroras Sohn, der neben dem Studium inder Praxis aushilft. Ich bin die einzige Krankenschwester und die Jüngste von allen.

Beim letzten Teamgespräch hat uns Aurora (wir sind hier alle untereinander per Du) gefragt, wer Interesse an der Grippeimpfung hätte. Sie würde dies sehr befürworten, gerade jetzt zu Beginn der Grippezeit. Nachdem keiner etwas sagte, wandte sich Aurora direkt mir zu. „Was ist mit dir, Lana? Du hast doch Familie, die du sicher nicht anstecken willst!“, fragte sie mit so einem Unterton in der Stimme, der irgendwie ein „Nein“ nicht als Antwort gelten lassen würde. Hätte ich nicht so panische Angst vor Nadeln (also nicht, wenn ich Patienten spritzen muss, da stehe ich ja auf der richtigen Seite der Nadel) hätte ich der Impfung natürlich sofort zugestimmt. Vierzehn Tage mit Grippe im Bett liegen, will ich ja auch nicht. Aber die Aussicht auf einen äußerst schmerzhaften Nadelstich mit vermutlich anschließeder Schwellung war auch nicht gerade überzeugend. Außerdem hatte ich in meinem ganzen Leben noch keine Grippe gehabt. Mein betretenes Schweigen deutete Aurora wohl als Einverständins und fuhr fort: „Lana, du kannst doch auch i.m.-stechen, ja?“ Ohne darüber nachzudenken, wie diese Frage eigentlich gemeint war, nickte ich eifrig. Endlich könnte ich auch mal etwas Anderes, als immer nur diese öden Verbandswechsel und den ganzen Papierkram machen. Ja, hin und wieder war ein EKG zu schreiben, aber doch sehr selten. Wenn es nicht akut war, verwies Aurora ihre Patienten an die internistische Gruppenpraxis gleich in der Nähe. „Sehr gut, dann stichst du mich und ich steche dich. Bis nächste Woche habe ich die Impfstoffe parat“ meinte sie zuversichtlich. Ich war wie gelähmt vor Schreck und konnte gar nichts darauf erwiedern. Aurora machte einfach weiter im Text, damit wir schnell mit dem Teamgespräch fertig wurden.

