Der Spieleabend III

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Emily konnte ihrer Schwester kaum etwas abschlagen Obwohl sie gleich alt waren, fühlte sie sich immer ein bisschen für Sofia verantwortlich. „Du, ich würde so gern duschen gehen und mir die Haare waschen. Ich hab so viel geschwitzt letzte Nacht, ich fühl mich so nicht wohl. Würdest du mir bitte helfen?“ Mit großen Rehaugen sah sie ihre Zwillingsschwester an. Emily überlegte kurz und betrachtete Sofias lange blonde Mähne. Sie mussten schon in einer Stunde beim Arzt sein, das würde knapp werden. Aber wir immer gab Emily nach. „Na gut, aber vorher messen wir noch mal deine Temperatur. Wenn du Fieber hast, musst du aufs Haare waschen verzichten, dann gibt’s nur eine schnelle Dusche“, bestimmte Emily. Sie nahm das Fieberthermometer zur Hand, das noch immer am Nachtkästchen lag. Sofia nahm es entgegen und klemmte es sich unter den Arm. Wohlwissend, dass Dr.Bach nachher sicherlich rektal nachmessen würde, ließ es Emily damit gut sein.

Nach fünf Minuten verlangte Emily das Messinstrument zurück. Ohne einen Blick darauf zu werfen gab Sofia es ihrer Schwester. Da Sofias Temperatur im Moment 37,3°C betrug, war die Haarwäsche genehmigt. Um ihren Kreislauf zu schonen, bat Emily ihre Zwillingschwester, sich einfach in die Badewanne zu setzen. So konnte sie ihr auch leichter bei der Haarwäsche behilflich sein. Nach dem Duschen föhnte sie ihr noch ausgiebig die langen Haare trocken und brachte ihr frische Sachen zum Anziehen aus ihrem Schrank. So frisch geduscht sah Sofia schon viel besser aus. Leider hatte nun Emily selbst keine Zeit mehr, sich zu duschen. Sie steckte ihre ebenfalls langen Haare zu einem lässigen Dutt zusammen, schlüpfte schnell in die Jeans von gestern und zog einen Kapuzenpulli über. Als sie sich im Vorzimmerspiegel betrachtete, gefiel sie sich überhaupt nicht. Sie sah ziemlich müde von aus. Sobald sie zurück war, würde sie ein schönes Schaumbad nehmen.

In der Praxis angekommen, meldete Emily ihre Schwester bei der Sprechstundehilfe an, nachdem Sofia bereits im Wartezimmer Platz genommen hatte. Emily hatte gar keine Zeit mehr gehabt, zuhause aufs WC zu gehen und wollte das schnell nachholen. Währenddessen wurde Sofia immer nervöser. Der Geruch von Desinfektionsmittel stieg ihr in die Nase und ließ sie innerlich erschaudern. Ihre Handflächen waren schon ganz feucht und sie wünschte sich, sie wäre nicht hierher gekommen. Immerhin ging es ihr ja auch schon besser als gestern Abend. Als sie aufgerufen wurde, bekam sie es mit der Panik zu tun. Doch gleichzeitig kam ihr ein rettender Einfall. Sie stand auf und ging ins Untersuchungszimmer. „Meine Schwester Sofia ist noch schnell auf die Toilette gegangen, sie ist bestimmt gleich wieder hier“,begrüßte sie Dr. Bach. „Geht schon in Ordnung, kommen Sie bitte herein. Ich nehme an, Sie begleiten Ihre Schwester?“ Mit einem Nicken setzte sie sich ihm gegenüber. Emily, die gehört hatte, dass ihre Schwester bereits aufgerufen wurde, beeilte sich und kam ins Untersuchungszimmer nach. Schließlich wollte sie ihre Schwester, die furchtbare Angst vor Ärzten hätte, nicht lange mit einem alleine lassen.

Sie setzte sich neben Sofia. „Ihre Schwester hat mir bereits erzählt, dass sie gestern hohes Fieber hatten. Leiden Sie noch unter irgendwelchen anderen Beschwerden?“ Verwirrt sah Emily Dr. Bach an, bis ihr dämmerte, was hier los war. „Nein, nein Herr Doktor, da liegt eine Verwechslung vor. Mir geht es gut, meine Schwester ist krank“, versuchte sie so ruhig wie möglich klar zu stellen, obwohl sie innerlich bereits kochte. Eingehend betrachtete er sich die beiden Schwestern an. Streng genommen, sah keine der beiden gesund aus. „Genau davor hat mich Ihre Schwester bereits vorgewarnt. Ich verstehe, dass sie Angst vor Ärzten haben, aber ich werde Ihnen alles erklären und möchte Ihnen wirklich nur helfen, bald möglichst wieder gesund zu werden“ antworte er, als würde er mit einem Kleinkind reden. „Sofia, sag ihm sofort die Wahrheit“, fuhr sie ihre Zwillingsschwester an und wurde vor Wut ganz rot ihm Gesicht. „Na, na, ganz ruhig meine Damen“, mischte sich der Allgemeinmediziner ein. Beruhigend legte er seine Hand um Emilys Handgelenk. Ihr Puls war sehr schnell aber regelmäßig. Ihre Haut fühlte sich ein wenig warm an. Emily versuchte sie ich noch einmal zu wehren: „ich bin nicht krank, sondern meine Schwester!“,entfuhr es ihr ein wenig zu schrill. „Hören Sie, Ihr Puls ist ganz schnell, Ihr Gesicht gerötet und Sie scheinen mir sehr aufgeregt. Lassen Sie mich erst mal Ihren Blutdruck messen und dann sehen wir weiter, einverstanden?“ Natürlich war sie überhaupt nicht einverstanden, aber was sollte sie in ihrer Situation sonst tun als nachzugeben? Während er ihr die Blutdruckmanschette anlegte, atmete sie tief ein und aus, um sich ein wenig zu fassen. „Bekommen Sie schlecht Luft?“, fragte Dr. Bach besorgt nach. „Nein!“, zischte sie ihn an und bereute ihren Fauxpas. „150/85, das ist nicht gerade ein normaler Blutdruck. Aber für sich alleine auch noch nicht besorgniserregend. Wir werden das nachher noch ein mal kontrollieren. Ich möchte jetzt erst mal bei ihnen Fieber messen, Ihre Schwester hat Sie sicherlich bereits darüber informiert, dass ich ein Verfechter der rektalen Methode bin?“, fragte er nach. Emily war unfassbar wütend auf ihre Schwester, aber immerhin würden sie alle in 5 Minuten wissen, dass nicht sie die Patientin hier war. Mehr oder weniger freiwillig legte sie sich seitlich auf die Untersuchungsliege und schob ihre Jeans und den Slip ein Stück nach unten. Dr. Bach hattet das Thermometer bereits mit Vaseline versehen um es schön gleitfähig zu machen. Unglücklicherweise hatte er etwas zu viel von der zähen Salbe aufgetragen und so rutschte das Thermometer gleich wieder aus Emilys Po heraus. „Das muss ich wohl besser festhalten“, kommentierte der Arzt dieses kleine Missgeschick und schob das Fieberthermometer resolut zurück an seinen Platz. Sicherheitshalber führte er es auch ein wenig tiefer ein als beim ersten Mal.

Emily ließ das alles wortlos über sich ergehen, da sie ja wusste, dass das ganze Theater gleich vorüber sein und sie dann mit ihrer Schwester ganz schnell die Rollen tauschen würde. Sofia, die zunehmend blasser wurde, lehnte schwach auf dem Sessel. Die warme Dusche, der Weg in die Praxis und diese kleine Scharade nahmen sie ganz schön in Anspruch. Dr. Bach merkte plötzlich, dass es der „echten“ Sofia nicht gut ging. Er wollte nur schnell ihren Puls tasten und ließ für einen Moment das Glasthermometer los. Dieses rutschte aus Emilys After raus und fiel zu Boden. Da war nichts mehr zu machen, das Thermometer war in viele kleine Einzelteile zerbrochen.

Emily sprang von der Liege und zog sich an. Sie machte einen großen Bogen um den Scherbenhaufen. „Schnell, helfen Sie mir Ihre Schwester auf die Liege zu legen“, ordnete Dr. Bach an. Während nun der Arzt bei Sofia den Blutdruck mas, kümmerte sich die Ordinationsassistentin um die Scherben am Boden. „120/80, das ist schon mal beruhigend. Aber sie glüht am ganzen Körper“, stellte er fest. Schon hatte er ein neues Thermometer zur Hand. „Sofia, können Sie sich auf die Seite drehen?“. Doch die Patientin war zu schwach und gab nur ein Stöhnen von sich. Emily eilte dem Arzt zu Hilfe. Als Sofia das kalte Glasthermometer an ihrem After spürte, riss sie erschrocken die Augen auf. „Nein, bitte nicht“, wimmerte sie. Doch Emily hatte diesmal kein Mitleid mit ihrer Zwillingsschwester und versuchte nicht, den Arzt von der Temperaturmessung abzubringen. Sofia schluchzte leise vor sich hin. Emily spürte in diesem Moment eine gewisse Genugtuung. Diesmal hatte Dr. Bach nicht zu viel Gleitcreme erwischt und konnte das Thermometer entspannt los lassen. „Emily, dann lassen Sie uns Ihre Temperatur noch mal kontrollieren, damit ich weiß ob ich es mit zwei Patientinnen oder einer Lügnerin zu tun habe.“

„Ich bin wirklich nicht krank, bitte glauben Sie mir einfach“, versuchte Emily den Arzt umzustimmen. Ein Blick von ihm genügte und ihr war klar, dass daraus nichts werden würde. Nachdem die Liege nun besetzt war, sah sie ihn fragend an. „Wir machen das schnell im Stehen. Lehnen Sie sich einfach gegen meinen Schreibtisch. Die Hose wieder ein Stück runter ziehen und die Beine bitte leicht spreizen.“ So unangenehm ihr das auch war, folgte sie trotzdem seinen Anweisungen. Diesmal nahm er ein Digitalthermometer zur Hand. Er zog ihre festen Pobacken auseinander und führte zügig das Messinstrument ein. Schon nach etwa einer halben Minute ertönte ein Piepton und Dr. Bach entfernte in einem Ruck das Thermometer. „37,1°C, das ist eine normale Körpertemperatur, Sie sind also raus aus dem Schneider“, sagte er. Emily durfte sich wieder anziehen und nahm nun auf dem Sessel Platz. Mittlerweile war es Zeit auch Sofias Temperatur abzulesen. Diesmal zog Dr. Bach das Thermometer ganz langsam in drehenden Bewegungen aus Sofias Po. „39,7°C, da werde ich gleich einen Zugang legen und ihr etwas Fiebersenkendes verabreichen, erklärte der Arzt. Gründlich inspizierte er ihre Arme, um eine geeignete Vene ausmachen zu können, noch bevor er alles herrichtete. Sofias Hände waren eiskalt, wahrscheinlich würde das Fieber noch weiter ansteigen. In den Ellenbeugen konnte er ebenfalls keine gute Vene finden. Da er ihr rasch helfen wollte, entschied er sich für die Gabe eines Paracetamolzäpfchens. Sofia lag noch immer mit heruntergezogener Hose vor ihm. Er zog sich ein ein Paar Latexhandschuhe an und nahm das große Suppositorium aus dem Medikamentenschrank. Da ihr Anus noch gut eingecremt war, musste er das Zäpfchen nicht noch zusätzlich bestreichen, es würde ganz leicht seinen Weg nach innen finden. Mit Daumen und Zeigefinger zog er ihre Pobacken auseinander und setzte mit der anderen Hand das Zäpfchen an ihrer Rosette an. Sofia erwachte wieder aus ihrem leichtem Dämmerschlaf und versuchte sich zu wehren. „Ganz ruhig, Sie müssen nur kurz still halten“, redete er beruhigend auf sie ein. Sein Finger schob das Suppositorium vorsichtig durch den engen Schließmuskel ganz tief in sie hinein. Dabei tastete er auch gleichzeitig ihren Enddarm aus und stellte fest, dass Sofia dringend einen Einlauf benötigte. Hoffentlich würde das Zäpfchen trotzdem zumindest teilweise wirken können. Plötzlich klagte Sofia über starke Bauchschmerzen. Bevor Dr. Bach seine Patientin weiter untersuchen konnte, half Emily ihrer Schwester sich wieder anzuziehen. Nur die Hose ließ sie geöffnet, damit der Doktor den Bauch besser abtasten konnte. Nun untersuchte der Arzt gründlich Sofias Bauch. Am McBurney-Punkt schien sie besonders schmerzempfindlich zu sein. Sie stöhnte laut auf, als Dr. Bach an dieser Stelle herum drückte. „Ich vermute eine akute Appendizits bei Ihrer Schwester. Ich werde noch ein paar Untersuchungen durchführen müssen, bevor ich mehr sagen kann“, erklärte er an Emily gewandt.

