Was ist “weiße Erotik“?

Da der Begriff noch vielen unbekannt ist, folgt heute, passend zum „Tag der Reanimation“ eine kurze Erklärung. Einen Tag der „Weißen Erotik“ gibt es ja wahrscheinlich (noch) nicht.

„Weiße Erotik“, im Englischen „Medfet“, ist der Überbegriff für erwachsene Doktorspielchen. Darunter verstehe ich Rollenspiele und das Verwenden von Medizinprodukten. Ich bevorzuge eher harmlose Praktiken, wobei das natürlich auch Ansichtssache ist und spiele gerne realitätsnah. Das Setting muss nicht immer das Krankenhaus oder die Arztpraxis sein. Natürlich können Ärzte oder Krankenschwestern bei Bedarf auch Hausbesuche machen 😉

Manchmal kann Erste Hilfe nicht nur Leben, sondern auch einen Orgasmus retten

Der Spieleabend III

Hier geht es zu „Der Spieleabend II“…

Emily konnte ihrer Schwester kaum etwas abschlagen Obwohl sie gleich alt waren, fühlte sie sich immer ein bisschen für Sofia verantwortlich. „Du, ich würde so gern duschen gehen und mir die Haare waschen. Ich hab so viel geschwitzt letzte Nacht, ich fühl mich so nicht wohl. Würdest du mir bitte helfen?“ Mit großen Rehaugen sah sie ihre Zwillingsschwester an. Emily überlegte kurz und betrachtete Sofias lange blonde Mähne. Sie mussten schon in einer Stunde beim Arzt sein, das würde knapp werden. Aber wir immer gab Emily nach. „Na gut, aber vorher messen wir noch mal deine Temperatur. Wenn du Fieber hast, musst du aufs Haare waschen verzichten, dann gibt’s nur eine schnelle Dusche“, bestimmte Emily. Sie nahm das Fieberthermometer zur Hand, das noch immer am Nachtkästchen lag. Sofia nahm es entgegen und klemmte es sich unter den Arm. Wohlwissend, dass Dr.Bach nachher sicherlich rektal nachmessen würde, ließ es Emily damit gut sein.

Nach fünf Minuten verlangte Emily das Messinstrument zurück. Ohne einen Blick darauf zu werfen gab Sofia es ihrer Schwester. Da Sofias Temperatur im Moment 37,3°C betrug, war die Haarwäsche genehmigt. Um ihren Kreislauf zu schonen, bat Emily ihre Zwillingschwester, sich einfach in die Badewanne zu setzen. So konnte sie ihr auch leichter bei der Haarwäsche behilflich sein. Nach dem Duschen föhnte sie ihr noch ausgiebig die langen Haare trocken und brachte ihr frische Sachen zum Anziehen aus ihrem Schrank. So frisch geduscht sah Sofia schon viel besser aus. Leider hatte nun Emily selbst keine Zeit mehr, sich zu duschen. Sie steckte ihre ebenfalls langen Haare zu einem lässigen Dutt zusammen, schlüpfte schnell in die Jeans von gestern und zog einen Kapuzenpulli über. Als sie sich im Vorzimmerspiegel betrachtete, gefiel sie sich überhaupt nicht. Sie sah ziemlich müde von aus. Sobald sie zurück war, würde sie ein schönes Schaumbad nehmen.

In der Praxis angekommen, meldete Emily ihre Schwester bei der Sprechstundehilfe an, nachdem Sofia bereits im Wartezimmer Platz genommen hatte. Emily hatte gar keine Zeit mehr gehabt, zuhause aufs WC zu gehen und wollte das schnell nachholen. Währenddessen wurde Sofia immer nervöser. Der Geruch von Desinfektionsmittel stieg ihr in die Nase und ließ sie innerlich erschaudern. Ihre Handflächen waren schon ganz feucht und sie wünschte sich, sie wäre nicht hierher gekommen. Immerhin ging es ihr ja auch schon besser als gestern Abend. Als sie aufgerufen wurde, bekam sie es mit der Panik zu tun. Doch gleichzeitig kam ihr ein rettender Einfall. Sie stand auf und ging ins Untersuchungszimmer. „Meine Schwester Sofia ist noch schnell auf die Toilette gegangen, sie ist bestimmt gleich wieder hier“,begrüßte sie Dr. Bach. „Geht schon in Ordnung, kommen Sie bitte herein. Ich nehme an, Sie begleiten Ihre Schwester?“ Mit einem Nicken setzte sie sich ihm gegenüber. Emily, die gehört hatte, dass ihre Schwester bereits aufgerufen wurde, beeilte sich und kam ins Untersuchungszimmer nach. Schließlich wollte sie ihre Schwester, die furchtbare Angst vor Ärzten hätte, nicht lange mit einem alleine lassen.

Sie setzte sich neben Sofia. „Ihre Schwester hat mir bereits erzählt, dass sie gestern hohes Fieber hatten. Leiden Sie noch unter irgendwelchen anderen Beschwerden?“ Verwirrt sah Emily Dr. Bach an, bis ihr dämmerte, was hier los war. „Nein, nein Herr Doktor, da liegt eine Verwechslung vor. Mir geht es gut, meine Schwester ist krank“, versuchte sie so ruhig wie möglich klar zu stellen, obwohl sie innerlich bereits kochte. Eingehend betrachtete er sich die beiden Schwestern an. Streng genommen, sah keine der beiden gesund aus. „Genau davor hat mich Ihre Schwester bereits vorgewarnt. Ich verstehe, dass sie Angst vor Ärzten haben, aber ich werde Ihnen alles erklären und möchte Ihnen wirklich nur helfen, bald möglichst wieder gesund zu werden“ antworte er, als würde er mit einem Kleinkind reden. „Sofia, sag ihm sofort die Wahrheit“, fuhr sie ihre Zwillingsschwester an und wurde vor Wut ganz rot ihm Gesicht. „Na, na, ganz ruhig meine Damen“, mischte sich der Allgemeinmediziner ein. Beruhigend legte er seine Hand um Emilys Handgelenk. Ihr Puls war sehr schnell aber regelmäßig. Ihre Haut fühlte sich ein wenig warm an. Emily versuchte sie ich noch einmal zu wehren: „ich bin nicht krank, sondern meine Schwester!“,entfuhr es ihr ein wenig zu schrill. „Hören Sie, Ihr Puls ist ganz schnell, Ihr Gesicht gerötet und Sie scheinen mir sehr aufgeregt. Lassen Sie mich erst mal Ihren Blutdruck messen und dann sehen wir weiter, einverstanden?“ Natürlich war sie überhaupt nicht einverstanden, aber was sollte sie in ihrer Situation sonst tun als nachzugeben? Während er ihr die Blutdruckmanschette anlegte, atmete sie tief ein und aus, um sich ein wenig zu fassen. „Bekommen Sie schlecht Luft?“, fragte Dr. Bach besorgt nach. „Nein!“, zischte sie ihn an und bereute ihren Fauxpas. „150/85, das ist nicht gerade ein normaler Blutdruck. Aber für sich alleine auch noch nicht besorgniserregend. Wir werden das nachher noch ein mal kontrollieren. Ich möchte jetzt erst mal bei ihnen Fieber messen, Ihre Schwester hat Sie sicherlich bereits darüber informiert, dass ich ein Verfechter der rektalen Methode bin?“, fragte er nach. Emily war unfassbar wütend auf ihre Schwester, aber immerhin würden sie alle in 5 Minuten wissen, dass nicht sie die Patientin hier war. Mehr oder weniger freiwillig legte sie sich seitlich auf die Untersuchungsliege und schob ihre Jeans und den Slip ein Stück nach unten. Dr. Bach hattet das Thermometer bereits mit Vaseline versehen um es schön gleitfähig zu machen. Unglücklicherweise hatte er etwas zu viel von der zähen Salbe aufgetragen und so rutschte das Thermometer gleich wieder aus Emilys Po heraus. „Das muss ich wohl besser festhalten“, kommentierte der Arzt dieses kleine Missgeschick und schob das Fieberthermometer resolut zurück an seinen Platz. Sicherheitshalber führte er es auch ein wenig tiefer ein als beim ersten Mal.

Emily ließ das alles wortlos über sich ergehen, da sie ja wusste, dass das ganze Theater gleich vorüber sein und sie dann mit ihrer Schwester ganz schnell die Rollen tauschen würde. Sofia, die zunehmend blasser wurde, lehnte schwach auf dem Sessel. Die warme Dusche, der Weg in die Praxis und diese kleine Scharade nahmen sie ganz schön in Anspruch. Dr. Bach merkte plötzlich, dass es der „echten“ Sofia nicht gut ging. Er wollte nur schnell ihren Puls tasten und ließ für einen Moment das Glasthermometer los. Dieses rutschte aus Emilys After raus und fiel zu Boden. Da war nichts mehr zu machen, das Thermometer war in viele kleine Einzelteile zerbrochen.

Emily sprang von der Liege und zog sich an. Sie machte einen großen Bogen um den Scherbenhaufen. „Schnell, helfen Sie mir Ihre Schwester auf die Liege zu legen“, ordnete Dr. Bach an. Während nun der Arzt bei Sofia den Blutdruck mas, kümmerte sich die Ordinationsassistentin um die Scherben am Boden. „120/80, das ist schon mal beruhigend. Aber sie glüht am ganzen Körper“, stellte er fest. Schon hatte er ein neues Thermometer zur Hand. „Sofia, können Sie sich auf die Seite drehen?“. Doch die Patientin war zu schwach und gab nur ein Stöhnen von sich. Emily eilte dem Arzt zu Hilfe. Als Sofia das kalte Glasthermometer an ihrem After spürte, riss sie erschrocken die Augen auf. „Nein, bitte nicht“, wimmerte sie. Doch Emily hatte diesmal kein Mitleid mit ihrer Zwillingsschwester und versuchte nicht, den Arzt von der Temperaturmessung abzubringen. Sofia schluchzte leise vor sich hin. Emily spürte in diesem Moment eine gewisse Genugtuung. Diesmal hatte Dr. Bach nicht zu viel Gleitcreme erwischt und konnte das Thermometer entspannt los lassen. „Emily, dann lassen Sie uns Ihre Temperatur noch mal kontrollieren, damit ich weiß ob ich es mit zwei Patientinnen oder einer Lügnerin zu tun habe.“

„Ich bin wirklich nicht krank, bitte glauben Sie mir einfach“, versuchte Emily den Arzt umzustimmen. Ein Blick von ihm genügte und ihr war klar, dass daraus nichts werden würde. Nachdem die Liege nun besetzt war, sah sie ihn fragend an. „Wir machen das schnell im Stehen. Lehnen Sie sich einfach gegen meinen Schreibtisch. Die Hose wieder ein Stück runter ziehen und die Beine bitte leicht spreizen.“ So unangenehm ihr das auch war, folgte sie trotzdem seinen Anweisungen. Diesmal nahm er ein Digitalthermometer zur Hand. Er zog ihre festen Pobacken auseinander und führte zügig das Messinstrument ein. Schon nach etwa einer halben Minute ertönte ein Piepton und Dr. Bach entfernte in einem Ruck das Thermometer. „37,1°C, das ist eine normale Körpertemperatur, Sie sind also raus aus dem Schneider“, sagte er. Emily durfte sich wieder anziehen und nahm nun auf dem Sessel Platz. Mittlerweile war es Zeit auch Sofias Temperatur abzulesen. Diesmal zog Dr. Bach das Thermometer ganz langsam in drehenden Bewegungen aus Sofias Po. „39,7°C, da werde ich gleich einen Zugang legen und ihr etwas Fiebersenkendes verabreichen, erklärte der Arzt. Gründlich inspizierte er ihre Arme, um eine geeignete Vene ausmachen zu können, noch bevor er alles herrichtete. Sofias Hände waren eiskalt, wahrscheinlich würde das Fieber noch weiter ansteigen. In den Ellenbeugen konnte er ebenfalls keine gute Vene finden. Da er ihr rasch helfen wollte, entschied er sich für die Gabe eines Paracetamolzäpfchens. Sofia lag noch immer mit heruntergezogener Hose vor ihm. Er zog sich ein ein Paar Latexhandschuhe an und nahm das große Suppositorium aus dem Medikamentenschrank. Da ihr Anus noch gut eingecremt war, musste er das Zäpfchen nicht noch zusätzlich bestreichen, es würde ganz leicht seinen Weg nach innen finden. Mit Daumen und Zeigefinger zog er ihre Pobacken auseinander und setzte mit der anderen Hand das Zäpfchen an ihrer Rosette an. Sofia erwachte wieder aus ihrem leichtem Dämmerschlaf und versuchte sich zu wehren. „Ganz ruhig, Sie müssen nur kurz still halten“, redete er beruhigend auf sie ein. Sein Finger schob das Suppositorium vorsichtig durch den engen Schließmuskel ganz tief in sie hinein. Dabei tastete er auch gleichzeitig ihren Enddarm aus und stellte fest, dass Sofia dringend einen Einlauf benötigte. Hoffentlich würde das Zäpfchen trotzdem zumindest teilweise wirken können. Plötzlich klagte Sofia über starke Bauchschmerzen. Bevor Dr. Bach seine Patientin weiter untersuchen konnte, half Emily ihrer Schwester sich wieder anzuziehen. Nur die Hose ließ sie geöffnet, damit der Doktor den Bauch besser abtasten konnte. Nun untersuchte der Arzt gründlich Sofias Bauch. Am McBurney-Punkt schien sie besonders schmerzempfindlich zu sein. Sie stöhnte laut auf, als Dr. Bach an dieser Stelle herum drückte. „Ich vermute eine akute Appendizits bei Ihrer Schwester. Ich werde noch ein paar Untersuchungen durchführen müssen, bevor ich mehr sagen kann“, erklärte er an Emily gewandt.

