Überraschung beim HNO-Arzt: Teil II

Hier geht es zum ersten Teil der Geschichte…

Die nächsten drei Wochen vergingen wie im Flug. Der Ablauf war mittlerweile gut eingespielt. Hanna zog sich hübsch an und achtete auf zusammenpassende Unterwäsche. Die Infusionen ließ sie sich beinahe anstandslos verabreichen, nur bei den Vitaminspritzen zickte sie ein wenig herum, was dem stets so charmanten Miguel immer wieder ein verschmitztes Lächeln entlockte. Während der gesamten Behandlung flirteten sie miteinander, dass die Funken nur so sprühten. Zum Abschied gab es dann immer ein Küsschen auf jede Wange, wobei Miguel der zweiten Wange immer einen Hauch mehr Zärtlickeit schenkte und sich einen Augenblck länger an sie schmiegte.

Der letzte Behandlungstag war viel zu schnell gekommen. Hanna war spät dran und musste sich hetzen, um rechtzeitig in Miguels Ordination anzukommen. Unten auf der Strasse standen ein Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) genau vor seinem Hauseingang. Halb in Alarmbereitschaaft nahm Hanna das Szenario im Vorbeifahren war, als zwei Sanitäter eine Trage ausluden und im dunklen Hauseingang verschwanden. Ums Eck hatte sie einen Parkplatz gefunden und hechtete die Stufen hinauf zur Facharztpraxis. Oben angekommen, stellte sie erleichtert fest, dass der Notfall wohl nicht in der HNO-Praxis stattgefunden hatte. Atemlos betätigte sie den Summer an der Tür und trat ein. Sie war überrascht, ein menschleeres Wartezimmer vorzufinden. Nicht einmal Miguels Sprechstundenhilfe schien heute da zu sein. Er trat aus einem Behandlungsraum hinaus und wollte sie gerade begrüßen, als ihm auffiel wie abgehetzt und vor allem kurzatmig sie an der Wand lehnte. „Alles ok mit dir?“, fragte er besorgt. „Ja, geht schon. Ich bin nur aus irgendeinem Grund wie eine Wahnsinnige die Stiegen rauf gesprintet, weil ich dachte, du hättest einen medizinischen Notfall hier oben.“ Ihr Herz hämmerte noch immer wie wild im Inneren ihres Brustkorbs. Miguel sah sie perplex an und wusste gar nicht, was sie meinte. „Unten vor deiner Haustür“, sie schnappte nach Luft, „stehen sowohl ein RTW als auch NEF“, berichtet sie und merkte, dass sich ihre Atmung nur langsam normalisierte. „Aso. Im Stock über mir hat ein Internist seine Ordination. Ich schätze mal, dass das der Einsatzort ist. Komm doch erst mal rein und setz dich auf die Liege. Du siehst irgendwie erledigt aus.“ Hanna schenkte ihm ein müdes Lächeln, bevor sie Platz nahm. „Ich bin einfach so gestresst im Moment“, gab sie zu. „Der neue Job und alles drum herum, ich hab das Gefühl, als würde ich das nicht mehr lange durchhalten.“, gestand sie ihm. Er nahm sie in den Arm und drückte sie kurz an sich. Draußen am Gang wurde es plötzlich laut, als sich die Sanitäter abmühten den übergewichtigen Patienten auf der Trage runter zu schleppen. „Ja, ja. Das waren noch Zeiten. Kannst du dich erinnern, als wir beide noch im Rettungsdienst aktiv waren?“ fragte sie, als ob sie plötzlich von neuer Energie durchflutet werden würde. „Ja, klar“, antwortete er prompt. „Ich hab dir übrigens immer noch nicht verziehen, dass du damals den Nachtdienst nicht mit mir gefahren bist.“, sagte er und sah ihr dabei tief in die Augen. „Was wurde damals eigentlich aus dir und diesem Notfallsanitäter, mit dem du die Nacht vebracht hast?, fragte er weiter nach und schien sie mit seinen Augen bereits auszuziehen. „Also, erstens haben wir nicht die Nacht zusammen verbracht, sondern hatten einen wirklich anstrengenden Dienst.“ Wir waren fast die ganze Nacht durchgehend unterwegs. „Und zweitens?“, fragte er schmunzelnd nach. „Kein zweitens. Wir waren für ungefähr ein Jahr ein Paar und danach haben wir uns wieder getrennt“, erklärte sie sachlich. „Und jetzt? Hast du keinen Rettungssanitäter mehr an deiner Seite?“, flüsterte er ihr schon fast ins Ohr und war ihr so nah wie noch nie. „Nein“, stotterte sie. „Jetzt habe ich keinen Sanitäter mehr an meiner Seite“, antwortete sie kaum hörbar. Allein durch seine Nähe beschleunigte sich ihr Puls fühlbar. Unbewusst hielt sie den Atem an. Spätestens jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, ihn nach seinem Ehering zu fragen. Aber Hanna wollte es in diesem Moment gar nicht wissen. Plötzlich spürte sie seinen warmen, weichen Mund und erwiderte seinen zärtlichen Kuss. Mit beiden Händen hielt er ihr Gesicht fest, während seine Zunge ihren Mund erforschte. Sie fühlte sein Verlangen, seine Leidenschaft. Sie wusste einfach, dass er sie wollte. Hier und jetzt. Sie haderte mit ihrem Gewissen, konnte sie tatsächlich mit einem verheirateten Mann schlafen? Doch wie von selbst strichen ihre zierlichen Hände durch sein leicht gewelltes Haar. Sie konnte gar nicht lange darüber nachdenken. Miguel und Hanna hielten einander fest umschlungen und bedeckten sich gegenseitig mit gierigen Küssen. Ihr Gewissen wurde damit nun endgültig zum Schweigen gebracht. Seine Hand wanderte langsam ihren Rücken hinab. Geschickt öffnete er ihren BH durch ihre Bluse bevor er ihren Po zärtlich streichelte. Einen Augenblick lang sahen sie sich tief in die Augen bevor die brennende Lust von ihren beiden Körpern Besitz nahm. In der Hitze des Gefechts rissen sie sich gegenseitig die Kleider vom Leib, die überall auf dem Boden verstreut landeten. Mit seinen kräftigen Händen umfasste er ihren Po und hob sie hoch. Hanna schlang ihre langen Beine um sein Becken und spürte dabei wie sich seine Erektion gegen den Spitzenstoff ihres Tangas presste. Er hingegen fühlte deutlich die feuchte Wärme in ihrem Schritt. Mit einem sanften Ruck setzte er sie auf der Untersuchungsliege ab. Routiniert griff er hinter sich in die oberste Lade eines schmalen Regals und brachte ein Kondom zum Vorschein. Hastig schob er die Boxershort nur weit genug nach unten, um an sein bestes Stück heran zukommen. Mit einer Hand hielt er ihren Nacken fest, während er sie leidenschaftlich küsste. Mit der anderen schob er den Tanga beiseite und drang in sie ein. Beide stöhnten auf, als wäre nun endlich das passiert, was ihnen beiden bestimmt war. Hanna rutschte mit ihrem Becken etwas nach vorne und umklammerte Miguels Körper mit ihren Beinen. Sie hielt sich an seinen Schultern fest und zog ihn noch näher zu sich heran. Er war so tief in ihr, dass sie glaubte, jeden Moment zu zerspringen. Im Rhythmus ihrer beiden Körper schienen sie sich zu vereinigen bis sie in einem gigantischen Feuerwerk der Lust zu explodieren drohten. Hannas Wände zuckten unkontrollierbar und melkten Miguel auf eine Art und Weise, dass er fürchtete, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Atemlos und von Endorphinen durchflutet lehnte Miguel sich an Hanna an. Mit seiner rechten Hand liebkoste er ihren Oberschenkel. Dabei fiel ihr sein Ehering erneut ins Auge. Schamesröte stieg ihr ins Gesicht und sie wendete sich von ihm ab. Miguel wusste instinktiv sofort was los war. „Ich werde es dir bald erklären. Es ist kompliziert. Aber bitte, versprich mir, dass wir uns Wiedersehen“, flehte er und küsste das kleine Muttermal über ihrem Knie. Sie brachte nur ein stummes Nicken zustande, bevor sie sich wieder anzog. Genau in diesem Moment klingelte es an der Tür. Auch Miguel war wieder vollständig angezogen. „Ich erwarte noch eine Patientin“ erklärte er ruhig. „Ich ruf‘ dich nachher an, einverstanden?“, fragte er hoffnungsvoll und gab ihr einen innigen Abschiedskuss, den sie erwiderte. Auf dem Weg nach draußen kam ihr eine hübsche, langbeinige Blondine entgegen. Im Vorübergehen schien sie Hanna mit einem wissenden Blick zu mustern. Schlagartig wurde ihr etwas klar: sie war vermutlich nur eine von Vielen.


ENDE

Fallen Angel oder Wie ich endlich mit meinem Orthopäden schlief

Elio und ich haben uns kurz nach dem Millenium kennengelernt, als ich ehrenamtliche Rettungssanitäterin war und er Zivildiener. Während er seinen Zivildienst nach abgeschlossenem Medizinstudium nachholte, war ich schon in Ausbildung zur Diplomkrankenschwester. Leider hatten wir nie einen gemeinsamen Dienst, aber unser aller erstes Treffen hat in der Rettungszentrale statt gefunden. Wir hatten uns beide einen Kaffee vom Automaten geholt und begannen einfach so zu plaudern. Optisch hat er mir damals gleich gefallen, wobei ich sagen muss, dass er heute, unzählige Jahre später, eigentlich viel besser aussieht. Er war ein nur ein bisschen größer als ich, hatte dunkle Augen und ebenfalls dunkles, leicht gelocktes Haar. Jedenfalls haben wir uns unterhalten, bis einer von uns die nächste Ausfahrt hatte.

Ein paar Wochen später trafen wir uns im Nachtdienst erneut in der Rettungszentrale. Ich hatte mir einen Dienst mit Ben eingeteilt. Bei dieser Rettungsorganisation war „Fahren wir mal einen Dienst zusammen?“ Code für „ich finde dich süß/sympathisch/geil und würde dich gern näher kennenlernen, gegebenenfalls auch die Nacht mit dir verbringen“ (unschuldig im Mannschaftsschlafraum á 3 Betten, aber immerhin). Ben und ich hatten also gemeinsam Nachtdienst und unerwartet traf ich Elio wieder, der mich fragte, ob ich nicht lieber Dienst mit ihm am Notarztwagen mache wolle, er würde das der Leitstelle schon verklickern (von meiner Ausbildung her hätte ich nur Dienste am Rettungswagen machen dürfen). Unter meinen Kollegen war ich damals als „blaulichtgeil“ bekannt, was soviel bedeutete, dass mir die aufregenderen Einsätze, eben mit Blaulicht und Martinshorn begleitet, viel mehr Spass bereiteten, als die langweiligen Transporte zur Dialyse oder zurück ins Altersheim. Ich hätte diese Chance wahrnehmen sollen, schon allein, um etwas Neues zu lernen. Aber als ich Ben ansah, der die Unterhaltung mitbekommen hatte, brachte ich es einfach nicht übers Herz, den Wagen zu wechseln. Wer weiß, was aus Elio und mir geworden wäre, wenn ich diese eine Nacht mit ihm (und zugegebenermaßen seinem Kollegen) verbracht hätte. Ob wir damals Telefonnummern ausgetauscht haben, weiß ich nicht mehr. Aber fürs Erste haben wir uns aus den Augen verloren.

Einige Jahre später, arbeitete ich in einem großen Krankenhaus in Wien. Es war meine erste Stelle nach der Ausbildung auf einer Abteilung für innere Medizin. Eines Tages, ich war noch gar nicht lange auf dieser Station tätig, kam ein Konsiliararzt für Orthopädie zu einem meiner Patienten. Zu meiner großen Überraschung war es Elio, der mich nach dem Patientenakt fragte. Wir lächelten uns an und natürlich gab ich ihm die gewünschten Unterlagen. Nachdem er sich den Patienten angesehen hatte, kam er noch mal zu mir zum Schwesternstützpunkt zurück. Da gerade nicht viel zu tun war, bot ich ihm eine Tasse Kaffee an. Wir setzten uns und plauderten wieder über dieses und jenes. Dabei hatte ich total die Zeit übersehen und bin viel zu spät zur Nachmittagsvisite gekommen, was die diensthabende Oberärztin ziemlich verärgert hatte .Elio machte sich aus dem Staub und zwinkerte mir zum Abschied noch aufmunternd zu. Am nächsten Tag wurde ich wegen meinem kleinen Flirt gleich von der Stationsschwester zurechtgewiesen. Auch diesmal wurde nicht mehr aus Elio und mir als zufällige Bekannte, die sich nur äußerst selten über den Weg liefen, denn damals waren wir beide bereits in festen Beziehungen.

Unser nächstes Wiedersehen sollte erst wieder einige Jahre später stattfinden. Ich hatte sowohl das Krankenhaus als auch die Abteilung gewechselt. Erst seit kurzem arbeitete ich in dem neuen, modernen Krankenhaus. Ich hatte noch keine Freundinnen unter den neuen Kolleginnen gefunden und so kam es öfter vor, dass ich alleine in den Speisesaal zum Mittagessen ging. So stand ich also wieder einmal mit meinem Tablet in dem riesigen Speisesaal und hielt Ausschau nach einem freien Sitzplatz. Plötzlich erkannte ich ein bekanntes Gesicht in der Menge, das mir ein strahlendes Lächeln schenkte. Elio winkte mir und bedeutete mir, ich solle mich zu ihm setzen. In der Zwischenzeit war er Oberarzt für Orthopädie, verheiratet, keine Kinder. Nebenbei führte er seine glänzende Privatordination. Außerdem unterrichtete er Anatomie in der Krankenpflegeschule, in der ich vor einer halben Ewigkeit meine Ausbildung absolviert hatte. Oh ja, Anatomie-Stunden mit Elio konnte ich mir wirklich vorstellen. Unsere Mittagspause war viel zu schnell zu Ende. Umso mehr freute es mich, als am Nachmittag Elio mit zwei Bechern Kaffee überraschend auf meiner Station aufkreuzte. Er kam auf mich zu und hielt mir einen Becher hin. Ich wollte ihn schon nehmen, doch dann fiel mir ein, wie meine letzte Kaffeepause mit ihm ausgefallen war. „Du bringst mich in Schwierigkeiten“, flüsterte ich ihm zu und nahm den Becher nicht an. Meine Kolleginnen waren vollkommen hin und weg von seiner Erscheinung und natürlich kannten sie ihn bereits. „Oh, Herr Oberarzt, kommen Sie doch, setzen Sie sich kurz zu uns ins Schwesternzimmer“, flötete schon Schwester Caroline. So schnell konnte ich gar nicht schauen, saß Elio schon im Aufenthaltsraum, umringt von meinen Kolleginnen, die alle synchron mir ihren Wimpern zu klimpern schienen. Sein Ehering schien sie nicht im geringsten zu stören. Erst viel später erfuhr ich von seinem Ruf als „Schwesternkittel-Jäger“.