„Sie meinen eine Blinddarmentzündung?“, fragte Emily besorgt nach. Dr. Bach nickte und bereitete gleichzeitig alles für die Blutabnahme vor. „Sofia, du musst jetzt ganz tapfer sein, du wirst ganz kurz gepiekst, damit wir wissen, was du genau hast“, erklärte sie ganz ruhig ihrer Schwester. „Nein, nein, bitte nicht!“, flehte Sofia und begann leise vor sich hin zu weinen. Emily strich ihr zärtlich übers Haar. „Wir machen nur einen Fingerstich, so kann ich die wichtigsten Parameter gleicht hier in der Ordination auswerten und wir müssen nicht erst auf das Ergebnis vom Labor warten. Der Arzt fackelte nicht lange, desinfizierte eine Fingerkuppe seiner Patientin und setzte die Einmallanzette an. „Klick“ und schon war der Fingerstich erledigt. „Au, au au!“, jaulte Sofia etwas verspätet auf. Während Dr. Bach mit der Blutprobe ins Nebenzimmer ging, machte sich Emily große Sorgen um ihre Schwester. Sollte sie operiert werden und somit ins Krankenhaus müssen, wäre das der absolute Horror für sie. Sofia schienen dieselben Gedanken durch den Kopf zu gehen, sie war ganz bleich vor Angst. Dr. Bach kam mit den Ergebnissen zurück. „Im Blut sieht man eine deutliche Leukozytose, der CRP-Wert ist allerdings nur leicht erhöht. Ich möchte noch einen Ultraschall durchführen und dann werde ich entscheiden, ob eine Krankenhauseinweisung notwendig ist“, erklärte er. Emily hatte zwar nur die Hälfte verstanden, aber sie wollte noch die Sonographie abwarten. Nachdem Dr.Bach das kalte, glitschige Kontaktgel aufgetragen und eine ausführliche Rundfahrt auf Sofias Bauch durchgeführt hatte, fasste er das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen. „Wie ich bereits erklärte, die weißen Blutkörperchen sind erhöht, das spricht auf jeden Fall für ein entzündliches Geschehen im Körper. Der CRP-Wert, ebenfalls ein Entzündungsparameter, ist nur leicht erhöht, was jedoch nicht sehr aussagekräftig ist, da ausgerechnet dieser Wert oft etwas länger braucht, um massiv anzusteigen. Im Ultraschall lässt sich der Appenix, also der Wurmfortsatz, verdickt darstellen. Alles in allem, würde ich sagen, dass eine OP angezeigt ist, jedoch muss das letztendlich ein Chirurg entscheiden. Ich werde also sofort die Einweisung ins Krankenhaus veranlassen. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ So in etwa 100, dachte sich Emily. „Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Sofia hat wirklich große Angst vor Ärzten und ich weiß nicht, wie sie mit einem Krankenhausaufenthalt klar kommen würde.“ Dr. Bach schien kurz zu überlegen. „Eine Alternative würde es da schon geben, aber dafür müssten Sie mir als erstes einen Revers unterschreiben, dass Sie die stationäre Aufnahme ins Krankenhaus ablehnen und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken selbst tragen.“, erklärte er an Sofia gewandt. „Ja natürlich, alles was Sie wollen“ antwortete sie schwach. „Zweitens, muss sich eine zuverlässige Person rund um die Uhr um die Patientin kümmern“, dabei sah er Emily an. „Selbstverständlch, Herr Doktor. Ich kann mir frei nehmen, beziehungsweise auch von zuhause arbeiten“, lautete ihre Antwort. „Und drittens“, fuhr er fort. „Sofia wird einige hohe Einläufe über sich ergehen lassen müssen, strenge Diät halten und ich werde einmal täglich vorbei kommen und ihr zwei verschiedene hoch dosierte Antibiotika verabreichen. Sollte es zu einer Verschlechterung kommen, muss Sofia umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist eine ziemliche Verantwortung. Können Sie sich das vorstellen?“ Auch wenn Emily noch sauer auf Sofia war, wegen der Show, die sie vorhin abgezogen hatte, wollte sie alles tun, damit es ihr schnell besser ging und um ihr den Krankenhausaufenthalt zu ersparen. „Ich werde alles machen, was Sie von mir verlangen, Herr Doktor“ versprach Emily und meinte es auch so.

On the second day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze hatte Lana immer noch das Gefühl,von dem stechenden Schmerz in ihrer rechten Pobacke beherrscht zu werden. Tatsächlich hatte Dominik die relativ kurze und dünne Nadel jedoch schon längst wieder entfernt. Trotzdem machte er sich weiterhin an ihrem göttlichen Hintern zu schaffen. „Ich creme dich ein wenig ein“, ließ er sie wissen. Er konnte deutlich fühlen wie ihre Körperspannung unter seinen Händen dahin schmolz. Doch Dominik wäre nicht er selbst, hätte er diese sich bietende Gelegenheit nicht genutzt. Geschickt hatte er auch Lanas Poloch mit Niveacreme bedacht und zack – hatte sie schon das gute alte Glasthermometer ein paar Zentimeter tief in ihrem Po stecken. „Das war echt gemein von dir!“, protestierte Lana lautstark und versuchte sich vergebens auf den Rücken zu drehen. Doch Dominik hatte seine Frau fest im Griff und so konnte sie sich weder aus dieser Misere, noch der Seitenlage befreien. Der Kampf nach Freiheit kostetete Lana zuviel Kraft und schließlich gab sie diesen auf. Sie gab sich der Situtation hin und versuchte sich zu entspannen. Sofort fühlte sich das Fieberthermometer in ihrem After weniger unangenhem an und es schien nicht mehr so zu drücken. Dominik bewegte das Glasinstrument eine wenig hin und her. Langsam drehte er es nach links und nach rechts. Lana spürte, wie feucht sie in ihrer Spalte davon wurde. Sie schämte sich und würde dies nicht freiwillig zugeben, nicht einmal vor ihrem Mann, aber es turnte sie gerade unglaublich an, was hier passierte. Vor Dominik musste sie sowieso nichts zugeben, zumal er manches Mal sogar besser wusste als sie selbst, was sie geil machte. Dann spürte sie wieder, wie Dominik das Thermometer in ihr bewegte. Mittlerweile fand sie es sehr angenehm und freute sich schon auf mehr. Anscheinend hatte die Spritze schon gewirkt, denn schlecht war ihr nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Ruckartig zog Lanas Mann den Fremdkörper aus ihrem After und las das Ergebnis ab: „37,7°C“.

Die Grippeimpfung

Seit einiger Zeit arbeite ich nebenher in der Ordination von Frau Dr. Aurora Barelli. Sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin. Zum Team gehören außer mir noch zwei ältere Arztassistentinnen und Paolo, Auroras Sohn, der neben dem Studium inder Praxis aushilft. Ich bin die einzige Krankenschwester und die Jüngste von allen.

Beim letzten Teamgespräch hat uns Aurora (wir sind hier alle untereinander per Du) gefragt, wer Interesse an der Grippeimpfung hätte. Sie würde dies sehr befürworten, gerade jetzt zu Beginn der Grippezeit. Nachdem keiner etwas sagte, wandte sich Aurora direkt mir zu. „Was ist mit dir, Lana? Du hast doch Familie, die du sicher nicht anstecken willst!“, fragte sie mit so einem Unterton in der Stimme, der irgendwie ein „Nein“ nicht als Antwort gelten lassen würde. Hätte ich nicht so panische Angst vor Nadeln (also nicht, wenn ich Patienten spritzen muss, da stehe ich ja auf der richtigen Seite der Nadel) hätte ich der Impfung natürlich sofort zugestimmt. Vierzehn Tage mit Grippe im Bett liegen, will ich ja auch nicht. Aber die Aussicht auf einen äußerst schmerzhaften Nadelstich mit vermutlich anschließeder Schwellung war auch nicht gerade überzeugend. Außerdem hatte ich in meinem ganzen Leben noch keine Grippe gehabt. Mein betretenes Schweigen deutete Aurora wohl als Einverständins und fuhr fort: „Lana, du kannst doch auch i.m.-stechen, ja?“ Ohne darüber nachzudenken, wie diese Frage eigentlich gemeint war, nickte ich eifrig. Endlich könnte ich auch mal etwas Anderes, als immer nur diese öden Verbandswechsel und den ganzen Papierkram machen. Ja, hin und wieder war ein EKG zu schreiben, aber doch sehr selten. Wenn es nicht akut war, verwies Aurora ihre Patienten an die internistische Gruppenpraxis gleich in der Nähe. „Sehr gut, dann stichst du mich und ich steche dich. Bis nächste Woche habe ich die Impfstoffe parat“ meinte sie zuversichtlich. Ich war wie gelähmt vor Schreck und konnte gar nichts darauf erwiedern. Aurora machte einfach weiter im Text, damit wir schnell mit dem Teamgespräch fertig wurden.

Die eine Woche verging viel zu rasch. Für einen Moment hatte ich schon überlegt, mich „krank“ zu melden, aber dass dies eine blöde Idee war, lag auf der Hand. Wie immer, war ich eine Viertelstunde vor Ordinationsbeginn da. Paolo war ebenfalls schon hier und sortierte die neuesten Blutbefunde. „Hi Paolo, wo ist denn unsere Frau Doktor? (Wenn Aurora nicht da ist, sprechen wir von ihr als „Frau Doktor“, vor allem vor den Patienten). „Hausbesuch“ murrte Paolo. Kein „Hi“ oder sonst eine Begrüßung. Typisch Paolo. Ich verschwand in der Gaderobe, um mich umzuziehen. Kurz darauf kam Aurora in die Praxis. „Es stehen schon ein paar Patienten draußen vor der Tür. Komm‘ Lana, machen wir schnell die Impfung und dann sperren wir auf“, erklärte sie, als ob dies unsere übliche Routine wäre. Mein Herz klopfte wie wild und meine Handflächen wurden schon ganz feucht. Ein dumpfes Gefühl machte sich in meiner Magengrube breit. Wie angewurzelt blieb ich stehen. „Wo bleibst du denn? Im Behandlungsraum 1 liegt schon alles bereit.“, rief sie rüber. Mit weichen Knien schwankte ich ins Nebenzimmer. Der Geruch von Desinfektionsmittel, den ich sonst gern mochte, löste plötzlich eine Woge der Panik in mir aus. Als ich ins Behandlungzimmer eintrat, atmete ich erleichtert auf. Aurora saß mit hochgekrempeltem Ärmel auf der Behandlungsliege und wartete darauf, dass ich sie zuerst impfte. Eine enorme Last schien plötzlich von mir abgefallen zu sein. Meine Professionalität übernahm nun das Kommando, wobei ich noch immer ein bisschen nervös war. Während ich mir die Hände desinfizierte, fragte ich Aurora, eher scherzhalber: „Waren Sie in den letzten zwei Wochen mal krank?“ (Sie fragt die Patienten, die zum Impfen kommen auch immer). Offensichtlich teilten wir nicht den gleichen Humor, denn sie ignorierte meine Frage und meinte nur.“ Mach‘ einfach und dann haben wir Sprechstunde.“ Mit noch leicht zitternden Fingern nahm ich die Fertigspritze aus der Verpackung raus. Zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger eingeklemmt hielt ich sie auf Augenhöhe und klopfte die Luftbläschen raus. Mittlerweile hatte ich mich wieder im Griff und konnte mich auf das Vorbereiten der Injektion konzentrieren. Aurora wirkte schon etwas ungeduldig. Mit einem Isozid-Tupfer desinfizierte ich die Stelle am Oberam (Musculus deltoideus – der war mal eine meiner Prüfungsfragen während meiner Ausbildung gewesen). Zügig stach ich zu und schob die relativ kurze Nadel bis zum Anschlag rein. Kolben zurückziehen, um zu sehen, ob Blut aspiriert wird. Nein (natürlich nicht, schließlich kann ich das ja) – also die ganze Füssigkeit reindrücken und fertig. Aurora wollte schon aufstehen, als ich etwas kleinlaut sagte: „Warte, ich kleb‘ noch schnell ein Pflaster drauf.“ Aber die Frau Doktor rauschte schon an mir vorbei in ihr Sprechzimmer. Oh Gott sei dank! Schusselig, wie sie manchmal ist, hatte sie meine Impfung wohl vergessen.