„Sie meinen eine Blinddarmentzündung?“, fragte Emily besorgt nach. Dr. Bach nickte und bereitete gleichzeitig alles für die Blutabnahme vor. „Sofia, du musst jetzt ganz tapfer sein, du wirst ganz kurz gepiekst, damit wir wissen, was du genau hast“, erklärte sie ganz ruhig ihrer Schwester. „Nein, nein, bitte nicht!“, flehte Sofia und begann leise vor sich hin zu weinen. Emily strich ihr zärtlich übers Haar. „Wir machen nur einen Fingerstich, so kann ich die wichtigsten Parameter gleicht hier in der Ordination auswerten und wir müssen nicht erst auf das Ergebnis vom Labor warten. Der Arzt fackelte nicht lange, desinfizierte eine Fingerkuppe seiner Patientin und setzte die Einmallanzette an. „Klick“ und schon war der Fingerstich erledigt. „Au, au au!“, jaulte Sofia etwas verspätet auf. Während Dr. Bach mit der Blutprobe ins Nebenzimmer ging, machte sich Emily große Sorgen um ihre Schwester. Sollte sie operiert werden und somit ins Krankenhaus müssen, wäre das der absolute Horror für sie. Sofia schienen dieselben Gedanken durch den Kopf zu gehen, sie war ganz bleich vor Angst. Dr. Bach kam mit den Ergebnissen zurück. „Im Blut sieht man eine deutliche Leukozytose, der CRP-Wert ist allerdings nur leicht erhöht. Ich möchte noch einen Ultraschall durchführen und dann werde ich entscheiden, ob eine Krankenhauseinweisung notwendig ist“, erklärte er. Emily hatte zwar nur die Hälfte verstanden, aber sie wollte noch die Sonographie abwarten. Nachdem Dr.Bach das kalte, glitschige Kontaktgel aufgetragen und eine ausführliche Rundfahrt auf Sofias Bauch durchgeführt hatte, fasste er das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen. „Wie ich bereits erklärte, die weißen Blutkörperchen sind erhöht, das spricht auf jeden Fall für ein entzündliches Geschehen im Körper. Der CRP-Wert, ebenfalls ein Entzündungsparameter, ist nur leicht erhöht, was jedoch nicht sehr aussagekräftig ist, da ausgerechnet dieser Wert oft etwas länger braucht, um massiv anzusteigen. Im Ultraschall lässt sich der Appenix, also der Wurmfortsatz, verdickt darstellen. Alles in allem, würde ich sagen, dass eine OP angezeigt ist, jedoch muss das letztendlich ein Chirurg entscheiden. Ich werde also sofort die Einweisung ins Krankenhaus veranlassen. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ So in etwa 100, dachte sich Emily. „Gibt es denn keine andere Möglichkeit? Sofia hat wirklich große Angst vor Ärzten und ich weiß nicht, wie sie mit einem Krankenhausaufenthalt klar kommen würde.“ Dr. Bach schien kurz zu überlegen. „Eine Alternative würde es da schon geben, aber dafür müssten Sie mir als erstes einen Revers unterschreiben, dass Sie die stationäre Aufnahme ins Krankenhaus ablehnen und die daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken selbst tragen.“, erklärte er an Sofia gewandt. „Ja natürlich, alles was Sie wollen“ antwortete sie schwach. „Zweitens, muss sich eine zuverlässige Person rund um die Uhr um die Patientin kümmern“, dabei sah er Emily an. „Selbstverständlch, Herr Doktor. Ich kann mir frei nehmen, beziehungsweise auch von zuhause arbeiten“, lautete ihre Antwort. „Und drittens“, fuhr er fort. „Sofia wird einige hohe Einläufe über sich ergehen lassen müssen, strenge Diät halten und ich werde einmal täglich vorbei kommen und ihr zwei verschiedene hoch dosierte Antibiotika verabreichen. Sollte es zu einer Verschlechterung kommen, muss Sofia umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist eine ziemliche Verantwortung. Können Sie sich das vorstellen?“ Auch wenn Emily noch sauer auf Sofia war, wegen der Show, die sie vorhin abgezogen hatte, wollte sie alles tun, damit es ihr schnell besser ging und um ihr den Krankenhausaufenthalt zu ersparen. „Ich werde alles machen, was Sie von mir verlangen, Herr Doktor“ versprach Emily und meinte es auch so.

Der Hausbesuch

 

Die Gretchen-Frage Teil II. Hier geht es zur Gretchen-Frage.syringe-1973129_640

Gleich am nächsten Wochenende nach Gretchens Auftritt in seiner Ordination kündigte Heinrich seinen Hausbesuch bei ihr an. Ganz recht, er fragte nicht, ob und wann sie Zeit hatte, sondern er kündigte sich einfach an und Margarete hatte zuhause zu sein. Bereit für ihn. Es war Zeit für eine Revanche und zwar eine, die Margarete niemals mehr dazu verleitete, auch nur einen Fuß in seine Praxis zu setzten, es sei denn, sie wäre wirklich krank. Für heute hatte er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Heinrich trug wie immer ein weißes Hemd mit kurzen Ärmeln, dazu eine lange dunkle Hose. Selbstverständlich hatte er auch seine Arzttasche aus schwarzem Leder bei sich. Entschlossen, Gretchen eine Lektion zu erteilen, klopfte er an ihre Tür. Es dauerte nicht lange und schon wurde sie geöffnet. Margarete trug ein marineblaues, ärmelloses Kleid, das ihr bis zum Knie reichte und ihren runden Hüften sowie weichen Brüsten schmeichelte. Ihr schulterlanges braunes Haar trug sie offen. Sie stand barfuß im Flur und wartete, dass Heinrich hereinkam. Er genoss ihren Anblick noch einen Moment länger. Sie sah einfach hinreißend aus, direkt zum Anbeißen. Wäre nicht der rote Lippenstift, könnte man meinen, sie sei ein unschuldiger, süßer Engel. Doch der Arzt hatte erst vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass sein Gretchen alles andere als unschuldig war. Ja, man könnte sagen, sie hatte es faustdick hinter den Ohren.

Er trat ein und gab ihr einen zärtlichen Begrüßungskuss auf ihre rosige Wange. Nachdem er die Schuhe ausgezogen hatte, folgte er ihr ins Schlafzimmer. Sie standen einander gegenüber, als Heinrich sie fragte: „Na was hat denn meine arme Patientin heute?“. Sie stieg sofort mit ins Spiel ein. „Eigentlich geht’s mir ganz gut, aber eine Gesundenuntersuchung wäre nicht schlecht“, schlug sie grinsend vor. „Gut, mein Gretchen. Also hast du keine Bauchschmerzen mehr?“, wollte er wissen. Die Erinnerung an den Streich, den sie ihm gespielt hatte, verlieh ihrem Gesicht eine rötliche Farbe. Ohne Worte schüttelte sie den Kopf. „Nun, dann leg dich mal ins Bett, damit ich dich untersuchen kann.“ Er nahm die Blutdruckmanschette zur Hand und legte sie um ihren linken Oberarm. Er saß neben ihr auf dem Bett und steckte sich die Oliven seines Stethoskops in die Ohren. Als die kalte Membran ihre Ellenbeuge berührte, lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken und breitete sich über ihren ganzen Körper aus. Ihre Brustwarzen wurden hart und zeichneten sich unter dem dunklen Stoff ihres Kleides ab. Während er die Manschette aufpumpte, betrachtete er sie von Kopf bis Fuß. Sie sah etwas blass aus, aber das konnte auch an der Beleuchtung liegen. Heinrich ließ den Druck wieder ab und wartete darauf, das Klopfgeräusch über das Stethoskop zu hören. Konzentriert schaut er durch seine dezente Brille auf das Manometer in seiner Hand. “140/80“, sagte er mit ernster Stimme. „Etwas höher als mir lieb ist, aber das liegt sicher an der Aufregung. Dabei muss doch mein Gretchen nicht nervös sein, oder?“, meinte er und ließ die Frage im Raum stehen. Mittlerweile hatte Heinrich sich das Stethoskop lässig um den Hals gehängt und die Blutdruckmanschette von Margaretes Arm entfernt. Nebenbei hatte er ihre Atemzüge mitgezählt, ebenfalls leicht erhöht, wobei sie bei seinem Anblick beinahe die Luft angehalten hätte. Es gefiel ihr, wie er auf der Bettkante saß und sich um sie kümmerte. Sie genoss seine Aufmerksamkeit und Fürsorge. Seine Finger schlossen sich zielsicher um ihr zierliches Handgelenk. Schnell und rhythmisch trommelte ihr Puls gegen ihre weiche Haut. Margarete musste heute tatsächlich nervöser sein, als üblich. Zumindest würde das ihre Vitalzeichen erklären, dachte sich der Arzt und machte sich weiter keine Sorgen um seine Spielpatientin. „Gretchen, auch wenn du heute keine Bauchschmerzen mehr hast, möchte ich dich trotzdem abtasten, nur um sicher zu gehen“. Breitwillig zog sie ihr Kleid hoch und ein lilafarbener Spitzentanga kam zum Vorschein. Vorsichtig tastete er zuerst den rechten unteren Quadranten ab. Margarete schreckte unter seiner Berührung zurück und verzog ihr Gesicht. „Tut das etwa schon weh?“, fragte Heinrich überrascht. „Nein, deine Hände sind nur kalt“ lachte sie und sah in sein skeptisches Gesicht. Er tastete sich im Uhrzeigersinn voran.