Er unterhielt die gesamte Schwesternschaft mit seinen Geschichten über seine Band, in der er Leadsänger war und stimmte sogar ein Lied an. Ein bisschen eingebildet kam er mir in diesem Szenario schon vor, dennoch gefiel mir seine selbstbewusste Ausstrahlung. Nebenbei erwähnte er noch, dass er gerade für den Wings for Life World Run trainierte, bei dem er seit Beginn des Events jedes Jahr startete. Ich bildete mir ein, ehrfürchtig gehauchte „Oohs“ und „Aahs“ begleitet von zusätzlichen Wimpernaufschlägen meiner Kolleginnen zu hören. Elio stand auf, um zu gehen und ließ es sich nicht nehmen, mich zum Abschied auf beide Wangen zu küssen. Ich konnte förmlich die neidischen Blicke auf meinen geröteten Wangen spüren. Kurzfrisitng wurde ich dadurch zum Mittelpunkt des Interesses meiner Station.

Nach diesem Wiedersehen träumte ich in der darauffolgenden Nacht von Elio. Es war ein hoch erotischer Traum, an den ich mich heute – Jahre später – leider nicht mehr genau erinnern kann. Woran ich mich jedoch sehr gut erinnern kann, war diese Lust oder auch Sehnsucht nach ihm, die von mir Besitz nahm. In meinen stillen, privaten Gedanken tauchten plötzlich Fragen der Kategorie „Was wäre wenn…“ auf. Was wäre vielleicht aus uns geworden, wenn ich damals mit ihm im Notarztwagen mitgefahren wäre? Was hätte aus unserem ersten Stationsflirt werden können, hätten wir damals gerade keine festen Partner gehabt? Diese und noch viele andere Fragen spukten mir ein paar Tage lang durch den Kopf, bis ich mir selbst die von mir erfundene „mentale Watschn“ (= wienerisch für Ohrfeige) gab. Von einer Sekunde auf die andere war Schluss mit dieser Träumerei, denn – sein wir uns mal ehrlich – Elio war doch auch nur ein gewöhnlicher Mann, der seine getragen Socken neben dem Bett liegen und seinen schmutzigen Teller auf dem Tisch stehen ließ. Ja sicher, er war ein gutaussender Arzt (mit spanischen Wurzeln) und zugebenermaßen gefiel mir das, aber das bedeutete auch, dass er sehr viel arbeiten musste und ich als seine hypothetische Freundin sehr viel Zeit alleine verbringen würde. Die rare Freizeit müsste ich dann auch noch mit seinen Bandproben und beinahe fanatischen Lauftrainings teilen. Vielleicht würde ich ja gemeinsam mit ihm laufen, aber sicher nicht dreimal pro Woche bei jedem Wetter. Vielleicht würde ich mittlerweile auch fließend Spanisch sprechen und regelmäßig seine Verwandschaft in Barcelona besuchen (auch ohne ihn, da er ja sehr beschäftigt ist). Klatsch – wieder die mentale Watschn.

So langsam geriet Elio ein wenig in Vergessenheit, bis ich eines Tages meinen Hausarzt wegen Rückenschmerzen aufsuchen musste. Dr. Bauer war ein guter Allgemeinmediziner und wusste genau, wann er an die Grenzen seiner Kompetenz stieß. Er meinte, mit meinen Beschwerden wäre es auf jeden Fall ratsam, einen Orthopäden aufzusuchen. „Kennen Sie einen Facharzt für Orthopädie?“, wollte er von mir wissen. Das sah ich wieder ganz deutlich Elio‘s strahlendes Lächeln, seine schwarzen Haare und die immer sonnengebräunte Haut vor meinen Augen. Dr. Bauer schien meine kurze Tagträumerei zu ignorieren und hielt mir die Visitenkarte eines Orthopäden hin. Ich überlegte lange hin und her. Damals war ich mir gerade über meine Vorliebe für weiße Erotik bewusst geworden. Ich sprach mit Dominik darüber, der von meiner kleinen Schwärmerei für Elio wusste. Er hatte nichts dagegen und stellte mir sogar eine Challege für meinen ersten offiziellen Ordinationsbesuch bei Elio: „Lass dir von ihm eine Spritze in deinen süßen Po geben. Ich meine aber wirklich eine Plastikspritze mit einer Nadel dran“.

Noch in derselben Woche hatte ich einen Termin bei Elio in seiner Privatordination. Er begrüßte mich überschwänglich und war sichtlich erfreut, mich zu sehen. Nach einem kurzen Anamnesegespräch untersuchte er mich gründlich. Dafür musste ich mich bis auf die schwarze Spitzenunterwäsche ausziehen. Er ließ mich im Untersuchungszimmer ein paar Mal auf und ab gehen. Seine dunkeln Augen folgten meinen Bewegungen und ich konnte förmlich spüren, wie er mich mit seinen Blicken auszog. Mit seinem Rollhocker kam er näher zu mir heran, ich musste mich nach vorne bücken und zu beiden Seiten neigen, während seine warmen Hände auf meinen Hüften ruhten. Dabei war mein Po für ihn genau in Augenhöhe. Elio verhielt sich die ganze Zeit über sehr professionell. Gegen die akuten Schmerzen wollte er mich infiltrieren und mir Physiotherapie verordnen. „Na , dann hüpf mal rauf auf die Untersuchungsliege und bleib erst mal sitzen“ forderte er mich freundlich auf. Er prüfte noch meine Reflexe und richtete danach die Injektionen für mich her. „Wenn ich schon hier bin, könntest du mir bitte auch gleich meine Vitamin B-Spritze verabreichen? Die hat mir mein Hausarzt verordnet, der ist aber leider diese Woche auf Urlaub“ fragte ich ganz unschuldig. Das war total erfunden, ich hab mir die Fertigspritzen online bestellt für Doktorspielchen mit Dominik, aber das musste Elio ja nicht wissen. Überrascht sah er mich an. „Ich hab sie sicherheitshalber gleich mitgebracht“ sagte ich. „Klar kann ich machen, wenn du das willst“, antwortete Elio und bat mich, mich auf den Bauch zu drehen. Aber zuerst kümmern wir uns um deine akuten Rückenschmerzen. Der kaltnasse Tupfer hinterließ eine Gänsehaut über meiner Wirbelsäule. Schon im nächsten Augenblicke folgten vier oder fünf kurze Piekser. Daraufhin angelte ich mir meine Handtasche und überreichte Elio die Fertigspritze. Er nahm sie entgegen und setzte sich kurz an seinen Schreibtisch. Schnell tippte er etwas in seinen Computer. Scheinheilig fragte ich ihn, ob er mir die Spritze ihn den Oberarm geben konnte. „Fünf Milliliter sind zu viel, du würdest mich dafür hassen“ lautete seine etwas abwesende Antwort. Ich war neugierig geworden, was er so konzentriert an seinem Computer arbeitete, also ging ich zu ihm rüber und stellte mich hinter ihn. Mit ein wenig Entsetzten musste ich feststellen, dass mein Lieblingsarzt, Facharzt für Orthopädie, Leiter einer Abteilung gerade „i.m. Injektionen“ gegoogelt hatte. „Ich hab das schon ewig nicht mehr gemacht, weißt du. Und gerade bei dir will ich nichts falsch machen“ erklärte er mir entschuldigend. In diesem Moment wollte ich einen Rückzieher machen, entschied mich jedoch dagegen. Wie schlimm konnte es schon werden? Ok, es war wirklich schlimm. Elio hat viel zu zögerlich zugestochen, nachdem er meine Brazilian Pantys etwas hinunter geschoben und die Punktionsstelle desinfiziert hatte. Danach hat er den Inhalt viel zu schnell injeziert. Mein erster Gedanke war: er hat einen Nerv getroffen, mein zweiter: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Nachdem ich mich von meinem kleinen Schock erholt hatte, zog ich mich wieder an. Elio stellte mir ein Rezept für ein neues Schmerzmedikament und die Verordnung zur Physiotherapie aus. Zum Abschied küsste er mich wieder auf beide Wangen. Ab jetzt würden wir uns regelmäßig einmal die Woche sehen.

Für jeden neuen Termin wählte ich in Absprache mit Dominik ein sexy Outfit aus. Meist zog ich kurze oder eng anliegende Röcke an, kombiniert mit einem hübschen Top oder einer Bluse. Je nach Wetterlage trug ich halterlose Strümpfe oder auch nichts darunter. Und damit meine ich wirklich nichts.

Mittlerweile behandelte Elio mich mit Akupunktur, was mir auch tatsächlich zu helfen schien. Dafür musste ich mich auf die Untersuchungsliege legen. Beinahe zärtlich fühlte er meinen Puls, um so die optimalen Akupunktionspunkte für meine Beschwerden zu finden. Vorsichtig setzte er die dünnen Nadeln an den entsprechenden Stellen an meinem Körper. Einmal hatte ich einen Abendtermin bei ihm und wusste, dass ich die die letzte Patientin war. Ich wusste auch, dass wir ganz allein in der Ordination waren. An diesem Abend trug ich eine enganliegende schwarze Hose, die auf der Rückseite beider Beine vom Knie abwärts geschnürt war. Dazu ein ebenfalls schwarzes Top mit tiefem Dekolleté, gepaart mit roten High Heels. Elio sah mich verblüfft an, als ich so in seiner Praxis erschien. Nachdem er mich begrüßt hatte, tadelte er mich für meine hohen Schuhe, meinte aber auch gleichzeitig mit einem frechen Grinsen im Gesicht, dass meine Rückenschmerzen sich wohl gebessert haben mussten. „Zieh doch die Hose bitte aus, ich würde heute gerne zwei Nadeln an jedem Knie setzen.“ Erschrocken sah ich ihn an. Erstens, würde das sicher sehr weh tun, zwei Nadeln in jedem Knie – war das sein Ernst? Zweites trug ich an diesem Abend keine Unterwäsche, weil die Hose so eng anliegend war und ich nicht wollte, dass sich mein Tanga darunter abzeichnete. Elio konnte anscheinend meine Gedanken lesen, zumindest den ersten. „Keine Sorge, es tut nicht mehr weh als an den anderen Punktionsstellen und die meisterst du doch auch ganz tapfer“. Einen Moment lang fürchtete ich schon, ich müsste Elio die Wahrheit erzählen und ihm beichten, dass ich heute „commando“ zu unserem Termin erschienen war. Glücklicherweise fiel mir ein, dass ich ja einfach die Hose hinten aufschnüren und hochschieben konnte. Während der Akupunktursitzung musste ich ununterbrochen daran denken, wie er wohl reagiert hätte, wenn ich tatsächlich meine Hose ausgezogen hätte. Wahrscheinlich hätte er so getan, als wäre ihm nichts aufgefallen. Schließlich war er stets professionell und eigentlich auch verheiratet. Ich verbuchte unsere kleine, harmlose Flirterei stets unter dem Gesichtspunkt „bellende Hund beißen nicht“. Doch langsam beschlich mich die Frage, ob Elio nicht doch eines Tages zuschnappen würde. Nach dieser Sitzung wurde mir klar, dass ich vielleicht doch mehr von Elio wollte, als ein bisschen flirten. Diese Gedanken und Gefühle behielt ich jedoch vorerst für mich. Zuerst müsste ich mir im Klaren sein, wie das konkret funktionieren könnte, bevor ich mit Dominik darüber sprechen würde. Da ich so schnell keine Entscheidung treffen konnte, ließ ich zunächst alles beim Alten. Einmal die Woche ging ich weiterhin zur Schmerztherapie und Akupunktur zu Elio in die Praxis. An einem üblichen Freitag schickte er mir eine Whatsapp-Nachricht von seinem privaten Handy mit der Bitte, den Termin vorverlegen zu können. Ich war einverstanden und antwortete ihm auch sogleich. Von da an begannen wir öfter kurze Nachrichten auszutauschen, manche von ihnen völlig harmlos, andere wieder etwas frecher oder frivoler. Eines Donnerstag Abends schrieb er mir: „Und, was ziehst du morgen wieder geiles an? Freu mich schon! ;)“ Diese Worte verursachten ein wohliges Prickeln auf meiner Haut. Am nächsten Morgen hatte ich einen kleinen Autounfall, wobei nur ein Blechschaden entstanden war. Mir war zum Glück nichts passiert. Gut, dass ich an diesem Tag auch nicht arbeiten musste, denn mein Job, damals in einer Gemeinschaftpraxis, gefiel mir überhaupt nicht und ich hatte auch schon meine Kündigung eingereicht.