Die eine Woche verging viel zu rasch. Für einen Moment hatte ich schon überlegt, mich „krank“ zu melden, aber dass dies eine blöde Idee war, lag auf der Hand. Wie immer, war ich eine Viertelstunde vor Ordinationsbeginn da. Paolo war ebenfalls schon hier und sortierte die neuesten Blutbefunde. „Hi Paolo, wo ist denn unsere Frau Doktor? (Wenn Aurora nicht da ist, sprechen wir von ihr als „Frau Doktor“, vor allem vor den Patienten). „Hausbesuch“ murrte Paolo. Kein „Hi“ oder sonst eine Begrüßung. Typisch Paolo. Ich verschwand in der Gaderobe, um mich umzuziehen. Kurz darauf kam Aurora in die Praxis. „Es stehen schon ein paar Patienten draußen vor der Tür. Komm‘ Lana, machen wir schnell die Impfung und dann sperren wir auf“, erklärte sie, als ob dies unsere übliche Routine wäre. Mein Herz klopfte wie wild und meine Handflächen wurden schon ganz feucht. Ein dumpfes Gefühl machte sich in meiner Magengrube breit. Wie angewurzelt blieb ich stehen. „Wo bleibst du denn? Im Behandlungsraum 1 liegt schon alles bereit.“, rief sie rüber. Mit weichen Knien schwankte ich ins Nebenzimmer. Der Geruch von Desinfektionsmittel, den ich sonst gern mochte, löste plötzlich eine Woge der Panik in mir aus. Als ich ins Behandlungzimmer eintrat, atmete ich erleichtert auf. Aurora saß mit hochgekrempeltem Ärmel auf der Behandlungsliege und wartete darauf, dass ich sie zuerst impfte. Eine enorme Last schien plötzlich von mir abgefallen zu sein. Meine Professionalität übernahm nun das Kommando, wobei ich noch immer ein bisschen nervös war. Während ich mir die Hände desinfizierte, fragte ich Aurora, eher scherzhalber: „Waren Sie in den letzten zwei Wochen mal krank?“ (Sie fragt die Patienten, die zum Impfen kommen auch immer). Offensichtlich teilten wir nicht den gleichen Humor, denn sie ignorierte meine Frage und meinte nur.“ Mach‘ einfach und dann haben wir Sprechstunde.“ Mit noch leicht zitternden Fingern nahm ich die Fertigspritze aus der Verpackung raus. Zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger eingeklemmt hielt ich sie auf Augenhöhe und klopfte die Luftbläschen raus. Mittlerweile hatte ich mich wieder im Griff und konnte mich auf das Vorbereiten der Injektion konzentrieren. Aurora wirkte schon etwas ungeduldig. Mit einem Isozid-Tupfer desinfizierte ich die Stelle am Oberam (Musculus deltoideus – der war mal eine meiner Prüfungsfragen während meiner Ausbildung gewesen). Zügig stach ich zu und schob die relativ kurze Nadel bis zum Anschlag rein. Kolben zurückziehen, um zu sehen, ob Blut aspiriert wird. Nein (natürlich nicht, schließlich kann ich das ja) – also die ganze Füssigkeit reindrücken und fertig. Aurora wollte schon aufstehen, als ich etwas kleinlaut sagte: „Warte, ich kleb‘ noch schnell ein Pflaster drauf.“ Aber die Frau Doktor rauschte schon an mir vorbei in ihr Sprechzimmer. Oh Gott sei dank! Schusselig, wie sie manchmal ist, hatte sie meine Impfung wohl vergessen.

Um Punkt 18.00 Uhr verließ auch der letzte Patient die Ordination. Paolo und ich begannen, alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Als ich gerade dabei war, den Autoklaven einzuschalten, rief Aurora nach mir. Ich drückte noch auf den Startknopf und ging zu ihr ins Sprechzimmer. Ohne Umschweife kam sie zum Thema. „Du kannst dich gleich auf die Untersuchungsliege setzen, dann kriegst du auch deine Grippeimpfung“. Verdammt! Sie hatte es doch nicht vergessen. Erneut stieg Panik in mir hoch. Ich fühlte mich total überrumpelt. Meine Hände wurden wieder ganz feucht und mein Herz raste wie verrückt. In der ganzen Aufregeung hat es vielleicht sogar einen Schlag ausgesetzt. Stocksteif blieb ich in der Tür stehen. Ich konnte mich einfach nicht vom Fleck rühren. „Lana, du siehst fürchterlich aus! Geht’s dir etwa nicht gut“, erkundigte sich Aurora, nachdem sie meinen angsterfüllten Gesichtsausdruck wahrgenommen hatte. „Doch, doch, alles in Ordnung:“ antwortete ich unüberlegt. „Also ehrlich gesagt, nein. Ich hab‘ ziemliche Kopfschmerzen und wäre froh, wenn wir die Impfung auf nächste Woche verschieben könnten“ stammelte ich verlegen. Ich wollte schon kehrtmachen, damit ich noch die restliche Arbeit erledigen konnte, doch da stand Aurora auch schon vor mir und sah mich prüfend an. „Ich hab‘ den Impstoff schon vor einer Stunde aus dem Kühlschrank genommen, den kann ich leider nicht noch einmal einkühlen. Also muss die Impfung heute sein.“, erklärte sie ungerührt. Vor Schreck wurde ich weiß wie die Wand. „Aber zunächst will ich dich kurz untersuchen, um sicherzugehen, dass du nicht ernsthaft krank wirst“, ergänzte sie, während sie mich sanft, jedoch bestimmt zur Liege schob. Ich stand kurz vor der Erfüllung meines schlimmsten Albtraumes.