Als nächstes wollte er ihre Temperatur kontrollieren. „So Margarete, du hast dich doch bei mir indirekt beschwert, dass ich in meiner Ordination ein Ohrthermometer verwende, nicht wahr?“ „Naja, es ist schon etwas ungenau“ kicherte sie und freute sich auf den nächsten Teil des Spiels. „Also dann werde ich dich mal von deinem Höschen befreien“, kündigte er an und setzte sein Vorhaben auch gleich in die Tat um. Gretchen wollte sich gerade auf die Seite drehen, doch Heinrichs starke Hände hinderten sie daran. „Nun, heute werden wir das etwas anders machen. Bleib am Rücken liegen und lass die Beine locker zur Seite fallen“. Neugierig kam sie seiner Aufforderung nach und spürte ein leichtes Ziehen, als ihre Beine weit gespreizt auf der Matratze auflagen. Routiniert schüttelte er das Glasthermometer runter und sah die Skala noch einmal prüfend an, bevor er die Spitze mit einer dünnen Schicht Nivea-Créme versah. In dieser Position hatte Heinrich bestens Zugang zu den intimsten Stellen seiner Patientin. Ein kleines bisschen musste er doch nachhelfen und spreizte ihre Pobacken behutsam auseinander. Einfühlsam setzte er das kühle Glasinstrument an ihrem After an und schob es zärtlich, jedoch bestimmt durch ihren Schließmuskel. Was sie nicht wusste, es war ein manipuliertes Thermometer, das bei 38,2°C stehengeblieben war und sich nicht mehr runterschütteln ließ. Margarete entwich ein lustvolles Stöhnen und auch Heinrich erregte diese Art der Temperaturkontrolle. Seine hübsche Patientin wollte gerade die Beine schließen, doch Heinrich hielt sie bestimmt davon ab. „Wir sind noch nicht fertig“.  Schnell holte er noch einige Utensilien hervor. „Nachdem dir die Messung mittels Ohrthermometer unzuverlässig erscheint, werden wir heute deine Temperatur ganz genau ermitteln. Mit einem kalten, nassen Tupfer desinfizierte er ihre inneren Schamlippen, ihre Klitoris und ließ unterhalb den Tupfer noch einen Moment lang verweilen. Dann nahm er ein Thermometer in einer verschweißten Verpackung zur Hand. „Was ist das denn?“, fragte Gretchen neugierig und ein wenig ängstlich zugleich. „Das, meine Kleine, ist ein Einmalthermometer mit einer besonders dünnen Spitze“ erklärte er fachmännisch und grinste sie schelmisch an. Gretchen war in diesem Moment noch nicht klar, warum Heinrich ein Einmalthermometer verwenden wollte. Dann überkam sie plötzlich eine dunkle Vorahnung. Das schnalzende Geräusch, als sich Heinrich sterile Handschuhe übergezogen hatte, ließ sie aufschrecken. Mit einem Schlag wurde ihr bewusst, was er vorhatte. Sie wollte ihre Hand schützend vor ihren Intimbereich halten, doch da ergriff Heinrich ihre Hand und hielt sie fest. Vorsichtig begann sie mit ihren hübschen langen Beinen zu strampeln, aber da sie ja noch das Glasthermometer im Po stecken hatte, konnte sie nicht viel ausrichten. „Willst du wohl still halten?“ fuhr er sie an. „Es tut nur weh, wenn du so herumzappelst“, erklärte er ihr mit sanfterer Stimme, um sie zu beruhigen. Sie hörte zu strampeln auf. Flink hatte der Doc das Einmalthermometer zur Hand, führte es geschickt in die Harnröhre seiner Patientin ein und hielt es weiterhin fest. „Au“, jammerte sie auf. „Gretchen, das ist doch nicht so schlimm“, versuchte er sie zu besänftigen. „Aber es brennt ein bisschen“, gestand sie kleinlaut. Da er das Thermometer in ihrer Harnröhre stabilisieren musste, hatte er die ganze Zeit freie Sicht auf ihre glatte, feuchte Scham. Margarete war es unangenehm, so offen vor ihm zu liegen, aber darum war es Heinrich in dieser Situation unter anderem ja gegangen. Er genoss diesen Augenblick. Er war sich sicher, dass Gretchen ihn nicht so bald wieder an der Nase herumführen würde. „Und, wäre dir ein Ohrthermometer jetzt nicht viel lieber?“, fragte er sie provokant. Schmollend gab sie sich in diesem Punkt geschlagen. Obwohl ihr das zweite Thermometer unangenehm war, fühlte es sich doch auch irgendwie erregend an. Die kleinstmögliche Menge an Schmerz, die auch Lust verursachte. Mittlerweile waren etwas mehr als fünf Minuten vergangen und Heinrich entfernte mit seiner freien Hand zuerst das Rektalthermometer. „Oh, 38,2°C! Was ist denn bloß mit meinem Gretchen los?“, fragte er mit gespielter Besorgnis. „Das kann nicht stimmen! Zeig mal her!“, forderte Margarete ihn auf. Wortlos überreichte er ihr das Thermometer. Sie wollte ihren Augen nicht trauen. Wie konnte das möglich sein? Sie fühlte sich doch eigentlich ganz fit. Prüfend legte sie ihren Handrücken an ihre Stirn und Wangen.

„Ich finde nicht, dass ich mich warm anfühle, was meinst du, Heinrich?“ Er rutschte etwas höher entlang der Bettkante hinauf, ließ jedoch das Thermometer nicht los. Eingehend musterte er ihr Gesicht und legte ebenfalls seine Hand auf ihre Stirn. „Doch, doch, du fühlst dich warm an. Ganz eindeutig.“, versuchte er seine Patientin zu überzeugen.  „Was sagt denn das andere Thermometer?“, wollte Margarete wissen. Vorsichtig entfernte der Arzt das Thermometer aus ihrer Harnröhre. Flüchtig las er das Ergebnis von 37,8°C ab und ließ das Einmalthermometer in einem Abwurfsack neben dem Bett verschwinden. „Dasselbe wie das andere Thermometer“, schwindelte er. „Dann muss ich dich wohl weiter untersuchen“, meinte er und zwinkerte ihr zu. Noch immer etwas verunsichert, blieb sie einfach liegen und wartete auf weitere Anordnungen. Vielleicht hatte er irgendwas mit dem Thermometer gemacht, damit es leichtes Fieber anzeigte. Aber dieser Gedanke schien ihr doch zu absurd und schließlich hatte sie ja selbst gesehen, wie er das Fieberthermometer runtergeschüttelt hatte. Es war tatsächlich ein heißer Tag und sie hatte bis jetzt auch noch nicht viel getrunken. Das musste einfach die Erklärung sein, sagte sie sich.

In ihren Gedankengang vertieft, hatte sie gar nicht mitbekommen, dass sich Heinrich am Fußende ihres Bettes zu schaffen machte. Sie setzte sich auf und blickte neugierig zu ihm herüber. Er war gerade dabei, Fußstützen an ihrem Bettrahmen zu montieren. „Ach, Heinrich! Du weißt doch, dass ich Gyn-Spiele nicht so mag“ protestierte sie. „Ja, ja, keine Bange. Wir machen keine Gyn-Spiele. Aber wenn du deine Füße in die Schalen legst, kann ich dich leichter untersuchen“ beschwichtigte er seine Patientin.

Also rutschte sie im Bett Richtung Fußende. Artig legte sie ihre Füße in die dafür vorgesehenen Einrichtungen ab. Er zog sich ein Paar Untersuchungshandschuhe an bestrich zwei Finger mit einem klaren Gleitgel. „Schön locker lassen, ich werde nur mal tasten, ob du für die nächste Untersuchung schon bereit bist.“, forderte Heinrich sein Gretchen auf.

Behutsam führte er ihr seinen Zeige- und Mittelfinger durchs Hintertürchen ein. Es lag nicht nur am Gleitgel, dass er ganz leicht in sie eindringen konnte. Dieser Anblick, aber vor allem dieses Gefühl der Macht über sie erregte ihn sehr. Er spürte nicht nur seine Erektion, sondern ein loderndes Inferno in seinem tiefsten Inneren. Auch Gretchen ließ die Untersuchung nicht kalt. „Sehr gut, wir können weiter machen“, stellte er fest. Als nächstes kam ein Rektoskop zum Vorschein. Auch dieses wurde mit einer Schicht Gleitgel bestrichen. Margarete fühlte, wie das kalte Metall ihren Anus passierte und dachte zunächst an einen Glasdildo. Doch plötzlich merkte sie, wie das Ding in ihr irgendwie größer wurde. Breiter, um genau zu sein. Heinrich öffnete das Spekulum. Das kleine Lämpchen erhellte Gretchens dunkles Löchlein. Er inspizierte die Innenwände und ließ sich viel Zeit dabei. Denn er wusste, dass es Margarete peinlich war, ihm so ausgeliefert zu sein.

Genau diese Art von mäßiger Demütigung sprach Gretchen auf einer Ebene an und erregte sie bis ins Innerste, wie sie es zuvor noch nie erlebt hatte. Trotzdem hatten Heinrich und sie noch nie miteinander geschlafen. Sie erlebten, teilten und genossen die gemeinsame Erotik des Spiels auf einem völlig anderen Level. Auch das hatte Margarete bisher noch nie so erfahren.

Heinrich entfernte das Instrument aus Margaretes Po und legte es zur Seite. Mit ein wenig Zellstoff wischte er das überflüssige Gleitgel weg. „Du kannst die Füße aus den Schalen nehmen und dich auf den Bauch legen.“ Ohne nach zu fragen, folgte sie seiner Anweisung.

„Wie war das doch gleich? Spröde Haare und brüchige Nägel? Da braucht mein Gretchen wohl eine Vitaminspritze in ihren süßen Po“, kündigte er den nächsten Teil. „Aber nur, wenn du es ganz vorsichtig machst“, wandte sie ein. Er nickte ihr aufmunternd zu und insgeheim freute sie sich auf diesen kleinen Kick, den sie spürte, wenn das vor Aufregung und Angst freigesetzte Adrenalin ihren Körper durchflutete. Heinrich griff nach der Fertigspritze in seinem Koffer. Zusätzlich holte er noch einen Desinfektionstupfer dazu. Großzügig desinfizierte er die geplante Einstichstelle auf ihrem Hintern. Zur Beruhigung legte er ihr die eine Hand übers Kreuzbein. Gleichzeitig konnte er sie so auch fixieren. Routiniert stach er mit der langen Nadel in ihr weiches Fleisch. Er benötigte seine zweite Hand, um aspirieren zu können und drückte Gretchen gleich danach wieder sanft gegen die Matratze. Sie wimmerte kurz auf, aber das war mehr Spiel als echter Schmerz. Um ein hübsches Erinnerungsfoto machen zu können, ließ er die Spritze noch einen Moment in ihrer Pobacke stecken. Erst als Margarete das mitbekam, fing sie erneut zu jammern an. „Nimm sofort die Spritze raus, das tut ja weh!“, schimpfte sie ungeduldig. „Na die wird noch drin bleiben, bis ich dir die zweite Spritze verabreicht habe“, erklärte Heinrich seelenruhig. „Was heißt denn hier zweite Spritze?“, fragte Gretchen aufgebracht. „Eine für dein Haar und eine für deine Nägel“, verdeutlichte er ihr seinen Plan, während er ihr ein süffisantes Lächeln schenkte. Margarete hätte sich am liebsten gewehrt, doch mit der langen Nadel im Po war sie ihm völlig hilflos ausgesetzt. Eine Spritze pro Session war eindeutig genug, dachte sie sich, konnte jedoch den weiteren Verlauf des Spiels nicht ändern.

Die zweite Injektion musste er selbst vorbereiten. Das Knacken der Glasampulle löste Gänsehaut bei Gretchen aus. Schnell hatte er das Medikament aufgezogen und eine lange i.m.-Nadel auf den Kolben der Spritze gesteckte. Hingebungsvoll desinfizierte er die zweite Pobacke und stach gleich zu. Diesmal kam kein Gejammer von Seiten der Patientin. Braves Mädchen, dachte sich Heinrich, obwohl er es sogar mochte, wenn sie ein bisschen herum zickte. Die zweite Spritze entfernte er sofort und entsorgte sie fachgerecht in einem extra dafür vorgesehenen Behälter. „Heinrich, mir wird schlecht, macht schnell die Nadel raus“, stöhnte sie. Er dachte zunächst, sie würde einen Scherz machen. Doch als er ihren Gesichtsausdruck wahrnahm, beeilte er sich und zog auch die erste Spritze aus ihrem Po. Mit vorgehaltener Hand eilte sie ins Badezimmer. Heinrich hörte sie trotz geschlossener Tür. Sie musste mehrmals würgen und quälte sich ganz fürchterlich. Nachdem sie an dem Tag noch kaum etwas gegessen oder getrunken hatte, hatte sie auch nicht erbrochen. Nur die Übelkeit und der Brechreiz waren so stark, dass sie es noch nicht wagte, das Badezimmer zu verlassen. Heinrich, wieder ganz der professionelle Mediziner, hatte schnell ein Medikament gegen Übelkeit vorbereitet und in einer Spritze aufgezogen. Er klopfte an die Badezimmertür. „Moment“ krächzte Margarte. Trotzdem trat er einfach ein und ging neben ihr in die Hocke. Gleich neben der zweiten Einstichstelle setzte er die Nadel an und gab ihr die dritte Injektion. Sie hatte es einfach zugelassen. Obwohl es ihr normalerweise unangenehm wäre, vor Heinrich so schwach zu sein, schickte sie ihn nicht fort. Der Arzt musterte seine Patientin eingehend und schob ihr die Haare  aus dem Gesicht. „Komm, ich bring dich wieder rüber ins Bett“. Vorsichtig half er ihr, sich wieder aufzurichten und begleitete sie zurück ins Schlafzimmer. Sie plumpste ins Bett und legte sich mit angezogenen Beinen auf die Seite. „Ich bin gleich wieder bei dir“, sagte er mit sanfter Stimme und verschwand ins Wohnzimmer. Sie hörte, wie er mit jemandem telefonierte, konnte jedoch nicht verstehen, was gesprochen wurde.