Als ich am Abend zu Elio in die Ordination kam, war ich nicht so unbeschwert und fröhlich wie sonst. Er schien es zunächst nicht zu bemerken. Während der Akupunktur, setzte er mir eine Nadel, die richtig weh tat. Was sich sonst wie ein kleiner Piekser anfühlte, kam mir jetzt wie ein rasiermesserscharfes, spitzes Ding vor, dass sich durch meine Haut bohrte und und einfach nur höllisch stechende Schmerzen verursachte. Ich jaulte kurz auf, aber Elio meinte nur, das würde gleich besser werden und ich solle den Schmerz veratmen. Stattdessen biss ich die Zähne zusammen und hielt unbewusst die Luft an. Ich war so auf den Schmerz fixiert, dass ich gar nicht merkte, wie einzelne Tränen meine Wangen hinab rollten. „Hey, was ist denn los? Ist es wirklich so schlimm?“, hörte ich Elios mitfühlende Stimme und spürte seine warme Hand an meinem Gesicht. Beschämt versuchte ich meine Tränen wegzublinzeln, um ihn anzusehen. Doch die Tränen wollten einfach nicht versiegen. Der Schock über den Unfall, die starken Schmerzen der letzten Tage, der Ärger über meine eigene Dummheit unter Medikamenteneinfluss Auto zu fahren und der Stress in der Arbeit scheinen mich plötzlich zu überwältigen. Mit einem Schluchzen wischte ich mir mit dem Handrücken über meine Wangen, während er mir bereits ein Taschentuch hinhielt. Dankbar nahm ich es an. „Also, was ist heute los mit dir?“, fragte er mich erneut. „Ich weiß nicht“,antwortete ich kleinlaut. „Vielleicht hat es mit dem Unfall von heute morgen zu tun“, antwortete ich beinahe tonlos. „Was ist denn passiert?“, wollte er wissen. Ich erzählte ihm, dass ich in der früh so starke Schmerzen gehabt hatte, dass ich Tramal-Tropfen eingenommen hatte und danach ein kurzes Stück mit dem Auto gefahren war und wie es zu dem Unfall gekommen war. Betroffen schüttelte er den Kopf und nahm mich zärtlich in den Arme. „Ehrlich Lana, ich mache mir Sorgen um dich“, flüsterte er in mein Haar. Seine Worte waren Musik in meinen Ohren. Auch wenn die Umstände weniger schön waren, gefiel es mir irgendwie, dass Elio sich um mich sorgte. Nach der Behandlung setzte ich mich etwas zu schnell auf, sodass mir schwindelig wurde. Elio eilte sofort an meine Seite und wollte mich schon wieder in eine liegende Postion bringen, doch ich meinte, es würde im Sitzen schon gehen. So saß ich nun auf der Untersuchungsliege während er vor mir stand und mich stütze. Meine Knie berührten seine Oberschenkel. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Schon zum zweiten Mal an diesem Abend kamen wir uns so Nahe wie noch nie zu vor. Von unten sah ich zu ihm auf. In diesem Moment wusste ich es genau, er wollte mich küssen.In diesem Moment trafen seine Lippen auf die meinen. Zunächst erwiderte ich den Kuss. Doch als sich der Überraschungsmoment gelegt hatte, sprang ich auf und verließ die Praxis fast im Laufschritt. Huch, das war ganz schön knapp. Ich musste unbedingt mit Dominik reden.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich Domink zunächst den Kuss zwischen mir und Elio verschwiegen hatte. Aber ich sagte ihm, dass ich den Wunsch hegte mit meinem Arzt zu schlafen. Wir kannten uns schon so lange und da war immer diese gewisse Chemie zwischen uns. Ich wusste, den Gedanken an ein Abenteuer mit meinem Orthopäden würde ich wohl nie loslassen können. Da ich auch erst einmal selber verstehen wollte, was hier vor sich ging, begann ich ein bisschen im Internet zu recherchieren. Damit meine ich, dass ich verstehen wollte, warum ich trotz glücklicher Ehe und erfülltem Sexleben fremd gehen wollte. Ich stieß auf diverse Polyamorie- und Bigamiegruppen in den verschiedensten Erotikforen. Obwohl das für mich totales Neuland war, konnte ich gleich zu Beginn ein wenig verstehen, wie Polyamorie-Beziehungen entstehen und funktionieren konnten. Doch eine wichtige Frage musste ich mir selbst stellen: war ich in Elio verliebt? Die Antwort war ein eindeutiges Nein. Ich fand ihn durchaus attraktiv und fühlte mich zu ihm hingezogen. Eine gewisse Schwärmerei hatte ich über die Jahre auch für ihn entwickelt, aber mehr war es nicht. Die Frage nach dem „was wäre wenn gewesen“ schien wie das Damoklesschwert über uns zu hängen. Das wohl viel Verlockendere war wahrscheinlich, etwas Verbotenes zu tun. Einfach so ins Paradies hinzuspazieren, mir den größten und schönsten Apfel zu schnappen und einfach zu genießen. Die Schlange brauchte ich dazu nicht. Wir waren beide verheiratet und standen zusätzlich noch in einer Arzt-Patientin-Beziehung zu einander, das machte den wesentlichen Kick für mich aus. Als ich mir sicher war, dass ich wirklich nur Sex mit ihm haben wollte, keine Affäre und schon gar nichts darüber hinaus, sprach ich wieder mit Dominik. Zunächst wollte ich meinen Mann bitten, ob wir einen Dreier mit Elio haben könnten. Wir hatten erst vor kurzem die Konstellation MMF ausprobiert, aber das ist eine andere Geschichte 😉

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, Dominik wäre zunächst nicht etwas geschockt von meinen Wünschen gewesen. Wir besprachen verschiedene Möglichkeiten und kamen zu dem Schluss, dass ich Elio allein genießen durfte. Natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass ich Dominik über das Geschehene nicht anlog und nur Safer Sex mit Elio praktizierte. Ich konnte gar nicht glauben, wie aufgeschlossen mein Mann war und wir tatsächlich den Sprung wagten, auch unsere Ehe ein wenig zu öffnen. Aus meiner Sicht sollte Dominik die gleichen Vorteile daraus ziehen können wie ich, aber darüber werde ich zu einem anderen Zeitpunkt ausführlich berichten.

Als Nächstes machte ich mir einen neuen Termin bei Elio aus. Offensichtlich erfreut wieder von mir zu hören, nachdem ich das letzte Mal seine Praxis so überstürzt verlassen hatte, bot er mir einen Vormittagstermin in drei Tagen an. Es war ein warmer Herbsttag und die Sonne schien. Ich entschied mich für meinen Jeans-Minirock und eine weinrote Bluse. Als ich mich in der Früh nach dem Duschen schminkte, trat Dominik von hinten an mich heran und küsste meinen Hals. „Pass auf dich, mein Liebling! Ich wünsche dir viel Spass und freu‘ mich schon auf unsere Nachbesprechung“, sagte er und meinte es auch tatsächlich so. „Nachbesprechungen“ hielten wir auch nach unseren gemeinsamen Dates oder Swingerclubbesuchen. Schließen holten wir uns auf diese Art auch neue Ideen und Anregungen. Als ich schließlich fertig war, fuhr ich voller Elan in die Stadt. Die Musik im Radio auf volle Lautstärke aufgedreht, kam ich ohne Stau bestens voran. Ausnahmsweise fand ich sogleich einen Parkplatz, direkt vor Elios Ordination. Im Rückspiegel begutachtete ich nochmals Make Up und Frisur. Perfekt! Ich klingelte also an der Gegensprachenalage und wurde sofort eingelassen. Im ersten Stock angekommen, erwartete Elio mich bereits an der Eingangstür. Er schien sofort den wahren Grund meines Besuchs zu kennen. Schon im Voraum drückte er mich gegen die Wand und begann mich zu küssen. Ich erwiderte seinen Kuss, doch er fiel nicht so leidenschaftlich aus, wie ich es erwartet hatte. Elio war sehr zärtlich. Schon bald spürte ich seine Erektion, wie sie sich gegen meinen Oberschenkel presste. Meine Neugier leitete meine Hand in seinen Schritt. „Nicht schlecht“, war mein erster Gedanke und ich musste unweigerlich grinsen. Elio knabberte zärtlich an meinem Ohrläppchen, während ich seinen Hals küsste, stets darauf bedacht, keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen. Irgendwie waren wir bereits in den Behandlungsraum gestolpert. Obwohl er beim Küssen eher langsam, ja beinahe schon zurückhaltend war, umso schneller war er, als es darum ging, mir aus meinen Kleidern zu helfen. Im Nu stand ich nur noch in Unterwäsche vor ihm, während er noch vollständig angezogen war. Ich hatte meine olivgrüne Spitzenunterwäschen angezogen, Push-Up BH und Tanga. Der Fairness halber befreite ich ihn aus seiner Jeanshose. Mit kreisenden Hüftbewegungen streifte er mit seiner Erektion immer wieder gegen meinen Tanga, während er mich umarmte und wieder küsste. Ich fand es irgendwie irritierend oder sogar etwas nervig, dass er mir seine Latte auf diese Art ständig präsentierte. Schon in diesem Moment ärgerte ich mich, dass sich ständig mein Kopf einschaltete und eine Art Vergeichsraster über die Situation legte. Ich wollte doch eigentlich nur ein bisschen Spass und guten Sex haben. Um kleidungsmäßig endlich auf Gleichstand zu kommen, zog ich ihm das Poloshirt aus. Und da war es: das unerwartete, weiße feingerippte Unterhemd – auch bekannt als „wifebeater“. Gedanklich ein fetter Minuspunkt, also schnell weg damit! Am liebsten hätte ich es ihm einfach vom Leib gerissen und in einem der orangenen Mistsäcke verschwinden lassen. Stattdessen landete es zerknüllt auf dem Boden.

Kaum war der weiße Liebestöter verschwunden, musste ich feststellen, dass Elio für einen Mann einen ziemlich schmalen Oberkörper hatte. Das war mir in dem Poloshirt bisher noch nie aufgefallen. Sicherlich hatte auch das Unterhemd einen falschen Eindruck vermittelt. Elio schien nicht zu merken, dass ich etwas abgelenkt war. Er entledigte sich seiner Boxershort – Gott sei dank nicht noch ein Feinrippmodell! Er führte mich weiter zu seinem Schreibtisch. Seine unterste Schublade war bis oben hin mit Kondomen gefüllt. „Ganz gut vorbereitet, der Herr Doktor“, schoss es mir durch den Kopf. Er zog sich das Präservativ selbst über und zog mich zur Untersuchungsliege. „Gleich passiert es, gleich werde ich endlich mit meinem Orthopäden schlafen“. Mittlerweile hatte ich festgestellt, dass Elio bestenfalls durchschnittlich gebaut war. Das musste ja kein Nachteil sein. In einem Film – vielleicht war es „Geschenkt ist noch zu teuer“ mit Tom Hanks? – kam einmal folgender Satz vor:“ Es kommt nicht auf die Größe des Hammers an, sondern wie man damit nagelt“. Ganz nach diesem Motto ließ ich mich also möglichst unvoreingenommen auf das Weitere ein: Sanft drückte er mich auf die Liege. Er stand am Rand, zwischen meinen bereits gespreizten Beinen. Endlich drang er in mich ein, doch die Freude hielt nur kurz an. Nach nur drei Stößen rutschte er ab und nutze ungefragt mein Hintertüchen für einen Neustart.

Jeder, der meinen Blog kennt, weiß, dass ich auf Analsex stehe. Elio gehört wohl eher nicht zu meinen Lesern und daher fand ich diesen abrupten Wechsel schon ziemlich frech von ihm. Gehörte es denn nicht mehr zur guten Stube, mal mit einem Finger vorzufühlen oder vielleicht Gleitgel bereit zu stellen? War ich schon so lange aus der Dating-Szene draußen und es exsitierte keine „Sex-Knigge“ mehr? Konnte man heutzutage schlechtes Benehmen beim Sex nur noch durch „Safe Words“ abwenden?

Wie dem auch sei, ich hätte sowieso keine Zeit mehr für ein Safe Word oder eine Beschwerde gehabt, denn nach weiteren drei Stößen war das Liebesspiel beendet. Schwer atmend beugte sich Eilo zu mir herunter und entschuldigte sich, dass er viel zu schnell gekommen war. Gut, kann doch mal passieren. Die Hormone der letzten Jahre hatten sich einfach aufgestaut, kann frau ja verstehen. Er machte aber dann keinerlei Anstalten, mich noch lecken oder sonst irgendwie verwöhnen zu wollen – für mich ein absolutes No-Go!

Während er sich bereits wieder anzog bot er mir einen Espresso – wohl nur pro forma – an, den ich jedoch ablehnte. Ein freundschaftliches Bussi auf die Wange später fand ich mich auch schon auf der anderen Seite der Türe wieder. Sowohl vor den Kopf als auch aus der Ordination gestoßen stand ich etwas verdattert einen Moment lang auf dem Gang. Eigentlich hatte ich mir eine schöne Siesta mit einem Latin Lover ausgemalt, doch stattdessen hatte ich nur einen billigen Quickie mit Speedy Gonzales.


ENDE

Der Hausbesuch

 

Die Gretchen-Frage Teil II. Hier geht es zur Gretchen-Frage.syringe-1973129_640

Gleich am nächsten Wochenende nach Gretchens Auftritt in seiner Ordination kündigte Heinrich seinen Hausbesuch bei ihr an. Ganz recht, er fragte nicht, ob und wann sie Zeit hatte, sondern er kündigte sich einfach an und Margarete hatte zuhause zu sein. Bereit für ihn. Es war Zeit für eine Revanche und zwar eine, die Margarete niemals mehr dazu verleitete, auch nur einen Fuß in seine Praxis zu setzten, es sei denn, sie wäre wirklich krank. Für heute hatte er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Heinrich trug wie immer ein weißes Hemd mit kurzen Ärmeln, dazu eine lange dunkle Hose. Selbstverständlich hatte er auch seine Arzttasche aus schwarzem Leder bei sich. Entschlossen, Gretchen eine Lektion zu erteilen, klopfte er an ihre Tür. Es dauerte nicht lange und schon wurde sie geöffnet. Margarete trug ein marineblaues, ärmelloses Kleid, das ihr bis zum Knie reichte und ihren runden Hüften sowie weichen Brüsten schmeichelte. Ihr schulterlanges braunes Haar trug sie offen. Sie stand barfuß im Flur und wartete, dass Heinrich hereinkam. Er genoss ihren Anblick noch einen Moment länger. Sie sah einfach hinreißend aus, direkt zum Anbeißen. Wäre nicht der rote Lippenstift, könnte man meinen, sie sei ein unschuldiger, süßer Engel. Doch der Arzt hatte erst vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass sein Gretchen alles andere als unschuldig war. Ja, man könnte sagen, sie hatte es faustdick hinter den Ohren.