„Das ist wirklich nicht nötig! Das ist bestimmt nichts Schlimmes“, versuchte ich die drohende Untersuchung abzuwenden. „Das werde ich entscheiden“, stellte sie mit ungewohnter Strenge klar.

„Seit wann hast du denn Kopfschmerzen?“, wollte die Ärztin von mir wissen. Was war die bessere Antwort? „Schon den ganzen Tag“ oder „seit etwa einer Stunde“? Ich entschied mich für Ersteres, das könnte sich ja vielleicht zu einer „Migräne“ entwickeln und Aurora würde mich einfach nach Hause schicken. Bald würde das wohl keine Lüge mehr sein, ich konnte schon spüren, wie es entlang der Schläfe leicht zu klopfen begann.

„Einseitig?“

„Ja, links“ antwortete ich und es war wirklich nicht sehr viel geschwindelt.

„Pulsierend, stechend, dumpf oder drückend?“, bohrte sie weiter nach.

„Von allem ein bisschen etwas.“ Oh Gott, war das eine dumme Antwort. Naja, ich konnte sie auch nicht mehr zurücknehmen

„Aha. Irgendwelche Begleiterscheinungen? Übelkeit, Erbrechen Licht- oder Lärmempfindlichkeit?“

Lärmempfindlichkeit ja, denn langsam ging mir ihre penetrante Stimme auf die Nerven. Aber ich antwortete einfach nur mit „Nein“.

Sorgfältig notierte sie alles mit, ganz die Allgemeinmedizinerin, die sie nun einmal war.

„Als erstes werden wir deine Temperatur messen und dann schauen wir weiter. Du weißt selbst, wenn du auch nur leichtes Fieber hast, können wir die Impfung vergessen.“ Tatsächlich nahm sie eines der alten Glasthermometer aus dem Keramikbecher heraus und reichte es mir. Aurora hatte eine ganze Sammlung an Fieberthermometern. Einige Alte aus Glas mit Quecksilber, dann die etwas Neueren mit dieser blauen Flüssigkeit drinnen und unzählige Digitalthermometer, wobei viele von denen irgendwelche Werbegeschenke waren. Außerdem besaß sie noch ein Ohrthermometer, das sie so gut wie nie benutzte Ich klemmte mir das alte Ding unter den Arm und hoffte auf ein kleines Wunder. Eigentlich war mir schon recht heiß von dem ganzen Stress geworden und vielleicht würde das Quecksilber das auch so sehen. „Ich komme gleich wieder zurück, ich geh‘ mir eine Tasse Tee machen“ verkündete die Ärztin und verließ das Sprechzimmer. Rasch nahm ich das Thermometer in die Hand und begann die Spitze auf meinem Oberschenkel hin und herzureiben. Dabei achtete ich darauf, dass die silberne Spitze ständig von meinem Finger fest gegen meine enganliegende Hose gedrückt wurde. Als ich Auroras Holzschlapfen auf dem Laminatboden klappern hörte, warf ich einen kurzen Kontrollblick auf die Quecksilbersäule. 39,3°C – das war zu viel! Schnell ein bisschen runterschütteln! Das ging aber streng! Ich hatte keine Zeit mehr, noch einen Blick zu riskieren und legte das Fieberthermometer wieder in meine Achselhöhle. Dazu setzte ich einen leidenden Gesichtsausdruck auf.