Um Punkt 18.00 Uhr verließ auch der letzte Patient die Ordination. Paolo und ich begannen, alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Als ich gerade dabei war, den Autoklaven einzuschalten, rief Aurora nach mir. Ich drückte noch auf den Startknopf und ging zu ihr ins Sprechzimmer. Ohne Umschweife kam sie zum Thema. „Du kannst dich gleich auf die Untersuchungsliege setzen, dann kriegst du auch deine Grippeimpfung“. Verdammt! Sie hatte es doch nicht vergessen. Erneut stieg Panik in mir hoch. Ich fühlte mich total überrumpelt. Meine Hände wurden wieder ganz feucht und mein Herz raste wie verrückt. In der ganzen Aufregeung hat es vielleicht sogar einen Schlag ausgesetzt. Stocksteif blieb ich in der Tür stehen. Ich konnte mich einfach nicht vom Fleck rühren. „Lana, du siehst fürchterlich aus! Geht’s dir etwa nicht gut“, erkundigte sich Aurora, nachdem sie meinen angsterfüllten Gesichtsausdruck wahrgenommen hatte. „Doch, doch, alles in Ordnung:“ antwortete ich unüberlegt. „Also ehrlich gesagt, nein. Ich hab‘ ziemliche Kopfschmerzen und wäre froh, wenn wir die Impfung auf nächste Woche verschieben könnten“ stammelte ich verlegen. Ich wollte schon kehrtmachen, damit ich noch die restliche Arbeit erledigen konnte, doch da stand Aurora auch schon vor mir und sah mich prüfend an. „Ich hab‘ den Impstoff schon vor einer Stunde aus dem Kühlschrank genommen, den kann ich leider nicht noch einmal einkühlen. Also muss die Impfung heute sein.“, erklärte sie ungerührt. Vor Schreck wurde ich weiß wie die Wand. „Aber zunächst will ich dich kurz untersuchen, um sicherzugehen, dass du nicht ernsthaft krank wirst“, ergänzte sie, während sie mich sanft, jedoch bestimmt zur Liege schob. Ich stand kurz vor der Erfüllung meines schlimmsten Albtraumes.

„Das ist wirklich nicht nötig! Das ist bestimmt nichts Schlimmes“, versuchte ich die drohende Untersuchung abzuwenden. „Das werde ich entscheiden“, stellte sie mit ungewohnter Strenge klar.

„Seit wann hast du denn Kopfschmerzen?“, wollte die Ärztin von mir wissen. Was war die bessere Antwort? „Schon den ganzen Tag“ oder „seit etwa einer Stunde“? Ich entschied mich für Ersteres, das könnte sich ja vielleicht zu einer „Migräne“ entwickeln und Aurora würde mich einfach nach Hause schicken. Bald würde das wohl keine Lüge mehr sein, ich konnte schon spüren, wie es entlang der Schläfe leicht zu klopfen begann.

„Einseitig?“

„Ja, links“ antwortete ich und es war wirklich nicht sehr viel geschwindelt.

„Pulsierend, stechend, dumpf oder drückend?“, bohrte sie weiter nach.

„Von allem ein bisschen etwas.“ Oh Gott, war das eine dumme Antwort. Naja, ich konnte sie auch nicht mehr zurücknehmen

„Aha. Irgendwelche Begleiterscheinungen? Übelkeit, Erbrechen Licht- oder Lärmempfindlichkeit?“

Lärmempfindlichkeit ja, denn langsam ging mir ihre penetrante Stimme auf die Nerven. Aber ich antwortete einfach nur mit „Nein“.

Sorgfältig notierte sie alles mit, ganz die Allgemeinmedizinerin, die sie nun einmal war.

„Als erstes werden wir deine Temperatur messen und dann schauen wir weiter. Du weißt selbst, wenn du auch nur leichtes Fieber hast, können wir die Impfung vergessen.“ Tatsächlich nahm sie eines der alten Glasthermometer aus dem Keramikbecher heraus und reichte es mir. Aurora hatte eine ganze Sammlung an Fieberthermometern. Einige Alte aus Glas mit Quecksilber, dann die etwas Neueren mit dieser blauen Flüssigkeit drinnen und unzählige Digitalthermometer, wobei viele von denen irgendwelche Werbegeschenke waren. Außerdem besaß sie noch ein Ohrthermometer, das sie so gut wie nie benutzte Ich klemmte mir das alte Ding unter den Arm und hoffte auf ein kleines Wunder. Eigentlich war mir schon recht heiß von dem ganzen Stress geworden und vielleicht würde das Quecksilber das auch so sehen. „Ich komme gleich wieder zurück, ich geh‘ mir eine Tasse Tee machen“ verkündete die Ärztin und verließ das Sprechzimmer. Rasch nahm ich das Thermometer in die Hand und begann die Spitze auf meinem Oberschenkel hin und herzureiben. Dabei achtete ich darauf, dass die silberne Spitze ständig von meinem Finger fest gegen meine enganliegende Hose gedrückt wurde. Als ich Auroras Holzschlapfen auf dem Laminatboden klappern hörte, warf ich einen kurzen Kontrollblick auf die Quecksilbersäule. 39,3°C – das war zu viel! Schnell ein bisschen runterschütteln! Das ging aber streng! Ich hatte keine Zeit mehr, noch einen Blick zu riskieren und legte das Fieberthermometer wieder in meine Achselhöhle. Dazu setzte ich einen leidenden Gesichtsausdruck auf.

Aurora kam mit ihrer Tasse Tee (sie trinkt immer so seltsame Kräuterteemischungen) und etwas Anderem in der Hand zurück. Nachdem sie die Tasse auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte, drehte sie sich mir zu. So konnte ich sehen, was sie in der anderen Hand mitgebracht hatte: das Ohrthermometer. Sie schaltete es ein und kam auf mich zu. „Es macht dir doch nichts aus, wenn wir mit dem hier auch noch mal messen, oder?“ Ohne meine Antwort abzuwarten, (was für Ärzte oft typisch ist) steckte sie mir das Ding schon ins Ohr und drückte auf den kleinen Knopf. „Ich wollte nur sehen, wieviel Unterschied die beiden Thermometer anzeigen. Vielleicht sollten wir die älteren Modelle, mal eichen lassen“ erklärte sie so nebenher. Der Piepton kündigte das Ergebnis der Messung an. „36,7°C, das ist ja soweit gut. Dann wollen wir mal sehen, was das andere Thermometer sagt. Ohne drauf zu sehen, reichte ich es ihr. „38,1°, das kann ja nicht stimmen! Es is wohl wirklich Zeit für eine Eichung, sonst müssen wir die guten alten Glasthermometer aus dem Verkehr ziehen“. Mir war das furchtbar peinlich. Glücklicherweise, war der Verdacht, ich hätte geschummelt, gar nicht erst aufgekommen.

Als Nächstes untersuchte sie meinen Hals, meine Ohren und tastete die oberen Lymphknoten ab. „Zum Glück scheinst du keine Erkältung auszubrüten, aber ich werde noch die Lunge abhören, um ganz sicher zu gehen.“ „Tief ein- und ausatmen“, ordnete sie mir an, während sie sich die Oliven ihres burgundifarbenen Stethoskops in die Ohren steckte. Derweil zog ich meinen Kasack hoch, damit sie gut an die Auskulationspunkte herankam. Unwillkührlich zuckte ich zusammen, als die kalte Membran meine Haut berührte. Ich hätte das Stethoskop vorher desinzieren sollen, durchfuhr mich dieser etwas ungewöhnliche Gedanke. Das machte Aurora nämlich nie (und auch sonst kein Arzt), was ich wirklich furchtbar unhygienisch fand. „Deine Lungen sind frei. Meiner Meinung nach spricht nichts gegen die Grippeimpfung“, fasste sie ihr Ergebnis der Untersuchung zusammen. Verzweifelt ließ ich meinen Kopf hängen und starrte auf den Boden.

Die Ärztin griff nach der Nierentasse, in der die Fertigspritze schon bereit lag. Das Scheppern der kleinen Spritze in der Metalltasse ließ mich aufschrecken. „Mir ist irgendwie übel“, klagte ich und machte eine theatralische Pause, während ich meine Hand schützend auf meinen Bauch legte. „Ich glaube, ich muss mich übergeben“, setzte ich noch oben drauf. Überrascht sah mich Aurora an. „Am besten legst du dich mal hin“, ordnete sie an. Ich wagte es nicht, zu widersprechen und machte, was sie von mir verlangte. Ungefragt schob sie meinen Kasack nach oben. Mit ihren kalten Händen begann sie, meinen Bauch unsanft abzutasten. In der Magengegend drückte sie ziemlich fest herum, wodurch ich etwas verkrampfte. Dann zückte sie erneut ihr Stethoskop und lauschte meinen Magen-Darmgeräuschen. „Ich kann nichts Ungewöhnliches feststellen. Ich werde jetzt kurz lüften und danach geht’s dir sicher besser. Bleib‘ einfach noch liegen“, bemerkte die Ärztin und ging zum Fenster. Anschließend nahm sie auf dem Rollhocker neben mir Platz. „Ich möchte noch deinen Blutdruck kontrollieren“, erklärte sie und krempelte erneut meinen Ärmel hoch. „Atme ein paar Mal tief durch und versuch‘ dich zu entspannen. Schließe deine Augen, dann wird die Übelkeit sicher gleich verfliegen.“ Ohne Widerrede folgte ich ihren Anweisungen Im Nächsten Moment spürte ich, wie sie mir die Blutdruckmanschette um meinen rechten Arm legte. Geduldig wartete ich darauf, dass Aurora die Manschette aufpumpte, doch nichts geschah. Stattdessen fühlte ich etwas Kaltes, Feuchtes ein wenig oberhalb der Manschette. Als ich gearde die Augen öffenen wollte, durchfuhr mich ein stechender Schmerz, gefolgt von einem intensivem Brennen. Ich war perplex und konnte gar nicht fassen, was soeben passiert war. Fassungslos starrte ich sie an. Vor Wut zitterte ich am ganzen Körper und eine einzelne zornige Träne lief meine Wange hinunter. Ich brachte immer noch kein Wort hervor. Aurora schien meine Reaktion zu ignorieren. Schließlich entfernte sie die Blutdruckmanschette. „Deine Symptome sind ja sehr diffus und obwohl ich nicht glaube, dass du einen Infekt ausbrütest, werde ich dir was zur Vorbeugung geben“, sagte Aurora bestimmt.

Die Einstichstelle schmerzte jetzt schon ganz schön. Das würde später sicher noch schlimmer werden.

„Danke, aber das ist nicht nötig“, antwortete ich freundlicher, als ich es eigentlich wollte. „Ich schlucke eh jeden Tag Vitamintabletten“, ergänzte ich noch. Langsam setzte ich mich auf und zog mir mein Oberteil zurecht.Für mich war das Thema damit abgehackt. Ich wollte nur noch hier raus und Paolo fragen, ob ich vielleicht heute früher gehen könnte. Die restlichen Nebentätigkeiten würde er ganz sicher auch ohne meine Hilfe schaffen. Ungerührt blieb Aurora vor mir stehen und versperrte mir den Weg. „Du bekommst jetzt zwei Vitaminsprizten von mir, die wirken viel rascher als die Tabletten. Schließlich musst du auch morgen wieder zur Arbeit kommen. Einen Krankenstand während der Grippehochsaison kann ich wirklich nicht brauchen!“, herrschte sie mich an. „Ich werd‘ schon nicht krank werden“, stotterte ich verlegen. Langsam schien sich die Allgemeinmedizinerin von mir auf den Arm genommen zu fühlen und nun auch das letzte bisschen Geduld zu verlieren. „Lana, da gibt es kein Entkommen mehr. Leg‘ dich hin und mach‘ dich frei“, kommandierte sie genervt. Ich traute mich nicht, ihr zu widersprechen. Also legte ich mich hin und schob den Ärmel am linken Arm ein wenig hinauf. „Nein! Also was ist denn heute los mit dir???“, schrie sie mich gereizt an. „Die Spritzen bekommst du gluteal, das sind ja jeweils 10ml!“, erklärte sie als ob ich schwer von Begriff wäre. Dabei wollte ich einfach nicht meiner Chefin meinen blanken Hintern präsentieren. Beinahe in Zeitlupe stand ich wieder von der Liege auf und schob mir die weiße Hose runter bis zu den Kniekehlen. Der weiße Kasack verdeckte noch meinen Slip und ich hielt ihn weiter nach unten gesapnnt, als ob mein Leben davon abhinge. „So, jetzt mach‘ bitte weiter und leg‘ dich auf den Bauch!“ Dabei deutete Aurora mit ihrem langen Zeigefinger auf die Untersuchungsliege. Höchst ungern kam ich ihrer Aufforderung nach.

Ich war die ganze Woche noch nicht zum Wäsche waschen gekommen und hatte daher heute früh kaum noch saubere Unterwäsche. Notgedrungen musste ich zu meiner Reservewäsche greifen. Als ich mich nun auf den Bauch legte und mein Kasack dabei nach oben rutschte, gab dieser den Anblick auf einen ziemlich großen Snoopy, der quer über meine Pobacken lag, frei. Den Slip hatte ich noch aus Teenagertagen. Warum bloß hab‘ ich ihn so lange aufgehoben und ausgerechnet heute angezogen? Am liebsten wäre ich auf der Stelle im Boden versunken. Aurora ist immer so modisch gekleidet, sie trägt bestimmt keine Liebestöter aus weißer Baumwolle mit einer Comicfigur drauf.