Er trat ein und gab ihr einen zärtlichen Begrüßungskuss auf ihre rosige Wange. Nachdem er die Schuhe ausgezogen hatte, folgte er ihr ins Schlafzimmer. Sie standen einander gegenüber, als Heinrich sie fragte: „Na was hat denn meine arme Patientin heute?“. Sie stieg sofort mit ins Spiel ein. „Eigentlich geht’s mir ganz gut, aber eine Gesundenuntersuchung wäre nicht schlecht“, schlug sie grinsend vor. „Gut, mein Gretchen. Also hast du keine Bauchschmerzen mehr?“, wollte er wissen. Die Erinnerung an den Streich, den sie ihm gespielt hatte, verlieh ihrem Gesicht eine rötliche Farbe. Ohne Worte schüttelte sie den Kopf. „Nun, dann leg dich mal ins Bett, damit ich dich untersuchen kann.“ Er nahm die Blutdruckmanschette zur Hand und legte sie um ihren linken Oberarm. Er saß neben ihr auf dem Bett und steckte sich die Oliven seines Stethoskops in die Ohren. Als die kalte Membran ihre Ellenbeuge berührte, lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken und breitete sich über ihren ganzen Körper aus. Ihre Brustwarzen wurden hart und zeichneten sich unter dem dunklen Stoff ihres Kleides ab. Während er die Manschette aufpumpte, betrachtete er sie von Kopf bis Fuß. Sie sah etwas blass aus, aber das konnte auch an der Beleuchtung liegen. Heinrich ließ den Druck wieder ab und wartete darauf, das Klopfgeräusch über das Stethoskop zu hören. Konzentriert schaut er durch seine dezente Brille auf das Manometer in seiner Hand. “140/80“, sagte er mit ernster Stimme. „Etwas höher als mir lieb ist, aber das liegt sicher an der Aufregung. Dabei muss doch mein Gretchen nicht nervös sein, oder?“, meinte er und ließ die Frage im Raum stehen. Mittlerweile hatte Heinrich sich das Stethoskop lässig um den Hals gehängt und die Blutdruckmanschette von Margaretes Arm entfernt. Nebenbei hatte er ihre Atemzüge mitgezählt, ebenfalls leicht erhöht, wobei sie bei seinem Anblick beinahe die Luft angehalten hätte. Es gefiel ihr, wie er auf der Bettkante saß und sich um sie kümmerte. Sie genoss seine Aufmerksamkeit und Fürsorge. Seine Finger schlossen sich zielsicher um ihr zierliches Handgelenk. Schnell und rhythmisch trommelte ihr Puls gegen ihre weiche Haut. Margarete musste heute tatsächlich nervöser sein, als üblich. Zumindest würde das ihre Vitalzeichen erklären, dachte sich der Arzt und machte sich weiter keine Sorgen um seine Spielpatientin. „Gretchen, auch wenn du heute keine Bauchschmerzen mehr hast, möchte ich dich trotzdem abtasten, nur um sicher zu gehen“. Breitwillig zog sie ihr Kleid hoch und ein lilafarbener Spitzentanga kam zum Vorschein. Vorsichtig tastete er zuerst den rechten unteren Quadranten ab. Margarete schreckte unter seiner Berührung zurück und verzog ihr Gesicht. „Tut das etwa schon weh?“, fragte Heinrich überrascht. „Nein, deine Hände sind nur kalt“ lachte sie und sah in sein skeptisches Gesicht. Er tastete sich im Uhrzeigersinn voran.

Als nächstes wollte er ihre Temperatur kontrollieren. „So Margarete, du hast dich doch bei mir indirekt beschwert, dass ich in meiner Ordination ein Ohrthermometer verwende, nicht wahr?“ „Naja, es ist schon etwas ungenau“ kicherte sie und freute sich auf den nächsten Teil des Spiels. „Also dann werde ich dich mal von deinem Höschen befreien“, kündigte er an und setzte sein Vorhaben auch gleich in die Tat um. Gretchen wollte sich gerade auf die Seite drehen, doch Heinrichs starke Hände hinderten sie daran. „Nun, heute werden wir das etwas anders machen. Bleib am Rücken liegen und lass die Beine locker zur Seite fallen“. Neugierig kam sie seiner Aufforderung nach und spürte ein leichtes Ziehen, als ihre Beine weit gespreizt auf der Matratze auflagen. Routiniert schüttelte er das Glasthermometer runter und sah die Skala noch einmal prüfend an, bevor er die Spitze mit einer dünnen Schicht Nivea-Créme versah. In dieser Position hatte Heinrich bestens Zugang zu den intimsten Stellen seiner Patientin. Ein kleines bisschen musste er doch nachhelfen und spreizte ihre Pobacken behutsam auseinander. Einfühlsam setzte er das kühle Glasinstrument an ihrem After an und schob es zärtlich, jedoch bestimmt durch ihren Schließmuskel. Was sie nicht wusste, es war ein manipuliertes Thermometer, das bei 38,2°C stehengeblieben war und sich nicht mehr runterschütteln ließ. Margarete entwich ein lustvolles Stöhnen und auch Heinrich erregte diese Art der Temperaturkontrolle. Seine hübsche Patientin wollte gerade die Beine schließen, doch Heinrich hielt sie bestimmt davon ab. „Wir sind noch nicht fertig“.  Schnell holte er noch einige Utensilien hervor. „Nachdem dir die Messung mittels Ohrthermometer unzuverlässig erscheint, werden wir heute deine Temperatur ganz genau ermitteln. Mit einem kalten, nassen Tupfer desinfizierte er ihre inneren Schamlippen, ihre Klitoris und ließ unterhalb den Tupfer noch einen Moment lang verweilen. Dann nahm er ein Thermometer in einer verschweißten Verpackung zur Hand. „Was ist das denn?“, fragte Gretchen neugierig und ein wenig ängstlich zugleich. „Das, meine Kleine, ist ein Einmalthermometer mit einer besonders dünnen Spitze“ erklärte er fachmännisch und grinste sie schelmisch an. Gretchen war in diesem Moment noch nicht klar, warum Heinrich ein Einmalthermometer verwenden wollte. Dann überkam sie plötzlich eine dunkle Vorahnung. Das schnalzende Geräusch, als sich Heinrich sterile Handschuhe übergezogen hatte, ließ sie aufschrecken. Mit einem Schlag wurde ihr bewusst, was er vorhatte. Sie wollte ihre Hand schützend vor ihren Intimbereich halten, doch da ergriff Heinrich ihre Hand und hielt sie fest. Vorsichtig begann sie mit ihren hübschen langen Beinen zu strampeln, aber da sie ja noch das Glasthermometer im Po stecken hatte, konnte sie nicht viel ausrichten. „Willst du wohl still halten?“ fuhr er sie an. „Es tut nur weh, wenn du so herumzappelst“, erklärte er ihr mit sanfterer Stimme, um sie zu beruhigen. Sie hörte zu strampeln auf. Flink hatte der Doc das Einmalthermometer zur Hand, führte es geschickt in die Harnröhre seiner Patientin ein und hielt es weiterhin fest. „Au“, jammerte sie auf. „Gretchen, das ist doch nicht so schlimm“, versuchte er sie zu besänftigen. „Aber es brennt ein bisschen“, gestand sie kleinlaut. Da er das Thermometer in ihrer Harnröhre stabilisieren musste, hatte er die ganze Zeit freie Sicht auf ihre glatte, feuchte Scham. Margarete war es unangenehm, so offen vor ihm zu liegen, aber darum war es Heinrich in dieser Situation unter anderem ja gegangen. Er genoss diesen Augenblick. Er war sich sicher, dass Gretchen ihn nicht so bald wieder an der Nase herumführen würde. „Und, wäre dir ein Ohrthermometer jetzt nicht viel lieber?“, fragte er sie provokant. Schmollend gab sie sich in diesem Punkt geschlagen. Obwohl ihr das zweite Thermometer unangenehm war, fühlte es sich doch auch irgendwie erregend an. Die kleinstmögliche Menge an Schmerz, die auch Lust verursachte. Mittlerweile waren etwas mehr als fünf Minuten vergangen und Heinrich entfernte mit seiner freien Hand zuerst das Rektalthermometer. „Oh, 38,2°C! Was ist denn bloß mit meinem Gretchen los?“, fragte er mit gespielter Besorgnis. „Das kann nicht stimmen! Zeig mal her!“, forderte Margarete ihn auf. Wortlos überreichte er ihr das Thermometer. Sie wollte ihren Augen nicht trauen. Wie konnte das möglich sein? Sie fühlte sich doch eigentlich ganz fit. Prüfend legte sie ihren Handrücken an ihre Stirn und Wangen.

„Ich finde nicht, dass ich mich warm anfühle, was meinst du, Heinrich?“ Er rutschte etwas höher entlang der Bettkante hinauf, ließ jedoch das Thermometer nicht los. Eingehend musterte er ihr Gesicht und legte ebenfalls seine Hand auf ihre Stirn. „Doch, doch, du fühlst dich warm an. Ganz eindeutig.“, versuchte er seine Patientin zu überzeugen.  „Was sagt denn das andere Thermometer?“, wollte Margarete wissen. Vorsichtig entfernte der Arzt das Thermometer aus ihrer Harnröhre. Flüchtig las er das Ergebnis von 37,8°C ab und ließ das Einmalthermometer in einem Abwurfsack neben dem Bett verschwinden. „Dasselbe wie das andere Thermometer“, schwindelte er. „Dann muss ich dich wohl weiter untersuchen“, meinte er und zwinkerte ihr zu. Noch immer etwas verunsichert, blieb sie einfach liegen und wartete auf weitere Anordnungen. Vielleicht hatte er irgendwas mit dem Thermometer gemacht, damit es leichtes Fieber anzeigte. Aber dieser Gedanke schien ihr doch zu absurd und schließlich hatte sie ja selbst gesehen, wie er das Fieberthermometer runtergeschüttelt hatte. Es war tatsächlich ein heißer Tag und sie hatte bis jetzt auch noch nicht viel getrunken. Das musste einfach die Erklärung sein, sagte sie sich.

In ihren Gedankengang vertieft, hatte sie gar nicht mitbekommen, dass sich Heinrich am Fußende ihres Bettes zu schaffen machte. Sie setzte sich auf und blickte neugierig zu ihm herüber. Er war gerade dabei, Fußstützen an ihrem Bettrahmen zu montieren. „Ach, Heinrich! Du weißt doch, dass ich Gyn-Spiele nicht so mag“ protestierte sie. „Ja, ja, keine Bange. Wir machen keine Gyn-Spiele. Aber wenn du deine Füße in die Schalen legst, kann ich dich leichter untersuchen“ beschwichtigte er seine Patientin.

Also rutschte sie im Bett Richtung Fußende. Artig legte sie ihre Füße in die dafür vorgesehenen Einrichtungen ab. Er zog sich ein Paar Untersuchungshandschuhe an bestrich zwei Finger mit einem klaren Gleitgel. „Schön locker lassen, ich werde nur mal tasten, ob du für die nächste Untersuchung schon bereit bist.“, forderte Heinrich sein Gretchen auf.

Behutsam führte er ihr seinen Zeige- und Mittelfinger durchs Hintertürchen ein. Es lag nicht nur am Gleitgel, dass er ganz leicht in sie eindringen konnte. Dieser Anblick, aber vor allem dieses Gefühl der Macht über sie erregte ihn sehr. Er spürte nicht nur seine Erektion, sondern ein loderndes Inferno in seinem tiefsten Inneren. Auch Gretchen ließ die Untersuchung nicht kalt. „Sehr gut, wir können weiter machen“, stellte er fest. Als nächstes kam ein Rektoskop zum Vorschein. Auch dieses wurde mit einer Schicht Gleitgel bestrichen. Margarete fühlte, wie das kalte Metall ihren Anus passierte und dachte zunächst an einen Glasdildo. Doch plötzlich merkte sie, wie das Ding in ihr irgendwie größer wurde. Breiter, um genau zu sein. Heinrich öffnete das Spekulum. Das kleine Lämpchen erhellte Gretchens dunkles Löchlein. Er inspizierte die Innenwände und ließ sich viel Zeit dabei. Denn er wusste, dass es Margarete peinlich war, ihm so ausgeliefert zu sein.

Genau diese Art von mäßiger Demütigung sprach Gretchen auf einer Ebene an und erregte sie bis ins Innerste, wie sie es zuvor noch nie erlebt hatte. Trotzdem hatten Heinrich und sie noch nie miteinander geschlafen. Sie erlebten, teilten und genossen die gemeinsame Erotik des Spiels auf einem völlig anderen Level. Auch das hatte Margarete bisher noch nie so erfahren.

Heinrich entfernte das Instrument aus Margaretes Po und legte es zur Seite. Mit ein wenig Zellstoff wischte er das überflüssige Gleitgel weg. „Du kannst die Füße aus den Schalen nehmen und dich auf den Bauch legen.“ Ohne nach zu fragen, folgte sie seiner Anweisung.

„Wie war das doch gleich? Spröde Haare und brüchige Nägel? Da braucht mein Gretchen wohl eine Vitaminspritze in ihren süßen Po“, kündigte er den nächsten Teil. „Aber nur, wenn du es ganz vorsichtig machst“, wandte sie ein. Er nickte ihr aufmunternd zu und insgeheim freute sie sich auf diesen kleinen Kick, den sie spürte, wenn das vor Aufregung und Angst freigesetzte Adrenalin ihren Körper durchflutete. Heinrich griff nach der Fertigspritze in seinem Koffer. Zusätzlich holte er noch einen Desinfektionstupfer dazu. Großzügig desinfizierte er die geplante Einstichstelle auf ihrem Hintern. Zur Beruhigung legte er ihr die eine Hand übers Kreuzbein. Gleichzeitig konnte er sie so auch fixieren. Routiniert stach er mit der langen Nadel in ihr weiches Fleisch. Er benötigte seine zweite Hand, um aspirieren zu können und drückte Gretchen gleich danach wieder sanft gegen die Matratze. Sie wimmerte kurz auf, aber das war mehr Spiel als echter Schmerz. Um ein hübsches Erinnerungsfoto machen zu können, ließ er die Spritze noch einen Moment in ihrer Pobacke stecken. Erst als Margarete das mitbekam, fing sie erneut zu jammern an. „Nimm sofort die Spritze raus, das tut ja weh!“, schimpfte sie ungeduldig. „Na die wird noch drin bleiben, bis ich dir die zweite Spritze verabreicht habe“, erklärte Heinrich seelenruhig. „Was heißt denn hier zweite Spritze?“, fragte Gretchen aufgebracht. „Eine für dein Haar und eine für deine Nägel“, verdeutlichte er ihr seinen Plan, während er ihr ein süffisantes Lächeln schenkte. Margarete hätte sich am liebsten gewehrt, doch mit der langen Nadel im Po war sie ihm völlig hilflos ausgesetzt. Eine Spritze pro Session war eindeutig genug, dachte sie sich, konnte jedoch den weiteren Verlauf des Spiels nicht ändern.