„Valentin, die Pläne haben sich geändert. Ich muss mit meiner Patientin zwar deine Notaufnahme aufsuchen, doch das ist nicht mehr Teil des Spiels.“

Hier geht es zur Gretchen-Frage Teil III…

On the twelfth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf, einem Zäpfchen, fünf Schlägen mit einem Mistelzweig, einem harten Quickie, dem Überraschungsbesuch von Sr. Tessa, Dominiks Verrat, einer Infusion,der Fixierung am Bett und einem Blasenkatheter wäre Dominik Lanas Wunsch nur all zu gerne nachgekommen.

„Liebling, deine Familie kommt in einer halben Stunde. Wir haben leider nicht genug Zeit.“, entschuldigte sich Dominik, der es noch heute seiner geilen Frau liebend gerne und ausdauernd besorgen wollte. Aber später. „Oh je, wie lange habe ich denn geschlafen?“, fragte Lana erstaunt. Dominik war sich nicht sicher, wie er reagieren sollte und wechselte einfach das Thema. Er holte die große „Spielzeugkiste“ hervor und machte Lana einen Vorschlag: „Ich steck dir jetzt einen schönen Plug und wenn wir am Abend ungestört sind, fall ich über dich her, dass dir Hören und Sehen vergeht.“ Gespielt schmollend zierte sich Lana eine Moment lang. Aber bei dem Anblick des Buttplugs mit dem herzförmigen blauen Diamanten 💙 am Ende, konnte sie nicht wiederstehen. In freudiger Erwartung kniete sie sich aufs Bett und streckte Dominik ihr Hinterteil entgegen. Oh wie gerne hätte er sie jetzt hart gefickt, bis sie beide nicht mehr konnten. Stattdessen musste er sich zusammenreißen. Er trug ein wenig Gleitgel auf ihrer Rosette auf. Kurz darauf fühlte sie das kühle Metall an ihrem Loch. Mit sanfter Gewalt schob er ihn ihr bis zum Anschlag rein. Lana stöhnte auf und merkte wie sie feucht wurde. Nun war sie es, die sich beherrschen musste.

Nachdem sich Lana angezogen und ein wenig Make-up aufgelegt hatte, klingelte es bereits an der Tür. Mit dem Plug im Po und einem Lächeln auf den Lippen öffnete Lana ihren Gästen die Türe. Während die meisten noch damit beschäftigt waren, Mäntel und Schuhe auszuziehen, kam schon Tante Agnes aus Lana zu: „Kann ich mal eben euer Badezimmer benutzen? Ich muss nämlich meine Medizin nehmen.“ „Aber Tante Agnes, ich kann dir doch auch gleich hier in der Küche ein Glas Wasser einschenken.“, antwortete Lana hilfsbereit. „Ich kann die Medikamente aber nicht oral einnehmen“, konterte die ältere Dame schlagfertig und verschwand im Badezimmer.


Ende

On the fifth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf und einem Zäpfchen war Lanas Behandlung durch altbewährte Hausmittel noch immer nicht abgeschlossen. Dominik kam mit nichts außer einem grauen Handtuch um seine Hüften gewickelt zurück zu seiner Frau, die immer noch nackt unter ihrer Bettdecke lag. Er setzte sich zu ihr an die Bettkante weshalb sie etwas zur Mitte rutschte, um ihm Platz zu machen. Dominik griff nach dem Mistelzweig und ließ ihn verführerisch über Lanas Kopf baumeln. „Du weißt, was der bedeutet?“, fragte er erwartungsvoll. Ohne ihm zu antworten rutschte sie näher an ihn heran, legte ihre Arme um seinen Hals und gab ihm einen innigen und leidenschaftlichen Kuss. Ihr Mann erwiderte ihr Verlangen. Dominik entglitt der Mistelzweig als er Lanas Gesicht mit beiden Händen umfasste und sie küsste, als wäre es das Einzige, was er in diesem Moment tun wollte. Es dauerte nicht mehr lange und Dominik wurde wieder hart. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich beherrschen und löste sich von Lanas süßen Lippen.

„Da wäre noch eine Kleinigkeit.“, setzte Lanas Ehemann an. „Zuerst warst du heute morgen ganz schön zickig und wolltest dir von mir nicht helfen lassen. Danach hast du zwar alles über dich ergehen lassen, hast aber die ganze Zeit dabei geschmollt und mir nicht einmal mehr eine Antwort auf meine Fragen gegeben.“, fuhr er fort. „So ein Verhalten werde ich nicht tolerieren und du weißt, was jetzt kommt, oder etwa nicht?“. Sie zog eine Schnute und nickte in dem Wissen, was sie gleich zu erwarten hatte. Um ihren Gatten milde zu stimmen, kroch sie unter der Decke hervor und legte sich über seinen Schoß.

Dominik griff nach dem Mistelzweig, der am Boden lag und strich damit sanft über Lanas Po. „Die rechte Backe werde ich nach der Spritze verschonen und die Linke wird nur fünf Schläge verkraften müssen, weil du ja schließlich ein bisschen krank bist.“

„Danke“, hauchte Lana. Mit dem Zweig in der Hand zeichnte er ihr ein unsichtbares Muster auf ihre weiche Haut. In Erwartung des ersten Schlages hielt Lana unweigerlich den Atem an. Das Warten und diese furchtbare Ungewisseheit waren oft schlimmer als der Klaps selbst. Und schon klatschte der erste Schlag auf ihre linke Pobacke. „Eins“, zählte sie ungefragt mit. Ihre Haut brannte wie Feuer, aber auf wundersameweise nur für einen kurzen Augenblick. Dann glitt das grüne Geäst über die Stelle, die Dominik zuvor getroffen hatte. Ein angenehmes Prickeln breitete sich auf ihrer Haut aus. Wie aus dem Nichts traf der nächste Hieb sie mit Schwung auf ihre linke Hälfte. „Zwei“, brachte sie keuchend hervor. Sie hatte noch nicht einmal richtig Luft geholt, da knallte es bereits zum dritten Mal. „Drei“, entkam es ihr beinahe tonlos. Der weihnachtliche Zweig zog sanfte Kreise über ihren gesamten Hintern. Nur einen Moment später donnerte es bereits zum vorletzten Mal. „Vier“, zählte Lana weiter und wusste, dass sie bald erlöst sein würde. Diesmal schien Dominik sich mehr Zeit zu nehmen. Lana kam es wie eine Ewigkeit vor bis der Mistelzweig sie endlich zum letzten Mal traf. „Fünf“, presste sie hervor und war froh, dass es schon wieder vorbei war.

On the second day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze hatte Lana immer noch das Gefühl,von dem stechenden Schmerz in ihrer rechten Pobacke beherrscht zu werden. Tatsächlich hatte Dominik die relativ kurze und dünne Nadel jedoch schon längst wieder entfernt. Trotzdem machte er sich weiterhin an ihrem göttlichen Hintern zu schaffen. „Ich creme dich ein wenig ein“, ließ er sie wissen. Er konnte deutlich fühlen wie ihre Körperspannung unter seinen Händen dahin schmolz. Doch Dominik wäre nicht er selbst, hätte er diese sich bietende Gelegenheit nicht genutzt. Geschickt hatte er auch Lanas Poloch mit Niveacreme bedacht und zack – hatte sie schon das gute alte Glasthermometer ein paar Zentimeter tief in ihrem Po stecken. „Das war echt gemein von dir!“, protestierte Lana lautstark und versuchte sich vergebens auf den Rücken zu drehen. Doch Dominik hatte seine Frau fest im Griff und so konnte sie sich weder aus dieser Misere, noch der Seitenlage befreien. Der Kampf nach Freiheit kostetete Lana zuviel Kraft und schließlich gab sie diesen auf. Sie gab sich der Situtation hin und versuchte sich zu entspannen. Sofort fühlte sich das Fieberthermometer in ihrem After weniger unangenhem an und es schien nicht mehr so zu drücken. Dominik bewegte das Glasinstrument eine wenig hin und her. Langsam drehte er es nach links und nach rechts. Lana spürte, wie feucht sie in ihrer Spalte davon wurde. Sie schämte sich und würde dies nicht freiwillig zugeben, nicht einmal vor ihrem Mann, aber es turnte sie gerade unglaublich an, was hier passierte. Vor Dominik musste sie sowieso nichts zugeben, zumal er manches Mal sogar besser wusste als sie selbst, was sie geil machte. Dann spürte sie wieder, wie Dominik das Thermometer in ihr bewegte. Mittlerweile fand sie es sehr angenehm und freute sich schon auf mehr. Anscheinend hatte die Spritze schon gewirkt, denn schlecht war ihr nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Ruckartig zog Lanas Mann den Fremdkörper aus ihrem After und las das Ergebnis ab: „37,7°C“.

On the first day of Christmas

…my true love gave to me…

Lana erwachte aus einem unruhigen Schlaf. Mit nur halb geöffneten Augen blinzelte sie dem grellen Morgenlicht der Sonne entgegen. Sogleich fühlte sie die Übelkeit in ihr aufsteigen und das Rumoren in ihrem Bauch war so laut, dass sie fürchtete, es würde ihren Mann, Dominik, aufwecken. Mühevoll rollte sie sich vom Rücken auf die linke Seite, in der Hoffnung, der Lagewechsel würde ihren Magen milde stimmen. Doch das Gegenteil war der Fall. Es kam, wie es kommen musste: Lana schleppte sich taumelnd zur Toilette, wo sie sich schließlich übergeben musste.

Zurück im Schlafzimmer kippte sie eines der großen Doppelfenster, um für etwas frische Luft zu sorgen. Fröstelnd trippelte sie barfuß zum Bett zurück und verschwand Zähne klappernd unter ihrer noch warmen und kuscheligen Decke. Zitternd lag sie zusammengerollt in ihre Decke eingehüllt. Dominik strich ihr mit der Hand sanft über den Rücken. „Was ist denn los, Schatz?“ fragte er mit mit einem Anflug von Besorgnis in der Stimme. „Ach nichts, mir ist nur ein bisschen schlecht. Vielleicht habe ich gestern einfach ein bisschen zu viel gegessen.“, versuchte Lana ihre Beschwerden abzutun. Schon der Gedanke an die üppige Mahlzeit vom Vorabend ließ ihren Magen wieder rebellieren. Viel zu schnell rappelte sie sich hoch und eilte erneut zum WC.