Aurora kam mit ihrer Tasse Tee (sie trinkt immer so seltsame Kräuterteemischungen) und etwas Anderem in der Hand zurück. Nachdem sie die Tasse auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte, drehte sie sich mir zu. So konnte ich sehen, was sie in der anderen Hand mitgebracht hatte: das Ohrthermometer. Sie schaltete es ein und kam auf mich zu. „Es macht dir doch nichts aus, wenn wir mit dem hier auch noch mal messen, oder?“ Ohne meine Antwort abzuwarten, (was für Ärzte oft typisch ist) steckte sie mir das Ding schon ins Ohr und drückte auf den kleinen Knopf. „Ich wollte nur sehen, wieviel Unterschied die beiden Thermometer anzeigen. Vielleicht sollten wir die älteren Modelle, mal eichen lassen“ erklärte sie so nebenher. Der Piepton kündigte das Ergebnis der Messung an. „36,7°C, das ist ja soweit gut. Dann wollen wir mal sehen, was das andere Thermometer sagt. Ohne drauf zu sehen, reichte ich es ihr. „38,1°, das kann ja nicht stimmen! Es is wohl wirklich Zeit für eine Eichung, sonst müssen wir die guten alten Glasthermometer aus dem Verkehr ziehen“. Mir war das furchtbar peinlich. Glücklicherweise, war der Verdacht, ich hätte geschummelt, gar nicht erst aufgekommen.

Als Nächstes untersuchte sie meinen Hals, meine Ohren und tastete die oberen Lymphknoten ab. „Zum Glück scheinst du keine Erkältung auszubrüten, aber ich werde noch die Lunge abhören, um ganz sicher zu gehen.“ „Tief ein- und ausatmen“, ordnete sie mir an, während sie sich die Oliven ihres burgundifarbenen Stethoskops in die Ohren steckte. Derweil zog ich meinen Kasack hoch, damit sie gut an die Auskulationspunkte herankam. Unwillkührlich zuckte ich zusammen, als die kalte Membran meine Haut berührte. Ich hätte das Stethoskop vorher desinzieren sollen, durchfuhr mich dieser etwas ungewöhnliche Gedanke. Das machte Aurora nämlich nie (und auch sonst kein Arzt), was ich wirklich furchtbar unhygienisch fand. „Deine Lungen sind frei. Meiner Meinung nach spricht nichts gegen die Grippeimpfung“, fasste sie ihr Ergebnis der Untersuchung zusammen. Verzweifelt ließ ich meinen Kopf hängen und starrte auf den Boden.

Die Ärztin griff nach der Nierentasse, in der die Fertigspritze schon bereit lag. Das Scheppern der kleinen Spritze in der Metalltasse ließ mich aufschrecken. „Mir ist irgendwie übel“, klagte ich und machte eine theatralische Pause, während ich meine Hand schützend auf meinen Bauch legte. „Ich glaube, ich muss mich übergeben“, setzte ich noch oben drauf. Überrascht sah mich Aurora an. „Am besten legst du dich mal hin“, ordnete sie an. Ich wagte es nicht, zu widersprechen und machte, was sie von mir verlangte. Ungefragt schob sie meinen Kasack nach oben. Mit ihren kalten Händen begann sie, meinen Bauch unsanft abzutasten. In der Magengegend drückte sie ziemlich fest herum, wodurch ich etwas verkrampfte. Dann zückte sie erneut ihr Stethoskop und lauschte meinen Magen-Darmgeräuschen. „Ich kann nichts Ungewöhnliches feststellen. Ich werde jetzt kurz lüften und danach geht’s dir sicher besser. Bleib‘ einfach noch liegen“, bemerkte die Ärztin und ging zum Fenster. Anschließend nahm sie auf dem Rollhocker neben mir Platz. „Ich möchte noch deinen Blutdruck kontrollieren“, erklärte sie und krempelte erneut meinen Ärmel hoch. „Atme ein paar Mal tief durch und versuch‘ dich zu entspannen. Schließe deine Augen, dann wird die Übelkeit sicher gleich verfliegen.“ Ohne Widerrede folgte ich ihren Anweisungen Im Nächsten Moment spürte ich, wie sie mir die Blutdruckmanschette um meinen rechten Arm legte. Geduldig wartete ich darauf, dass Aurora die Manschette aufpumpte, doch nichts geschah. Stattdessen fühlte ich etwas Kaltes, Feuchtes ein wenig oberhalb der Manschette. Als ich gearde die Augen öffenen wollte, durchfuhr mich ein stechender Schmerz, gefolgt von einem intensivem Brennen. Ich war perplex und konnte gar nicht fassen, was soeben passiert war. Fassungslos starrte ich sie an. Vor Wut zitterte ich am ganzen Körper und eine einzelne zornige Träne lief meine Wange hinunter. Ich brachte immer noch kein Wort hervor. Aurora schien meine Reaktion zu ignorieren. Schließlich entfernte sie die Blutdruckmanschette. „Deine Symptome sind ja sehr diffus und obwohl ich nicht glaube, dass du einen Infekt ausbrütest, werde ich dir was zur Vorbeugung geben“, sagte Aurora bestimmt.