Die zweite Injektion musste er selbst vorbereiten. Das Knacken der Glasampulle löste Gänsehaut bei Gretchen aus. Schnell hatte er das Medikament aufgezogen und eine lange i.m.-Nadel auf den Kolben der Spritze gesteckte. Hingebungsvoll desinfizierte er die zweite Pobacke und stach gleich zu. Diesmal kam kein Gejammer von Seiten der Patientin. Braves Mädchen, dachte sich Heinrich, obwohl er es sogar mochte, wenn sie ein bisschen herum zickte. Die zweite Spritze entfernte er sofort und entsorgte sie fachgerecht in einem extra dafür vorgesehenen Behälter. „Heinrich, mir wird schlecht, macht schnell die Nadel raus“, stöhnte sie. Er dachte zunächst, sie würde einen Scherz machen. Doch als er ihren Gesichtsausdruck wahrnahm, beeilte er sich und zog auch die erste Spritze aus ihrem Po. Mit vorgehaltener Hand eilte sie ins Badezimmer. Heinrich hörte sie trotz geschlossener Tür. Sie musste mehrmals würgen und quälte sich ganz fürchterlich. Nachdem sie an dem Tag noch kaum etwas gegessen oder getrunken hatte, hatte sie auch nicht erbrochen. Nur die Übelkeit und der Brechreiz waren so stark, dass sie es noch nicht wagte, das Badezimmer zu verlassen. Heinrich, wieder ganz der professionelle Mediziner, hatte schnell ein Medikament gegen Übelkeit vorbereitet und in einer Spritze aufgezogen. Er klopfte an die Badezimmertür. „Moment“ krächzte Margarte. Trotzdem trat er einfach ein und ging neben ihr in die Hocke. Gleich neben der zweiten Einstichstelle setzte er die Nadel an und gab ihr die dritte Injektion. Sie hatte es einfach zugelassen. Obwohl es ihr normalerweise unangenehm wäre, vor Heinrich so schwach zu sein, schickte sie ihn nicht fort. Der Arzt musterte seine Patientin eingehend und schob ihr die Haare  aus dem Gesicht. „Komm, ich bring dich wieder rüber ins Bett“. Vorsichtig half er ihr, sich wieder aufzurichten und begleitete sie zurück ins Schlafzimmer. Sie plumpste ins Bett und legte sich mit angezogenen Beinen auf die Seite. „Ich bin gleich wieder bei dir“, sagte er mit sanfter Stimme und verschwand ins Wohnzimmer. Sie hörte, wie er mit jemandem telefonierte, konnte jedoch nicht verstehen, was gesprochen wurde.

„Valentin, die Pläne haben sich geändert. Ich muss mit meiner Patientin zwar deine Notaufnahme aufsuchen, doch das ist nicht mehr Teil des Spiels.“

Hier geht es zur Gretchen-Frage Teil III…

On the ninth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf, einem Zäpfchen, fünf Schlägen mit einem Mistelzweig, einem harten Quickie, dem Überraschungsbesuch von Sr. Tessa und Dominiks Verrat war Lanas Behandlung noch immer nicht vorbei.

Sr. Tessa hatte die Infusion in der Zwischenzeit schon fertig hergerichtet, als Lana sie fragte: „was genau ist da alles drinnen?“. „Das ist mein Äquivalent einer speziellen Vitamininfusion, im englischen Sprachraum auch bekannt als „banana bag“. Die wird dich wieder ordentlich auf die Beine bringen“ erklärte Tessa und zwinkerte dabei ihrer Freundin aufmunternd zu. Lana hatte sich zwischenzeitlich ein frisches Nachthemd angezogen und sich wieder nieder gelegt. Dominik saß in der Mitte vom Bett, um Lana beistehen zu können und um Tessa genug Platz zum Arbeiten zu lassen. Außerdem konnte er sie so besser festhalten, falls sie sich zu wehren begann. Und das würde sie sicher tun.

Angespannt lag Lana auf dem Rücken, den linken Arm bereits frei gelegt und ausgestreckt. Schon jetzt krallte sie ihre rechte Hand in Dominiks Unterarm. Sie wollte es sich gerade anders überlegen, als Tessa mit einem nassen, kalten Tupfer über Lanas Ellenbeuge wischte. Blitzschnell reagierte Dominik und drückte Lanas Arm fest auf die Matratze. Er war kräftig genug, auch ihren Oberkörper auf der Matratze fixiert zu halten. Einzig ihre hübschen Beine strampelten noch wild herum. „Lana wenn du nicht still hältst, könnte es sein, dass ich daneben steche und wir die ganze Prozedur wiederholen müssen.“, warnte die Krankenschwester ihre störrische Patientin. „Das willst du doch sicher nicht“. Lana schüttelte stumm ihren Kopf. „Und wenn du jetzt stattdessen zu schreien beginnst, muss ich dich leider knebeln“, vervollständigte Tessa ihr Warnung, untermalt mit einem unschuldigen Lächeln. Doch Lana traute es Tessa absolut zu, dass sie von ihr bei Bedarf auf diese Art zum Schweigen gezwungen werden würde. Langsam wurde ihr auch wieder ein bisschen übel und deswegen wollte sie es auf keinen Fall riskieren, irgendetwas in den Mund gestopft zu bekommen.

Während Lana weiterhin von ihrem starken Mann festgehalten wurde und mit ihren Krallen seine Haut zerkratzen, spannte Sr. Tessa gekonnt die Haut über einer geeigneten Vene und setzte zum Stich an. Lana versuchte noch ein letztes Mal wegzuzucken, doch mit vereinten Kräften konnte sie von den beiden anderen überwältigt werden. In einem Zug hatte die erfahrene Krankenschwester die Venenverweilkanüle gelegt und fixiert. Als nächstes schloss sie die Infusion an den Zugang an. Obwohl Lana noch immer die Augen fest geschlossen hielt und die Zähne zusammen biss, ließ ihre Anspannung langsam nach. Die Vitamininfusion begann ihre Reise durch Lanas Venen, als diese plötzlich merkte, dass sie dringend zur Toilette gehen musste.

On the first day of Christmas

…my true love gave to me…

Lana erwachte aus einem unruhigen Schlaf. Mit nur halb geöffneten Augen blinzelte sie dem grellen Morgenlicht der Sonne entgegen. Sogleich fühlte sie die Übelkeit in ihr aufsteigen und das Rumoren in ihrem Bauch war so laut, dass sie fürchtete, es würde ihren Mann, Dominik, aufwecken. Mühevoll rollte sie sich vom Rücken auf die linke Seite, in der Hoffnung, der Lagewechsel würde ihren Magen milde stimmen. Doch das Gegenteil war der Fall. Es kam, wie es kommen musste: Lana schleppte sich taumelnd zur Toilette, wo sie sich schließlich übergeben musste.

Zurück im Schlafzimmer kippte sie eines der großen Doppelfenster, um für etwas frische Luft zu sorgen. Fröstelnd trippelte sie barfuß zum Bett zurück und verschwand Zähne klappernd unter ihrer noch warmen und kuscheligen Decke. Zitternd lag sie zusammengerollt in ihre Decke eingehüllt. Dominik strich ihr mit der Hand sanft über den Rücken. „Was ist denn los, Schatz?“ fragte er mit mit einem Anflug von Besorgnis in der Stimme. „Ach nichts, mir ist nur ein bisschen schlecht. Vielleicht habe ich gestern einfach ein bisschen zu viel gegessen.“, versuchte Lana ihre Beschwerden abzutun. Schon der Gedanke an die üppige Mahlzeit vom Vorabend ließ ihren Magen wieder rebellieren. Viel zu schnell rappelte sie sich hoch und eilte erneut zum WC.

Geschwächt kam sie ins Schlafzimmer zurück und fand ein leeres Bett vor. Dominik musste wohl im Badezimmer sein. Sie legt sich wieder hin und kauerte sich in der Embryonalstellung unter ihre Decke. Sie hörte Dominik in diversen Schubladen herum kramen. Obwohl es ihr nicht gut ging, konnte sie sich vorstellen, was er im Bad suchte. Aber da würde er lang suchen müssen, denn Lana hatte die ganzen WE-„Spielsachen“, darunter auch die Spritzen, Nadeln und Ampullen, versteckt. Schließlich sollte heute die ganze Familie zum Christtag zu Lana und Dominik nach Hause kommen. Verständlicherweise wollte Lana nicht, dass vielleicht eine neugierige Tante irgendetwas von den Sachen „unabsichtlich“ finden konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Dominik mit einer Nierentasse in der Hand zurück. „Ich werde dir jetzt eine MCP-Spritze geben, ganz ohne Widerrede!“, kündigte Dominik sein Vorhaben an. „Nein wirklich, das ist nicht nötig! Ich bleibe einfach noch ein bisschen liegen und dann wirds mir sicher besser gehen“ versuchte Lana ihren Mann zu überzeugen. „Unsere Gäste kommen in ein paar Stunden und wir haben noch einiges vorzubereiten. Außerdem musst du dich auch zurecht machen, du siehst fürchterlich aus! Also zick nicht rum, und mach deinen Po frei!“, herrschte er seine Gattin an. Sie schlug die Decke ein wenig zurück. Zögerlich griff sie nach dem Saum ihres Nachthemdes. „Darf ich bitten?“, fragte Dom mit einem sarkastischen Unterton und griff selbst nach dem dünnen Stoff, um den Allerwertesten seiner Frau frei zu legen. Er nahm den bereits in Desinfektionsittel getränkten Tupfer und wischte damit ausgiebig über den rechten oberen Quadranten. Er entfernte die Schutzkappe der Nadel und wollte diese gerade an Lanas Fleisch ansetzten. „Bitte nicht! Bitte, tu‘ mir das nicht an“, flehte sie. „Was sein muss, muss sein“ und mit diesen Worten stach er einfach zu und drückte ihr die 2ml Inhalt tief in ihren Muskel.

Praxis in der City

Diese Story ist als Parodie zu verstehen und bezieht sich auf die liebenswerte und manchmal auch etwas schrullige Community

auf zity.biz. „Outsider“ werden mit dem Inhalt eher weniger anfangen können.

Jede Ähnlichkeit zu realen Charakteren ist rein zufälliger Natur und ohne böse Absicht. Beim Schreiben dieser Geschichte sind keine User zu Schaden gekommen

Viel Spass beim Lesen!

LG,

Lana

Etwas unsicher drückte ich den Knopf der Gegensprechanlage. Ich war ein bisschen nervös, schließlich war dies mein erster Arbeitstag in der in Gemeinschaftspraxis von Dr. Sommer und Dr. Winter. Die Tür wurde mit einem Summen geöffnet und ich trat ein. Neugierig beäugten mich die wartenden Patienten als ich an ihnnen vorbei in die Praxis ging. Eleonora, eine erfahrene Krankenschwester, arbeitete als Arzthelferin in der Ordination. Wir stellten uns einander vor und dann zeigte sie mir, wo ich mich umziehen konnte. Die Ärzte waren schon in den jeweiligen Behandlungsräumen.

„Am Freitag kommen unsere ganz besonderen Patienten, musst du wissen“ erklärte mir Eleonora. Auf meine Frage hin, ob sie damit Privatpatienten meine, zwinkerte sie mir zu und sagte: „Ja, so in der Art“. „Womit soll ich denn anfangen?“ fragte ich voller Eifer. „Valentina, heute schaust du hauptsächlich nur zu und lernst einmal unsere Patienten kennen. Sie haben alle sehr unterschiedliche und spezielle Vorlieben, die wir berücksichtigen wollen.“ Nach einem Blick auf die Uhr, schickte sie mich die Tür der Ordination für die Patienten zu öffnen. Zurück am Schalter, schob sie mir einen Bürohocker heran und ich nahm neben ihr Platz. Da kam auch gleich ein Herr in Anzughose, weißem Hemd und Krawatte gekleidet an den Schalter. „Guten Tag Herr W. Sie brauchen wieder ihre übliche Therapie?“ Grinsend sah er mich an und nickte zustimmend. „Gut, sie können schon zur Frau Doktor Sommer rein gehen, sie erwartet Sie bereits. Damit verschwand Herr W. im Behandlungsraum 1. Eleonora wandte sich mir zu. „Das ist einer unser langjährigsten Patienten. Er kommt jede Woche her, um seine „Vitaminspritzen“ zu erhalten. Er ist Kassenpatient und möchte die Medivitan-Spritzen nicht privat zahlen. Deswegen bekommt er nur gekühltes NaCl“. Ich wusste nicht genau, wie ich reagieren sollte. „Aber die helfen ihm dann doch gar nicht“ warf ich ein. „Doch, doch, aber auf einer ganz anderen Ebene“ beruhigte mich die Krankenschwester und sah mich mit einem amüsierten Lächeln an. „Am liebsten hat er es, wenn die Frau Doktor etwas streng mit ihm ist. Und, er tut immer so, als wäre er ganz überrascht, dass er jetzt eine Spritze braucht“ erzählte Eleonora weiter. „Nächste Woche kannst du Frau Dokotor Sommer assistieren und ihn festhalten, da wird er sich besonders freuen“ fügte sie noch hinzu. Ich fand das ein wenig merkwürdig, doch ich hatte gar nicht erst die Möglichkeit, genauer nachzufragen.