Geschwächt kam sie ins Schlafzimmer zurück und fand ein leeres Bett vor. Dominik musste wohl im Badezimmer sein. Sie legt sich wieder hin und kauerte sich in der Embryonalstellung unter ihre Decke. Sie hörte Dominik in diversen Schubladen herum kramen. Obwohl es ihr nicht gut ging, konnte sie sich vorstellen, was er im Bad suchte. Aber da würde er lang suchen müssen, denn Lana hatte die ganzen WE-„Spielsachen“, darunter auch die Spritzen, Nadeln und Ampullen, versteckt. Schließlich sollte heute die ganze Familie zum Christtag zu Lana und Dominik nach Hause kommen. Verständlicherweise wollte Lana nicht, dass vielleicht eine neugierige Tante irgendetwas von den Sachen „unabsichtlich“ finden konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Dominik mit einer Nierentasse in der Hand zurück. „Ich werde dir jetzt eine MCP-Spritze geben, ganz ohne Widerrede!“, kündigte Dominik sein Vorhaben an. „Nein wirklich, das ist nicht nötig! Ich bleibe einfach noch ein bisschen liegen und dann wirds mir sicher besser gehen“ versuchte Lana ihren Mann zu überzeugen. „Unsere Gäste kommen in ein paar Stunden und wir haben noch einiges vorzubereiten. Außerdem musst du dich auch zurecht machen, du siehst fürchterlich aus! Also zick nicht rum, und mach deinen Po frei!“, herrschte er seine Gattin an. Sie schlug die Decke ein wenig zurück. Zögerlich griff sie nach dem Saum ihres Nachthemdes. „Darf ich bitten?“, fragte Dom mit einem sarkastischen Unterton und griff selbst nach dem dünnen Stoff, um den Allerwertesten seiner Frau frei zu legen. Er nahm den bereits in Desinfektionsittel getränkten Tupfer und wischte damit ausgiebig über den rechten oberen Quadranten. Er entfernte die Schutzkappe der Nadel und wollte diese gerade an Lanas Fleisch ansetzten. „Bitte nicht! Bitte, tu‘ mir das nicht an“, flehte sie. „Was sein muss, muss sein“ und mit diesen Worten stach er einfach zu und drückte ihr die 2ml Inhalt tief in ihren Muskel.

Ein besonderer Einlauf – verbesserte Version

Für C.; ich hoffe deine Erwartungen erfüllen zu können und wünsche dir und allen anderen Lesern viel Spaß mit der Geschichte.

Keep it kinky -Lana.


Schüchtern kommst du hinter dem Paravent hervor. Ich habe dir befohlen, dich ganz auszuziehen und in das hinten offene Patientenhemd hineinzuschlüpfen. Ich selbst bin vollständig bekleidet. Ein weißes, knielanges, jedoch hochgeschlossenes Schwesternkleid schmiegt sich eng an meine Kurven. Es sitzt so eng, dass du deutlich die halterlosen Nylonstrümpfe, die sich um die Oberschenkel dezent abzeichnen, sehen kannst. Nervös trittst du langsam an die Liege heran. Ich befehle dir, die Knie-Ellenbogen-Lage einzunehmen. Gehorsam kommst du meiner Aufforderung nach. Als du dich zögernd auf die Untersuchungsliege begibst, raschelt die Papierauflage unter dir. Der Geruch von Sterilium® erfüllt den Raum, nachdem ich meine Hände gründlich desinfiziert habe. Das Desinfektionsmittel auf meiner Haut ist schon eingetrocknet.

Es ist nun an der Zeit, die Untersuchungshandschuhe anzuziehen und meine rot lackierten Fingernägel unter einer Schicht Latex verschwinden zu lassen. Dabei schnalzt das dünne Gummiband um meine zierlichen Handgelenke. Unwillkürlich zuckst du zusammen. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Trotzdem streckst du mir brav deinen Hintern entgegen. Mit auf dem Laminatboden klappernden Absätzen stöckle ich ins Nebenzimmer, um einen bereits voll behängten Infusionsständer zu holen. Das Rattern kommt immer näher, bis der Ständer direkt neben der Untersuchungsliege zu stehen kommt. Mit dem Absatz meines roten Lackschuhs betätige ich die Bremse. Auf dem Ständer hängen zwei Beutel in verschiedenen Größen und was du noch nicht erahnen kannst, mit verschiedenen Befüllungen. Neugierig schaust du zu den Klistierbeuteln auf, um einen kurzen Blick zu erhaschen. Du willst wissen, was dich erwartet. Doch da saust schon meine flache Hand durch die Luft und trifft mit voller Wucht deine rechte Arschbacke. Erschrocken schreist du kurz auf und blickst dann wieder auf deine Hände herab, die sich in die Untersuchungsliege krallen. Der brennende Schmerz lässt schnell nach, jedoch der rote Abdruck meiner Hand wird noch für ein paar Minuten zu sehen sein.

Nun greife ich nach dem Kokosfett und streiche damit meinen linken Zeige- und Mittelfinger ein. „Bitte einmal tief einatmen – ausatmen und locker lassen“. In einem Zug, jedoch mit viel Gefühl hast du meine Finger bis zum Anschlag in deinem After. Gründlich taste ich die Wände in alle Richtungen ab. Ich kitzle dich kurz an deiner Prostata, was dir ein überraschtes Stöhnen entlockt. Nachdem ich kein Hindernis spüren kann, ziehe ich meine Finger mit einem Ruck wieder raus. Nun nehme ich den aufblasbaren Klistier-Plug zur Hand. Noch ist er nicht besonders groß und wird nicht weh tun. Ausgiebig reibe ich ihn mit Kokosöl ein, obwohl dein Po schon gut eingefettet ist. Mit der rechten Hand spreize ich deine Pobacken weit auseinander und führe dir dann vorsichtig den Plug ein. Als er deinen Schließmuskel passiert, kannst du ein Stöhnen nicht unterdrücken. Langsam pumpe ich den Plug auf, bis er dich gut auszufüllen scheint. Ich ziehe kurz an dem Aufpumpschlauch. Der Plug verrutscht nicht, aber sicherheitshalber fülle ich ihn noch mit drei weiteren Pumpstößen. Soweit scheinst du die Behandlung zu genießen.

Jetzt verbinde ich den Schlauch vom ersten Einlaufbeutel mit dem Plug und öffne die Rollklemme. Eine körperwarme Flüssigkeit, mit einem wirkugsvollen Abführmittel verfeinert, strömt durch deinen After, tief in den Darm hinein. Nach den ersten 1000ml habe ich mich davon überzeugt, dass du eine hohe Toleranz hast und auch leicht mehr in dich aufnehmen kannst. Deswegen öffne ich die Klemme nun vollständig und lasse die restlichen 1000ml recht zügig in dich hineinfließen. Du machst gut mit und beschwerst dich nicht. Ich entferne den Zulaufschlauch und freue mich schon auf deine Reaktion. Du wirkst etwas ungeduldig oder gar enttäuscht. „Kommt jetzt nichts mehr? Ich vertrage ganz sicher mehr“, sagst du mit beinahe flehender Stimme. „Warte nur ab“, antworte ich und gehe zu dir nach vorne. Während du auf die Wirkung des ersten Einlaufs wartest, lege ich dir ungefragt Fesseln an Armen und Beinen an. Du vertraust mir voll und ganz und stellst meine Maßnahmen nicht in Frage. Deine Kooperation macht es mir ganz einfach, deinen Extremitäten mehrere kunstvolle Schlingen anzulegen und schließlich diese an den jeweilgen Ende der Liege zu verknoten.

Ich öffne eine kleine Lade unter dem Untersuchungstisch und bringe ein türkisfarbenes Stethoskop zum Vorschein. Ich stecke mir die Oliven in die Ohren und stelle mich seitlich von dir hin. Dann beginne ich deinen Bauch abzuhören, in dem es schon ordentlich blubbert und brodelt. Dir scheint es etwas unangenehm zu sein, dass ich dich so belausche. Ich hänge mir das Stethoskop um den Hals und trete wieder ans Kopfteil heran, um dich anzusehen. Du schwitzt und dein Kopf ist schon ganz rot. Scheinbar beginnt der Einlauf zu wirken. Du beißt die Zähne zusammen, weil dich unregelmäßige Bauchkrämpfe plagen. Flehentlich blickst du zu mir auf, doch ich schüttel den Kopf, wobei meine roten Locken mitwippen. Du stöhnst und windest dich, liebst es jedoch andererseits, dass ich so über dich bestimmen kann. 15 Minuten musst noch durchhalten Doch bevor du dich fürs Erste erleichtern kannst, setze ich noch eine Klistierbirne an den Adapter des Plugs an. Langsam drücke ich dir den Inhalt in deinen Enddarm. Schlagartig hören die Krämpfe auf. Ich erlöse dich von deinen Fesseln, diskonnektiere den Zulaufschlauch und klemme den Plug ab. Ich vertraue darauf, dass du ihn im richitgen Moment selbst entfernen kannst und keine Sauerei anrichtest. Unbeholfen läufst du zur Toilette und weißt nun das hinten geöffnete Patientenhemd zu schätzen.

Nach einer Weile kommst du wieder. Etwas geschafft aber doch bereit für Runde zwei. Du hast nicht nur die Bidetfunktion am WC genutzt sondern auch den Plug gereinigt. Lobend streiche ich zärtlich über deinen Po. Erneut begibst du dich auf der Liege in den Vierfüßlerstand. Ich führe dir den Klistier-Plug ein und schließe, nachdem ich den Stöpsel wieder ordentlich aufgepumpt habe, den 2. Beutel an. Diesmal lasse ich von Anfang an die Flüssigkeit schneller in dich reinlaufen. Zunächst fühlt sie sich etwas kühl an, aber du nimmst es hin. Als der gesamte Beutelinhalt, insgesamt 3000ml in dir drinnen ist, beginnt sich dein Innerstes langsam aufzuwärmen, als hättest du gerade einen Turbopunsch getrunken. Zuerst empfindest du diese Wärme als wohlig und angenehm. Obwohl du wieder an den Händen mit einem Hanfseil gefesselt und mir komplett ausgeliefert bist, gefällt dir auch diese Prozedur. Jetzt fühlt sich dein Bauch von Innen schon sehr heiß an. Dein zweiter Einlauf wird dir wie ein Spezialaufguss für deinen Darm vorkommen und dich so richtig zum Lodern bringen. Tatsächlich dauert es nicht mehr lange und dir rinnt der Schweiß nur so in Strömen runter. Du wirkst ziemlich am Limit, aber ich weiß, dass du die zweite Füllung noch ein wenig länger halten kannst. Mit meiner kühlen Hand streiche ich über deine Stirn, die ziemlich glüht. Dein schmerzverzerrtes Gesicht lässt in mir einen Funken von Mitgefühl aufkommen, jedoch musst du noch 5 Minuten tapfer durchhalten. Du drehst und windest dich, kannst schon lange nicht mehr die Knie-Ellenbogen-Lage halten. Schließlich erlöse ich dich von den Fesseln und trenne den Zulaufschlauch ab. Der Plug wird von eine grünen Klemme verschlossen. Tollpatschig wankst du eilig zur Toilette.

Erschöpft kommst du wieder und ich frage dich, ob du schon genug hast und die Behandlung abbrechen willst. Vehement lehnst du ab, du willst noch mehr. Du darfst dich auf den Rücken legen und ein wenig ausruhen. Mittlerweile erstreckst du dich vollkommen nackt über die Untersuchungsliege, weil dir immer noch sehr heiß ist. Ich hole noch einige Hanfseile herbei und lege sie auf der Liege zu deinen Füßen ab. Gespannt beobachtest du mich, lässt mich nicht aus den Augen. Ich zeige dir die Seile genauer und du nickst zustimmend. Genug geruht, jetzt musst du dich wieder auf alle Viere begeben. Ich möchte, dass du beide Hände hinter den Rücken gibst, damit ich dir das Seil ordentlich fest anlagen kann. Nun bleibt dir vorne nur noch dein Kopf, um dich abzustützen. Dann nehme ich ein weiteres Seil und binde es um deinen Penis und um deine Hoden. Geschickt führe ich das Seil zwischen deinen Beinen über deinen Rücken nach vorne und knote es schließlich am Kopfende der Untersuchungsliege fest. Schutz- und wehrlos kauerst du hier vor mir. Im Gegensatz dazu habe ich beide Hände frei und kann tun und lassen, was ich will.