Die Einstichstelle schmerzte jetzt schon ganz schön. Das würde später sicher noch schlimmer werden.

„Danke, aber das ist nicht nötig“, antwortete ich freundlicher, als ich es eigentlich wollte. „Ich schlucke eh jeden Tag Vitamintabletten“, ergänzte ich noch. Langsam setzte ich mich auf und zog mir mein Oberteil zurecht.Für mich war das Thema damit abgehackt. Ich wollte nur noch hier raus und Paolo fragen, ob ich vielleicht heute früher gehen könnte. Die restlichen Nebentätigkeiten würde er ganz sicher auch ohne meine Hilfe schaffen. Ungerührt blieb Aurora vor mir stehen und versperrte mir den Weg. „Du bekommst jetzt zwei Vitaminsprizten von mir, die wirken viel rascher als die Tabletten. Schließlich musst du auch morgen wieder zur Arbeit kommen. Einen Krankenstand während der Grippehochsaison kann ich wirklich nicht brauchen!“, herrschte sie mich an. „Ich werd‘ schon nicht krank werden“, stotterte ich verlegen. Langsam schien sich die Allgemeinmedizinerin von mir auf den Arm genommen zu fühlen und nun auch das letzte bisschen Geduld zu verlieren. „Lana, da gibt es kein Entkommen mehr. Leg‘ dich hin und mach‘ dich frei“, kommandierte sie genervt. Ich traute mich nicht, ihr zu widersprechen. Also legte ich mich hin und schob den Ärmel am linken Arm ein wenig hinauf. „Nein! Also was ist denn heute los mit dir???“, schrie sie mich gereizt an. „Die Spritzen bekommst du gluteal, das sind ja jeweils 10ml!“, erklärte sie als ob ich schwer von Begriff wäre. Dabei wollte ich einfach nicht meiner Chefin meinen blanken Hintern präsentieren. Beinahe in Zeitlupe stand ich wieder von der Liege auf und schob mir die weiße Hose runter bis zu den Kniekehlen. Der weiße Kasack verdeckte noch meinen Slip und ich hielt ihn weiter nach unten gesapnnt, als ob mein Leben davon abhinge. „So, jetzt mach‘ bitte weiter und leg‘ dich auf den Bauch!“ Dabei deutete Aurora mit ihrem langen Zeigefinger auf die Untersuchungsliege. Höchst ungern kam ich ihrer Aufforderung nach.

Ich war die ganze Woche noch nicht zum Wäsche waschen gekommen und hatte daher heute früh kaum noch saubere Unterwäsche. Notgedrungen musste ich zu meiner Reservewäsche greifen. Als ich mich nun auf den Bauch legte und mein Kasack dabei nach oben rutschte, gab dieser den Anblick auf einen ziemlich großen Snoopy, der quer über meine Pobacken lag, frei. Den Slip hatte ich noch aus Teenagertagen. Warum bloß hab‘ ich ihn so lange aufgehoben und ausgerechnet heute angezogen? Am liebsten wäre ich auf der Stelle im Boden versunken. Aurora ist immer so modisch gekleidet, sie trägt bestimmt keine Liebestöter aus weißer Baumwolle mit einer Comicfigur drauf.