Da schritten plötzlich zwei Herren in weißen Tunikas und mt Lorbeerkränzen auf den Köpfen an uns vorbei und nahmen gleich direkt im Wartezimmer Platz. Die Fragezeichen standen mir ins Gesicht geschrieben. „Ah ja, die zwei sind ganz harmlos. Sie halten sich für römische Götter und verbringen die meiste Zeit im Warteraum. Dort diskutieren sie über Gott und die Welt. Sie treffen sich hier öfter auch mit anderen Herren und besprechen alle erdenklichen Arten von Einläufen.“ Mir fiel die Kinnlade runter, darauf hatte ich keinen Kommentar parat. Langsam musste ich mich fragen, was für eine Art Praxis das hier war.

Dann stand plötzlich eine junge Frau vor mir. Sie sah ganz normal aus. Eleonora nickte ihr wissend zu und bat sie, gleich weiter in Behandlungsraum 2 zu gehen. „Das wird etwas länger dauern. Frau L. wünscht sich immer sehr ausführliche Untersuchungen. Dr. Winter betreut sie zwar erst seit etwa eineinhalb Jahren, aber er dürfte seine Sache sehr gut machen. Sie verlässt die Praxis immer mit einem zufriedenen Lächeln.“ „Um himmels Willen, was macht er denn mit ihr da drinnen?“ fragte ich und konnte meine Empörung nicht verbergen. „Im Prinzip nimmt er sich sehr viel Zeit für seine Patienten, ist einfühlsam und geht auf ihre Wünsch ein. Zum Beispiel simuliert Frau L. In regelmäßigen Abständen eine Blinddarmentzündung, nur um rektal gemessen zu werden“ sagte Eleonora, als ob dies ganz selbstverständlich wäre. „Das ist aber auch ein bisschen seltsam“ bemerkte ich spitz. „Viel seltsamer ist, dass ihr der Blinddarm schon als Kind entfernt wurde“ kicherte die sonst so professionelle Krankenschwester.

In der Zwischenzeit war Herr W. mit seiner Behandlung fertig. Mit leidendem Gesichtsausdruck verließ er die Praxis und rieb sich seine schmerzende Pobacke. Da stand auch schon wieder der nächste Patient, gekleidet in Sportklamotten und Laufschuhen, am Schalter. „Guten Tag Herr Rs, wie ich sehe, sind Sie ja bestens vorbereitet“ begrüßte Eleonora den jungen Mann. „Kommen Sie bitte mit, Behandlungsraum 3, hier wird die Ergometrie durchgeführt. Ich schließe Sie mal ans EKG-Gerät an und die Frau Doktor kommt dann zu Ihnen. Übrigens, sie trägt heute einen schwarzen Spitzen-BH“ hörte ich meine Kollegin noch sagen, bevor sie die Tür hinter sich schloss.

Einen Augenblick später kam ein älterer Mann in die Praxis herein. Freudig kam er auf mich zu und fragte mich, wie es mir ging. Ich war etwas überrascht von dieser Frage und gestand, dass ich ein wenig müde war. Das alles hier war neu für mich und ich bemühte mich, mir möglichst viel zu merken. Er lehnte sich an der Theke an, während er mich zu mustern schien. „Haben Sie schon mal Rizinusöl eingenommen?“ Irgendwie fehlte mir da jetzt der Kontext und ich schüttelte schweigend den Kopf. „Ich sag‘ Ihnen Fräulein, 60ml Rizinusöl ab und an bewirken wahre Wunder.“ Ich wusste nicht, was ich darauf antworten sollte, aber das störte den Alten nicht. Unbeirrt fuhr er fort: “Rizinusöl kann auch täglich eingenommen werden. Mit Verlaub, ich halte es für unbedenklich und es bringt auch keinen Gewöhnungseffekt mit sich.“ Ich konnte mir gerade noch ein Gähnen unterdrücken, als Eleonora wieder neben mir auftauchte. „Ihre Bestellung, Herr Ri ist hinten im Lagerraum. Sind sie sicher, dass Sie den 60l-Kanister selbst transportieren wollen?“ Der alte Mann ließ meine Kollegin gar nicht weiter reden. „Ich maße es mir an, zu sagen, dass ich mich bester Gesundheit erfreue und diese Aufgabe mit Leichtigkeit meistern werden. Schließlich…“ „trinke ich jeden Tag mein Rizinusöl“ beendte Eleonora den Satz für ihn.

Die Patienten schienen sich heute die Türklinke gegenseitig in die Hand zu drücken. Schon stand wieder eine Frau vor mir. Sie sah mich kurz an, schüttelte den Kopf und ging direkt weiter ins Wartezimmer. „Wer war die Dame?“ wollte ich von meiner Kollegin wissen. „Ach ja, das ist die Frau C. Sie ist nicht direkt Patientin bei uns, aber sie kommt ab und zu vorbei. Dann lässt sie ein paar Kommentare fallen, befindet unsere Praxis für skurril und geht dann wieder.“ Vom Schalter aus konnte ich hören, dass die Frau sich im Wartezimmer mit den anderen Leuten unterhielt, konnte jedoch kein einziges Wort verstehen. Mein Versuch, dem Gespräch zu lauschen wurde vom nächsten Besucher unterbrochen.

Ein etwas älterer, jedoch charmanter Herr begrüßte mich überschwänglich und stellte sich auch gleich bei mir vor. Herr Doktor E. war hier ebenfalls kein Patient, sondern der Vertretungsarzt. Wir plauderten sehr nett miteinander und schließlich bot er mir auch eine ausführliche Gesundenuntersuchung an, inklusive Gyn-Vorsorge, gerne auch außerhalb der üblichen Ordinationszeiten. Ich versprach ihm, über sein Angebot nachzudenken. Er hatte noch ein wenig Zeit und holte einen großen Karton aus dem Auto. Eleonora bat mich, den Inhalt in den Kühlschrank zu räumen. Also verstaute ich genau 100 Packungen Diclofenac-Zäpfchen von Ratiopharm. „Was hat’s denn mit den vielen Zäpfchen auf sich?“ Obwohl meine Frage an die Krankenschwester gerichtet war, antwortete mir Dr. E.: Tja, das kann ich Ihnen schon sagen. Ich mach‘ hier in 2 Wochen die Praxisvertretung und dann hab‘ ich gerne einen Vorrat da“ erklärte er und zwinkerte mir dabei zu. „Schwester Valentina, ich freue mich schon auf die gemeinsame Zusammenarbeit! Baba und bis in 2 Wochen“ verabschiedete sich er von mir und weg war er.

Der Vorschlag einer „ausführlichen Gesundenuntersuchung“ war ja ganz interessant und gewiss etwas, worüber ich nachdenken würde. Aber das war nicht das Einzige. Die Eindrücke des Tages und die vielen besonderen Patienten, würden mir ebenfalls nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Allesamt wirken sie ja ganz sympathisch. Ich bin definitiv schon auf meine nächsten Arbeitstage hier gespannt.

Schneewittchen und die 7 WE-Zwerge

…Als es ganz dunkel geworden war, kamen die sieben Zwerge, die in dem Häuschen wohnten, von ihrer Arbeit nach Hause. Als sie die Kerzen angezündet hatten, sahen sie, dass jemand in ihrem Häuschen gewesen war. „Wer hat auf meinem Gynstuhl gesessen?“ rief der erste Zwerg. „Wer hat meine Klistierbirne benutzt?“ rief der zweite. „Wer hat mit meinem Thermometer gemessen?“ rief der dritte. „Wer hat eines von meinen Zäpfchen genommen?“ rief der vierte. „Wer hat meine Spritze benutzt?“ rief der fünfte. „Wer hat mein Stethoskop genommen?“ rief der sechste. „Wer hat von meinem Rizinusöl getrunken?“ rief der siebente Zwerg.Sie liefen zu ihren Bettchen und gleich rief wieder der erste: „Jemand hat in meinem Bettchen gelegen.“ „In meinem auch, in meinem auch!“ riefen der zweite, dritte, vierte, fünfte und sechste Zwerg gleichzeitig. Der siebente aber fand in seinem Bettchen Schneewittchen. Er winkte den anderen und alle bestaunten sie das wunderschöne Mädchen.

„Wie schön sie ist“ sagte der erste Zwerg. „Wunderschön!“ sagten der zweite und dritte. „Wir müssen leise sein“ sagte der vierte. „Löscht die Kerzen aus“ sagte der fünfte. „Wir dürfen sie nicht aufwecken. “ sagte der sechste Zwerg.

Als Schneewittchen am nächsten Morgen erwachte und die sieben Zwerge sah, war sie erst furchtbar erschrocken. Als sie aber merkte wie freundlich sie waren, erzählte sie ihnen ihre traurige Geschichte. „Kannst du Klistiere verabreichen?“ fragten die Zwerge. „Und Zäpfchen aus Kakaobutter herstellen? Und Abhören? Und vielleicht ein bisschen BDSM?“ Schneewittchen nickte. „Dann musst du bei uns bleiben und dich gut um uns kümmern.“

Sieben Jahre lang hatte die böse Königin ihren Spiegel nicht mehr befragt. Aber eines Abends stellte sie sich wieder vor den Spiegel und sprach: “Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ und der Spiegel antwortete: “Ihr, Frau Königin seid die Schönste hier, aber Schneewittchen hinter den Bergen bei den sieben WE-Zwergen ist noch tausendmal schöner als Ihr.“ „Was ist denn WE?“ wollte die Königen wissen. „Ach, davon versteht Ihr nichts.“ gab der Spiegel zurück.

Am nächsten Morgen mischte sie Gift in rote Farbe und bemalte damit einen grünen Apfel. Sie verkleidete sich als alte Frau und ging zu dem kleinen Häuschen. „Äpfel, schöne rote Äpfel!“ rief sie und klopfte an die Türe. Schneewittchen schaute aus dem Fenster und sagte: “Ich darf niemanden herein lassen, die Zwerge haben es mir verboten.“ Die Königin holte den Apfel aus dem Korb und schnitt ihn in zwei Hälften. „Hier, ich schenke dir eine Hälfte, für dich die rote und für mich die grüne.“ Der Apfel sah so appetitlich aus, dass Schneewittchen nicht widerstehen konnte. Sie nahm einen Biss und fiel wie tot zu Boden. Boshaft lachte die Königin.

Als die Zwerge abends nach Hause kamen und Schneewittchen auf dem Boden liegen sahen, begannen sie sofort mit Erste Hilfe-Maßnahmen. Doc übernahm das Kommando. Bashful sollte den Puls fühlen, aber er war zu schüchtern um dem schönen Schneewittchen so nahe zu kommen oder es gar zu berühren. Also musste Sneezy für ihn einspringen. Vorsichtig tastete er an Schneewittchens schönem, weißen Hals. „Hatschi-hatschi“ überkam es ihn. Trotzdem meinte er einen schwachen, unregelmäßigen Puls gefühlt zu haben. „Aber sie atmet nicht mehr!“ stellte Sneezy traurig fest. „Sleepy, fang sofort mit Mund-zu-Mund Beatmung an!“ ordnete Doc an. Doch Sleepy rührte sich nicht vom Fleck. Sogar im Stehen fielen ihm die Augen zu. „Also gut, ich mach’s!“ meldete sich Grumpy, der diesen armen Stümpern nicht weiter zusehen konnte und begann Schneewittchen zu beatmen. „Wir müssen ihr Adrenalin spritzen, sofort! Das machst du, Dopey!“ befahl Doc. Dopey zog das Medikament mit einer Nadel in eine Spritze auf, doch er konnte keine geeignete Vene mehr finden. Also schob er ihr Kleid samt voluminösen Unterrock hinauf und die lange gerüschte Unterhose nach unten. Er hatte ihr blankes, wohlgeformtes Gesäß vor sich. Auch an dieser schönen Stelle, war ihre Haut weiß wie Schnee. Mit einem Wisch desinfizierte er den linken äußeren Quadranten und jagte ihr die Spritze rein. Er drückte den Kolben, bis sich die Spritze bis zum Anschlag geleert hatte. Doc schlich sich an Schneewittchens schönes Hinterteil heran und zückte ein Fieberthermometer, natürlich aus Glas. Er hatte keine Vaseline im Haus, so musste er die Spitze mit ein wenig Spucke benetzen. Behutsam führte er ihr das Thermometer ganz tief ein. In der Zwischenzeit hatte Happy sich sein Stethoskop geschnappt und lauschte seelig an Schneewittchens Brust. Erst als Doc die rote Apfelhälfte am Boden liegen sah, erkannte er die Situation. „Wir müssen eine Nottracheotimie machen, ein Stückchen Apfel steckt ihr im Hals!“ „Aber wer, wir sind doch alle nur WE-Zwerge!“ rief einer von ihnen.

Zufällig kam gerade ein junger Doktor auf einem weißen Ross zu dem kleinen Häuschen. Durch das offene Fenster konnte er hören, was da drinnen vorsich ging. So trat er über die Schwelle. Doc erzählte ihm, was passiert war. Unglücklicherweise hatte der Doktor seine Tasche nicht dabei, also auch kein Tracheotomie-Set. Doch der Doktor hatte eine Idee. Rasch hob er das zarte Schneewittchen vom Boden auf und packte es von hinten. Dabei fiel jedoch das Glasthermometer auf den Boden und ging zu Bruch. Happy war untröstlich. Der junge Doktor wandte den Heimlich-Griff an, um so das Stückchen Apfel zu Tage zu bringen. Es gelang ihm nicht sofort, er musste es wieder und wieder tun. Erst beim siebenten Mal flog das Apfelstückchen in hohem Bogen durch die Luft. Schneewittchen begann fürchterlich zu husten und wusste zu nächst gar nicht was passiert war.

Der junge Doktor nahm sie auf seinem Ross mit und führte sie in die Welt der weißen Erotik. Und wenn sich nicht gestorben sind, so vollziehen sie noch heute Breathplay und Doktorspielchen in ihren edlen Kämmern.

Wenn dir die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder einen Kommentar. Danke!