Ein letztes Mal kommt der dir schon so vertraute Plug zum Einsatz. Das Seil, das auch über deine Poritze führt, schiebe ich ein wenig zur Seite. Es sitzt sehr straff und schnürt tiefe Spuren in dein Sitzfleisch. Ich platziere den Plug wieder ziemlich tief, aber das ist auch gut so. Hinter dem Paravent, unter einem Leintuch versteckt, wartet die entsprechende Apparatur auf ihren Einsatz. Ich hole das Ungetüm, das auch ein von McGyver umgebautes Dialysegerät sein könnte, hervor und schließe es mit einem dicken Schlauch an. Leise surrend erwacht die Maschine zum Leben und nimmt ihre Arbeit auf. Gleichmäßig läuft eine Spülflüssigkeit in deinen Darm. Nach einer Viertelstunde hältst du die Position nicht mehr aus und bittest, dich auf die Seite legen zu dürfen. Du musst noch ein paar qualvolle Minuten über dich ergehen lassen bevor ich deinem Wunsch nachkomme und die Fesseln lockere, damit du eine bequemere Lage einnehmen kannst. Erschöpft lässt du dich auf die linke Seite fallen und hältst deine Beine angewinkelt Deine Hände und Genitalien bleiben aber weiterhin abgeschnürrt. Ich stelle mich nun hinter dich und beginne sanft deine Bauchdecke zu massieren. Du genießt meine Berührungen und kannst dich wieder ein bisschen entspannen. Nachdem einige Zeit vergangen ist hörst du ein dumpfes Abpumpgeräusch und spürst deutlich, wie der Druck in deinem Bauch stetig abnimmt. Es dauert nicht mehr lange und ich kann endlich den Klistierplug aus deinem geschundenen Po entfernen. Ich befreie dich von den Fesseln an deinen Händen. Ich nehme auf dem Stuhl gegenüber der Liege Platz. Meine langen Beine schlage ich übereinander und lehne mich zufrieden zurück. Jetzt bist du an der Reihe und darfst ein bisschen an dir rumspielen.


Ende

 

Die Grippeimpfung

Seit einiger Zeit arbeite ich nebenher in der Ordination von Frau Dr. Aurora Barelli. Sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin. Zum Team gehören außer mir noch zwei ältere Arztassistentinnen und Paolo, Auroras Sohn, der neben dem Studium inder Praxis aushilft. Ich bin die einzige Krankenschwester und die Jüngste von allen.

Beim letzten Teamgespräch hat uns Aurora (wir sind hier alle untereinander per Du) gefragt, wer Interesse an der Grippeimpfung hätte. Sie würde dies sehr befürworten, gerade jetzt zu Beginn der Grippezeit. Nachdem keiner etwas sagte, wandte sich Aurora direkt mir zu. „Was ist mit dir, Lana? Du hast doch Familie, die du sicher nicht anstecken willst!“, fragte sie mit so einem Unterton in der Stimme, der irgendwie ein „Nein“ nicht als Antwort gelten lassen würde. Hätte ich nicht so panische Angst vor Nadeln (also nicht, wenn ich Patienten spritzen muss, da stehe ich ja auf der richtigen Seite der Nadel) hätte ich der Impfung natürlich sofort zugestimmt. Vierzehn Tage mit Grippe im Bett liegen, will ich ja auch nicht. Aber die Aussicht auf einen äußerst schmerzhaften Nadelstich mit vermutlich anschließeder Schwellung war auch nicht gerade überzeugend. Außerdem hatte ich in meinem ganzen Leben noch keine Grippe gehabt. Mein betretenes Schweigen deutete Aurora wohl als Einverständins und fuhr fort: „Lana, du kannst doch auch i.m.-stechen, ja?“ Ohne darüber nachzudenken, wie diese Frage eigentlich gemeint war, nickte ich eifrig. Endlich könnte ich auch mal etwas Anderes, als immer nur diese öden Verbandswechsel und den ganzen Papierkram machen. Ja, hin und wieder war ein EKG zu schreiben, aber doch sehr selten. Wenn es nicht akut war, verwies Aurora ihre Patienten an die internistische Gruppenpraxis gleich in der Nähe. „Sehr gut, dann stichst du mich und ich steche dich. Bis nächste Woche habe ich die Impfstoffe parat“ meinte sie zuversichtlich. Ich war wie gelähmt vor Schreck und konnte gar nichts darauf erwiedern. Aurora machte einfach weiter im Text, damit wir schnell mit dem Teamgespräch fertig wurden.

Die eine Woche verging viel zu rasch. Für einen Moment hatte ich schon überlegt, mich „krank“ zu melden, aber dass dies eine blöde Idee war, lag auf der Hand. Wie immer, war ich eine Viertelstunde vor Ordinationsbeginn da. Paolo war ebenfalls schon hier und sortierte die neuesten Blutbefunde. „Hi Paolo, wo ist denn unsere Frau Doktor? (Wenn Aurora nicht da ist, sprechen wir von ihr als „Frau Doktor“, vor allem vor den Patienten). „Hausbesuch“ murrte Paolo. Kein „Hi“ oder sonst eine Begrüßung. Typisch Paolo. Ich verschwand in der Gaderobe, um mich umzuziehen. Kurz darauf kam Aurora in die Praxis. „Es stehen schon ein paar Patienten draußen vor der Tür. Komm‘ Lana, machen wir schnell die Impfung und dann sperren wir auf“, erklärte sie, als ob dies unsere übliche Routine wäre. Mein Herz klopfte wie wild und meine Handflächen wurden schon ganz feucht. Ein dumpfes Gefühl machte sich in meiner Magengrube breit. Wie angewurzelt blieb ich stehen. „Wo bleibst du denn? Im Behandlungsraum 1 liegt schon alles bereit.“, rief sie rüber. Mit weichen Knien schwankte ich ins Nebenzimmer. Der Geruch von Desinfektionsmittel, den ich sonst gern mochte, löste plötzlich eine Woge der Panik in mir aus. Als ich ins Behandlungzimmer eintrat, atmete ich erleichtert auf. Aurora saß mit hochgekrempeltem Ärmel auf der Behandlungsliege und wartete darauf, dass ich sie zuerst impfte. Eine enorme Last schien plötzlich von mir abgefallen zu sein. Meine Professionalität übernahm nun das Kommando, wobei ich noch immer ein bisschen nervös war. Während ich mir die Hände desinfizierte, fragte ich Aurora, eher scherzhalber: „Waren Sie in den letzten zwei Wochen mal krank?“ (Sie fragt die Patienten, die zum Impfen kommen auch immer). Offensichtlich teilten wir nicht den gleichen Humor, denn sie ignorierte meine Frage und meinte nur.“ Mach‘ einfach und dann haben wir Sprechstunde.“ Mit noch leicht zitternden Fingern nahm ich die Fertigspritze aus der Verpackung raus. Zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger eingeklemmt hielt ich sie auf Augenhöhe und klopfte die Luftbläschen raus. Mittlerweile hatte ich mich wieder im Griff und konnte mich auf das Vorbereiten der Injektion konzentrieren. Aurora wirkte schon etwas ungeduldig. Mit einem Isozid-Tupfer desinfizierte ich die Stelle am Oberam (Musculus deltoideus – der war mal eine meiner Prüfungsfragen während meiner Ausbildung gewesen). Zügig stach ich zu und schob die relativ kurze Nadel bis zum Anschlag rein. Kolben zurückziehen, um zu sehen, ob Blut aspiriert wird. Nein (natürlich nicht, schließlich kann ich das ja) – also die ganze Füssigkeit reindrücken und fertig. Aurora wollte schon aufstehen, als ich etwas kleinlaut sagte: „Warte, ich kleb‘ noch schnell ein Pflaster drauf.“ Aber die Frau Doktor rauschte schon an mir vorbei in ihr Sprechzimmer. Oh Gott sei dank! Schusselig, wie sie manchmal ist, hatte sie meine Impfung wohl vergessen.

Um Punkt 18.00 Uhr verließ auch der letzte Patient die Ordination. Paolo und ich begannen, alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Als ich gerade dabei war, den Autoklaven einzuschalten, rief Aurora nach mir. Ich drückte noch auf den Startknopf und ging zu ihr ins Sprechzimmer. Ohne Umschweife kam sie zum Thema. „Du kannst dich gleich auf die Untersuchungsliege setzen, dann kriegst du auch deine Grippeimpfung“. Verdammt! Sie hatte es doch nicht vergessen. Erneut stieg Panik in mir hoch. Ich fühlte mich total überrumpelt. Meine Hände wurden wieder ganz feucht und mein Herz raste wie verrückt. In der ganzen Aufregeung hat es vielleicht sogar einen Schlag ausgesetzt. Stocksteif blieb ich in der Tür stehen. Ich konnte mich einfach nicht vom Fleck rühren. „Lana, du siehst fürchterlich aus! Geht’s dir etwa nicht gut“, erkundigte sich Aurora, nachdem sie meinen angsterfüllten Gesichtsausdruck wahrgenommen hatte. „Doch, doch, alles in Ordnung:“ antwortete ich unüberlegt. „Also ehrlich gesagt, nein. Ich hab‘ ziemliche Kopfschmerzen und wäre froh, wenn wir die Impfung auf nächste Woche verschieben könnten“ stammelte ich verlegen. Ich wollte schon kehrtmachen, damit ich noch die restliche Arbeit erledigen konnte, doch da stand Aurora auch schon vor mir und sah mich prüfend an. „Ich hab‘ den Impstoff schon vor einer Stunde aus dem Kühlschrank genommen, den kann ich leider nicht noch einmal einkühlen. Also muss die Impfung heute sein.“, erklärte sie ungerührt. Vor Schreck wurde ich weiß wie die Wand. „Aber zunächst will ich dich kurz untersuchen, um sicherzugehen, dass du nicht ernsthaft krank wirst“, ergänzte sie, während sie mich sanft, jedoch bestimmt zur Liege schob. Ich stand kurz vor der Erfüllung meines schlimmsten Albtraumes.

„Das ist wirklich nicht nötig! Das ist bestimmt nichts Schlimmes“, versuchte ich die drohende Untersuchung abzuwenden. „Das werde ich entscheiden“, stellte sie mit ungewohnter Strenge klar.

„Seit wann hast du denn Kopfschmerzen?“, wollte die Ärztin von mir wissen. Was war die bessere Antwort? „Schon den ganzen Tag“ oder „seit etwa einer Stunde“? Ich entschied mich für Ersteres, das könnte sich ja vielleicht zu einer „Migräne“ entwickeln und Aurora würde mich einfach nach Hause schicken. Bald würde das wohl keine Lüge mehr sein, ich konnte schon spüren, wie es entlang der Schläfe leicht zu klopfen begann.

„Einseitig?“

„Ja, links“ antwortete ich und es war wirklich nicht sehr viel geschwindelt.

„Pulsierend, stechend, dumpf oder drückend?“, bohrte sie weiter nach.

„Von allem ein bisschen etwas.“ Oh Gott, war das eine dumme Antwort. Naja, ich konnte sie auch nicht mehr zurücknehmen

„Aha. Irgendwelche Begleiterscheinungen? Übelkeit, Erbrechen Licht- oder Lärmempfindlichkeit?“

Lärmempfindlichkeit ja, denn langsam ging mir ihre penetrante Stimme auf die Nerven. Aber ich antwortete einfach nur mit „Nein“.

Sorgfältig notierte sie alles mit, ganz die Allgemeinmedizinerin, die sie nun einmal war.