Ich wagte es nicht, meine Chefin anzusehen und vergrub mein Gesicht, so gut es ging, auf der Liege. Damit Aurora mich nicht schon wieder anschnauzte, zog ich freiweillig meine Panties ein Stück unter meine Pobacken. Gleich darauf spürte ich schon, wie sie eine kleine Stelle an meiner linken Gesäßhäfte mit dem kalten Tupfer desinfizierte.

Plötzlich hörte ich, wie die Türklinke hinunter gedrückt und die Tür schwungvoll aufgestoßen wurde. Im nächsten Augenblick betrat Paolo das Sprechzimmer. „Was macht ihr denn da?“, fragte er überrascht und neugieirg zugleich. Intersseirt kam er näher und blickte von meinem blanken Hintern zu seiner Mutter und dann wieder zu mir. Aurora griff nach der Fertigspritze und ihr Sohn schien sofort zu verstehen, worum es ging. „Darf ich Lana die Injektionen verpassen?“, bot Paolo seine Hilfe an und lächlte mich schellmisch an, als seine Mutter gerade nicht hinsah. Das laute Klingeln von Auruoras Handy hinderte sie, ihrem Sohn zu antworten. Sie nahm das Gespräch entgegen und verschwand mit dem Telefon am Ohr ins Nebenzimmer. Mit großem Interesse beäugte Paolo unterdessen die beiden Spritzen, die schon in einer Nierentasse bereit lagen und nur auf ihren Einsatz warteten und grinste mich wieder so komsich an. Ich wollte mir gearde den Slip wieder anziehen, da kam Aurora zurück. „Ich muss zu einem dringenden Hausbesuch. Ja, Paolo, du kannst ihr die beiden Vitaminspritzen verabreichen, aspirieren nicht vergessen“, sprach sie noch, schnappte sich ihre Arzttasche und verschwand. An meiner linken Pobacke glänzte die kleine Stelle, die noch leicht feucht vom Desinfektiosmittel war. „Toll, da muss ich ja gar nicht lange suchen“, sagte Paolo und zog sich Einmalhandschuhe an. Vermutlich rein aus böser Absicht ließ er das Gummiband um sein Handgelenk schnalzen, was mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er war zwar Medizinstudent im 4. Semester, aber ich bezweifelte, dass er schon viel Praxiserfahrung hatte. Etwas zaghaft setzte er die Nadel an und stach sie umso kräftiger tief in meinen Muskel. Ich schrie vor Schmerzen auf. Obwohl ich nicht wollte, riskierte ich einen Blick nach hinten. Tatsächlich aspirierte Paolo, bevor er mir den Inhalt der Kanüle verpasste. Ich war positiv überrascht. Trotzdem tat es höllisch weh, als er mir die ganzen 10ml von der öligen Lösung injezierte. Er klebte noch ein Pflaster drüber und massierte sanft die Einstichstelle, auch das überraschte mich sehr. Anscheinend hatte er doch schon das eine oder andere von seiner Mutter gelernt. Nun machte er sich über meine rechte Backe her. Diesmal musste er die Hautdesinfektion übernehmen und fand auf Anhieb eine geeignete Punktionsstelle. Zack – Nadel rein, aspieren, Medikament applizieren und feritg. Das ging mir viel zu schnell. Erneut schrie ich vor Schmerzen auf. „Ich glaube, du hast einen Nerv getroffen!“, fauchte ich ihn an. „Das kann gar nicht sein“, versuchte er mich zu beruhigen und begann die Einstichstelle erneut zu massieren. Langsam ließ der Schmerz nach. Rasch zog ich mich wieder an und stürzte aus dem Behandlungsraum. Im Vorbeigehen erklärte ich noch meiner Kollegin, dass ich jetzt gehen musste, weil es mir icht gut ging. Das war noch nicht mal gelogen. Drei Injektionen an einem Nachmittag war mir einfach zu viel und ausgerechnet heute musste ich mit dem Rad nach Hause fahren.

Drabble 09/17

Geraldine, wenn du noch mal gegen meine Regeln verstößt, bekommst du von mir 1l Kamillentee mit Furosemid. Wenn deine Blase voll ist, schiebe ich dir einen Katheter durch die Harnröhre. Dann wird er geblockt und abgeklemmt. Deine Blase wird sich immer mehr füllen, du wirst um Erleichterung betteln. Du wirst dich vor Schmerzen winden. Fleh mich an! Dann steck‘ ich dir ein Butylscopolaminbromid-Zäpfchen, schiebe es mit dem alten Fieberthermometer tief in deinen Arsch. Ich will dich leiden sehen, du blöde Schlampe! Ich lass‘ das Thermometer stecken. Ich bewege es in deinem Poloch hin und her. Du stöhnst und wirst schon geil…

Schneewittchen und die 7 WE-Zwerge

…Als es ganz dunkel geworden war, kamen die sieben Zwerge, die in dem Häuschen wohnten, von ihrer Arbeit nach Hause. Als sie die Kerzen angezündet hatten, sahen sie, dass jemand in ihrem Häuschen gewesen war. „Wer hat auf meinem Gynstuhl gesessen?“ rief der erste Zwerg. „Wer hat meine Klistierbirne benutzt?“ rief der zweite. „Wer hat mit meinem Thermometer gemessen?“ rief der dritte. „Wer hat eines von meinen Zäpfchen genommen?“ rief der vierte. „Wer hat meine Spritze benutzt?“ rief der fünfte. „Wer hat mein Stethoskop genommen?“ rief der sechste. „Wer hat von meinem Rizinusöl getrunken?“ rief der siebente Zwerg.Sie liefen zu ihren Bettchen und gleich rief wieder der erste: „Jemand hat in meinem Bettchen gelegen.“ „In meinem auch, in meinem auch!“ riefen der zweite, dritte, vierte, fünfte und sechste Zwerg gleichzeitig. Der siebente aber fand in seinem Bettchen Schneewittchen. Er winkte den anderen und alle bestaunten sie das wunderschöne Mädchen.

„Wie schön sie ist“ sagte der erste Zwerg. „Wunderschön!“ sagten der zweite und dritte. „Wir müssen leise sein“ sagte der vierte. „Löscht die Kerzen aus“ sagte der fünfte. „Wir dürfen sie nicht aufwecken. “ sagte der sechste Zwerg.

Als Schneewittchen am nächsten Morgen erwachte und die sieben Zwerge sah, war sie erst furchtbar erschrocken. Als sie aber merkte wie freundlich sie waren, erzählte sie ihnen ihre traurige Geschichte. „Kannst du Klistiere verabreichen?“ fragten die Zwerge. „Und Zäpfchen aus Kakaobutter herstellen? Und Abhören? Und vielleicht ein bisschen BDSM?“ Schneewittchen nickte. „Dann musst du bei uns bleiben und dich gut um uns kümmern.“

Sieben Jahre lang hatte die böse Königin ihren Spiegel nicht mehr befragt. Aber eines Abends stellte sie sich wieder vor den Spiegel und sprach: “Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ und der Spiegel antwortete: “Ihr, Frau Königin seid die Schönste hier, aber Schneewittchen hinter den Bergen bei den sieben WE-Zwergen ist noch tausendmal schöner als Ihr.“ „Was ist denn WE?“ wollte die Königen wissen. „Ach, davon versteht Ihr nichts.“ gab der Spiegel zurück.

Am nächsten Morgen mischte sie Gift in rote Farbe und bemalte damit einen grünen Apfel. Sie verkleidete sich als alte Frau und ging zu dem kleinen Häuschen. „Äpfel, schöne rote Äpfel!“ rief sie und klopfte an die Türe. Schneewittchen schaute aus dem Fenster und sagte: “Ich darf niemanden herein lassen, die Zwerge haben es mir verboten.“ Die Königin holte den Apfel aus dem Korb und schnitt ihn in zwei Hälften. „Hier, ich schenke dir eine Hälfte, für dich die rote und für mich die grüne.“ Der Apfel sah so appetitlich aus, dass Schneewittchen nicht widerstehen konnte. Sie nahm einen Biss und fiel wie tot zu Boden. Boshaft lachte die Königin.

Als die Zwerge abends nach Hause kamen und Schneewittchen auf dem Boden liegen sahen, begannen sie sofort mit Erste Hilfe-Maßnahmen. Doc übernahm das Kommando. Bashful sollte den Puls fühlen, aber er war zu schüchtern um dem schönen Schneewittchen so nahe zu kommen oder es gar zu berühren. Also musste Sneezy für ihn einspringen. Vorsichtig tastete er an Schneewittchens schönem, weißen Hals. „Hatschi-hatschi“ überkam es ihn. Trotzdem meinte er einen schwachen, unregelmäßigen Puls gefühlt zu haben. „Aber sie atmet nicht mehr!“ stellte Sneezy traurig fest. „Sleepy, fang sofort mit Mund-zu-Mund Beatmung an!“ ordnete Doc an. Doch Sleepy rührte sich nicht vom Fleck. Sogar im Stehen fielen ihm die Augen zu. „Also gut, ich mach’s!“ meldete sich Grumpy, der diesen armen Stümpern nicht weiter zusehen konnte und begann Schneewittchen zu beatmen. „Wir müssen ihr Adrenalin spritzen, sofort! Das machst du, Dopey!“ befahl Doc. Dopey zog das Medikament mit einer Nadel in eine Spritze auf, doch er konnte keine geeignete Vene mehr finden. Also schob er ihr Kleid samt voluminösen Unterrock hinauf und die lange gerüschte Unterhose nach unten. Er hatte ihr blankes, wohlgeformtes Gesäß vor sich. Auch an dieser schönen Stelle, war ihre Haut weiß wie Schnee. Mit einem Wisch desinfizierte er den linken äußeren Quadranten und jagte ihr die Spritze rein. Er drückte den Kolben, bis sich die Spritze bis zum Anschlag geleert hatte. Doc schlich sich an Schneewittchens schönes Hinterteil heran und zückte ein Fieberthermometer, natürlich aus Glas. Er hatte keine Vaseline im Haus, so musste er die Spitze mit ein wenig Spucke benetzen. Behutsam führte er ihr das Thermometer ganz tief ein. In der Zwischenzeit hatte Happy sich sein Stethoskop geschnappt und lauschte seelig an Schneewittchens Brust. Erst als Doc die rote Apfelhälfte am Boden liegen sah, erkannte er die Situation. „Wir müssen eine Nottracheotimie machen, ein Stückchen Apfel steckt ihr im Hals!“ „Aber wer, wir sind doch alle nur WE-Zwerge!“ rief einer von ihnen.

Zufällig kam gerade ein junger Doktor auf einem weißen Ross zu dem kleinen Häuschen. Durch das offene Fenster konnte er hören, was da drinnen vorsich ging. So trat er über die Schwelle. Doc erzählte ihm, was passiert war. Unglücklicherweise hatte der Doktor seine Tasche nicht dabei, also auch kein Tracheotomie-Set. Doch der Doktor hatte eine Idee. Rasch hob er das zarte Schneewittchen vom Boden auf und packte es von hinten. Dabei fiel jedoch das Glasthermometer auf den Boden und ging zu Bruch. Happy war untröstlich. Der junge Doktor wandte den Heimlich-Griff an, um so das Stückchen Apfel zu Tage zu bringen. Es gelang ihm nicht sofort, er musste es wieder und wieder tun. Erst beim siebenten Mal flog das Apfelstückchen in hohem Bogen durch die Luft. Schneewittchen begann fürchterlich zu husten und wusste zu nächst gar nicht was passiert war.

Der junge Doktor nahm sie auf seinem Ross mit und führte sie in die Welt der weißen Erotik. Und wenn sich nicht gestorben sind, so vollziehen sie noch heute Breathplay und Doktorspielchen in ihren edlen Kämmern.

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Ende

 

David braucht eine Spritze

Letzten Sonntag waren Lana und ihr Mann Dominik bei Freunden zum Grillen eingeladen. Es war ein wunderschöner, sonniger Sommertag. Im Garten von Betty und Andi blühten neben Rosen auch einige exotische bunte Blumen. Lana lag faul auf einer Sonnenliege und bediente sich am Himbeerstrauch zur ihrer Linken. Genüsslich schob sie sich eine süße rote Beere in den Mund, als gerade zwei weitere Freunde, David und Lilly durchs Gartentor kamen. Alle begrüßten sich gegenseitig mit je einem Küsschen auf jede Wange. Danach nahmen die Freunde auf der Terrasse Platz und tranken Kaffee. „Und, hast du den Impfstoff besorgt?“ fragte Lana David und sah ihm dabei direkt in die Augen. Etwas verlegen nickte David und holte die kleine Schachtel aus seinem Rucksack hervor. „Soll der noch mal in der Kühlschrank?“ wollte David wissen. „Das zahlt sich wohl kaum aus, nachdem ich dir das Zeug gleich rein jagen werde“ entgegnete Lana keck. Dafür kassierte sie von Lilly einen Ellbogenstoß in die Seite. „Mach ihm doch keine Angst! Es ist ein Wunder, dass er sich die Spritze überhaupt geholt hat“ verteidigte Lilly ihren Freund, der eine fürchterliche Angst vor Nadeln hatte. „Ich werde ganz fürsorglich und behutsam vorgehen“ versicherte Lana ihren Freunden. Mit diesen Worten stand die erfahrene Krankenschwester auf und ging ins Haus. Nach kurzem Zögern folgte David ihr hinein.