Ende

 

Veni-Vidi-Spritze

13256422_1000710703330929_7093037569080284825_nEs fing ganz harmlos an. Carolin hatte schon während des Abendessens ein flaues Gefühl in der Magengegend. Lustlos schob sie die Schinkenfleckerln auf ihrem Teller hin und her. Den Salat hatte sie kaum angerührt. Michael, ihr Mann, hatte guten Appetit wie immer. Schließlich gab sie es auf und ließ ihr Nachtmahl stehen. Stattdessen holte sie sich eine Cola-Dose aus dem Kühlschrank. Oft half ihr dieses Getränk wenn ihr übel war, was vor allem bei kurvenreichen Strecken mit dem Auto der Fall war. Vorsichtig nippte sie an dem kalten Erfrischungsgetränk. Doch diesmal trat die gegenteilige Wirkung ein. Carolins Magen drehte sich um und sie lief mit vorgehaltener Hand zur Toilette. Gerade noch rechtzeitig schaffte sie es, sich über die Porzellanschüssel zu beugen. Schwallartig übergab sie sich ein paar Mal hintereinander. Als sie dachte, sie hätte es hinter sich, schleppte sie sich ins Wohnzimmer und ließ sich auf die Couch sinken. Auf halber Strecke kam ihr Michael entgegen, der sich aufs WC flüchtete. Kaum hatte er die Tür hinter sich zugemacht, hörte seine Frau qualvolles Würgen.

Nun war es offiziell, auch die beiden hatte die Magen-Darm-Grippe erwischt und nieder gestreckt. Sie mussten sich wohl bei ihrer Tochter Emma angesteckt haben, die den Virus ganz sicher gestern aus dem Kindergarten angeschleppt hatte. Nachdem Emma heute wieder quietschlebendig war und sogar unbedingt bei ihrer Oma übernachten wollte, hegte Carolin die Hoffnung, dass der Spuk in 24 Stunden wieder vorüber sein würde.

Doch zunächst musste sie hoffen, dass sie es rechtzeitig auf die zweite Toilette im Haus schaffen würde. Nach drei Runden gab sich Michael geschlagen und legte sich ins Bett. Seine Frau folgte ihm, jedoch blieb sie nicht lange liegen. Schon nach wenigen Minuten quälte sie sich erneut über der Kloschlüssel. Schwach wankte sie ins Bad und suchte im Medizinschrank nach den Vomex-Zäpfchen. Vielleicht würden die ihr auch in diesem Fall helfen. Normalerweise würde sie in solch einer Situtation ihren Mann um Hilfe bitten. Da es ihm aber selber nicht gut ging, musste sie eben selbst Hand anlegen. Zuvor zog sie sich noch schnell in ihr bequemes rotes Nachthemd um. „Unten ohne“ konnte sie sich das Zäpfchen viel leichter verabreichen. Sie stütze sich am Rand des Waschbeckens ab und ging leicht in die Knie. Ohne lange zu fackeln setzte sie das Zäpfchen am Poloch an und schob es durch den Schließmuskel. Zack – und drin war es. Jetzt hieß es nur mehr warten, dass das Medikament auch seine volle Wirkung entfaltete.

Carolin fragte ihren Mann, ob er auch ein Vomex haben wollte, bekam jedoch nur mehr ein leises Schnarchen als Antwort aus dem Schlafzimmer. Daraufhin legte sich wieder zu ihm ins Bett. Kaum hatte sie sich seitlich hingelegt, wurde sie von starkem Brechreiz wieder zum Aufstehen gezwungen. Über der Toilette hängend fasste sie den Entschluss, einfach hier zu bleiben und die nächste Brechattacke abzuwarten. Ihr Bauch tat ihr schon furchtbar weh. Ihr Hals brannte und der bittere Geschmack von Magensäure, verschlimmerte ihre Beschwerden. Kraftlos ließ sie sich auf den Boden sinken und kauerte sich auf den kühlen Fliesen zusammen. Sie war total müde und erschöpft, aber an Schlaf war nicht zu denken. Das Vomex hatte wider Erwartens  nichts geholfen.

Nach etwa einer weiteren Stunde des Quälens kam Michael und hockte sich neben seine Frau auf den Boden. „Schatz, komm doch endlich ins Bett. Du kannst ja nicht hier am Boden schlafen, du wirst dich auch noch erkälten.“ Matt schüttelte sie den Kopf. Er versuchte ihr auf die Beine zu helfen. Doch sie waren beide zu schwach dazu. Mit viel gutem Zureden gelang es Michael seine Frau zumindest von einer Art Embryostellung auf die Knie zu bringen. Mehr ging momentan einfach nicht. Auf allen Vieren kämpfte sie sich ins Kinderzimmer. Das war ganze zwei Meter näher als ihr eigenes Schlafzimmer. Mit letzter Kraft und der Unterstützung ihres Gatten hievte sie sich in das Bett ihrer Tochter. Erschöpft und vor Kälte zitternd kuschelte sie sich in die rosafarbene Hello Kitty-Bettwäsche. „Hast du schon was gegen die Übelkeit genommen?“ erkundigte sich Michael voller Sorgen. „Ja, aber es hat nichts geholfen. Michi, ich kann nicht mehr. Wimmerte sie und vergrub ihr Gesicht im Kissen. Entschlossen raffte Michael sich auf. Sie hörte ihn im Nebenzimmer telefonieren. Kurz darauf kam er mit einem Kübel zurück und sagte:“ Ich hab’ den Ärztefunkdienst angerufen. Der diensthabende Doc ist schon auf dem Weg hierher. Der kann dir sicher helfen!“ „Oh nein, das will ich nicht! Ist ja voll peinlich!“ klagte sie. „Stell dich jetzt bitte nicht so an! Dir geht es so schlecht, dass du nicht mal ein paar Schritte gehen kannst und liegst lieber wie ein Häufchen Elend auf dem Boden.“ fuhr er sie an. Ein einzelne Träne kullerte ihre Wange hinter. Sie fühlte sich wieder ein bisschen wie ein kleines Mädchen, als sie so zusammengekauert unter der zuckerlrosanen Decke lag. Michael setzte sich zu ihr an die Bettkante und küsste die Träne weg. „Sorry Schatz, das war nicht böse gemeint. Aber ich mach’ mir wirklich Sorgen um dich! Mich hats offensichtlich nicht so schlimm erwischt.“ versuchte er sich bei ihr zu entschuldigen. Sie nickte nur und begann von schloss die Augen.

Nacht etwa zwanzig Minuten klingelte es an der Tür. Michael empfing den Arzt und führte ihn rauf ins Kinderzimmer. Er war mittleren Alters und ein etwas dunklerer Typ. Vielleicht Grieche. Der Dok kam gleich zur Sache und setzte sich zu Carolin ans Bett. „Na, was haben Sie den für Beschwerden?“ wollte er von ihr wissen. Freundlich, aber bestimmt. Kurz und knapp schilderte sie ihm ihre Symptome. „Fieber auch?“ fragte er nach. Das konnte Carolin verneinen. Sie fühlte sich zwar hundeelend, aber wenigstens nicht fiebrig. Trotzdem legte der Arzt prüfend seine Hand auf ihre kaltschweißige Stirn. „Gut, Ihre Temperatur dürfte nicht erhöht sein.“ stellte er fest. Obwohl ihr schlecht ging, fielen ihr seine sanftmütigen, brauen Augen auf.  „Machen Sie mal bitte Ihren Bauch frei, damit ich Sie untersuchen kann.“ forderte er sie auf. Nachdem Carolin keine Unterwäsche oder sonst ewas trug, schob sie ihr ohnehin kurzes Nachthemd nur so weit, wie unbedingt nötig hinauf. Ihren Unterkörper versteckte sie unter der Decke. Mit seinen warmen Händen tastete er nun ihren Bauch ab, was zwar nicht schmerzhaft jedoch äußerst unangenehm war. „Haben Sie irgendwelche Allergien?“ fragte der Dok seine Patientin. Auch das konnte sie verneinen. Regelmäßige Medikamente konnte sie auch keine nennen. „So, dann machen Sie bitte eine Pobacke frei. Ich werde Ihnen was gegen die Übelkeit spritzen. Das wirkt sehr gut und damit wird es Ihnen schnell besser gehen.“ erklärte der Notarzt. Zögerlich drehte sich Carolin auf die Seite und fummelte nervös an ihrem Nachthemd herum. Das schnalzen der Gummihandschuhe ließ sie kurz aufschrecken. Wie aus dem Nichts brachte der Arzt eine bereits aufgezogene Spritze hervor. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie die lange Nadel an. Carolin hatte das Gefühl, dass er die Spritze schon die ganze Zeit irgendwo bereitliegen hatte. Wahrscheinlicher war es wohl, dass sie vor Erschöpfung kurz eingedöst war, und das Vorbereiten der Injektion gar nicht mitbekommen hatte.

Mit einem Isozid-Tupfer desinfizierte der erfahrene Mediziner den rechten äußeren Quadranten von Carolins wohl geformten Po. Wäre sie nicht so geschafft gewesen, hätte sie sich sicher gewehrt oder zumindest kurz protestiert. Aber in ihrem Zustand ließ sie es einfach über sich ergehen. Eine Nadel – ein Stich – ein Brennen. Schon war das Ganze wieder vorbei. Es dauerte nicht lange bis das Paspertin wirkte und Carolin endlich den erholsamen Schlaf fand.

Wenn dir die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder einen Kommentar. Danke!

Das Bild wurde mir dankenswerterweise von Alexander Wurditsch zur Verfügung gestellt.


Ende

David braucht eine Spritze III

Hier geht es zu „David braucht eine Spritze II“.

Es war bereits früher Abend, als Lilly und David endlich zum Krankenhaus fuhren. Die Dämmerung setzte ein und in der Ferne hörte man Grillen zirpen. Lana fühlte sich müde und ausgelaugt. Sie war zwar heilfroh, dass es David wieder gut ging, aber der Stress des Tages war ihr nun doch etwas zu viel. In ihrem Job hatten Emotionen keinen Platz, aber hier war das etwas anderes. Erschöpft saß sie auf einem der Gartenstühle und blickte gedankenverloren ins Leere. Betty setzte sich zu ihrer Freundin und legte ihr mitfühlend den Arm um die Schulter. „Du siehst ziemlich fertig aus. Kann ich dir irgendetwas Gutes tun?“ Lana reagierte nicht sofort. Nach einem kurzen Augenblick antwortete sie: “eine heiße Dusche wäre jetzt schön.“ „Selbstverständlich, geh’ rauf ins Bad und fühl dich ganz wie Zuhause. Nimm’ dir alles was du brauchst.“ Dankbar sah Lana sie an, stand auf und ging hinauf ins Badezimmer.

Das Badezimmer war äußerst geräumig und luxuriös eingerichtet. Lana stellte in der Dusche das Wasser an. Während sie darauf wartete, dass es warm wurde, zog sie ihren Bikini aus und ließ ihn auf die eleganten Marmorfliesen fallen. Zur zusätzlichen Ablenkung schaltete sie den iPod an der Wand ein. „By your side“ von Sade füllte den Raum. Prüfend streckte sie eine Hand in die Dusche. „Perfekt!“, dachte sie und stellte sich unter die Regendusche. Sie hielt ihr Gesicht dem Wasser entgegen und genoss, wie die harten Tropfen auf sie herunterprasselten. Sie schloss die Augen und öffnete ihren wunderschönen Mund. So blieb sie einfach stehen. Das warme Wasser gab ihr das Gefühl, die Sorgen und den Stress des heutigen Tages einfach von ihr zu spülen. Irgendetwas tief in ihr löste sich und sie begann hemmungslos zu schluchzen. Tränen strömten über ihre Wangen und vermischten sich mit dem Wasser. Sie ließ es einfach zu. Langsam drehte sie sich um und legte den Kopf in den Nacken. Ihre Haarspitzen konnten beinahe die knackigen Rundungen ihres Pos berühren. Sie nahm etwas von Bettys Haarshampoo und begann damit ihre Kopfhaut zu massieren. Dabei machte sie ein Hohlkreuz und streckte ihre wohlgeformten Brüste empor. Als sie begann ihre Haare auszuspülen, lief schaumiges, duftendes Wasser ihren Körper hinunter. In diesem Moment hörte sie nicht, wie Dominik ins Badezimmer hereinkam. Leise schlich er hinein und zog seine Badehose aus. Nackt setzte er sich auf den Rand der Badewanne. Er genoss den sich ihm bietenden Anblick. Dominik beobachtete seine schöne Frau unter der Dusche. Mit zunehmender Intensität spürte er ein dringendes Verlangen nach ihr. Von purer Lust getrieben stieg er mit seinem harten Schwanz zu ihr in die Dusche. Lana erschrak und stieß einen Schrei aus, als sie die kühlen Hände ihres Gatten auf ihren Pobacken spürte. Überrascht sah sie ihn an. Erst jetzt konnte Dominik erkennen, dass seine Frau geweint hatte. Zärtlich küsste er sie und schloss sie fest in seine starken Arme. „Baby, du warst unglaublich heute. Wie du das alles im Griff hattest und wusstest was zu tun war. Du warst so bestimmend und hast uns gesagt wo’s lang geht. Ich muss zugeben, das hat mich tierisch angemacht“ gestand er ihr. Diese Seite an ihr kannte er sonst nicht. Er war beeindruckt von ihrer souveränen und gleichzeitig dominanten Art. Sie erwiderte nichts und genoss es einfach nur von ihm gehalten zu werden.