„Als erstes werden wir deine Temperatur messen und dann schauen wir weiter. Du weißt selbst, wenn du auch nur leichtes Fieber hast, können wir die Impfung vergessen.“ Tatsächlich nahm sie eines der alten Glasthermometer aus dem Keramikbecher heraus und reichte es mir. Aurora hatte eine ganze Sammlung an Fieberthermometern. Einige Alte aus Glas mit Quecksilber, dann die etwas Neueren mit dieser blauen Flüssigkeit drinnen und unzählige Digitalthermometer, wobei viele von denen irgendwelche Werbegeschenke waren. Außerdem besaß sie noch ein Ohrthermometer, das sie so gut wie nie benutzte Ich klemmte mir das alte Ding unter den Arm und hoffte auf ein kleines Wunder. Eigentlich war mir schon recht heiß von dem ganzen Stress geworden und vielleicht würde das Quecksilber das auch so sehen. „Ich komme gleich wieder zurück, ich geh‘ mir eine Tasse Tee machen“ verkündete die Ärztin und verließ das Sprechzimmer. Rasch nahm ich das Thermometer in die Hand und begann die Spitze auf meinem Oberschenkel hin und herzureiben. Dabei achtete ich darauf, dass die silberne Spitze ständig von meinem Finger fest gegen meine enganliegende Hose gedrückt wurde. Als ich Auroras Holzschlapfen auf dem Laminatboden klappern hörte, warf ich einen kurzen Kontrollblick auf die Quecksilbersäule. 39,3°C – das war zu viel! Schnell ein bisschen runterschütteln! Das ging aber streng! Ich hatte keine Zeit mehr, noch einen Blick zu riskieren und legte das Fieberthermometer wieder in meine Achselhöhle. Dazu setzte ich einen leidenden Gesichtsausdruck auf.

Aurora kam mit ihrer Tasse Tee (sie trinkt immer so seltsame Kräuterteemischungen) und etwas Anderem in der Hand zurück. Nachdem sie die Tasse auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte, drehte sie sich mir zu. So konnte ich sehen, was sie in der anderen Hand mitgebracht hatte: das Ohrthermometer. Sie schaltete es ein und kam auf mich zu. „Es macht dir doch nichts aus, wenn wir mit dem hier auch noch mal messen, oder?“ Ohne meine Antwort abzuwarten, (was für Ärzte oft typisch ist) steckte sie mir das Ding schon ins Ohr und drückte auf den kleinen Knopf. „Ich wollte nur sehen, wieviel Unterschied die beiden Thermometer anzeigen. Vielleicht sollten wir die älteren Modelle, mal eichen lassen“ erklärte sie so nebenher. Der Piepton kündigte das Ergebnis der Messung an. „36,7°C, das ist ja soweit gut. Dann wollen wir mal sehen, was das andere Thermometer sagt. Ohne drauf zu sehen, reichte ich es ihr. „38,1°, das kann ja nicht stimmen! Es is wohl wirklich Zeit für eine Eichung, sonst müssen wir die guten alten Glasthermometer aus dem Verkehr ziehen“. Mir war das furchtbar peinlich. Glücklicherweise, war der Verdacht, ich hätte geschummelt, gar nicht erst aufgekommen.

Als Nächstes untersuchte sie meinen Hals, meine Ohren und tastete die oberen Lymphknoten ab. „Zum Glück scheinst du keine Erkältung auszubrüten, aber ich werde noch die Lunge abhören, um ganz sicher zu gehen.“ „Tief ein- und ausatmen“, ordnete sie mir an, während sie sich die Oliven ihres burgundifarbenen Stethoskops in die Ohren steckte. Derweil zog ich meinen Kasack hoch, damit sie gut an die Auskulationspunkte herankam. Unwillkührlich zuckte ich zusammen, als die kalte Membran meine Haut berührte. Ich hätte das Stethoskop vorher desinzieren sollen, durchfuhr mich dieser etwas ungewöhnliche Gedanke. Das machte Aurora nämlich nie (und auch sonst kein Arzt), was ich wirklich furchtbar unhygienisch fand. „Deine Lungen sind frei. Meiner Meinung nach spricht nichts gegen die Grippeimpfung“, fasste sie ihr Ergebnis der Untersuchung zusammen. Verzweifelt ließ ich meinen Kopf hängen und starrte auf den Boden.

Die Ärztin griff nach der Nierentasse, in der die Fertigspritze schon bereit lag. Das Scheppern der kleinen Spritze in der Metalltasse ließ mich aufschrecken. „Mir ist irgendwie übel“, klagte ich und machte eine theatralische Pause, während ich meine Hand schützend auf meinen Bauch legte. „Ich glaube, ich muss mich übergeben“, setzte ich noch oben drauf. Überrascht sah mich Aurora an. „Am besten legst du dich mal hin“, ordnete sie an. Ich wagte es nicht, zu widersprechen und machte, was sie von mir verlangte. Ungefragt schob sie meinen Kasack nach oben. Mit ihren kalten Händen begann sie, meinen Bauch unsanft abzutasten. In der Magengegend drückte sie ziemlich fest herum, wodurch ich etwas verkrampfte. Dann zückte sie erneut ihr Stethoskop und lauschte meinen Magen-Darmgeräuschen. „Ich kann nichts Ungewöhnliches feststellen. Ich werde jetzt kurz lüften und danach geht’s dir sicher besser. Bleib‘ einfach noch liegen“, bemerkte die Ärztin und ging zum Fenster. Anschließend nahm sie auf dem Rollhocker neben mir Platz. „Ich möchte noch deinen Blutdruck kontrollieren“, erklärte sie und krempelte erneut meinen Ärmel hoch. „Atme ein paar Mal tief durch und versuch‘ dich zu entspannen. Schließe deine Augen, dann wird die Übelkeit sicher gleich verfliegen.“ Ohne Widerrede folgte ich ihren Anweisungen Im Nächsten Moment spürte ich, wie sie mir die Blutdruckmanschette um meinen rechten Arm legte. Geduldig wartete ich darauf, dass Aurora die Manschette aufpumpte, doch nichts geschah. Stattdessen fühlte ich etwas Kaltes, Feuchtes ein wenig oberhalb der Manschette. Als ich gearde die Augen öffenen wollte, durchfuhr mich ein stechender Schmerz, gefolgt von einem intensivem Brennen. Ich war perplex und konnte gar nicht fassen, was soeben passiert war. Fassungslos starrte ich sie an. Vor Wut zitterte ich am ganzen Körper und eine einzelne zornige Träne lief meine Wange hinunter. Ich brachte immer noch kein Wort hervor. Aurora schien meine Reaktion zu ignorieren. Schließlich entfernte sie die Blutdruckmanschette. „Deine Symptome sind ja sehr diffus und obwohl ich nicht glaube, dass du einen Infekt ausbrütest, werde ich dir was zur Vorbeugung geben“, sagte Aurora bestimmt.

Die Einstichstelle schmerzte jetzt schon ganz schön. Das würde später sicher noch schlimmer werden.

„Danke, aber das ist nicht nötig“, antwortete ich freundlicher, als ich es eigentlich wollte. „Ich schlucke eh jeden Tag Vitamintabletten“, ergänzte ich noch. Langsam setzte ich mich auf und zog mir mein Oberteil zurecht.Für mich war das Thema damit abgehackt. Ich wollte nur noch hier raus und Paolo fragen, ob ich vielleicht heute früher gehen könnte. Die restlichen Nebentätigkeiten würde er ganz sicher auch ohne meine Hilfe schaffen. Ungerührt blieb Aurora vor mir stehen und versperrte mir den Weg. „Du bekommst jetzt zwei Vitaminsprizten von mir, die wirken viel rascher als die Tabletten. Schließlich musst du auch morgen wieder zur Arbeit kommen. Einen Krankenstand während der Grippehochsaison kann ich wirklich nicht brauchen!“, herrschte sie mich an. „Ich werd‘ schon nicht krank werden“, stotterte ich verlegen. Langsam schien sich die Allgemeinmedizinerin von mir auf den Arm genommen zu fühlen und nun auch das letzte bisschen Geduld zu verlieren. „Lana, da gibt es kein Entkommen mehr. Leg‘ dich hin und mach‘ dich frei“, kommandierte sie genervt. Ich traute mich nicht, ihr zu widersprechen. Also legte ich mich hin und schob den Ärmel am linken Arm ein wenig hinauf. „Nein! Also was ist denn heute los mit dir???“, schrie sie mich gereizt an. „Die Spritzen bekommst du gluteal, das sind ja jeweils 10ml!“, erklärte sie als ob ich schwer von Begriff wäre. Dabei wollte ich einfach nicht meiner Chefin meinen blanken Hintern präsentieren. Beinahe in Zeitlupe stand ich wieder von der Liege auf und schob mir die weiße Hose runter bis zu den Kniekehlen. Der weiße Kasack verdeckte noch meinen Slip und ich hielt ihn weiter nach unten gesapnnt, als ob mein Leben davon abhinge. „So, jetzt mach‘ bitte weiter und leg‘ dich auf den Bauch!“ Dabei deutete Aurora mit ihrem langen Zeigefinger auf die Untersuchungsliege. Höchst ungern kam ich ihrer Aufforderung nach.

Ich war die ganze Woche noch nicht zum Wäsche waschen gekommen und hatte daher heute früh kaum noch saubere Unterwäsche. Notgedrungen musste ich zu meiner Reservewäsche greifen. Als ich mich nun auf den Bauch legte und mein Kasack dabei nach oben rutschte, gab dieser den Anblick auf einen ziemlich großen Snoopy, der quer über meine Pobacken lag, frei. Den Slip hatte ich noch aus Teenagertagen. Warum bloß hab‘ ich ihn so lange aufgehoben und ausgerechnet heute angezogen? Am liebsten wäre ich auf der Stelle im Boden versunken. Aurora ist immer so modisch gekleidet, sie trägt bestimmt keine Liebestöter aus weißer Baumwolle mit einer Comicfigur drauf.

Ich wagte es nicht, meine Chefin anzusehen und vergrub mein Gesicht, so gut es ging, auf der Liege. Damit Aurora mich nicht schon wieder anschnauzte, zog ich freiweillig meine Panties ein Stück unter meine Pobacken. Gleich darauf spürte ich schon, wie sie eine kleine Stelle an meiner linken Gesäßhäfte mit dem kalten Tupfer desinfizierte.

Plötzlich hörte ich, wie die Türklinke hinunter gedrückt und die Tür schwungvoll aufgestoßen wurde. Im nächsten Augenblick betrat Paolo das Sprechzimmer. „Was macht ihr denn da?“, fragte er überrascht und neugieirg zugleich. Intersseirt kam er näher und blickte von meinem blanken Hintern zu seiner Mutter und dann wieder zu mir. Aurora griff nach der Fertigspritze und ihr Sohn schien sofort zu verstehen, worum es ging. „Darf ich Lana die Injektionen verpassen?“, bot Paolo seine Hilfe an und lächlte mich schellmisch an, als seine Mutter gerade nicht hinsah. Das laute Klingeln von Auruoras Handy hinderte sie, ihrem Sohn zu antworten. Sie nahm das Gespräch entgegen und verschwand mit dem Telefon am Ohr ins Nebenzimmer. Mit großem Interesse beäugte Paolo unterdessen die beiden Spritzen, die schon in einer Nierentasse bereit lagen und nur auf ihren Einsatz warteten und grinste mich wieder so komsich an. Ich wollte mir gearde den Slip wieder anziehen, da kam Aurora zurück. „Ich muss zu einem dringenden Hausbesuch. Ja, Paolo, du kannst ihr die beiden Vitaminspritzen verabreichen, aspirieren nicht vergessen“, sprach sie noch, schnappte sich ihre Arzttasche und verschwand. An meiner linken Pobacke glänzte die kleine Stelle, die noch leicht feucht vom Desinfektiosmittel war. „Toll, da muss ich ja gar nicht lange suchen“, sagte Paolo und zog sich Einmalhandschuhe an. Vermutlich rein aus böser Absicht ließ er das Gummiband um sein Handgelenk schnalzen, was mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Er war zwar Medizinstudent im 4. Semester, aber ich bezweifelte, dass er schon viel Praxiserfahrung hatte. Etwas zaghaft setzte er die Nadel an und stach sie umso kräftiger tief in meinen Muskel. Ich schrie vor Schmerzen auf. Obwohl ich nicht wollte, riskierte ich einen Blick nach hinten. Tatsächlich aspirierte Paolo, bevor er mir den Inhalt der Kanüle verpasste. Ich war positiv überrascht. Trotzdem tat es höllisch weh, als er mir die ganzen 10ml von der öligen Lösung injezierte. Er klebte noch ein Pflaster drüber und massierte sanft die Einstichstelle, auch das überraschte mich sehr. Anscheinend hatte er doch schon das eine oder andere von seiner Mutter gelernt. Nun machte er sich über meine rechte Backe her. Diesmal musste er die Hautdesinfektion übernehmen und fand auf Anhieb eine geeignete Punktionsstelle. Zack – Nadel rein, aspieren, Medikament applizieren und feritg. Das ging mir viel zu schnell. Erneut schrie ich vor Schmerzen auf. „Ich glaube, du hast einen Nerv getroffen!“, fauchte ich ihn an. „Das kann gar nicht sein“, versuchte er mich zu beruhigen und begann die Einstichstelle erneut zu massieren. Langsam ließ der Schmerz nach. Rasch zog ich mich wieder an und stürzte aus dem Behandlungsraum. Im Vorbeigehen erklärte ich noch meiner Kollegin, dass ich jetzt gehen musste, weil es mir icht gut ging. Das war noch nicht mal gelogen. Drei Injektionen an einem Nachmittag war mir einfach zu viel und ausgerechnet heute musste ich mit dem Rad nach Hause fahren.