Oben im Bad hatte Lana schon alles vorbereitet, was sie zum Verabreichen einer Impfung brauchte. David und Lilly planten gegen Ende des Sommers eine Autoreise quer durch Frankreich und Davids Meningokokkenimpfung war schon viel zu lange her. Lana hatte ihm zwar zu einer Titerbestimmung geraten, um den Impfschutz zu überprüfen, aber dafür könnte David im schlimmsten Fall gleich zweimal mit einer spitzen Nadel in Berührung kommen und das wollte er auf jeden Fall vermeiden. „Warst du in den letzten vier Wochen krank, zum Beispiel erkältet?“ fragte Lana ihren Freund und packte währenddessen langsam die Fertigspritze aus. David überlegte kurz. „Ja, vor drei Wochen. Erinnerst du dich? Da haben wir euch deswegen den Kinoabend abgesagt“ antwortete David, der bereits jetzt schon sichtlich nervös war. Dabei sah er wie ein Mann aus, der vor nichts und niemandem Angst hatte. Er war groß und kräftig gebaut. Starke, breite Schultern. Und doch fürchtete er sich vor einer klitzekleinen Nadel. Zugegeben, eine 18G Nadel war vielleicht doch nicht „klitzeklein“. „Na gut lieber David! Hose runter, wenn ich bitten darf!“ forderte Lana ihren Privatpatienten auf. Obwohl David die Impfung lieber in den Oberarm gesetzt bekommen hätte, widersprach er nicht. Irgendwie erregte es ihn auch gleich halb nackt vor Lana stehen zu müssen. Es war eine eigenartige Mischung aus Scham und etwas anderem, das er nicht beschreiben konnte.

Zuerst öffnete David die Gürtelschnalle und danach machte er jeden Knopf seiner Jeans einzeln auf. Die Hose glitt an seinen Beinen hinunter und blieb schließlich in den Kniekehlen hängen. Lana musste bei der Boxershort etwas nachhelfen und schob sie behutsam nach. „Wenn du magst, kannst du dich am Waschbecken abstützen“ schlug Lana vor. Schweigend folgte David ihrem Rat. So konnte er sie im Spiegel beobachten. Lana trug ein weißes Polokleid, das sich wie eine zweite Haut an ihre Brüste und um ihre Hüften schmiegte. Mit eine wenig Fantasie sah das Sommerkleid wie eine alte Schwesternuniform aus. Sie bückte sich, um etwas aus ihrer kleinen roten Tasche heraus zu nehmen, die sie zuvor auf den Boden gestellt hatte. Sie hielt ein Glasthermometer in der Hand und blinzelte auf die Skala. Es war nicht nötig, die Flüssigkeit im Inneren der Messskala herunter zu schütteln. Gewissenhaft wie sie war, tat sie dies immer nachdem sie das Thermometer nach Gebrauch gereinigt und desinfiziert hatte. So war es schnell wieder einsatzbereit. „Na dann wollen wir mal Fiebermessen, um sicher zu gehen, dass du jetzt wieder ganz gesund bist“ verkündete Lana beinahe fröhlich. In diesem Moment drehte David sich zu ihr um und sah sie entsetzt an. „Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Und wohin wolltest du mir das Thermometer überhaupt hin stecken?“ fragte er sie fassungslos. „Was glaubst du denn?“ antwortete sie und konnte sich das Schmunzeln um ihre Lippen nicht verkneifen. „Das mach ich bei Dominik auch immer so, das ist schließlich die genaueste Messmethode. Er beschwert sich auch nicht.“ erklärte Lana. „Zumindest beschwert er sich jetzt nicht mehr.“ dachte sie sich im Stilllen. „Aber wenn du lieber nächste Woche zu deinem Hausarzt gehen willst, dann können wirs jetzt auch gut sein lassen.“ fuhr Lana trocken fort. David überlegte kurz. Schließlich wussten alle, dass er heute geimpft werden sollte. Er wollte jetzt lieber keinen Rückzieher machen und als Feigling abgestempelt werden. Schon gar nicht vor Betty, seiner Ex-Freundin oder gar vor seiner Verlobten Lilly. „Na dann tu, was du tun musst.“ schmollte er und stützte sich wieder am Waschbeckenrand ab. Lana lehnte sich neben David nach vorne und hielt die Thermometerspitze kurz unter fließendes kaltes Wasser. Dann wandte sie sich endlich Davids strammen Po zu. Mit einer Hand spreizte sie die wohlgeformten Pobacken auseinander und mit der anderen führte sie ihm unendlich sanft das kühle, glatte Messinstrument ein. Sie ging davon aus, dass David zuletzt im Kleinkindalter rektal gemessen wurde und führte deswegen das Thermometer nicht sehr tief ein. Davids Kehle entwich ein unterdrücktes Stöhnen. Scheinbar fand er das Ganze doch nicht so schlimm. Das nahm Lana zum Anlass, den kleinen Glaskörper noch etwas weiter vor zu schieben. Mit drehenden Bewegungen führte sie das Instrument bis zur 40 Grad-Markierung ein. „Das ist so erniedrigend!“ keuchte David, der seinen Atem nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Aber auch irgendwie geil!“ rutschten ihm die Worte vor Lust ganz schwer hinaus. Genau in diesem Moment stand Betty plötzlich in der Badezimmertür, die nur angelehnt war. Sie hatte alles gehört. Durch den schmalen Spalt konnte sie sehen, wie David breitbeinig gegen den Waschtisch mit einem Fieberthermometer in seinem Po gelehnt stand. Eigentlich wollte sie nur fragen, was da oben so lange dauerte. Immerhin waren Lana und David schon eine ganze Weile hier. Peinlich berührt von dem was sie gerade miterlebt hatte, ging sie wieder langsam die Treppe hinunter. 1000 Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Hatten Lana und David so etwas wie eine Affäre? Wusste Lilly davon? Oder sollte sie es Lilly erzählen? Als seine Ex-Freundin wusste Betty, dass er auf Analspielchen stand, aber das war ihr doch eine Nummer zu hoch.

Oben im Badezimmer waren bereits fünf Minuten vergangen und Lana zog das Thermometer ganz langsam und vorsichtig aus Davids Hintern. „37,2°C , das ist ganz normal“ las Lana die Temperatur ab und legte das Messinstrument beiseite. „Bin gleich zurück, ich hol nur schnell etwas aus der Küche.“ teilte sie David mit und verschwand nach unten. Kurz darauf stand sie wieder in der Badezimmertür. In der linken Hand hielt sie einen Becher mit Eiswürfeln und in der anderen eine Flasche mit Lotion, die die letzten zwei Stunden im Kühlschrank verbracht hatte. „Ich werde die Injektionsstelle kurz vereisen, dann tut der Einstich nicht so weh und eine Schwellung bleibt hoffentlich auch aus“ erklärte sie David ihr weiteres Vorhaben. Er nickte und wünschte sich insgeheim sie würde den Eiswürfel in den Mund nehmen und so die Pobacke auf die verhasste Impfung vorbereiten. Aber dieser Wunsch wurde ihm nicht erfüllt.

Beinahe andächtig nahm Lana einen Eiswürfel aus dem Glas und hielt ihn für etwa zehn Sekunden an die geplante Einstichstelle am linken äußeren Quadranten der linken Pobacke. Danach desinfizierte sie die Haut gründlichst. Mit einem leisen „Klick“ entfernte sie die Schutzkappe der Fertigspritze. Prüfend hielt sie die Spritze gegen das Licht und drückte die Luft heraus. Auch das würde die Injektion weniger schmerzhaft machen. Sie hielt die Kanüle wie einen Pfeil zwischen ihren zierlichen Fingern und zack- hatte sie die Nadel tief in Davids Gesäßmuskel gejagt. Ein wenig verzögert begann er zu jammern: „Au au, das tut ja ur weh!“ Sie zog den Kolben ein bisschen zurück um zu sehen, ob sie Blut aspieren konnte. Das war wichtig um sicher zu gehen, dass sie kein Blutgefäß erwischt hatte. Aber wie immer hatte Lana gut gestochen und konnte nun langsam den Impfstoff in Davids Gluteus maximus hinein drücken. „Dein Gejammer kommt viel zu spät, bin ja schon fertig“ lachte sie und zog die Nadel zurück. Fast zärtlich massierte Lana die Punktionsstelle mit dem Tupfer nach und löste diesen dann mit dem Eiswürfel ab. Mit kreisenden Bewegungen kühlte sie Davids linke Pobacke. „Das fühlt sich richtig gut an“ sagte David, während er sich vorstellte, dass der Eiswüfel bis zu seinem Poloch wandern und auch hier für ein wenig Abkühlung sorgen würde. Nun nahm Lana die Aloevera Lotion zur Hand und trug ein wenig davon auf beiden Pohälften auf. Äußerst behutsam verteilte sie die Lotion mit beiden Händen. David genoss ihre Berührungen in vollen Zügen und merkte, wie erregend das alles auf ihn wirkte. Da ließ Lana wieder von ihm ab. „So, du kannst dich wieder anziehen. Wir sind fertig.“ sprach sie und wusch sich gründlich die Hände. Enttäuscht und leicht verwirrt durch diese neue Gefühlsregung zog David sich wieder an. „Lana, das hast du echt toll gemacht. Viel besser als mein Hausarzt.“ bedankte er sich bei ihr. „Es gibt so einiges, das ich besser kann, als dein Hausarzt“ antwortete sie mit einem Augenzwinkern.

Hier geht es zum zweiten Teil…

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Alex ist auch krank

Das ist die Fortsetzung von „Sandra ist krank„…

Am frühen Nachmittag erwachte Sandra aus einem erholsamen Schlaf. Sie fühlte sich deutlich besser als am Morgen. Ihre Kopfschmerzen waren nun erträglich, aber ihre Nase war ganz zu. Sie trank den Tee, den sie von ihrem Mann aufs Nachtkästchen gestellt bekommen hatte in einem Zug aus. Etwas träge schleppte sie sich ins Bad, um sich ein wenig frisch zu machen. Nach dem Zähneputzen führte sie noch eine Nasenspülung durch. Dazu verwendete sie eine sogenannte Nasendusche, deren knubbeliges Ende sie sich lieber in eine andere Körperöffnung gesteckt hätte. Nachdem sie ihre Nase gründlich mit isotoner Kochsalzlösung gereinigt hatte, nahm sie noch die Mentholsalbe aus dem Spiegelschrank. Damit sie diese gut verteilen konnte, musste sie ihr rotes Nachthemd ausziehen. Nun stand sie nackt vor dem Badezimmerspiegel und rieb ihre gesamte Brust mit Vick-Vaporub ein. Das Menthol verursachte zunächst eine leichte Gänsehaut auf ihrer Haut und wandelte sich schnell in ein Gefühl prickelnder Wärme um. „Schatz, kannst du bitte ins Bad kommen und mir den Rücken einschmieren?“ rief Sandra heiser nach ihrem Mann. Es kam keine Antwort.„Alex? Wo bist du? Alles ok?“ fragte sie. Als immer noch keine Antwort kam, zog sie ihr rotes Nachthemd wieder an, und ging nach unten. Dort fand sie Alex schlafend auf dem Sofa im Wohnzimmer vor. Das war wirklich ungewöhnlich für ihn. Sie küsste ihn auf die Wange, um ihn sanft zu wecken. Dabei fühlte sich sein Gesicht ziemlich warm an. Prüfend legte sie ihm die Hand auf die Stirn. Oje, nun war wohl auch ihr Mann krank. Zärtlich berührte sie in am Arm. „Alex, komm steh’ auf und leg’ dich rauf ins Bett. Ich werde mich gleich gut um dich kümmern“ forderte sie ihn liebevoll auf.