Ich wagte es nicht, meine Chefin anzusehen und vergrub mein Gesicht, so gut es ging, auf der Liege. Damit Aurora mich nicht schon wieder anschnauzte, zog ich freiweillig meine Panties ein Stück unter meine Pobacken. Gleich darauf spürte ich schon, wie sie eine kleine Stelle an meiner linken Gesäßhäfte mit dem kalten Tupfer desinfizierte.

Plötzlich hörte ich, wie die Türklinke hinunter gedrückt und die Tür schwungvoll aufgestoßen wurde. Im nächsten Augenblick betrat Paolo das Sprechzimmer. „Was macht ihr denn da?“, fragte er überrascht und neugieirg zugleich. Intersseirt kam er näher und blickte von meinem blanken Hintern zu seiner Mutter und dann wieder zu mir. Aurora griff nach der Fertigspritze und ihr Sohn schien sofort zu verstehen, worum es ging. „Darf ich Lana die Injektionen verpassen?“, bot Paolo seine Hilfe an und lächlte mich schellmisch an, als seine Mutter gerade nicht hinsah. Das laute Klingeln von Auruoras Handy hinderte sie, ihrem Sohn zu antworten. Sie nahm das Gespräch entgegen und verschwand mit dem Telefon am Ohr ins Nebenzimmer. Mit großem Interesse beäugte Paolo unterdessen die beiden Spritzen, die schon in einer Nierentasse bereit lagen und nur auf ihren Einsatz warteten und grinste mich wieder so komsich an. Ich wollte mir gearde den Slip wieder anziehen, da kam Aurora zurück. „Ich muss zu einem dringenden Hausbesuch. Ja, Paolo, du kannst ihr die beiden Vitaminspritzen verabreichen, aspirieren nicht vergessen“, sprach sie noch, schnappte sich ihre Arzttasche und verschwand. An meiner linken Pobacke glänzte die kleine Stelle, die noch leicht feucht vom Desinfektiosmittel war. „Toll, da muss ich ja gar nicht lange suchen“, sagte Paolo und zog sich Einmalhandschuhe an. Vermutlich rein aus böser Absicht ließ er das Gummiband um sein Handgelenk schnalzen, was mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er war zwar Medizinstudent im 4. Semester, aber ich bezweifelte, dass er schon viel Praxiserfahrung hatte. Etwas zaghaft setzte er die Nadel an und stach sie umso kräftiger tief in meinen Muskel. Ich schrie vor Schmerzen auf. Obwohl ich nicht wollte, riskierte ich einen Blick nach hinten. Tatsächlich aspirierte Paolo, bevor er mir den Inhalt der Kanüle verpasste. Ich war positiv überrascht. Trotzdem tat es höllisch weh, als er mir die ganzen 10ml von der öligen Lösung injezierte. Er klebte noch ein Pflaster drüber und massierte sanft die Einstichstelle, auch das überraschte mich sehr. Anscheinend hatte er doch schon das eine oder andere von seiner Mutter gelernt. Nun machte er sich über meine rechte Backe her. Diesmal musste er die Hautdesinfektion übernehmen und fand auf Anhieb eine geeignete Punktionsstelle. Zack – Nadel rein, aspieren, Medikament applizieren und feritg. Das ging mir viel zu schnell. Erneut schrie ich vor Schmerzen auf. „Ich glaube, du hast einen Nerv getroffen!“, fauchte ich ihn an. „Das kann gar nicht sein“, versuchte er mich zu beruhigen und begann die Einstichstelle erneut zu massieren. Langsam ließ der Schmerz nach. Rasch zog ich mich wieder an und stürzte aus dem Behandlungsraum. Im Vorbeigehen erklärte ich noch meiner Kollegin, dass ich jetzt gehen musste, weil es mir icht gut ging. Das war noch nicht mal gelogen. Drei Injektionen an einem Nachmittag war mir einfach zu viel und ausgerechnet heute musste ich mit dem Rad nach Hause fahren.