Dominik griff nach dem Coconut Duschgel. Er nahm etwas davon und begann seine Frau gründlich damit einzuseifen. Zuerst die Schultern und der Nacken. Mit seinen kräftigen, maskulinen Händen massierte er sie, während ihr der süßliche Duft von Kokosnüssen in die Nase stieg. Während er hinter ihr stand begann er zunächst zärtlich und dann immer gieriger ihr Ohrläppchen und ihren Hals zu küssen. Dabei wanderten seine schaumigen Hände zu ihren Brüsten. Ihre Nippel waren so hart, dass sie gegen Dominiks Handflächen pressten. Sie waren nicht das Einzige, das bereits hart war. Dominiks enorme Erektion presste gegen ihren süßen Po. Mit seinem linken Arm umschlang er ihre Brüste als gleichzeitig seine linke Hand sich den Weg nach unten bahnte. Sanft strich er über ihren Bauchnabel bis hinunter zu ihrem glatten Venushügel. Fordernd spreizte er mit seinem Zeige- und Ringfinger ihre heißen Schamlippen. Mit seinem Mittelfinger begann er in kreisenden Bewegungen ihre Klitoris zu stimulieren. Ihre Lustperle reagierte auf seine Berührungen indem sie leicht anschwoll. Lana stöhnte vor Erregung auf und hielt sich mit einer Hand an der Duschstange fest. Von seiner eigenen Geilheit getrieben packte er sie fest im Schritt und konnte es kaum erwarten in sie einzudringen. Erneut stöhnte sie lauthals. „Es wird Zeit, dass du nun auch endlich eine Spritze bekommst“ flüsterte er ihr ins Ohr während er seinen dicken, langen Schaft in ihre feuchte Vagina schob und sie so auf ihre Zehenspitzen zwang. Er füllte sie komplett aus. Sie war heiß und nass. Ihre pulsierenden Wände schlossen sich um seinen Schwanz. Langsam zog er seinen Penis bis auf die Spitze wieder zurück. Einen Augenblick lang ließ er auch von ihrer Kirsche ab um dann mit voller Kraft in sie hinein zu stoßen. Immer und immer wieder. Während er sie heftig von hinten fickte schrie sie seinen Namen. Dominiks Stöße wurden immer schneller und intensiver. Lana griff nach der Duscharmatur vor ihr um zusätzlichen Halt zu finden. Dabei fiel der lose darauf liegende Duschkopf auf den Boden und kam zwischen ihren Beinen zu liegen. Ihre Hand rutschte ab. Plötzlich schoss ein Wasserstrahl wie eine Fontäne nach oben und traf ihre pulsierende Knospe. Der Aufprall musste wohl den Massagemodus aktiviert haben. Überrascht von diesem zusätzlichen Reiz konnte Lana ihren Orgasmus nicht länger hinauszögern. Ihre Pussy begann wild zu zucken und gleichzeitig seinen Luststab zu melken. Sie konnte deutlich fühlen wie sich sein warmer Saft in ihr ergoss. Nun konnte auch Dominik einen inbrünstigen Schrei nicht unterdrücken. Er hielt sie weiter fest im Arm bis die rhytmischen Zuckungen ihrer Muschi versiegten. Als er sich aus ihr zurück gezogen hatte, drehte sie sich zu ihm um. Dabei lächelte sie ihn an und sah ihm tief in die Augen. „Danke, Dom. Das war genau die Spritze die ich gebraucht habe.“

Wenn dir die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder einen Kommentar. Danke!


Ende

David braucht eine Spritze II

Hier geht es zum ersten Teil „David braucht eine Spritze“…

Als Lana und David wieder auf die Terrasse kamen, hatten sich die anderen schon zum Schwimmen umgezogen. „Da seid ihr ja endlich wieder“ stellte Andi erfreut fest. „Kommt, lasst uns jetzt alle in den Pool springen!“ schlug er weiter vor. „Oh ja, super Idee!“ antwortete David begeistert. Missbilligend schüttelte Lana den Kopf. „Du solltest jetzt nicht unbedingt Sport machen“ ermahnte sie David während sie sich langsam von ihrem Kleid befreite. Darunter kam ihr schwarzer Bikini mit buntem Schmetterlingsprint zum Vorschein. Enttäuscht blieb David alleine auf der Terrasse zurück. Immerhin hatte Lilly ihm noch ein extra Stück Kirschkuchen aufeghoben. Genüsslich nahm er den ersten Bissen als er hörte, wie einer nach dem anderen von seinen Freunden in den Pool sprang. Wehmütig sah er rüber zum Schwimmbecken in dem alle ausgelassen plantschten und lachten. Vielleicht übertrieb Lana mal wieder mit ihrer übergenauen Art. Eine Runde im kühlen Nass würde ihm schon nicht schaden. Aber zuerst wollte er den saftig fruchtigen Kuchen aufessen. Den hatte er sich schließlich nach der Impfung auch verdient.In Gedanken bereits im Wasser bei seinen Freunden, führte David die Gabel an seinen Mund und merkte nicht, dass auf dem Bissen eine Biene saß. Er schob sich den Kirschkuchen in den Mund. Erschrocken spuckte er ihn sofort wieder aus, nachdem ihn die Biene in die Zunge gestochen hatte. Sofort schwoll seine Zunge auf die dreifache Größe an und ein brennender Schmerz breitete sich in seinem gesamten Mund aus. Panik stieg in ihm hoch. David war allergisch auf Bienengift und hatte vor drei Jahren einen anaphylaktischen Schock erlitten. Seitdem hatter er immer einen EpiPen bei sich. Das Atmen fiel ihm zunehmend schwerer und er hatte das Gefühl, ihm würde etwas die Kehle zudrücken. Er sprang vom Sessel auf und rang nach Luft. Dabei riss er beide Arme in die Höhe um die Freunde auf sich aufmerksam zu machen. Andi und Lilly winkten ihm zurück. Doch Lana erkannte sofort, dass etwas nicht stimmte. Davids panischer Gesichtsaudruck und seine weit aufgerissenen Augen lösten Alarm bei ihr aus.

Sie stemmte sich auf den Beckenrand, kletterte aus dem Pool und lief über den Rasen. Sie lief so schnell sie konnte. Dabei wehte ihr langes Haar hinter ihr her und ihre Brüste wippten auf und ab. Ihre langen schlanken Beine trugen sie mit großen Schritten über die grüne Wiese. Athletisch schwangen ihre Arme eng am Körper anliegend mit. In einem roten Badeanzug hätte man sich Lana genauso gut laufend am Strand von Malibu vorstellen können.

Davids Herz hämmerte gegen seine Brust als Lana zu ihm kam. „David, was ist passiert?“ fragte sie ihn. Er konnte ihr nicht mehr antworten und deutete auf den Teller, bevor er erschöpft auf dem Boden zusammen brach. Lanas Blick fiel auf die tote Biene zwischen den Kuchenkrümeln. Sie erkannte die Situation sofort und wusste was zu tun war. Sie rief Lilly um Hilfe. David war nicht mehr ansprechbar. Mit Mittel- und Zeigefinger tastete sie seinen rasenden, aber regelmäßigen Puls an der Halsschlagader. Sein Brustkorb hob und senkte sich ebenfalls sehr schnell. Zügig brachte sie David in die stabile Seitenlage. Da waren Lilly und die anderen auch schon auf der Terrasse. Starr vor Schreck blieben sie zunächst wie angewurzelt stehen. „Lilly! Schnell, wo ist sein EpiPen?“ schrie Lana ihre Freundin an. Als ob sie erst aus ihrer Erstarrung erwachen musste, zögerte Lilly einen Moment bevor sie anfing, das lebenswichitge Medikament ihres Verlobten in seinem Rucksack zu suchen. „Dominik, lauf zum Auto und hol’ meine Notfalltasche“ kommandierte Lana. „Andi, du musst Atmung und Puls überwachen!, Setzt dich auf den Boden neben ihn“ ordnete die Krankenschwester ihrem Freund an. Andi hatte seinen Zivildienst als Sanitäter beim Roten Kreuz geleistet und war somit der Kompetenteste aus der Runde, um Davids Vitalparameter weiter zu überwachen.

Lilly gab Lana den EpiPen und war dankbar, dass sie ihm nicht selbst die Adrenalininjektion verpassen musste. Lana kniete sich neben ihren Patienten und entnahm den EpiPen aus seiner Plastikhülle. Sie entfernte die blaue Schutzkappe und hielt den Pen in ihrer linken Faust fest umschlossen. Ohne ihm die Hose ein Stück runter zu ziehen, setzte sie die Fertigspritze an Davids Oberschenkelaußenseite an und drückte den Pen fest gegen seinen Muskel. Eine lange dicke Nadel bohrte sich zuerst durch den festen Jeansstoff um sich den Weg in Davids Muskel zu bahnen. Für zehn Sekunden musste Lana den Pen in dieser Position fixieren, damit die gesamte Menge Adrenalin appliziert werden konnte. Inzwischen war Lanas Ehemann Dominik mit ihrer Notfalltasche zurück.

Da sie schon öfter in medizinische Notsituationen geraten war, hatte sie sich eine kleine Notfallausrüstung zusammengestellt, die sie regelmäßig mit Medikamenten und ähnlichem aus dem Krankenhaus ergänzte. Zum Glück hatte sie diese Tasche immer im Auto mit dabei. „Andi, miss mal den Blutdruck, leg den Pulsoxy an und bereite alles für einen Zugang vor“. Unmittelbar kam der ehemalige Sanitäter Lanas Aufforderung nach und teilte ihr die Werte mit: “90/60 Druck, tachykard bei 100, Sättigung 92“. Lana pumpte die Blutdruckmanschette, die noch immer um Davids Oberarm gelegt war, erneut auf um seine Venen zu stauen. Andi bereitete derweil 500ml Ringerlösung zur intravenösen Verabreichung vor. In der Ellenbeuge fand sie ein geeiegtes Blutgefäß und desinfizierte rasch die darüber liegende, blasse Haut. Mit einer 1,5mm dicken Nadel bohrte sie in seinen Arm und legte die Venenverweilkanüle. Sie fixierte den Katheter zunächst notdürftig mit zwei Klebesteifen und entfernte die Nadel. Gleich darauf schloss sie die Infusion an den liegenden Zugang und ließ die Flüssigkeit schnell tropfen.

Lilly wurde das alles zu viel. Heulend ließ sie sich auf einen Stuhl nieder sinken. Betty kümmerte sich sofort um sie. Sie reichte ihr ein Glas Wasser und bemühte sich, ihre Freundin so gut wie möglich zu trösten. 

Lana sah kurz ihre Tasche durch. Auf der Stelle hatte sie gefunden, wonach sie gesucht hatte: eine Ampulle Solu-Dacortin 750mg. Sie musste noch schleunigst das Trockenpulver entsprechend auflösen, bevor sie das Medikament applizieren konnte. Ein Dreiwegehahn am Venezugang wäre jetzt gut gewesen. Zum Glück konnte sie aber auch einfach den grünen Stöpsel öffnen und die Kanüle mit dem darin enthaltenen Gluccocorticoid drauf stecken. Die Ringerlösung hatte sie derweil gestoppt und den Infusionsschlauch abgeknickt, damit die Lösung direkt in dei Vene injeziert wurde.

Langsam kam David wieder zu sich. Er öffnete seine Augen und blickte ratlos um sich. Er versuchte zu sprechen, brachte jedoch nur unverständliche Worte hervor. Seine Zunge war immer noch angeschwollen. Lilly kam zu ihm gestürzt und fiel im kurz um den Hals. Unter Tränen erzählte sie ihm was passiert war. Schockiert sah er Lana an. Daraufhin erklärte sie ihm, was sie bis jetzt mit ihm gemacht hatte und zeigte ihm seinen EpiPen. Er deutete auf ein Glas Wasser. Lana erkärte ihm, dass er mit dem Trinken noch etwas warten sollte, bis er sich deutlich fitter fühlte. Seine Haut war wieder rosig und er sah wesentlich besser aus als voher. Offenbar hatte Lanas Therapie nicht nur ein bisschen geholfen, sondern vielleicht sogar sein Leben gerettet. Dominik und Andi halfen ihrem Freund, sich auf eine Sonnenliege zu legen. Lilly brachte ihm ein paar Eiswürfeln zum Lutschen. Gierig machte sich David über die Eiswürfeln her. Sie linderten nicht nur die Schmerzen des Insektenstiches, sondern verminderten auch die dadurch entstandene Schwellung. Inzwischen checkte Lana nochmals seine Vitalparameter, die nun wieder normal waren. Nachdem David nun wieder ganz wach war, wollte sie mit ihm und Lilly den weiteren Ablauf besprechen. Lana hielt es für sinnvoll, dass David noch ins Krankenhaus fahren sollte. Lilly stimmte ihr zu. Wehemment schüttelte David seine Kopf, er wollte unter keinen Umständen in irgendeine Notaufnahme gebracht und dort weiter mit Nadeln maltretiert werden. Für heute waren es schon genug Spritzen gewesen. Seine Zunge war zwar noch immer angeschwollen aber er konnte seinen Freunden sagen, dass er lieber hier bleiben wollte. Er schlug vor, dass einfach alle heute bei Andi und Betty übernachten könnten. So wäre Lana zur Stelle, wenn es sein musste. Nun war es Lana, die energisch ihren Kopf schüttelte. Das war keine gute Idee. Daraufhin verschwand sie in die Küche, um ungestört telefonieren zu können. Als sie zurück kam, wirkte sie müde und erschöpft. Sie massierte sich ihre pochenden Schläfen. Die Ereignisse des heutigen Tages waren nicht spurlos an ihr vorüber gegangen. „Ich hab’ bei mir Krankenhaus angerufen und kurz mit Dr. Zeiler gesprochen. Er ist auch der Meinung, dass David eine Nacht zur Beobachtung stationär verbringen sollte.“ sagte Lana. Noch bevor David dem etwas entgegen bringen konnte, fuhr sie fort: „du kriegst sogar ein Einzelzimmer und kannst in Ruhe Fussball schauen, ohne unser Gemecker.“ Um ihn noch endgültig zu überzeugen, beugte sie sich dicht zu ihm heran und flüsterte ihm ins Ohr: „außerdem hat heute Schwester Heidi Nachtidienst. Sie trägt immer diese kurzen Kleidchen, über die sich die Oberschwester stets aufregt und ist besonders lieb zu so Angsthasen wie du einer bist.“ Daraufhin huschte ein verträumtes Lächeln über seine Lippen. Er kannte die fesche Schwester Heidi von Lanas letzter Geburtstagsfeier. Da war er zwar mit Lilly schon zusammen, aber schauen war erlaubt. Mit einem Nicken gab David sein Einverständnis. „Du wirst heute sicher noch eine Spritze brauchen.“ unterbrach Lana seinen beginnenden Tagtraum.

Hier geht es zur Fortsetzung David braucht eine Spritze III.

Wenn dir die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über ein Like oder einen Kommentar. Danke!