Apathisch folgte er ihr ins Schlafzimmer. Leidend legte er sich ins Bett. Sandra holte noch ein paar Dinge aus dem Bad und verstaute diese im Nachtkästchen. „So, mein Schatz! Zieh die Hose aus, damit ich Fieber messen kann.“ forderte die ausgebildete Krankenschwester ihren Mann auf. „Nein, ich mag das nicht. Das weißt du doch. Gib mir das Thermometer, ich messe unter dem Arm.“ kam seine etwas trotzige Antwort. „Das glaube ich nicht, mein Lieber! Ich sage dir immer wieder, dass die Messung unter der Achsel die ungenaueste Methode überhaupt ist. Ohne korrektem Ergebnis, bekommst du auch dein heißgeliebtes Neocitran nicht.“ entgegnete sie ihm mit einem triumphierenden Lächeln im Gesicht. Alex konnte keine Erkältung ohne diesem Medikament überstehen. Wohlwissenend versuchte sie, diese Tatsache auszunutzen. Er blieb zunächst stur. „Na gut, von mir aus! Messen wir wir halt im Mund.“ versuchte er einzulenken, damit sie ihm nachher seinen „Zaubertrank“ zubereiten würde. Missbilligend schüttelte sie den Kopf und dabei wippte ihr leicht gewelltes Haar um ihr zartes Gesicht. Alex gab auf und zog seine Pyjamahose aus. Zufrieden nahm Sandra das Glasthermometer aus dem Nachtkästchen und benetzte die unscheinbare Metallspitze mit ein wenig Nivea-Creme. „Wenn du auf dem Rücken liegen bleiben willst, dann nimm’ bitte die Beine hoch und winkle sie ein bisschen an.“ bat Sandra ihren Mann. Mürrisch kam er ihrer Aufforderung nach. Er wusste, dass er ihr in dieser Situtation mehr oder weniger komplett ausgeliefert war und weitere Verhandlungsversuche zwecklos waren. Jetzt war sie statt der schüchternen Patientin die strenge Krankenschwester und diese Rolle beherrschte sie perfekt. Sehr sanft und behutsam führte Sandra das Fieberthermometer in den After ihres Ehemannes ein. Nicht so weit, wie sie es gerne hätte, aber tief genug. Sie genoß den sich ihr bietenden Anblick. Er war ganz glatt rasiert, bis auf einen „happy trail“, der von seinem Bauchnabel bis hinunter zu seinem strammen Schaft führte. Er spürte das kalte Glasinstrument in seinem empfindsamen Loch und merkte, wie ihn dieses Gefühl des Dominiertwerdens erregte. Sein Penis wurde hart und richtete sich auf. „Na, dir geht’s ja gar nicht so schlecht.“ merkte seine Frau grinsend an, als sie die enorme Latte ihres Mannes sah. Gekonnt begann sie ein wenig mit dem Thermometer zu spielen. Sie drehte es ein bisschen hin und her. Dann schob sie es noch etwas tiefer in den süßen Po ihres Mannes, um gleich darauf ganz leicht daran zu ziehen. Sie beobachete wie die blaue Flüssigkeit im Thermometer langsam anstieg. Mit ihrer freien Hand nahm sie das Gleitgel, das dezent nach Lavendel roch, aus der Nachttischschublade. Sie tropfte eine kleine Menge davon in ihre Hand und wärmte es ein wenig auf, bevor sie den harten Schwanz ihres Mann umschloss. Sie hatte ihn fest im Griff und bewegte ihre Hand rhythmisch auf und ab. Zusätzlich beugte sie sich zu ihm hinunter und begann, seinen straffen Hodensack zu lecken. Er bebte vor Erregung. Vorsichtig knabberte sie an seiner zarten Haut und brachte ihn damit beinahe um seinen Verstand. Sie leckte und saugte, als ob ihr Leben davon abhinge. Zusätzlich rieb sie ihn weiterhin und wurde immer schneller in ihrer Bewegung. Lange konnte sie ihn jedoch nicht mehr mit ihr geschickten Zunge verwöhnen, da sie durch die Nase nur sehr schlecht Luft bekam. Alex stöhnte aus den Tiefen seiner Lenden, als er in einem gigantischen Orgasmus explodierte. Er keuchte vor purer Lust und sein Brustkorb hob und senkte sich entsprechend seiner schnellen Atmung. „Oh Schatz, das war der reine Wahnsinn! Du bist einfach spitze!“ brachte er etwas atemlos hervor.

Voller Zufriedenheit entfernte sie das Fieberthermometer aus dem Rektum ihres Gatten und las das Ergebnis der Messung ab. „37,9°C. Zum Glück hast du kein Fieber, nur leicht erhöhte Temperatur.“ teilte sie ihrem Mann in einem professionell klingenden Ton mit. „Machst du mir trotzdem ein Neocitran? Bitte!“ flehte Alex seine Frau an. „Was für Beschwerden hast du denn sonst noch?“ Wollte die Krankenschwester wissen, bevor sie ihrem Mann irgendein Medikament verabreichte. „Naja, Kopfschmerzen und mein Hals kratzt ganz schön. So wie bei dir eben.“ erklärte er ihr. Sie nickte und ging ins Badezimmer, um das Medikament aus dem Medizinschränkchen zu holen. Es war nur noch ein Sachet mit dem Pulver vorhanden. Da kam ihr plötzlich ein fieser Gedanke. „Alex, wir haben leider gar kein Neocitran mehr. Wenn du schlimme Kopfschmerzen hast, kann ich dir ein Paracetamol-Zäpfchen verabreichen.“ schlug sie ihm alternativ vor, während sie das Sachet heimlich im Mistkübel verschwinden ließ.

Alex stöhnte vor sich hin, aber nicht wegen des geilen Orgasmus, sondern aus tiefster Enttäuschung. Ohne dem üblichen Medikament würde es ihm nicht besser gehen und er würde seine Erkältung ohne (!) Hilfsmittel auskurieren müssen. Er hasste Zäpfchen wie die Pest. Zumindest bei sich selbst. Seiner von Doktorspielchen faszinierten Frau verpasste er leidenschaftlich gerne ein oder mehre Medikamente durchs Hintertürchen und ihre Reaktionen darauf bereiteten ihm immer sehr viel Wohlgefallen. Aber er wollte auf gar keinen Fall noch irgendetwas durch sein Hintertürchen verabreicht bekommen.

Währenddessen suchte Sandra zwei Zäpfchen aus dem Medizinschränkchen. Eines gegen die Kopfschmerzen und ein Diazepam Supp zur Tiefenentspannung. Schlaf gilt ja bekanntlich als die beste Medizin. Doch freiwillig würde Alex sich niemals ein leicht sedierendes Medikament verabreichen lassen. Es fiel ihm schon schwer, seiner Frau nur teilweise ausgeliefert zu sein. Also war eine kleine Notlüge angebracht. „Du Schatz, ich hab’ noch eine schlechte Nachricht. Leider haben wir von den Paracetamol-Zäpfchen nur noch die mit 500mg. Da werde ich dir wohl oder übel zwei verpassen müssen!“ rief sie hinterlistig aus dem Badezimmer. Ihr Mann wusste, das eines zu wenig war, um ihn von seinen dröhnenden Kopfschmerzen zu erlösen. „Und komm’ gar nicht erst auf die Idee, mir zu widersprechen! Schwester Sandra weiß schon, was das Beste für dich ist!“ fügte sie ergänzend hinzu. Tadelnd schimpfte Alex: „was ist das denn für ein Zustand? Du musst schon schauen, dass unsere Hausapotheke gut bestückt ist!“ Ein heftiger Hustenanfall setzte seiner Kritik ein jähes Ende. Sandra kam zu ihm ins Schlafzimmer zurück. „So Knie-Ellbogen-Lage, wenn ich bitten darf!“ kommandierte sie ungeduldig. Widerwillig gehorchte ihr Mann. Das würde er ihr bald heimzahlen, dachte er sich im Stillen. Sie setzte sich neben ihn in das große neue Boxspringbett, das direkt dazu einlud, den ganzen Tag hier drinnen zu verbringen. Sandra nahm die Nivea-Creme erneut zur Hand und bestrich die beiden Zäpfchen damit. Er verkrampfte sich bei der Vorstellung, gleich zwei Suppositorien verabreicht zu bekommen Aber lange hatte er nicht Zeit, sich diesem Gedanken zu widmen. Denn in diesem Moment spreizte Sandra mit ihrem rechten Daumen und Zeigefinger seine Pobacken auseinander, sodass seine Rosette zum Vorschein kam. Aber in dieser Position war das fast nicht notwendig. Zügig setzte sie das Beruhigungszäpfchen an und schob es in einem Ruck tief in seinen Po hinein. Dann nahm sie das Zweite gegen die Kopfschmerzen zur Hand. Sie schob es zunächst nur bis zur Hälfte rein und ließ es so stecken. Sie ließ seine Pobacken los und begann sie zärtlich zu streicheln. Alex merkte, wie er wieder hart wurde, sagte jedoch nichts. Er genoß das Gefühl und fand es einfach nur schön, von seiner lieben Frau versorgt zu werden. In der Zwischenzeit war das Medikament, dass aus Alex’ Po herausragte etwas geschmolzen. Bevor es noch weicher wurde, drückte Sandra es ihrem Mann so weit wie möglich durch den engen Schließmuskel. Sie ließ ihren Zeigefinger noch in seinem Po und versuchte, nach seiner Prostata zu tasten. Leider gelang es ihr nicht. Normalerweise verwendete sie dazu ihren längeren, schlanken Mittelfinger. Aber das Alex sie ohne Protest gewähren ließ, war ein eindeutiges Zeichen, dass das Diazepam bereits zu wirken begann. Behutsam zog sie ihren Finger zurück und half ihrem Mann, seine Pyjamahose wieder anzuziehen. Danach ging sie ins Bad, um sich ihre Hände zu waschen. Als sie wieder zurück kam, fand sie ihren Mann bereits schnarchend auf dem Bauch liegend vor. Vorsichtig drehte sie ihn auf den Rücken und knöpfte sein Oberteil langsam auf. Dann nahm sie noch die Eukalyptussalbe, die sie erst vor kurzem selbst hergestellt hatte, aus dem Nachtkästchen. Großzügig verteilte sie ein wenig davon auf dem Brustkorb ihres Gatten. Mit kreisenden Bewegungen massierte sie die wohltuende Salbe ein. Sie machte sich nicht die Mühe, die Knöpfe wieder zu schließen, sondern ließ das Hemd einfach offen. Dann zog sie sich aus und kuschelte sich nackt zu ihrem Mann ins Bett. Direkte Körperwärme war eines der besten Hausmittel, mit denen man eine Erkältung behandeln konnte. Ein letztes Mal griff sie in die Nachtischschublade und brachte ein weiteres Diazepamzäpfchen hervor. Gekonnt führte sie es sich selbst ein und wartete auf den Eintritt der Wirkung.

Eng ineinander verschlungen schliefen Sandra und Alex die nächsten achtzehn Stunden durch.

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Ende

Schwester Nadja II

Hier geht’s zum ersten Teil…

Schwester Martina hatte ihre Arbeitskollegin mit dem Rollstuhl ins Zimmer gefahren. Mittlerweile war es früher Abend und draußen war es bereits dunkel. Nadja stand auf und legte sich in das freie Bett neben dem Fenster. Da würde morgen früh hoffentlich die Sonne zu ihr herein scheinen und ihr ein wenig tröstende Wärme spenden. „So Nadja, fangen wir gleich mal mit den Vitalparametern an.“ kommandierte die erfahrene Diplomkrankenschwester. Vorher brachte sie noch das Patientenidendifikationsband an Nadjas zierlichem Handgelenk an. „Dreh’ dich mal auf die Seite, dann beginnen wir mit der Temperaturkontrolle.“ schlug Martina bestimmt vor. Nadja, die das nicht einsehen wollte, meinte daraufhin: „ wir messen doch sonst auch immer mit dem Ohrthermometer, also warum sollten wir das jetzt auf einmal anders machen.“„Ja, das weißt du ja noch gar nicht. Dr. Havass wird mit Anfang Mai unser leitender Stationsarzt und möchte einige Änderungen vornehmen. Die rektale Temperaturmessung ist jetzt wieder Standard.“ erklärte Martina trocken. Nadja dachte, einen süffisanten Unterton in der Stimme ihrer Kollegin gehört zu haben. Widerwillig drehte sie sich dennoch zur Seite und schob ihre Hose und den Slip ein kleines Stück hinunter. Schwester Martina nahm ein digitales Thermometer aus ihrer Brusttasche heraus. Es steckte bereits in einer Einmalhülle. Rücksichtslos verzichtete Martina auf den Tupfer Vaseline. Mit einer Hand spreizte sie Nadjas Pobacken auseinander und mit der anderen bohrte sie den Fiebermesser einige Zentimeter tief in den Anus ihrer Arbeitskollegin. Nadja empfand die Prozedur als äußerst unangenehm und musste sich bemühen, sich nicht zu verkrampfen. Auch diesmal kletterte die Temperatur schnell nach oben. Das leise Piepsen kündigte bereits das Ende der Messung an. Von der digitalen Anzeige konnte die strenge Krankenschwester einen Wert von 38.5°C ablesen. Gewissenhaft trug sie diesen in der Fieberkurve ein. Nadja zog sich wieder vollständig an. Daraufhin kontrollierte Martina noch Puls und Blutdruck ihrer Patientin und notierte auch diese Werte in Nadjas Kurve. „Ich schick’ dann mal Dr. Fink zu dir, der wird sich um alles Weitere kümmern“ kündigte Martina mit einem zuckersüßen Lächeln im Gesicht an und verließ das Krankenzimmer.