David braucht eine Spritze

Letzten Sonntag waren Lana und ihr Mann Dominik bei Freunden zum Grillen eingeladen. Es war ein wunderschöner, sonniger Sommertag. Im Garten von Betty und Andi blühten neben Rosen auch einige exotische bunte Blumen. Lana lag faul auf einer Sonnenliege und bediente sich am Himbeerstrauch zur ihrer Linken. Genüsslich schob sie sich eine süße rote Beere in den Mund, als gerade zwei weitere Freunde, David und Lilly durchs Gartentor kamen. Alle begrüßten sich gegenseitig mit je einem Küsschen auf jede Wange. Danach nahmen die Freunde auf der Terrasse Platz und tranken Kaffee. „Und, hast du den Impfstoff besorgt?“ fragte Lana David und sah ihm dabei direkt in die Augen. Etwas verlegen nickte David und holte die kleine Schachtel aus seinem Rucksack hervor. „Soll der noch mal in der Kühlschrank?“ wollte David wissen. „Das zahlt sich wohl kaum aus, nachdem ich dir das Zeug gleich rein jagen werde“ entgegnete Lana keck. Dafür kassierte sie von Lilly einen Ellbogenstoß in die Seite. „Mach ihm doch keine Angst! Es ist ein Wunder, dass er sich die Spritze überhaupt geholt hat“ verteidigte Lilly ihren Freund, der eine fürchterliche Angst vor Nadeln hatte. „Ich werde ganz fürsorglich und behutsam vorgehen“ versicherte Lana ihren Freunden. Mit diesen Worten stand die erfahrene Krankenschwester auf und ging ins Haus. Nach kurzem Zögern folgte David ihr hinein.

Oben im Bad hatte Lana schon alles vorbereitet, was sie zum Verabreichen einer Impfung brauchte. David und Lilly planten gegen Ende des Sommers eine Autoreise quer durch Frankreich und Davids Meningokokkenimpfung war schon viel zu lange her. Lana hatte ihm zwar zu einer Titerbestimmung geraten, um den Impfschutz zu überprüfen, aber dafür könnte David im schlimmsten Fall gleich zweimal mit einer spitzen Nadel in Berührung kommen und das wollte er auf jeden Fall vermeiden. „Warst du in den letzten vier Wochen krank, zum Beispiel erkältet?“ fragte Lana ihren Freund und packte währenddessen langsam die Fertigspritze aus. David überlegte kurz. „Ja, vor drei Wochen. Erinnerst du dich? Da haben wir euch deswegen den Kinoabend abgesagt“ antwortete David, der bereits jetzt schon sichtlich nervös war. Dabei sah er wie ein Mann aus, der vor nichts und niemandem Angst hatte. Er war groß und kräftig gebaut. Starke, breite Schultern. Und doch fürchtete er sich vor einer klitzekleinen Nadel. Zugegeben, eine 18G Nadel war vielleicht doch nicht „klitzeklein“. „Na gut lieber David! Hose runter, wenn ich bitten darf!“ forderte Lana ihren Privatpatienten auf. Obwohl David die Impfung lieber in den Oberarm gesetzt bekommen hätte, widersprach er nicht. Irgendwie erregte es ihn auch gleich halb nackt vor Lana stehen zu müssen. Es war eine eigenartige Mischung aus Scham und etwas anderem, das er nicht beschreiben konnte.

Zuerst öffnete David die Gürtelschnalle und danach machte er jeden Knopf seiner Jeans einzeln auf. Die Hose glitt an seinen Beinen hinunter und blieb schließlich in den Kniekehlen hängen. Lana musste bei der Boxershort etwas nachhelfen und schob sie behutsam nach. „Wenn du magst, kannst du dich am Waschbecken abstützen“ schlug Lana vor. Schweigend folgte David ihrem Rat. So konnte er sie im Spiegel beobachten. Lana trug ein weißes Polokleid, das sich wie eine zweite Haut an ihre Brüste und um ihre Hüften schmiegte. Mit eine wenig Fantasie sah das Sommerkleid wie eine alte Schwesternuniform aus. Sie bückte sich, um etwas aus ihrer kleinen roten Tasche heraus zu nehmen, die sie zuvor auf den Boden gestellt hatte. Sie hielt ein Glasthermometer in der Hand und blinzelte auf die Skala. Es war nicht nötig, die Flüssigkeit im Inneren der Messskala herunter zu schütteln. Gewissenhaft wie sie war, tat sie dies immer nachdem sie das Thermometer nach Gebrauch gereinigt und desinfiziert hatte. So war es schnell wieder einsatzbereit. „Na dann wollen wir mal Fiebermessen, um sicher zu gehen, dass du jetzt wieder ganz gesund bist“ verkündete Lana beinahe fröhlich. In diesem Moment drehte David sich zu ihr um und sah sie entsetzt an. „Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Und wohin wolltest du mir das Thermometer überhaupt hin stecken?“ fragte er sie fassungslos. „Was glaubst du denn?“ antwortete sie und konnte sich das Schmunzeln um ihre Lippen nicht verkneifen. „Das mach ich bei Dominik auch immer so, das ist schließlich die genaueste Messmethode. Er beschwert sich auch nicht.“ erklärte Lana. „Zumindest beschwert er sich jetzt nicht mehr.“ dachte sie sich im Stilllen. „Aber wenn du lieber nächste Woche zu deinem Hausarzt gehen willst, dann können wirs jetzt auch gut sein lassen.“ fuhr Lana trocken fort. David überlegte kurz. Schließlich wussten alle, dass er heute geimpft werden sollte. Er wollte jetzt lieber keinen Rückzieher machen und als Feigling abgestempelt werden. Schon gar nicht vor Betty, seiner Ex-Freundin oder gar vor seiner Verlobten Lilly. „Na dann tu, was du tun musst.“ schmollte er und stützte sich wieder am Waschbeckenrand ab. Lana lehnte sich neben David nach vorne und hielt die Thermometerspitze kurz unter fließendes kaltes Wasser. Dann wandte sie sich endlich Davids strammen Po zu. Mit einer Hand spreizte sie die wohlgeformten Pobacken auseinander und mit der anderen führte sie ihm unendlich sanft das kühle, glatte Messinstrument ein. Sie ging davon aus, dass David zuletzt im Kleinkindalter rektal gemessen wurde und führte deswegen das Thermometer nicht sehr tief ein. Davids Kehle entwich ein unterdrücktes Stöhnen. Scheinbar fand er das Ganze doch nicht so schlimm. Das nahm Lana zum Anlass, den kleinen Glaskörper noch etwas weiter vor zu schieben. Mit drehenden Bewegungen führte sie das Instrument bis zur 40 Grad-Markierung ein. „Das ist so erniedrigend!“ keuchte David, der seinen Atem nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Aber auch irgendwie geil!“ rutschten ihm die Worte vor Lust ganz schwer hinaus. Genau in diesem Moment stand Betty plötzlich in der Badezimmertür, die nur angelehnt war. Sie hatte alles gehört. Durch den schmalen Spalt konnte sie sehen, wie David breitbeinig gegen den Waschtisch mit einem Fieberthermometer in seinem Po gelehnt stand. Eigentlich wollte sie nur fragen, was da oben so lange dauerte. Immerhin waren Lana und David schon eine ganze Weile hier. Peinlich berührt von dem was sie gerade miterlebt hatte, ging sie wieder langsam die Treppe hinunter. 1000 Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Hatten Lana und David so etwas wie eine Affäre? Wusste Lilly davon? Oder sollte sie es Lilly erzählen? Als seine Ex-Freundin wusste Betty, dass er auf Analspielchen stand, aber das war ihr doch eine Nummer zu hoch.

Oben im Badezimmer waren bereits fünf Minuten vergangen und Lana zog das Thermometer ganz langsam und vorsichtig aus Davids Hintern. „37,2°C , das ist ganz normal“ las Lana die Temperatur ab und legte das Messinstrument beiseite. „Bin gleich zurück, ich hol nur schnell etwas aus der Küche.“ teilte sie David mit und verschwand nach unten. Kurz darauf stand sie wieder in der Badezimmertür. In der linken Hand hielt sie einen Becher mit Eiswürfeln und in der anderen eine Flasche mit Lotion, die die letzten zwei Stunden im Kühlschrank verbracht hatte. „Ich werde die Injektionsstelle kurz vereisen, dann tut der Einstich nicht so weh und eine Schwellung bleibt hoffentlich auch aus“ erklärte sie David ihr weiteres Vorhaben. Er nickte und wünschte sich insgeheim sie würde den Eiswürfel in den Mund nehmen und so die Pobacke auf die verhasste Impfung vorbereiten. Aber dieser Wunsch wurde ihm nicht erfüllt.

Beinahe andächtig nahm Lana einen Eiswürfel aus dem Glas und hielt ihn für etwa zehn Sekunden an die geplante Einstichstelle am linken äußeren Quadranten der linken Pobacke. Danach desinfizierte sie die Haut gründlichst. Mit einem leisen „Klick“ entfernte sie die Schutzkappe der Fertigspritze. Prüfend hielt sie die Spritze gegen das Licht und drückte die Luft heraus. Auch das würde die Injektion weniger schmerzhaft machen. Sie hielt die Kanüle wie einen Pfeil zwischen ihren zierlichen Fingern und zack- hatte sie die Nadel tief in Davids Gesäßmuskel gejagt. Ein wenig verzögert begann er zu jammern: „Au au, das tut ja ur weh!“ Sie zog den Kolben ein bisschen zurück um zu sehen, ob sie Blut aspieren konnte. Das war wichtig um sicher zu gehen, dass sie kein Blutgefäß erwischt hatte. Aber wie immer hatte Lana gut gestochen und konnte nun langsam den Impfstoff in Davids Gluteus maximus hinein drücken. „Dein Gejammer kommt viel zu spät, bin ja schon fertig“ lachte sie und zog die Nadel zurück. Fast zärtlich massierte Lana die Punktionsstelle mit dem Tupfer nach und löste diesen dann mit dem Eiswürfel ab. Mit kreisenden Bewegungen kühlte sie Davids linke Pobacke. „Das fühlt sich richtig gut an“ sagte David, während er sich vorstellte, dass der Eiswüfel bis zu seinem Poloch wandern und auch hier für ein wenig Abkühlung sorgen würde. Nun nahm Lana die Aloevera Lotion zur Hand und trug ein wenig davon auf beiden Pohälften auf. Äußerst behutsam verteilte sie die Lotion mit beiden Händen. David genoss ihre Berührungen in vollen Zügen und merkte, wie erregend das alles auf ihn wirkte. Da ließ Lana wieder von ihm ab. „So, du kannst dich wieder anziehen. Wir sind fertig.“ sprach sie und wusch sich gründlich die Hände. Enttäuscht und leicht verwirrt durch diese neue Gefühlsregung zog David sich wieder an. „Lana, das hast du echt toll gemacht. Viel besser als mein Hausarzt.“ bedankte er sich bei ihr. „Es gibt so einiges, das ich besser kann, als dein Hausarzt“ antwortete sie mit einem Augenzwinkern.

Hier geht es zum zweiten Teil…

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