Es dauerte nicht lange, bis es an der Tür klopfte. Unsicher trat Dr. Fink herein und wollte sich gerade bei Schwester Nadja vorstellen. „Michael! Wir kennen uns doch! Ich arbeite hier auf der Station, nur bin ich schon länger in vorzeitigem Mutterschutz.“ begrüßte sie ihn leicht gereizt. „Ach so, ja. Natürlich!“ stammelte Dr. Fink vor sich hin. Mit beiden behandschuhten Händen hielt er eine weiße Plastiktasse fest umschlossen. „Ähm, also. Ich werde dann jetzt Blut abnehmen.“ kündigte der junge Arzt wenig überzeugend sein Vorhaben an. Nadja wollte ihn nicht weiter verunsichern und nickte ihm zu. Er packte einen rosafarbenen Venflon und einen Alkoholtupfer zum Desinfizieren der Punktionsstelle aus. Unaufgefordert streckte Nadja ihren rechten Arm aus und ballte ihre Hand zu einer Faust. Dr. Fink setzte sich zu ihr ans Bett und legte den Stauschlauch an. Geistesgegenwärtig schaltete die Patientin das Licht über ihrem Bett ein. Dankbar lächelte Dr. Fink sie an. Er wischte einige Male über Nadjas Ellenbeuge und suchte verzweifelt nach einer geeigneten Vene. Schließlich fand er auch eine. Mit ruhiger Hand setzte er zielbewusst die Nadel an. Gleichzeitig spannte er mit der anderen Hand die Haut ein wenig, um mit der Kanüle leichter eindringen zu können. Überraschend kompetent punktierte er die Vene und schob den Veneverweilkatheter bis zum Anschlag vor. Schnell entfernte er die Nadel aus der Kanüle und setzte einen grünen Adapter an deren Ende. So konnte er das Blut direkt in die Röhrchen fürs Labor abnehmen. Als er damit fertig war, fixierte er den venösen Zugang. Neben Nadjas Bett stand schon der Infusomat bereit, der das wehenhemmende Medikament langsam, jedoch kontinuierlich in sie hinein pumpen würde. Doch bevor der Arzt sie an den Dauertropf anschließen konnte, wollte sie sich noch schnell ein Krankenhaushemd überziehen. Das war bequemer und es war einfacher anzuziehen, ohne Infusionschlauch im Arm. Sie ging zum Kasten und holte ein hässliches, gelbgemustertes Nachthemd heraus. Rasch verschwand sie im Badezimmer, um sich umzuziehen. Enttäuscht stellte sie fest, dass sie ein rückenfreies OP-Hemd trug. Wahrscheinlich gab es schon wieder Lieferschwierigkeiten mit der Wäscherei. Immerhin hatte sie ihre hübsche Unterwäsche anbehalten. Sie legte sich wieder ins Bett und wurde an die Infusion angeschlossen.

Als nächstes stand ihr die schmerzhafte Spritze für die Lungenreifung ihres Kindes bevor. Das nötige Medikament wurde direkt in den Muskel injiziert und tat höllisch weh. Normalerweise stand Schwester Nadja auf der richtigen Seite der Nadel, aber heute war das anders. Panik überkam sie. Sie hatte furchtbare Angst vor i.m.-Spritzen. Sie wollte sich zwar zusammenreißen, aber ihr wurde heiß und ihre Handflächen waren feucht. Dr. Fink hatte die Spritze bereits in die Hand genommen, in der anderen hielt er einen neuen Alkoholtupfer. „Also, wenn Sie sich dann bitte frei machen würden, damit ich Ihnen das Dexabene spritzen kann.“ forderte er freundlich, jedoch unsicher die hübsche Patientin auf. Zögernd schob Nadja das Nachthemd ein wenig beiseite. Ein schlichtes schwarzes Höschen mit einem schmalen Spitzenband kam zum Vorschein. Dr. Fink setzte sich wieder zu Schwester Nadja ans Bett. Beinahe zärtlich desinfizierte der noch unerfahrene Arzt Nadjas Po. Der nasse Tupfer verursachte bei der nervösen Schwester eine ziemlich starke Gänsehaut. Als der Mediziner die Schutzkappe der Nadel entfernte, hielt sie es nicht mehr länger aus. Der blanke Horror stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Nein! Bitte noch nicht! Ich kann das jetzt nicht!“ schrie sie panisch und verkroch sich unter der Bettdecke. Ihr kindisches Verhalten war ihr furchtbar peinlich, aber sie war dagegen machtlos. Leicht irritiert legte Dr. Fink die Spritze wieder weg und begann beruhigend auf Nadja einzureden. „Schwester Nadja, Sie wissen doch, dass Sie die Spritze dringend für Ihr Baby brauchen.“ versuchte der Turnusarzt die werdende Mutter zu überzeugen. Ängstlich sah sie ihn mit ihren Rehaugen an. Sie konnte sich ihr Verhalten ja selbst nicht erklären. Aber sie hatte sich schon immer vor Spritzen gefürchtet. Natürlich wusste sie auch, wie wichtig die Injektion für ihr ungeborenes Kind war. Jedoch kostete es sie sehr viel Überwindung. Dr. Fink hatte ein sehr freundliches Gesicht und zum ersten Mal fielen Nadja die Lachfalten rund um seine Augen auf. Geduldig wartete er, bis sie sich ein wenig gefangen hatte. Inzwischen atmete sie ruhig und gleichmäßig, um sich besser entspannen zu können. „Darf ich vielleicht Ihre freie Hand ein bisschen drücken, während Sie mir die Spritze geben?“fragte die sonst so selbstsichere Frau mit einer beinahe kindlichen Stimme. Verständnisvoll lächelte Dr. Fink Nadja an und nickte ihr aufmunternd zu. Erneut griff er nach der Spritze. Als die Nadel näher kam, wich die nun eher schüchterne Patientin noch ein mal ein Stück aus, blieb dann doch ruhig liegen und griff nach der warmen Hand des Arztes. Er ließ es einfach zu. Während sie die Augen fest geschlossen hatte, bohrte er vorsichtig mit der Nadel in ihren Muskel und applizierte das Medikament. „So, schon vorbei!“ verkündete Dr. Fink. Überrascht öffnete Nadja ihre braunen Augen und schaute den gut aussehenden Arzt erleichtert an. „Danke!“ hauchte sich kaum hörbar, als ihr wieder eine glitzernde Träne über ihre Wange rollte. Mit seinem Daumen wischte Dr. Fink sie zärtlich weg und reichte ihr ein Taschentuch. Nadja fühlte sich ein wenig einsam und sehnte sich vergeblichst nach den liebevollen Berührungen ihres Mannes. Dr. Fink hatte seine Sache gut gemacht, nicht nur als er ihr die Spritze verabreicht hatte. Stumm blieb er noch eine Weile bei ihr sitzen und hielt ihre Hand, bevor er sich dezent aus ihrem Krankezimmer zurückzog.

Hier geht’s zum dritten Teil…

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Schwester Nadja 

Eine einzelne Träne kullerte über Nadja’s hübsches Gesicht, als sie auf der Liege im Untersuchungszimmer Platz genommen hatte und die Hebamme sie ans CTG-Gerät anschloss. Nadja war Krankenschwester auf der Geburtsabteilung des St. Elisabeth Spitals. Doch heute war sie ausnahmsweise selbst die Patientin. Sie war schwanger in der 32. Woche und hatte schon den ganzen Vormittag über ein unangenehmes Ziehen im Unterleib gespürt. „Wumm-wumm-wumm“ hörte Schwester Nadja die Herztöne ihres Kindes, als der Wehenschreiber mit den Aufzeichnungen begann. Nadja lag auf ihrer linken Seite und die Hebamme Julia stand neben ihr. Besorgt blickte sie auf das Milimeterpapier, das aus dem Gerät gedruckt wurde. „Nadja, ich fürchte, du hast tatsächlich vorzeitige Wehen. Ich ruf’ mal Dr.Havass an, der ist heute der diensthabende OA.“ kündigte die Hebamme an und ließ Nadja alleine im Untersuchungszimmer zurück. „Wehen in der 32. Schwangerschaftswoche, das ist nicht gut. Es sind noch acht Wochen bis zum errechneten Geburtstermin.“ dachte die junge Krankenschwester traurig über ihre Situation nach. Zu allem Übel hatte auch noch Dr. Havass Dienst, der war immer so grob und unfreundlich. Ausgerechnet. diese Woche war Nadja’s Ehemann geschäftlich in Dänemark und wusste noch gar nicht Bescheid, was hier los war. Später musste sie ihn unbedingt anrufen. Die nächsten zwanzig Minuten würde die werdende Mutter beim CTG verbringen, damit das Ergebnis auch aussagekräftig war. Sorgenerfüllt lag sie nun da und dachte daran, was jetzt auf sie zukommen würde: stationäre Aufnahme und Tokolyse.Die Zeit verging schnell und Dr. Havass kam zur Tür hinein. „Na, wen haben wir denn da? Sie sind doch etwa acht Wochen zu früh hier.“ stellte er einfühlsam, wie immer, fest. Es folgte ein routinierter Blick auf die Aufzeichnungen des Wehenschreibers. „Schwester Nadja, Sie kennen ja das weitere Procedere. Wir machen erst einen Abstrich und eine Sono. Danach leiten wir die Tokolyse ein und die Lungenreifung werden wir selbstverständlich auch machen“ erklärte er knapp die übliche Vorgehensweise. Matt nickte Schwester Nadja ihrem Oberarzt zu. Zwischenzeitlich war Hebamme Julia zurück gekommen und befreite ihre Kollegin von dem CTG-Gurt. Dr. Havass hatte sich einen Hocker geholt und das Ultraschallgerät und den kleinen Wagen mit den nötigen Untersuchungsmaterialien näher herangefahren. „So, Schwester Nadja, wenn Sie sich nun untenrum frei machen könnten“ forderte er sie ungewöhnlich höflich auf. Sie hatte sich auf den Rücken gedreht. Mit etwas Mühe hob sie ihr Becken an, um Hose und Slip runter zu schieben. Dr. Havass war ihr da gerne behilflich und zog ihr die Kleidung bis zu den Kniekehlen hinunter. „Oh, was haben wir denn da für ein hübsches Tattoo?“ kommentierte er den zarten Schmetterling, der Schwester Nadja’s rechte Hüfte zierte. „So ein widerlicher Schleimbeutel!“ ging es Nadja durch den Kopf. Der Facharzt zog sich ein Paar Latexhandschuhe an. Da Nadja sichtlich unentspannt war, ermahnte er sie, beide Beine aufzustellen und locker zur Seite fallen zu lassen. Widerwillig tat sie es obwohl ihr das Ganze furchtbar peinlich war. Warum musste ausgerechnet Dr. Havass heute Dienst haben? Sie hasste ihn, weil er immer so ein schmieriges Grinsen im Gesichte hatte und seine Patientinnen sicher nicht nur mit den Augen eines Arztes ansah. So ein Widerling!

Vorsichtig führte Dr. Havass einen sterilen Stiehltupfer tief in Nadjas Scheide ein und nahm eine kleine Probe aus ihrer Schleimhaut ab. „Das Ergbnis werden wir erst in ein paar Tagen haben. Erstens haben wir Wochenende und zweitens lassen sich die Herren Kollegen aus dem Labor gerne ein bisschen Zeit.“ sprach er, während er die Probe auf dem Objektträger verteilte und anschließend verpackte.

Danach nahm er den vaginalen Schallkopf zur Hand, streifte ein Kondom darüber und verteilte großzügig Gleitgel obenauf. Gefühlvoll führte der erfahrene Gynäkologe den Schallkopf vaginal in Nadja ein. Sie war überrascht, wie einfühlsam er das machte. Sie hatte erwartet, dass er viel gröber vorgehen würde. Er drehte den Schallkopf ein wenig hin und her, änderte die Postion und machte einige Aufnahmen. „Gut, keine Trichterbildung vorhanden, aber der Muttermund ist etwas verkürzt mit 30mm.“ erläuterte der Arzt den sonographischen Befund. Damit konnte Nadja leben. Das bedeutete für sie strenge Bettruhe und die übliche Therapie. Mit den Worten „so viel Gleitgel hätten wir ja gar nicht gebraucht“ entfernte Dr. Havass den Schallkopf. „So ein Idiot!“ dachte Nadja im Stillen. Sie wollte gerade nach ihrer Hose greifen und sich wieder anziehen, doch der Oberarzt packte sie an ihrem Handgelenk und hielt sie davon ab. „Wir brauchen auch einen manuellen Tastbefund.“ sagte er zu ihr. Einsichtig gab Nadja nach.Sie hoffte durch ihre Kooperation, die Untersuchung möglichst rasch hinter sich bringen zu können. Erneut streifte sich der Arzt ein Paar Untersuchungshandschuhe über, diesmal Sterile. Mit Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand drang er unendlich sanft in ihre Vagina ein. Sachte tastete er sie von innen her aus. Er bewegte seine Finger ein wenig vor und zurück. Dann drückte er seine Finger nach unten. „Schwester Nadja, wann hatten Sie denn das letzte Mal Stuhlgang?“ fragte er fachmännisch nach. Oh Gott, wie peinlich. Obwohl dies im Krankenhaus eine durchaus übliche Frage war, wollte Nadja dieses Thema lieber nicht mit ihrem Oberarzt bereden. Wohlwissend, dass ihr die Wahrheit irgendeine Form von Abführmittel bescheren würde, log sie: „heute morgen, Herr Doktor.“. Zweifelnd nahm er ihre Antwort zur Kenntnis. „Der Muttermund fühlt sich fest an. Das ist ein gutes Zeichen.“ beendete er die manuelle Untersuchung. Nadja war sichtlich erleichtert über diese Infomation. Erneut wollte sie sich wieder anziehen, da hielt sie der gute Doktor wieder davon ab. „Ich möchte noch gerne Ihre Temperatur messen. Rektal. Auch wenn es ein wenig altmodisch erscheint, so halte ich dies doch für angebracht.“ kündigte der Arzt seine Absichten an. „Ich fühl’ mich aber nicht fiebrig und so lange ich mich erinnern kann, verwenden wir auf unserer Station immer ein Ohrthermometer!“ protestierte Schwester Nadja energisch. „Außerdem werden die Entzündungsparamter mit der Blutabnahme mitbestimmt.“ argumentierte sie weiter. „Auf den Blutbefund möchte ich nicht warten. Eine etwaige Antibiose würde sich dadurch auch ein wenig verzögern, was in ihrem Fall nicht von Vorteil wäre. Also stellen Sie sich nicht so an, das dauert schließlich ja nicht lange!“ mahnte der Oberarzt etwas ungeduldig. „Dann messen wir eben im Ohr.“ versuchte Schwester Nadja einzulenken. „Meine liebe Nadja, ich bin nun seit über zwanzig Jahren Arzt. Ich bin auch neuen Entwicklungen in der Medizin durchaus aufgeschlossen. Aber, die rektale Temperaturmessung führt nun einmal als einzige zu einem akkuraten Ergebnis. Da stimmen Sie mir doch hoffentlich zu, oder?“ beendete er sein Plädoyer. Argumentativ fiel Schwester Nadja nichts mehr dazu ein, also nickte sie schweigend. „Wir könnten längst fertig sein, wenn Sie sich nicht so angestellt hätten.“ tadelte Dr. Havass seine unfolgsame Patientin. „Von mir aus können Sie gleich auf dem Rücken liegen bleiben und einfach wieder die Beine zur Seite fallen lassen.“ ergänzte er seinen Monolog. Zum Glück nahm er ein digitales Thermometer aus einer der Schubladen heraus und steckte es in eine Einmalhülle. Gütigerweise tauchte er die Spitze in ein wenig Vaseline ein. „Und nun, einfach locker lassen.“ befahl Dr. Havass. Nadja bemühte sich seiner nachdrücklichen Aufforderung nachzukommen. Er setzte die Thermometerspitze an ihrem Anus an und führte sie ganz langsam einige Zentimeter tief ein. Erst dann schaltete er das Meßinstrument ein. Nadja fühlte deutlich wie ihre Wangen zu glühen begannen. Besonders dieser Moment war unbeschreiblich unangenehm. Aus dem Nichts heraus begann der Gynäkologe das Fieberthermometer zu bewegen. Vor und zurück. Dann drehte er es ein bisschen hin und her. Die Anzeige ließ er dabei nicht aus den Augen. Ihre Temperatur stieg unerwartet rasch an. 35.8, 36.5, 37.0.,37.5°C Bei 38.1°C piepste das Thermometer schließlich und wurde in einer schnellen Bewegung von Dr. Havass aus Nadja’s Po heraus gezogen. „Gut, dass wir gemessen haben. Sie haben leichtes Fieber.“ Freute sich der Arzt insgeheim, dass er Recht hatte. „Ich werde Dr. Fink bitten, bei der Blutabnahme auch gleich eine Blutkultur zu machen. Nur um noch einmal sicher zu gehen.“erklärte er besserwisserisch. Alles was Nadja daran störte, war, dass Dr. Fink, der tollpatschige Turnusarzt ebenfalls heute Dienst hatte. Angeblich hätte er auf der Chirurgie versucht, bei einer Leiche Blut abzunehmen. Heute waren wohl die Besten der Besten um das Wohl der Patienten bemüht. „Na dann werde ich alles für Ihre Aufnahme in die Wege leiten lassen, Schwester Nadja. Es ist noch ein Zweibettzimmer frei. Zimmer 110. Schwester Martina kommt dann zu Ihnen und kümmert sich um alles weitere. Sie wissen, Sie haben strenge Bettruhe. Also dürfen Sie nur zur Toilette aufstehen, mehr nicht.“ sprach der Facharzt während er aufstand und Richtung Türe ging. Nadja atmete erleichtert auf, endlich war alles vorbei. Glücklicherweise wäre morgen ein anderes Team im Dienst. Da drehte sich Dr. Havass noch mal zu seiner Patientin um und sagte: „ Ach übrigens, wegen der Obstipation müssen wir noch etwas unternehmen. Ich werde mir etwas Entsprechendes einfallen lassen.“ Mit dieser Ankündigung verließ er das Untersuchundszimmer und wurde sogleich von Schwester Martina abgelöst.

Martina und Nadja waren nie Freundinnen gewesen und vermieden es nach Möglichkeit, miteinander Dienst zu machen. Nadjas Arbeitskollegin hielt ihre Fieberkurve in der Hand und war sichtlich um einen freundlich Ton bemüht. „Komm Nadja, ich bringe dich mit dem Rollstuhl auf Zimmer 110. Dr. Havass hat gesagt, du hättest Fieber, aber er hat gar nichts in deiner Kurve dokumentiert.“ stellte Martina sachlich fest. „Er hat mir nicht einmal gesagt, wie hoch meine Temperatur war, nur dass ich leichtes Fieber hätte.“ erklärte Nadja ihrer unsympathischen Kollegin. „Na, dann werden wir einfach noch einmal nachmessen.“ beschloss die überaus korrekte Krankenschwester.

Hier geht’s zum zweiten Teil…

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Die Nachhilfestunde II

Zum ersten Teil…

Nach einem fiebrigen Dämmerschlaf erwachte Anna in einem ungewohnten Bett. Erst nach einem kurzen Moment wußte sie wieder wo sie war. Bis auf einen schmalen Lichtspalt unter der Türe war es im Zimmer dunkel. Wie lange hatte sie wohl geschlafen? Sie musste unbedingt nach Hause, bevor sich ihre Eltern Sorgen machten. Außerdem hatte sie furchtbaren Durst. Sie wollte Paul nicht rufen, also stand sie auf um hinaus ins Wohnzimmer zu gehen. Doch auf halben Weg zur Tür wurde ihr schwindelig und ihre Beine konnten sie nicht länger tragen. Anna schaffte es nicht mehr zurück ins Bett und sackte auf dem Fußboden zusammen.

Als Paul Geräusche aus seinem Schlafzimmer hörte, ging er hinein um nach Anna zu sehen. Als er sie da auf dem Fußboden liegen sah, fühlte er zunächst nach ihrem rasenden Puls. Ihre Haut fühlte sich immer noch heiß an und sie atmete schwer. Er hob sie auf und trug sie zurück ins Bett. Als er die Nachttischlampe anknipste, öffnete sie langsam ihre Augen. „Was machst du denn für Sachen? Wenn du etwas brauchst, kannst du mich doch rufen“ sagte Paul etwas tadelnd zu Anna und setzte sich dabei auf die Bettkante. Er befühlte ihre Stirn und sah  dabei ein wenig besorgt aus. Paul deutete Anna dass sie sich umdrehen sollte. Als sie auf der Seite lag, gab er ihr einen sanften Schubs, damit sie sich auf den Bauch legte. Aus der Nachttischlade holte er wieder das alte Fieberthermometer hervor und schlug das Quecksilber hinunter. Anna wusste ja nun was auf sie zukam und versuchte dieses Mal gar nicht erst zu diskutieren. Sie ließ Paul einfach gewähren als er behutsam ihre Pobacken spreizte. Die kalte Spitze des Thermometers drang in sie ein, doch dieses Mal löste es kein prickelndes Gefühl in ihr aus. Es war ihr auch nicht unangenehm, aber sie fühlte sich so miserabel dass sie die Prozedur nicht einmal ein wenig genießen konnte. Paul hielt das Thermometer die ganze Zeit über fest. Nach etwa fünf Minuten entfernte er es aus ihrem Anus und las die Temperatur ab. „39.2. Wie ich es mir gedacht habe, ist deine Temperatur noch etwas weiter gestiegen. Ich hol‘ dir etwas Fiebersenkendes.“ Anna zog die Decke über ihren Po und vergrub ihr Gesicht im kühlen Kissen. Einen Augenblick später stand auch Paul schon wieder im Schlafzimmer. Anna sah über die Schulter zu ihm hinüber und erkannte, dass er etwas in der rechten Hand umschlossen hielt. In seiner linken Hand erblickte sie einen Tiegel Vaseline.

Er kam näher und setzte sich wieder zu ihr auf die Bettkante. „Anna, ich werde dir jetzt zwei Zäpfchen gegen das Fieber geben. Ich habe leider nur noch Paracetamol 500mg zuhause und von denen verträgst du sicher zwei. Dann geht es dir auch bald etwas besser.“ Anna fühlte sich erschöpft und hatte vor sich hingedöst. Sie hatte kaum gehört, was Paul gerade erklärt hatte. Erst das Knistern der Folienverpackung ließ sie aufhorchen. Paul entnahm zwei Suppositorien und öffnete den Tiegel mit Vaseline. Er bestrich die beiden Zäpfchen und legte sie auf dem Deckel ab. Dann öffnete er die Nachttischlade und holte einen gelben Einmalhandschuh heraus. So einen wie man sie auch im Krankenhaus oder einer Arztpraxis verwendete. Paul zog den Handschuh über seine rechte Hand und ließ das Ende um sein Handgelenk schnalzen. Das schreckt Anna aus ihrem Schlummerschlaf. Dumpf ahnte sie, was ihr jetzt bevor stand. Sie wusste, Widerstand war zwecklos.

„So Anna, versuch‘ dich zu entspannen und den Po locker zu lassen. Dann sind wir auch gleich fertig.“ Doch genau diese Worte ließen Anna verkrampfen und die hübschen Pobacken zusammenkneifen. Trotzdem zog sie artig ihren Slip runter. Geduldig begann Paul  ihre samtweichen Backen zu streicheln. Nachdem ihre Anspannung nachgelassen hatte, spreizte Paul mit seinem linken Daumen und Zeigefinger ihr Poloch. Er setzte das erste Zäpfchen mit dem spitzen Ende an ihrem Anus an. Vorsichtig schob er es durch ihren Schließmuskel und noch etwas tiefer in seine Patientin hinein. Pauls Finger zog sich langsam zurück. Daraufhin wollte Anna sich wieder anziehen und zudecken, doch Paul drückte sie mit der linken Hand gegen das Bett. In ihrem Zustand kostete ihn das nicht sehr viel Anstrengung. Er nahm das zweite Zäpfchen und setzte auch dieses mit dem spitzen Ende an ihrem Anus an. Etwas bestimmter als beim Ersten drückte er es ihr in den Enddarm. Anna quiekte kurz auf und drückte gegen den Fremdkörper in ihrem Arsch, sodass Paul deutlich spüren konnte, wie das Suppositorium ihm wieder entgegen kam. Bestimmt gab er ihr daraufhin mit der freien Hand einen Klaps auf ihren blanken Hintern. Vor Schreck hob sie ihren Oberkörper ein wenig von der Matratze ab und presste dabei ihre Pobacken zusammen. Ihr Körper nahm so auch das zweite Zäpfchen auf und Paul entfernte seinen Finger aus Anna’s intimer Öffnung. Starr vor Scham blieb Anna regungslos liegen. Paul zog ihr den Slip wieder an und deckte sie sanft zu. Er strich ihr das Haar aus ihrem glühenden Gesicht und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn.

Er löschte das Licht der Nachttischlampe und ging für Anna ein Glas Wasser holen. In einer Stunde würde sie sich bestimmt etwas besser fühlen und er würde sie nach Hause bringen.

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